Dark-Kains kleine Welt
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Titel: ~*~Hopeless~*~
Autorin: Ravenheart
Rating: NC-17
Pairings: Mike und Chester (Bennoda), Rob und Brad (Linkin Park)
Waring: Slash, Drama, Love, Depri, Rape, Death
(Abgeschlossen)

Chazys POV

Mal wieder saß ich in meinem Zimmer und schaute aus dem Fenster. Es regnete, wie sehr ich doch den Regen liebte. Er spiegelt alles in mir wieder, Trauer, Einsamkeit und Dunkelheit. Doch was kann ich dagegen tun? Und wollte ich es auch unbedingt? Und warum? Wenn sich doch keine Sau für mich interessiert. Das einzige was mir manchmal Hoffnung machte, waren Sam, Draven und die Jungs von Linkin Park. Doch, war ich es ihnen wert? War ich es wert überhaupt zu leben, zu existieren? Schon öfter wollte ich mir das Leben nehmen, doch immer wieder, entkam ich dem Tod. Aber warum, was hielt mich hier an dieser scheiß Welt fest? Sam hätte einen besseren Mann verdient, der immer für sie da ist genauso wie mit Draven. Mike, Brad, Phi Phi, Joe und Rob kann ich ja ziemlich egal sein. Oder doch nicht? Wozu brauchten sie mich schon? Nur weil ich in der Band bin? So viele Fragen, und keiner könnte sie mir je beantworten, selbst ich nicht. Immer weiter vergrub ich mich in meine Gedanken und an die schrecklichen Erinnerungen…..da ich gar nicht merkte das es an der Tür klopfte. Schließlich stand ich mühsam auf und öffnete die Tür. Vor mir stand Mike, mit einem etwas bedauernden Blick.
>Hallo Mike!< brachte ich mit leiser Stimme heraus.
>Hi Chazy, warum brennen bei dir nur Kerzen? Warst du wieder in Gedanken?< fragte er mich traurig. Aber ich fiel ohne zu antworten in seine Arme und krallte mich an seiner Jacke fest die er wegen dem kräftigen Schneesturm an hatte. Er legte seine Arme um mich und streichelte meinen Rücken. Ich merkte wie meine Tränen auf seine Jacke rollten. Nach endlosen Minuten beruhigte ich mich wieder und zog ihn in meiner Wohnung rein. Mikey setzte sich auf die Couch und starrte Löcher in die Luft. Mit langsamen Schritten ging ich auch zur Couch und setzte mich neben ihn. Dann brach er die Stille.
>Über was hast du genauer nachgedacht?<
Zuerst wollte ich es ihm nicht sagen, aber ich wusste das er sonst keine Ruhe gab.
>Warum ich überhaupt noch lebe.< Verdutzt schaute er mich an.
>Das weißt du nicht!?<
>Nein das weiß ich nicht.<
>Du bist noch am leben weil du ein ganz besonderer Mensch bist! Und weil du mehr sehr viel bedeutest, und den anderen auch!!!<
>Was soll ich denn schon für ein Mensch sein? Ich bin doch wie jeder andere, der einfach alles falsch macht.<
>Was machst du denn falsch!?<
>Alles, einfach alles, ich hätte Sam nicht heiraten sollen, sie hätte einen besseren verdient als mich.<
Mike schüttelte den Kopf und seufzte.
>Jetzt hör mir mal zu.< Sagte er mit hoffnungsvoller Stimme. Bis jetzt hast du doch all das erreicht was man sich vorstellen kann, du haste eine Frau und ein Kind. Die du sehr gut zufrieden stellen kannst, und wir sind ja auch noch da!<
Ich senkte meinen Kopf und schaute auf den Boden.
>Du hast ja Recht.< Stammelte ich.
>Na also Chaz und warum sagst du das du es nicht wärt bist um zu leben?<
>Ich weiß es doch auch nicht Mike!< schrie ich mit weinerlichen Stimme. Seine Arme legte er auf meine Schultern und versuchte mich zu trösten Was ihm sehr gut gelang. Ich kuschelte mich an ihm und merkte wie er mir sanft über die Wangen streichelte.
>Chaz, du bedeutest uns allen sehr viel, ich will nicht das du auf dumme Gedanken kommst, versprichst du mir nicht das zu tun was ich auch nicht tun würde?<
>Ja….ich versprich es dir.< Stotterte ich.

Mikeys POV

Dieses Versprechen klang aber nicht grad überzeugend. Was war bloß mit ihm los? Warum fragte er sich immer wieder warum er existierte? Hatte das irgendwelche Hintergründe? Ja ich glaub schon, es muss mit seiner Vergangenheit zu tun haben, oder mit der Gegenwart? Vielleicht sollte ich ihn mal fragen, aber wäre das richtig? Und wenn ich ihn fragen würde, dann kommt ihn doch nur wieder die Vergangenheit hoch und sperrt sich Tage lang in sein Zimmer ein. Aber was soll ich jetzt tun? Sam anrufen will ich auch nicht, sie macht sich nur zu Große Sorgen um ihn. Aber was jetzt? Werde ich hier noch stundenlang mit ihm rum sitzen und gar nichts sagen? Nein, ich muss mir was einfallen lassen…….ich merkte gar nicht das Chaz mich dich ganze Zeit anstupste.
>Hey Mikey.< Flüsterte er leise.
>Ähm….ja?<
>Was ist mit dir los, du siehst aus als würdest du mal so richtig nachdenken, was ja nicht so oft bei dir vorkommt.“ Er grinste breit. Ich wusste nicht warum aber ich fing an zu lachen.
>Chaz komm lass uns mal ein wenig raus gehen!< schlug ich vor.
>Wo willst du denn hin? Draußen liegt der Schnee in Hülle und Fülle?< Chazy rappelte sich auf und ging zum Fenster zu. Er öffnete es.
>Gut dann bleiben wir halt hier, aber mach bitte das Fenster wieder zu ich frier mir ja hier sonst was ab!!!<
>Wie willst du dir was abfrieren wenn du gar nichts hast?“ sagte er Scherzensweise und grinste mich schon wieder an.
>Na danke!< schrie ich beleidigt.
>Mensch du weißt doch wie ich das meine, okay du hast halt ganz ganz viel, besser?< Bettelte er mich mit seinen Dackelaugen an und schloss das Fenster wieder.
>Ja aber bitte setz einen anderen Blick auf, du machst mich damit nervös.< Flüsterte ich leise. Ich konnte sehen wie er mich verwirrend ansah. Sofort sprang ich vom Sofa auf und ging in die Küche. Ich öffnete seinen Kühlschrank und zuckte leicht zusammen. Er war lehr, vollkommen lehr. Nichts zu essen, nichts zu trinken. Von was lebte er denn? Geld hat er ja genug……..also warum sind hier keine Nahrungsmittel? Verdammt. Ich schaute mich noch etwas länger in der Küche um, nirgends war etwas Essbares zu finden. Geschockt ging ich zu Chaz zurück.
>Du Chaz, warum hast du hier nichts zu essen und zu trinken?< fragte ich ihn und hoffte auf eine Antwort.
>Wie soll ich es dir erklären? Ich hab einfach kein Bock einkaufen zu gehen, ich bin mit anderen Dingen beschäftigt, etwas Essen kann ich ja später noch…….und immerhin hab ich ja noch Leitungswasser.<
>Toll, mit was bist du denn so beschäftigt?<
>Kannst du dir das denn nicht vorstellen? Immerhin schreib ich ja noch Texte!<
>Ja, das weiß ich, aber du schreibst doch sicherlich nicht den ganzen Tag oder? Also, was machst du denn noch?< ich merkte das er jetzt ein wenig zusammen zuckte.
>Willst du es wirklich wissen?<
>Ja!< sagte ich fest entschlossen.
>Meistens versuche ich neue Möglichkeiten mich umzubringen, andererseits versuche ich einen Ort zu finden, der mir vertraut ist. Aber bitte schlag mich jetzt nicht windelweich, wegen der Selbstmordversuche.<
Stattdessen ihn zu schlagen nahm ich Chaz in den Arm.
>Chaz, bitte, mach keine Selbstmordversuche mehr. Das führt zu nichts!< einige Minuten vergangen als er mir antwortete. Chaz ließ von mir ab.

Chazys POV

>Ich kann es dir nicht versprechen Mike, so leit es mir tut. Und außerdem, wenn ich tot wäre, dann würde ich endlich von dieser scheiß beschissenen Welt erlöst sein!<
>Ich find es aber ziemlich feige vor seinen Problemen weg zu laufen!.<
Ich riss meine Augen auf.
>Findest du es wirklich feige, es gehört auch Mut dazu sich umzubringen, denn man weiß ja das sein Leben gleich zu Ende ist, und man nie wieder kommen wird!<
> Da hast du ja auch Recht, aber man sollte seine Probleme lösen, oder es zumindest versuchen.<
Ich seufzte und schaute auf die Uhr. Mit schrecken stellte ich fest das es ja schon 4:00 Uhr Nachts war.
>Sag mal Mikey, hast du kein Zuhause?<
>Na klar, warum fragste?<
> Dann schau mal zur Uhr!< ich zeigte mit dem Finger auf die Uhr die über meinen Kamin hing.
>Och, ist doch erst 4:00 Uhr.<
Verdutzt schaute ich Mike an.
>Hey macht sich denn Anna nicht schon Sorgen um dich?< fragte ich ihn. Doch er senkte seinen Blick und schnaufte.
>Ganz bestimmt nicht, wir beide haben uns getrennt.<

Plötzlich überstreifte ein Schock über meinen Körper und ich begann zu zittern, meine Augen zuckten leicht, sofort rannte ich zu Mikey und umarmte ihn. Bis eben war er noch für meine Probleme da und hat nichts von seinen erwähnt. Jetzt musste ich ihm helfen.
>Es ist nicht so schlimm Chazy!< flüsterte er in mein Ohr. >Anna hat sich mit jemand anderen rum gebissen, und außerdem war unsere Beziehung auch nicht grad die schönste.<
>Aber warum Mikey?<
>Immer wieder brachte sie neue Männer mit zu unserer Wohnung, zuerst dachte ich es seien ein paar Freunde von ihr, doch später stellte sich heraus das sie mit einen gewissen Ken verlobt sei. Ich hielt es nicht mehr aus und hab mit ihr Schluss gemacht. Sie vergoss keine Tränen sondern schrie mir diesen Satz nach: Geh doch du Hurensohn, ich habe dich eh nicht richtig geliebt!<
>Mike es tut mir so Leid, wo willst du heute Nacht denn schlafen?< Ich ließ von ihn ab und schaute ihn mit fragenden Augen an.
>Ich weiß es nicht.<
>Wenn das so ist kannst du bei mir pennen!< mit einen leichten zwinkern brachte ich Mike zum lächeln.
>Danke man, ich bin dir was schuldig.<
>Ach quatsch! Freunde helfen sich doch immer, du bist mir gar nichts schuldig. Sag mal hast du dein Kram noch bei dieser Anna?<
>Ja leider, den wird ich gleich holen gehen.< Nach diesen Worten nahm er seine Jacke und drehte sich um, bevor er die Türklinke berührte schrie ich.
>Hey, ich komm doch mit! Ich kann dich doch nicht alleine bei der Hexe lassen!!!<
Mike grinste.
>Vielen dank Chaz, du bist ein echter Freund.<
>Danke für die Blumen, aber das würden doch alle machen. Oder?<
>Nein, nicht alle.<
>Ist doch jetzt egal, komm lass uns los gehen<
Ich riss die Tür auf, krallte mir meinen Schlüssel und knallte die Tür hinter Mike zu. Wir rannten ganze 5 Stockwerke runter, manchmal hasste ich es echt so weit oben zu wohnen. Wenn ich mir schon vorstelle wie Mike und ich ein paar Sachen hoch tragen müssen vergeht mir schon die Lust erst dahin zu laufen.

Mikeys POV

Boah ey diese ganzen Treppen waren ja nervtötend. Und ob das nicht schon genug war, mussten wir jetzt noch durch den Schnee latschen. Erst jetzt fiel mir auf das Chaz noch nicht mal eine Jacke anhatte, nur ein T-shirt, es waren bestimmt so ca. -5 Grad. Ich fragte ihn ob ich ihm meine Jacke geben soll, er sagte aber nur das es für ihn nicht kalt wäre. Hö? Bei -5 Grad? Naja ich wusste ja das er schon nicht ganz normal war, irgendwie verrückt aber egal. Ich machte mir eher Sorgen um mich. Würde Anna mich noch in die Wohnung lassen? Oder hat sie meine ganzen Klamotten auf dem Fenster geworfen, ach und wenn schon. Sie ist mir egal, soll sie doch machen was sie will. Meine Gefühle wurden von ihr nicht ernst genommen sondern sie spielte nur damit. Als wer ich ein Stück Dreck dass man nur wie einen Fußabtreter benutzt. Meine Liebe zu ihr wird schon Hass. Habe ich Anna eigentlich je geliebt? Ich glaube schon, aber jetzt, kann sie machen was sie will. Es ist mir so egal!!! Erst jetzt merkte ich das Chaz mit seiner Hand vor meinen Gesicht rumfuchtelte.
>Hey Mike, aufwachen.<
Ich schüttelte den Kopf und sah dass wir bei Annas Wohnung angekommen waren.
Jetzt überkam mir so ein ungutes Gefühl, hoffentlich ist sie nicht zu Hause, wenn doch dann tu ich so als wer sie Luft, was sie jetzt auch für mich ist. Mit zitternden Händen schloss ich die Haustür auf, zum Glück wohnte sie nicht wie Chaz im 5. Stock, sondern gleich im Erdgeschoss. Ein paar Stufen hoch gelaufen waren wir nun vor der Tür, an dieser Tür hang noch das Schild:
Hier wohnen Anna und Mike, bitte bringen sie nicht viel Besuch mit!
Aus Wut riss ich das Schild ab und schmiss es auf den Boden. Dabei warf mir Chaz einen traurigen Blick zu. Noch einmal atmete ich durch und schloss die Tür auf. Hätte ich gewusste was mich da erwartete, wer ich erst nicht rein gegangen.

Automatisch riss ich meine Augen auf, in der Wohnung war Anna und 7 andere Männer, die noch nicht einmal mehr eine Boxe an hatten. Außerdem stank die Wohnung nach Alkohol und Zigarettenqualm. Die Möbel wurden umgeworfen und überall rannten Ratten über den Boden. Sie warf mir nur einen verstörten Blick zu. Ohne ein Wort zu sagen ging ich so schnell es ging in mein Zimmer, zum Glück war hier noch alles auf seinen Platz. Schnell kramte ich eine Tasche aus einen meiner Schränke und packte meine Sachen. Chester fand auch noch eine und half mir. Wir knallten die Taschen so voll, das wir uns bemühen mussten sie wieder zu zukriegen. Nach ein paar Minuten war es geschafft, alle meine notwendigsten Sachen hatte ich jetzt, schnell liefen wir wieder aus dieser schrecklichen Wohnung raus. Ich wunderte mich dass Anna nichts unternahm. Aber irgendwie war es auch gut so. Die Tür wäre beinahe rausgeflogen als ich sie zuknallte. Voller Hass trampelte ich den Schnee draußen platt. Chesters Blicke waren auch nur auf den Boden gerichtet. Über was denkt er schon wieder nach? An Sam? Oder macht er sich sogar Sorgen um mich? Wie gerne würde ich das jetzt wissen.

Chazys POV

Schon wieder gingen wir still schweigend nebeneinander. Wie konnte Anna das nur Mike antun, sie war Mikeys große Liebe und nun…. Sie hat ihn einfach so sitzen lassen. Würde das mit mir und Sam auch passieren? Wenn nicht dann würde es mich wundern. In meinen Leben geht doch alles schief. Egal was ich mache, ich mach es falsch. Diese Kälte um meinen Körper….erst jetzt spürte ich sie. Diese eiserne Kälte die meinen Körper überstreifte und nasse Tropfen auf meine Haut hinterließ. Mist, ich habe vergessen das ich zu Hause gar nichts zum Essen hab, und jetzt ist es grad mal 6:00 Uhr morgens. Da haben noch keine Läden offen. Vor allem fühlte ich mich gar nicht müde. Das wunderte mich aber nicht zu sehr, ich war schon immer ein Nachtmensch. In der Nacht waren die Strassen wie tot. Keine Menschenseele lief auf den kalten Gehwegen. In solchen Nächten, fühlte ich mich wohl. Da merkt man erst und wenn hinter dir deinen Namen rufen würde, würdest du diese Rufe ignorieren und weiter gehen. Immer tiefer in die einsame Dunkelheit. Wo dich keiner mehr….erreichen kann. Wo deine Sorgen von dir weg fliegen du bist in dieser Dunkelheit gefangen und kommst nie mehr raus. Jetzt erst erwachte ich aus meinen Gedanken und schaute zu Mike. Er ging mir gesenkten Kopf, ich suchte seine Augen doch es war so dunkel dass ich sie nicht sehen konnte. Ich hatte vor die Stille zu brechen.

>Mike? Tut mir Leid wenn ich das frage aber wie lange seid ihr denn schon getrennt?<
Er sah auf.
>Seit 3 Tagen.<
>WAAAAAAAAS!!!???< schrie ich laut. Warum bist du nicht gleich zu mir gekommen?<
>Weil ich dachte das es dir egal wäre.<
>Wie kannst du das denn nur von mir denken……ich würde alles tun damit es dir besser geht.<
>Tut mir Leid, aber jetzt weiß ich es auch.
>Ist ja ned so schlimm, ich mach mir jetzt eher Sorgen mit was ich dich ernähren soll.< ich grinste und er grinste zurück.
>Hast du denn keine Baby Nahrung? Das würde mir auch schon reichen.< Jetzt lachte er, es machte mich überglücklich.
>Noch nicht einmal das hab ich……wann machen die Supermärkte auf….um 8 ?
>Ja Chaz, um 8.<
>Na toll, das dauert ja noch eine und ne halbe Stunde….können die nicht mal für uns ne Ausnahme machen. Wütend verzog ich mein Gesicht. Dadurch fiel Mikey in ein lautes Gelächter aus.
>Chaz…..*lacht* du hättest dein Gesicht sehen müssen *fällt beinahe um vor lachen*<
>Das brauch ich ned, ich weiß das es hässlich ist.<
>Das hab ich nicht gesagt, du bist nicht hässlich! Und wehe du sagst das Gegenteil!!!<
> *überrascht sei* Ist ja schon gut, konnte ja ned ahnen das du mir wieder widersprichst *grins*.<
>Jetzt hör schon auf zu grinsen, du weißt das mich das ganz verrückt macht.<
Aus Spaß grinste ich immer breiter.

>Jetzt hör doch auf!< Als er sich umdrehte, wollte ich ihn noch am Ärmel greifen………….doch es war zu spät……..er ist volle Kanne gegen meine Haustür gelaufen.
>Scheiße man!< fluchte er herum. Und das alles nur wegen deinen Grinsen.
>Ich konnte ja net ahnen das es dich so nervös macht das du gegen meine Haustür läufst.< schon wieder grinste ich. Ich schloss die Tür auf und umarmte Mike von hinten.
Er zuckte ein wenig zusammen das spürte ich.
>Sorry das ich doch so verrückt gemacht hab dass du gegen meine Tür laufen musstest.< sagte ich mit weinerlichen Stimme.
>Is…..doch neicht…..so schlimm……….könntest du mich los lassen?< fragte er ganz nervös. Ohne es zu verstehen lies ich ihn los und ging die vielen Treppen hoch. Als ich oben angekommen war war Mike grad mal im 2. Stock……
>Hey Mikey wo bleibst du denn?< brüllte ich im ganzen Hausflur rum.
>Ja sorry, ich bin diese vielen Treppen nicht gewöhnt, bin ja bald da.<
>Bald? Was heißt bei dir bald? In 3 Wochen?<
>Scherzkeks!< schrie er und rannte wie wild die Treppen rauf.
>Das ging jetzt aber schnell. Mit so viel Gepäck.<
>Tja da kannste mal sehen wa?<
>Ohja ich staune, mir fallen gleich die Augen raus. Mensch ich bin ja sooooooo stolz auf dich.<
Er konnte sich das Lachen nicht verkneifen.
>Weiß ich doch, aber schließ jetzt bitte die letzte Tür auf ich bin todmüde.< jammerte er rum.
>Jaja, is ja schon gut.< mal wieder schloß ich meine Tür auf.
Scheiße! Ich hatte voll vergessen die Heizungen auszustellen…alle standen sie auf 4. Es war eine Affenhitze.
>Och, hier ist es aber schön warm.< schwärmte Mike.
>WAS!? Du findest es nur warm? Es ist sau heiß.<
>Sag mal Chazy was bisten man du fürn Mensch?<
>Da haben wirs schon, ich bin ein scheiß Mensch!<
>Ach quatsch, so hab ich es net gemeint!<
>Nee aber gedacht.<
Mike schüttelte den Kopf, schmeißte die Taschen in irgeden einer Ecke, zog seine dicke Daunenjacke aus und warf sich aufs Sofa.

Mikeys POV

*gähn* Man waren die ganzen Treppen anstrengend, frag mich bloß wie Chaz das jeden Tag macht. Mein Blick schweifte zur Uhr. *seufz* erst kurz vor sieben…….
>Hey du Gähnerbse!!!< schrie Chaz.
>Ja?< fragte ich verträumt.
>Du siehst irgendwie müde aus, soll ich das Gästezimmer für dich aufräumen damit du dich hinlegen kannst??<
Ich antwortete nur mit einem leichten Kopfnicken. Chaz ging ins Gästezimmer und räumte ein wenig auf. Nach 5 Minuten war er auch schon fertig.
>So mein kleines Kind, du kannst jetzt schlafen gehen.< schon wieder setzte er sein typisches Chazy Lächeln auf. Todmüde schleppte ich mich ins Zimmer und ließ mich auf das weiche, kuschelige Bett fallen. Es war total bequem. Ein paar mal wälzte ich mich darin, keine Ahnung warum aber mir war danach. Vielleicht wollte ich ja auch testen ob es nicht zusammen krachte. Während dessen stand Chazy im Türrahmen und lächelte. Ich sprang vom Bett auf und wollte Chazy mit rein ziehen, was auch gelang. Er lag jetzt auf mir. Seine Augen hatten so ein wunderschönes Funkeln, lange schaute ich diese schönen Augen an. Sie waren braun…..aber nicht so ein typisches braun…. Sie waren fast schwarz und glänzten.
>Schlaf schön Shinnizzle.< sagte er plötzlich und drehte sein Kopf weg.
Mit diesen Worten stand er auf und verließ den Raum. Hab ich etwas falsch gemacht? Ich hätte ihn nicht gehen lassen dürfen….denn irgendwie……………..vermisste ich ihn jetzt schon…………aber warum? So langsam bildeten sich in meinen Augen Tränen und ich schlug mit meiner Faust in das Kissen ein. Als ich mich beruhigt hatte versuchte ich zu schlafen. Doch es geht nicht, ich merkte wie ich Chaz vermisste und ihn gerne bei mir haben wollte. Verdammt noch mal aber warum? Empfand ich für den Blond Haarigen mehr als nur Freundschaft? Und mal wieder wusste ich keine Antwort darauf, vielleicht war es für mich halt nur eine innige Freundschaft. So langsam fielen meine Augen zu und ich schlief endlich ein

Mikeys Traum

Was ist jetzt? Warum ist alles um mich herum so dunkel…alles ist schwarz. Mühsam lief ich ein paar Schritte, bis ich an irgendwas rammte. Nein es war nicht irgendwas, ich hob meinen Kopf ganz langsam……es war Chester. Als ich ihn in den Arm nahm, bemerkte ich das Messer was hinten in seinen Rücken war…..erst jetzt erkannte ich das Chaz blutverschmiert und kalt war. Er fiel zu Boden, genau vor meinen Füßen. Mein Herz scheint stehen geblieben zu sein. Laut rief ich seinen Namen und beugte mich über ihn. Mit heftigem Rütteln versuchte ich irgendwas zu bewirken…ich drehte ihn so um, das er auf den Rücken lag. Seine Augen waren weit offen, weiter versuchte ich ihn wieder zu beleben….doch ich wusste das es zu spät war. Erst nach tausenden von Minuten beruhigte ich mich wieder. Meine Hände glitten auf sein eiskaltes Gesicht und schlossen seine Augen. Tränen liefen mir über mein Gesicht und tropften auf Chazys Jacke. Vor lauter Wut knallte ich mit meiner Faust andauernd auf den Boden. Immer lauter wurden meine Schreie, die eh niemand hören konnte. Wer konnte so was nur tun? Welches herzlose Wesen hat Chazy aus meinen Leben gerissen? Was Schlimmeres hätte mir nicht passieren können. Wie wild schrie ich herum und krachte aus voller Verzweiflung zusammen…..

Mikeys POV

*krach* ……*autsch*! Scheiße, voll aus dem Bett gekracht……..was für ein schrecklicher Traum *kopfschüttel*. Mein Hemd ist ja schweißnass, was hatte denn der Traum zu bedeuten? Ich hoffe nichts. Geschwächt rappelte ich mich wieder auf und ging ins Wohnzimmer. Häh? Ist Chaz etwa nicht da? Ungeduldig suchte ich die ganze Wohnung nach ihm ab….nichts. Da fiel mein Blick auf den Glastisch der im Wohnzimmer stand, da lag ein Zettel. Auf dem Stand:

Yo hey Mikey,
Ich weiß ja das du dir immer Sorgen machst, also schreib ich lieber wo ich bin. Ich bin einkaufen…oh man was für ein Satz, klingt so als wär ich eine Frau……na gut ich weiß net wann ich wieder da bin, da ich mich mit so nem Scheiß nicht auskenne.
Chester the Molester

Ich atmete auf, lies mich auf das Sofa fallen und schaute aus dem Fenster. Es stürmte und schneite wie sonst was. Hoffentlich passiert Chazy auch nichts……..Mike du Depp an so was darfst du nicht einmal denken, nur dieser Traum…….etwas störte mich. Jetzt hör auf schon wieder an diesen bescheuerten Traum zu denken…der hat nix zu bedeuten. Gelangweilt schalte ich die Glotze an und zeppe die ganzen Kanäle rauf und runter.

Chazys POV

Hua, ist das scheiß kalt. *hatschie*…. Toll, krank werde ich auch noch. Wo ist denn hier mal ein bescheuerter Laden? Am besten ich frag mal irgendeinen. Gesagt, getan. Ich sah auf der anderen Straßenseite ne Oma. Schnell flitzte ich rüber und stellte ihr meine Frage.
>Jaaaa………junger…….Mann…..da….müssen……sie bei….der nächsten……Kreuzung……rechts abbiegen…….und dann 3 Straßen geradeaus weiter……..und…..dann…..links….<
Manno man das ganze hat bestimmt 8 Minuten gedauert, freundlich bedankte ich mich schließlich und watete die Straßen entlang. Endlich, nun war ich in nem Supermarkt…..scheiße…..was wollte ich eigentlich alles kaufen? Fuck. Ach ich nimm einfach ein paar Sachen. Gelangweilt schaute ich mich um, da ich ja ein Hobbie Kocher bin, ist es ja nicht so schwer etwas zu zubereiten. Ich war so in meinen Gedanken was ich kaufen sollte, das ich mit jemanden zusammen krachte.
>Mensch können sie net aufpassen wo ich hinlatsche oder was!!!?< schrie ich rum und schaute in ein vertrautes Gesicht.
>Passen sie lieber auf wo ich hinlaufe!........Moment mal……..kenn ich dich?<
>Ich presste meine Lippen zusammen…..war er es wirklich?<
>Entschuldige bitte.< hektisch zog er an meinen rechten Arm langsam die Jacke hoch.

>Flammen?< Jetzt auch noch den linken. >Chester? Bist du es?<
>Verdutzt schaute ich ihn an…….Brian?<
Ohne mir zu antworten umarmte er mich und krallte sich an meiner Jacke fest. Meine Tüte in dem ich schon ein paar Sachen hatte fiel zu Boden. Nun legte ich meine Arme auch um ihn. Ich konnte es nicht fassen, ausgerechnet hier traf ich meinen alten besten Freund Brian wieder.
Kurze Beschreibung: er hatte schwarze Haare (gefärbt) und dunkelblaue Augen, er dürfte jetzt etwa 29. sein, auf dem linken Arm hatte er einen Tieger als Tatoo, er war einen halb Kopf größer als ich.
Ich kannte ihn seit der Schule, mit ihm hab ich schon harte Zeiten durchstanden.
>Man Chester ich kann es nicht glauben, das wir uns wieder sehen.< nuschelte er mir in Ohr. >Bitte nenn mich Chaz, Chazy oder Chester the Molester.< ich löste mich von ihm und grinste.
>Okay Chazy. Das ich dich ausgerechnet hier wieder sehe……..was hast du all die Jahre gemacht?<
Ich hob die Tüte wieder auf und erzählte ihm alles. Inzwischen waren wir aus dem Supermarkt draußen. Mit ihm wieder die Straßen entlang zu laufen hätte ich mir nie träumen lassen. Die ganze Zeit hielt er meine Hand, ein vertrautes Gefühl durchströmte meinen Körper.

Glücklich sind wir endlich an meiner Wohnung angekommen.
>Chazy???!!!???< schrie Mike durch die ganze Wohnung.
Brian zuckte ein wenig zusammen.
>Ja Mike ich bin’s.<
Und schon kam Mike angerannt. Doch als er Brian sah, stockte er.
>Wer ist das!?< fragte er empört.
>Mike darf ich dir Brian vorstellen, er ist ein alter Freund von mir den ich heute im Supermarkt getroffen hab.< antwortete ich ihm.
>Tach Brian.< sagte Mike kühl.
>Hi Mike.< gab Brian von sich und wollte Mike die Hand reichen, doch er kam nur zu mir und zerrte mich ins Wohnzimmer.
>Chazy, wie lange bleibt dieser komische Kautz denn?< fragte er mich im flüsterton.
>Weiß ich nicht Mike.<
Mike starrte auf den Boden. Ich wollte ihn gerade in den Arm nehmen als Brian rief.
>Chaz soll ich später lieber vorbei kommen?<
>Nein, nein, komm doch rein< ich zog Brian in meine Wohnung und schloss die Tür. Er setzte sich aufs Sofa neben Mike. Währenddessen ich in der Küche die Tüte auspackte.

Mikeys POV

Ohje, was will denn dieser Brian hier? Hätte ich Chaz doch nur nicht zu diesem scheiß Supermarkt gehen lassen, dann hätte er Brian nicht getroffen, scheiße. Er kommt mir total unsympathisch vor. Irgendwas stört mich an ihm. Unauffällig rutschte ich immer weiter weg von diesem Brian. Mir fielen sofort seine dunkel blauen Augen auf, sie scheinen Chaz total zu verzaubern, aber für mich waren es nur kalte, hinterhältige Augen, die nur darauf warteten ihr Opfer zu vernaschen.
>Hey du Mike? So hießt du doch oder?< fragte er mich spontan.
>*seufz* was willst du denn?<
>Weißt du ob Chaz verheiratet ist?<
>Ja ist er.< antwortete ich kalt aber es schien ihm nicht zu stören, er fragte weiter.
>Mit was ist er verheiratet?<
>*dumm guck* wie mit was?<
>Man, mit einer Frau oder mit einen Mann?<
Ich musste schlucken…….der Typ war nicht normal….hat er etwa ein Auge auf meinen Chazy Chaz geworfen?
>Mensch alter mit einer Frau. Mit was denn sonst?.<
>Aha, und hat er Kinder?<
Alters ich raste hier gleich aus……..ruhig Mike…beruhig durch *tief durchatmen*
>Ja, er hat einen Sohn, Namens Draven Sebastian.<
>Süßer Name, der kann ja nur von Chaz stammen.<

>Ja, er hat einen Sohn, Namens Draven Sebastian.<
>Süßer Name, der kann ja nur von Chaz stammen.<
Jetzt reichst mir. Ich schaute ihn böse an und ging ihm an den Kragen.
>Du sag mal was willst du eigentlich hier!?< fragte ich wütend.
>Was soll ich hier schon machen?< gab er zurück.
>Komm mir nicht so dumm und antworte!<
Doch ich hörte schon das Chaz auf dem Weg ins Wohnzimmer war und ließ von Brian ab. Schnell setzte ich mich wieder aufs Sofa.
>Habt ihr euch gut verstanden?< fragte Chaz.
>Ohja, wir kommen sehr gut zu recht. Nicht wahr?<
Ich nickte nur leicht und schaute mit einem Hilferufenden Blick zu Chaz.
>Ähem, Brian entschuldige uns bitte.< sagte Chaz und zog mich mit in sein Zimmer.
>Mike was hast du?<
>Nichts.<
>Ach komm, ich hab’s an deinen Blick gesehen das was mit dir nicht in Ordnung ist. Lüg mich nicht an.<
>……..es ist Brian!< weinend fiel ich in Chazys Arme. Er strich sanft über meinen Rücken und drückte meinen Kopf zu sich hoch.
>Welches Problem hast du mit ihm?< fragte er mich und sein Blick….er war so warm und hoffnungsvoll.

>Ich weiß es nicht Chaz, mich stört etwas an ihm.< warum konnte ich es ihm nicht sagen? Man Mike du bist so feige!
>Soll ich Brian erstmal nach Hause schicken?< langsam setzte er mich auf sein Bett und lächelte. Wie süß. Was!?….find ich sein Lächeln wirklich süß….scheiße…….ja…es war voller Wärme und gab mir Kraft. Langsam schlug mein Herz immer schneller.
>Ja Chaz.<
>Gut, ich schmeiß ihn jetzt raus *grins*.< und schon wieder dieses grinsen. Mit einen leichten grinsen sah ich ihn an. Chaz ging aus dem Raum. Ich schlich mich zu seiner Zimmertür und öffnete sie einen Spalt. Schon sah ich Brian wie er Chaz umarmte und langsam mit seiner Hand an Chazys Rücken herab strich. Chaz löste sich von ihn und redete noch ein bisschen….dann war er endlich weg. Als wäre nichts gewesen lief ich zu seinem Bett, legte mich rein und tat so als würde ich schlafen.
>Yo Mike Brian ist jetzt weg du kannst raus………..kommen……Mike tu nicht so als ob du schlafen würdest!<
> *mich wunder* wie hast du mich durchschaut?<
>Keiner kann so schnell einschlafen Mike< er grinste breit.
>Och man ey…..hätte ja klappen können.<
Mühsam stand ich vom Bett auf und ging auf Chazy zu, als ich ihn in den Arm nehmen wollte klingelte da ausgerechnet mein Handy.
>Yo, Mike hier?<
>Hey ich bin’s.< erklang Joe´s Stimme am anderen Ende.
>Was ist denn Joe?< fragte ich leicht genervt.
>Könntest du bitte noch mal ins Studio kommen? Ich habe ein paar neue Samples auf Lager die ich dir unbedingt zeigen will.<
>Ja, ich mach mich gleich auf den Weg.<
>Yo Mike, bis dann.< verabschiedete sich Joe

Ohne was weiteres zu sagen legte ich auf. Mein Blick fiel wieder auf Chaz der seinen Kopf zum Boden gerichtet hatte. Langsam zog ich ihm am Kinn seinen Kopf hoch und erzählte ihm, dass ich noch mal schnell weg muss. Mit einer Umarmung verabschiedeten wir uns und ich rannte so schnell wie es ging die Treppen runter, riss die Tür auf und stampfte durch den Schnee.


Chazys POV

*gähn* Der Tag scheint sich aber lange hinzuziehen, voll gelangweilt schaute ich mal wieder zur Uhr, *seufz* 13 Uhr. Hätte ich nicht mit Mike mitgehen können? Hier ist es total langweilig……*pfff* schwach ließ ich mich aufs Sofa fallen und starrte an die Decke. Was Brian jetzt wohl macht, bestimmt langweilt er sich jetzt auch so wie ich……aber eins stört mich. Was hat Mike gegen Brian? Er nahm ja noch nicht einmal seine Begrüßung an, irgendwas ist da faul. Oder war Mike da nicht ganz klar im Kopf und bildete sich nur ein dass Brian „ein schlechter Mensch“ ist? Ach die werden sich schon vertragen. Naja, schlaff schleppte ich mich zur Küche und machte erstmal etwas Essen, wenn Mike zurück kommt hat er bestimmt Hunger und ich allerdings auch. Ich krallte mir einen Teller und machte mir ein Stück von der Lasagne drauf. Mit einen Knipsen schaltete sich der Fernseher an, mit der Fernbedienung in der Hand setzte ich mich auf einen Sessel und aß. Mal wieder war in der Glotze nur diese Casting Viecher……..Overground, Brosis, Preluders, No Angels, Martin Kesici, Michael Wurst wann ist denn mal endlich Schluss? Das hält doch keiner mehr aus. Immer weiter zeppe ich die Kanäle runter, als plötzlich wir mit Numb drinnen waren. Es ist schon komisch wenn man sich selbst im Fernsehen sieht. Aber so machte das Essen noch mehr Spaß *g*.

Ich genoss es richtig Numb zu sehen, doch leider habe ich in der letzten Strophe eingeschaltet, fuck. Na ja egal, mein Teller war auch schon wieder leer, logisch, hab ja schon 4 Tage lang nichts mehr gegessen und es wäre auch weiter so gegangen wenn Mike nicht gesagt hätte das ich einkaufen soll. Jaja der Mike, so fürsorglich. Bäh, manno man ich stinke ja als wäre ich Herr Stinktier höchst persönlich. Schnell beschloss ich mich eine kalte Dusche zu nehmen, was ich auch tat. Es tat richtig gut, so erfrischend. Man fühlt sich so befreit….von all seinen Sorgen…..wenn ich aus der Dusche trete denke ich, in einer anderen Welt zu stehen. Die mich akzeptiert so wie ich bin. Doch dass alles, ist nur Einbildung. Nachdem ich endlich fertig war trat ich aus der Dusche und wickelte mir ein Handtuch um die Hüfte. Mit kleinen Schritten ging ich zum Spiegel und trocknete mit einen andern Handtuch meine Haare ab. Wie so´n Tier schüttelte ich meinen Kopf, zum Glück hatte ich ja nicht solche langen Haare wie die Kiffer. Wenn ich mir nur vorstellte wie die sich mit Mühe versuchen die Haare zu trocknen musste ich schon lachen. Als endlich meine Haare dermaßen trocken waren stylte ich sie zu schönen Spitzen (wie im Crawling Viedeo). Da ich ja wusste dass das Mike gefiel. Na ja nicht nur ihm, auch mir selbst. Aber genug ich kann ja nicht den ganzen Tag nur mit einem Handtuch durch die Gegend laufen. Also latschte ich in mein Zimmer und suchte ein paar Klamotten zusammen, eine wundervolle schwarze Boxe, eine schwarze Baggy mit einer langen Kette dran, ein schwarzes Shirt mit der Schrift Drunk Munky drauf und natürlich schwarze Strümpfe. Yeah, alles schwarz. Das gefiel mir immer. Zufrieden setzte ich mich an meinen Schreibtisch und schrieb so vor mich hin.

Langsam stellte ich fest, das dieser Text recht gut war, er könnte glatt einen neuen Song abgeben. Es handelt sich um ein Mädchen, das sich total alleine fühlt und kurz davor ist das Leben zu nehmen, doch dann taucht hinter ihr ein Mann auf, dieser hält sie davon ab sich zu töten und gesteht seine Liebe zu ihr. Hmm…..doch irgendwie ist das noch nicht so richtig gut…..hab jetzt aber kein Bock mehr es zu bearbeiten, also schmiss ich den Text in die letzte Ecke des Tisches und wandte mich zum Fenster zu. Langsam öffnete ich es und ein kalter Windhauch strömte in meinem Zimmer. Sofort kam ich mir vor als wär ich in eine Tiefkühltruhe, so kalt war das. Tja, da ich aber kein Bock hab es wieder zu schließen setzte ich mich auf´s Fensterbrett und schaute nach draußen. In die schöne Schneelandschaft die sich bis zum Horizont hinzog. Mit einen tiefen Atemzug ließ ich mich immer weiter auf das Fensterbrett sinken, jetzt lag ich schon drauf anstatt zu sitzen. Aber es war mir egal, Hauptsache ich konnte noch nach draußen sehen. Meine Augen wurden immer schwerer, doch ich wollte nicht einschlafen………obwohl es schon 15 Uhr war….die ganze Nacht und den ganzen Tag war ich wach geblieben. Jetzt aber konnte ich nicht mehr, leise schloss ich das Fenster und taumelte zu meinem Bett. Ohne Kraft ließ ich mich auf es fallen, zog meine Decke über die Schultern und drehte mich zur Wand. Nach ein paar Minuten drehte ich mich wieder um, ein paar Minuten ging es so weiter bis ich endlich einschlief.

Mikeys POV

Schon seit einer ganzen Stunde war ich bei Joe. Wir arbeiteten beide noch an neuen Samples und es war kein Ende zu sehen. Ich versuchte mich so schnell wie möglich zu beeilen, aber dadurch versaute ich alles und wir mussten noch mal neu anfangen.
>Mensch Mike bitte konzentrier dich.< sagte er mit etwas gereizter Stimme
>Ich bemüh mich ja!< schrie ich schon fast.
Immerhin brachte ich doch noch was zusammen, doch jetzt plagten mich diese verfluchten Kopfschmerzen. Joe gab mir eine Tablette die auch nach einer weiteren Stunde endlich half. Zwar dröhnte mein Schädel noch ein bisschen aber es ging. *krach* Die Tür schlug auf und Brad betrat den Raum.
>Hey ihr beiden, Joe du hattest gesagt ich solle vorbeikommen?<
>Ja Brad das hab ich, ich wollte mit dir noch mal ein paar Riffs aufnehmen, wenn du nichts dagegen hast.<
>Hey Joe hast du Chaz auch gefragt ob er her kommt?< fragte ich ihn wie ein kleines Kind
Er gab mir nur ein Kopfschütteln zurück. Na toll, jetzt lungere ich hier ohne Chaz rum…..okay ich gammelte schon vor mich hin. Brad machte seine Arbeit wieder perfekt. So dass Joe mit ihm zufrieden war. Mich nahm er zum Schluss noch mal dran um eine paar Raps mehr aufzupeppen. Brad brauchte ganze 2 Stunden und jetzt hatten wir es schon 17 Uhr. So ein Mist, ich hab doch zu Chaz gesagt das ich gleich wieder da bin….und nicht erst nach tausend Stunden. *seufz*
>Mike los steh vom Stuhl auf und lauf zum Mikro *grins*.<
Sofort sprang ich auf und rannte zum Mikro, voll gelangweilt rappte ich da rein. Was Joe mal wieder nicht gefiel.
>Mike ich bitte dich wirklich, konzentrier dich.< bettelte er mich an.
>Okay….<
Und schon bemühte ich mich wie immer. Nach 3 Stunden hatten wir einige Raps fertig, Brad war auch noch da und lobte mich. Doch ich nahm meine Umgebung schon gar nicht mehr für wahr, in Gedanken war ich bei Chaz. Man wie lange muss ich denn noch hier bleiben…..ich frag einfach mal Joe.
>Joe?< fragte ich hektisch
>Ja was ist?<
>Kann ich jetzt gehen, es ist schon 20 Uhr.< ich flehte ihn direkt an
>Leider nicht Mike ich brauch dich noch…..noch mal für die Samples< er macht ein bedauerndes Gesicht.

>Ach komm Joe lass Mike gehen.< mischte Brad sich ein.
>Ich würde gern, aber es geht nicht.< widersprach Joe
> Das hört sich schon an als wärst du seine Mutter.< lachte Brad
Während dessen setzte ich mich wieder auf einen Stuhl und starrte Löcher in die Luft. Brad und Joe unterhielten sich noch ne Weile, bis dann Joe wieder mich anzapfte.
>Wenn wir jetzt keine Fehler machen dann geht alles schneller.< sagte Joe
Ich schaute zu ihm und er nickte mit dem Kopf, jetzt waren die Samples wieder unsere „Opfer“.



Chazys POV


Ein lautes Klingeln weckte mich aus meinen Schlaf, es kam von der Tür. Schnell stand ich von meinem Bett auf, rannte zur Tür und nahm den Hörer (ihr kennt das bestimmt das heißt ne Wechselsprechanlage)
>Hey Chaz ich bin´s Brian.< erklang von unten.
>Komm hoch.< sagte ich erfreut.
Und schon kam er die Treppen rauf gerannt und fiel mir in die Arme. Sodass ich auf den Boden fiel. *autsch*
>Oh ut mir Leid Chazy.< und er gab mir seine Hand.
>Schon gut.< ich musste grinsen
Er machte die Tür hinter sich zu, packte mich am Handgelenk und zerrte mich in meinen Zimmer.
>Wo ist denn dieser Mike?< fragte er verwundert.
> Der ist schon seit über5 Stunden weg.< antwortete ich verbittert
>Hat er dich allein zurückgelassen?<
>Nein hat er nicht!< schrie ich
>Und warum ist er denn nicht hier?< fragte er selbstsicher
>Weil….weil…..< ich fand keine Antwort darauf
>Er hat dich im Stich gelassen Chaz, aber ich werde immer bei dir sein.<
>Mike hat mich nicht im Stich gelassen er……er….hat bestimmt viel zu tun!< rief ich verzweifelt und fiel weinend in seine Arme. Sanft wischte er mit seinen Finger meine Tränen weg und legte seinen Finger auf seinen Mund. Mit der Zunge leckte er die Träne ab. Verwirrt schaute ich ihn an. Doch er drückte mich nur gegen die Wand. Brian fing an meinen Hals entlang zu küssen. Ich versuchte ihn von mir weg zu drücken, was mir auch ein wenig gelang. Doch er ließ nicht locker, noch härter presste er mich an die Wand und begann vom Neuen. Seine kalten blauen Augen schauten mich lustvoll an, ich geriet in Panik.
>Lass mich los!< schrie ich ihn an.

>Sei leise Chaz, oder willst du dass uns jemand hört?< flüsterte er leise und hielt mit seiner rechten Hand meinen Hund zu. Seine linke Hand wanderte unter mein Shirt und streichelte meinen Bauch. Mit meinen Beinen versuchte ich ihn zu treten, aber es gelang mir nicht. Verdammt warum tut er mir das an, gerade er der noch eben ein Freund von mir war. Warum musste ich das alles noch ein zweites Mal über mich ergehen lassen? Warum nur? Als wär meine Vergangenheit nicht schon schlimm genug gewesen, nein, er muss die Gegenwart zur Vergangenheit machen, wieso tut er mir so weh? Warum konnte Mike jetzt nicht hier sein und mich vor dem Unheil bewahren? Nein, es musste ja so kommen….das Leben meint es nicht gut mit mir. Brian küsste mich und gelang mit seiner Zunge in meinen Mund. Wehren konnte ich mich schon lange nicht mehr. Er schmiss mein Shirt zu Boden und erkundigte mit der Zunge meinen Oberkörper. Bis zu meiner Hose, langsam öffnet er diese und sie rutsche nach unten. Er stand aus seiner Hocke wieder auf und küsste mich erneut. Dann griff er zwischen meinen Beinen und ich schrie auf.
>Hör endlich auf verdammt!!!!!<
>Wenn du so weiter machst werde ich ungemütlich.<
Mit einer schnellen Bewegung zog er ein Messer aus seiner Hosentasche und hielt es mir am Hals.
>Mach das was ich dir sage, wenn nicht dann….. drohte er mir. Es wird dir gefallen.<
Nun schnitt er mir Mit dem Messer eine tiefe Wunde am rechten Arm. Vor lauter Schmerzen schrie ich durch das ganze Haus. Doch mein Schrei wurde gestoppt, Brian schlug mir volle Kanne mit dem Ellbogen im Magen….langsam sank ich zu Boden und krümmte mich vor Schmerzen.

Die ersten Tränen kullerten auf den kalten Boden. Eine kalte Hand lag auf meiner Schulter und drehte mich so um dass ich auf den Rücken lag. Brians kalten Hände glitten über die tiefe Wunde. Er lachte als ich erneut zusammen zuckte. Stürmisch legte er sich auf mich und küsste erneut meinen Oberkörper. Leidenschaftlich erkundigte seine Zunge meinen Körper, als er dann noch meine Boxe runter zog…hatte ich keine Hoffnung mehr. Ich war ihn ausgeliefert und konnte mich nicht einmal mehr wehren. Brian zog sich aus. Mit einem Stoß drang er in mir ein……endlose Minuten des Leidens zogen sich dahin……………………nachdem er seinen Spaß hatte drückte er mir noch einen Kuss auf dem Mund und ging. Hoffnungslose Tränen kullerten auf meinen Gesicht entlang. Warum….warum…..warum spielen sie alle nur mit mir………? Mehrmals schlug ich mit meiner linken Hand voller Hass auf den Boden, mühsam stand ich auf *aaaaah* scheiße, diese verdammte Wunde……..sie tat höllisch weh genauso wie meine Seele. Alle trampeln sie auf mir herum….ich bin der letzte Dreck den es noch gibt…ich will und kann nicht mehr. Ohne einen Lebenssinn zog ich mich wieder an und sah das Messer von Brian das immer noch auf dem Boden lag. Ohne an irgendwas zu denken krallte ich es mir und sah mein Blut daran kleben. Ein einziger stich würde mich endlich erlösen. Von dieser scheiß Welt, die mir nur mein Leben kaputt macht. Meine Lebenslust ist mir schon lange vergangen, aber ich war einfach zu feige mein Leben ein Ende zu setzen………war ich heute nicht mehr feige? Würde ich es jetzt wagen? Das Messer bettelte mich schon zu an das ich mich umbringen solle. Ich find an zu zittern und eine Kälte machte sich in meinen Körper breit….was ist denn jetzt!? Mir wurde so kalt….. doch ich fing mich wieder und schmiss das Messer in die Ecke. Ich bin immer noch feige, Chaz du bist so feige!!! Verdammt! Wie vom Blitz getroffen rannte ich aus meiner Wohnung raus, die Treppen runter und dann in die Eisenkälte hinaus. Ohne ein Zeil vor Augen ging ich die leeren Straßen entlang bis an ein paar Bahn (Zug) Gleisen…..ich war ganz schön weit weg von meiner Wohnung und so verpeilt wie ich war habe ich alle Türen offen gelassen…..ach scheißegal. Mit schweren Schmerzen in meinen rechten Arm kletterte ich auf eine Kiste die in irgendeiner Ecke der Lagerungshallen stand.

Mikeys POV

Fuck es ist 21:30, und ich hab mich nicht mal bei Chaz gemeldet. Meine Hände suchten in der Jackentasche nach meinem Handy. Scheiße, es muss noch irgendwo bei Chaz liegen. Jetzt reichts ich muss hier raus!
>JOE!< schrie ich durch den ganzen Raum und dabei stand er genau vor mir.
>Hast du ne Macke mich so anzubrüllen!!!???< schnauzte er wieder rum
>Konnte ja nicht ahnen das du vor mir stehst, so egal was du jetzt sagst ich gehe jetzt!<
>Was für ein Zufall, wollte dir gerade sagen das du gehen kannst.<
>Schön!<
Hinter mir krachte die Tür laut zu und ich rannte hinaus. So schnell wie es ging zu Chaz. Auf dem Weg dort hin erkannte ich eine Person………. Ich stockte. Es war Brian der mit einen fiesen Grinsen genau in meine Richtung kam. Ich wollte stur an ihm vorbei gehen doch er stellte sich vor mich. Er hielt mich mit seinen Händen an meinen Schultern fest sodass ich nicht weiter kam.
>Na wo willst du denn hin?< mit einem fiesen Grinsen im Gesicht.
>Lass mich los du Penner!< schrie ich ihn und und wollte vorbei doch er ließ nicht locker.
>Beantworte meine Frage!!!<
>Das geht dich nen Scheißdreck an!< ich schlug seine Hand zur Seite und ging stur weiter.
>Ja geh nur! Deinen Freund kannst du sowieso nicht mehr helfen!!!< schrie er mir hinterher.
Was hatte das zu bedeuten? Jetzt rannte ich schon so schnell ich konnte, an seiner Wohnung angekommen konnte ich sofort die Treppen rauf rennen…..die Tür war offen? Oben angekommen der erste Schock……schon wieder eine Tür offen…..ich rannte rein und suchte alle Räume nach Chester ab. Er war nicht da. Mein Herz schlug schneller und ich geriet in Panik. Mein Körper zitterte als ich das Messer in Chester´s Zimmer sah. Blut…….scheiße Blut war daran. An Brian konnte ich keine Wunde erkennen…….also hatte Chester eine…..Wunde……ich wusste genau das es nur Brian gewesen sein könnte. Denn der Satz verriet ihn. Man verdammt wo ist Chester bloß. Verzweifelt bildeten sich Tränen in meinen Augen und schnappte mir mein Handy das im Wohnzimmer noch lag. Hektisch wählte ich Chazy´s Nummer. Ein weiterer Schock traf mich als es im Badezimmer piepte. Ich rannte dahin…es war sein Handy. Jetzt kann ich ihn nicht einmal erreichen, scheiße! Wut und Hass machte sich breit, was hat Brian nur mit meinen Chester gemacht!? Ich hätte Brian sofort zusammen schlagen müssen als er mir das zu schrie……verdammt. Nun wählte ich Joe´s Handynummer.
>Joe hier?< erklang seine müde Stimme
>Joe hey ich weiß es ist spät aber bitte hilf mir!< sprach ich schnell
>Geht es vielleicht nicht noch ein bisschen schneller? Ich hab nichts verstanden!<
>Ist egal jetzt, du Joe ruf mal die anderen an sie sollen sofort und ohne Widerrede zu Chazys Wohnung kommen. JETZT!!!< und ich lag auf.

Hoffentlich beeilen sie sich. Ich krallte mir schon mal den Schlüssel für seine Wohnung den er hängen gelassen hatte und rannte nach unten. Es war eiskalt, wie ich Chaz kannte hatte er bestimmt keine Jacke an....…..ich mache mir große Sorgen….. Nach 15 Minuten die mir endlos vorkamen trafen sie alle endlich ein.
>Mike was ist denn los?< fragten alle im Chor und hechelten vor sich hin
So schnell wie möglich erklärte ich ihnen alles und wir alle teilten uns auf. Phoe, Rob und Brad suchten im Westen und Joe und ich im Norden (natürlich in der Stadt). Mehrmals riefen wir uns auf Handy an damit wir wissen wo wir gerade waren und ob wir ihn gefunden hätten. Doch nichts……erschöpft trafen wir uns alle wieder an Chazy´s Wohnung alle machten ein bedrücktes Gesicht.
>Mein Gott wir müssen ihn finden!< brüllte ich in die Runde. Ich konnte einfach nicht mehr, ich wagte es mir noch nicht einmal vor zu stellen was alles passieren könnte.
>Ist ja gut Mike, beruhig dich.< sagte Brad und wollte mich beruhigen
>Nichts ist gut, dieses Schwein hat irgendwas mit meinen Chester angestellt und wer weiß was er jetzt macht!< alle schauten mich verdattert an.
>Dein Chester?< fragte Pho und grinste breit.
>Man lasst mich doch in Ruhe!< und setzte mich auf die Haustreppen
>Tut mir Leid Mike.< entschuldigte sich Pho
>Schon gut, ich muss mich entschuldigen…….<
>Ach ist doch Butter hier, wollen wir morgen früh lieber noch einmal suchen? Dann sehen wir wenigstens mehr.< schlug Joe vor
Alle nickten und gingen nach Hause……außer ich……meine Zuhause war ja Chazys Wohnung…..aber…ich wollte jetzt nicht einfach so schlafen…nein, ich will ihn noch mal suchen gehen…dort wo ich noch nicht war. Ich kam an ein paar Gleisen vorbei wo große Lagerhallen waren. Wenn Chaz nicht hier ist….dann weiß ich nicht weiter. Aus einer dunklen Ecke hörte ich etwas jammern. Scheiße es ist so dunkel.
>Chester?< fragte ich in die Dunkelheit…..doch keine Antwort. Langsam ging ich immer näher zu dieser Kiste…..und jetzt……..erkannte……..ich Chester. Meine Freunde hielt sich in Grenzen….denn ich konnte nicht glauben was ich da sah. Chester…….er…..er saß wie ein kleines Kind, das Angst vor der Dunkelheit hatte, seine Klamotten waren zerfetzt, überall hatte er blaue Flecken und tiefe Narben.
>Chester……?< fragte ich leise und meine Augen füllten sich mit Tränen.

Chazys POV

Mike? Hör ich da etwa Mikes Stimme? Nein….es muss nur alles Einbildung sein, keiner würde mich jetzt suchen…keiner…auch Mike nicht. Und wenn er es war….wusste er nichts von dem was man mir angetan hatte. Als hätte Brian mir schon nicht genug wehgetan…..nein. Er kam erneut (zu den Lagerhallen wo Chaz jetzt immer noch war) und begann ein neues Spiel, zuerst küsst er mich und dann schlägt er mich beinahe tot……was geht hier nur vor?…….. Warum nur?.........man ich will endlich alles hinter mir haben….Ich halt es nicht mehr aus!
>Chester!< drang Mikes Stimme in meinen Gedanken
>Chester nun sag doch was!< er rüttelte mich……
>Chaz bitte…..sag doch was…..< er…..er weinte?
Tränen? Wegen mir? Nein das muss ich mir alles nur einbilden…..das alles war nur ein böser Traum. Ich habe Brian nie getroffen, er hat mich nicht verletzt, Mike ist auch nicht hier, ich will jetzt aufwachen sofort aus diesem Alptraum.

>CHAZ nun sag doch was.<
Jetzt war ich mir genau sicher das es Mikes weinerliche Stimme war und schaute mit roten Augen zu ihm. Er sah total fertig aus….und das wegen mir……doch ich sah wieder von ihm weg und legte meinen Kopf wieder auf meine Knie, die ich so nah wie möglich an meinen Körper geschmiegt hatte. Zitternd saß ich jetzt vor Mike……der sich vor mir kniete und meine Augen suchte.
>Chaz…..< Mike streichelte meine Wange und ich zuckte zusammen……
>Lass mich in Ruhe….< flüsterte ich und weitere Tränen flossen über meine Wangen
>Chester bitte sag mir…………was geschehen ist…bitte Chaz…< er setzte sich neben mir auf die Kiste und legte seinen Arm auf meine Schultern. Ich zuckte zusammen…..und dachte nur noch an Rache. Schnell sah ich mit einen Wut erfüllten und gleichzeitigen gequälten Blick zu Mike. Ich hatte nur noch eins im Kopf. RACHE! Ohne irgendwas zu sagen umarmte Mike mich. In diesen Moment stellte ich mir gerade vor, was passiert wäre wenn er mich nicht gefunden hätte. Früher oder später hätte ich mein Leben sowieso beendet. Er löste sich von mir und half mir hoch. Eigentlich war ich nur noch seinetwegen am Leben……oder doch nicht? Immerhin waren da noch Sam und Draven………aber sie haben was besseres verdient. Mike riss einen Teil von seiner Kacke kaputt um meine Wunden damit zu verbinden. Sie waren aber nicht so stark das ich gleich ins Krankenhaus musste, zum Glück.
>Chaz……lass uns nach Hause gehen…..< er umarmte mich noch lange und nahm mich an der Hand……ausgerechnet fing es noch an zu Regnen……aber der Regen störte mich eigentlich nicht……nein es gefiel mir…..es wirkte so befreiend.

Den ganzen Weg zur meiner Wohnung sprachen wir kein Wort sondern liefen nur Hand in Hand die Straßen entlang. Nach ein paar Minuten sind wir angekommen, krampfhaft quälte ich mich die Treppen rauf.
>Soll ich dich lieber auf den Arm nehmen?< fragte mich Mike
Ich schüttelte den Kopf aber Mike machte es trotzdem…so fest wie ich konnte krallte ich mich an Mike, jetzt hatte ich wirklich keinen Bock von seinen Armen zu fallen. Das musste jetzt bestimmt urkomisch ausgesehen haben……aber es ist mir egal. In meiner Wohnung angekommen legte er mich erstmal auf die Couch und stellte alle Heizungen an. Er nahm sich einen Stuhl, stellte ihn neben der Couch und setzte sich drauf. Ich drehte mein Kopf zu ihm.
>Mike?< fragte ich schwach
>Ja Chester?< antwortete er hoffnungsvoll
>Warum ich?< und schon wieder kamen diese Tränen, die zeigten…..wie verletzlich ich doch war. Mike nahm meine Hand in seinen Händen.
>Ich weiß es nicht……..ich weiß es nicht Chaz!.< schrie er und fiel zu Boden. Nun haben seine Tränen den Weg ins Freie gefunden.
>Ich weiß Chazy das es nicht richtig ist das dich zu fragen aber……was hat man dir angetan….und wer?.....< er stockte

Immer mehr Tränen kullerten jetzt auf mein Gesicht. Schnell wischte ich sie weg. Gefühlvoll streichelte er meine Hand und hoffte auf eine Antwort…….als ich mich dann gerafft hatte…..hatte ich Mut es ihm zu erzählen.
>Ein paar Stunden seitdem du weg warst…….kam Brian zu mir………erst erzählte er mir das du mich im Stich gelassen hättest…………danach drückte er mich an die Wand und……….<
ich musste stocken. Scheiße, es ist so schwer das alles noch mal auf zu wühlen……..diese verdammten Schmerzen. Dabei saß Mike schon längst wieder auf seinen Stuhl und rutschte immer näher zu mir, um es mir nicht all zu schwer machen zu wollen.
> Dann schnitt er mit dem Messer eine tiefe Wunde in meinen rechten Arm……<
ich zeigte Mike die Wunde und man sah ihm an das ein Schock am seinen Körper entlang schliff.

Jetzt fiel ihm erst auf das er diese noch nicht verbunden hatte, wie so´n Verrückter lief er ins Bad und holte eine dicke Verbandsbinde und band sie mir um den Arm. Vorsichtig hob er mich hoch und setzte mich gerade aufs Sofa, dann nahm er sich neben mir Platz und suchte meine Hand. Mein Blick wendete sich dem Boden zu.
>Brian hat mich………..er hat<
Ich konnte nicht mehr, weinend fiel ich in Mikes Arme. Beruhigend streichelte er meinen Kopf und drückte mich noch mehr an sich heran. Und dann….konnte ich mich nicht mehr kontrollieren…die Wut war stärker als die Trauer.
> Dann hat mich dieser Dreckskerl vergewaltigt! Meine Schreie hat keiner gehört…ich war ihm hilflos ausgeliefert……….er hat mich fertig gemacht, meine letzte Lebenslust geraubt einfach Alles!<
Mikes Tränen tropften auf meinen Kopf, sogar bis zu meinen Wangen…..ich sah zum ihm. Sein Gesicht war mit Tränen übersägt und seine Augen strahlten Wut und Trauer aus. Noch näher und fester hielt er mich fest…….jetzt bemerkte ich……..warum ich das Messer weg geworfen hatte………….Mike….er war jetzt noch der Einzige den ich vertrauen kann.
> Dieses Schwein….dieses hinterhältige Schwein!< schrie Mike
>Ich hab’s schon von Anfang an gewusst das er was vor hatte…….man Chester es ist meine Schuld., wenn ich nicht zu Joe gegangen wäre……dann hätte er dir das nie angetan!<
Er gab sich Schuldgefühle? Nein, das darf er nicht. Er ist an gar nichts Schuld. Niemals!
>Mike hör auf….< wimmerte ich >Du hast ganz und gar keine Schuld, red dir nicht so was ein bitte Mike…..< ich flehte ihn an.

Mikeys POV

Nein! Ich hab’s gewusst…….scheiße! Dieses Schwein, wie konnte er den geliebten Menschen den ich jetzt noch hatte nur so wehtun? Warum ausgerechnet Chester? Als hätte er nicht schon genug durch gemacht. Nein! Ich will es nicht glauben. Brian…..Brian……Brian……. ich werde mich für Chester rächen! Nimm dich in Acht Brian! Chesters kaputten, leeren Augen zerrissen mich aus meinen Gedanken.
>Mike nun hör mir doch zu.< er sah mich mit seinen verweinten Augen an
Seine Augen……früher strahlten sie wunderschön…doch jetzt…..hat man das Strahlen genommen
>Chaz ich hab dir zu gehört…….<
>Dann versprich es mir Bitte!!!< er flehte mich an…….ich konnte nicht anders
>Ich versprich es dir….Chester.<

Mit einen tiefen Atemzug versuchte ich meine Wut zu unterdrücken, es klappte. Chesters Kopf lag jetzt auf meinen Beinen, stur starrte er an die Decke. Was er wohl jetzt denkt? Es ist erstaunlich wie Chaz damit umging…..er verkroch sich nicht in sein Zimmer nein……er erzählte mir alles. Ohne das ich es bemerkte starrte ich ihn schon regelrecht an.
>Hey Mikey was schaust du mich so an?< fragte er mit einem leichten Lächeln im Gesicht
>Äh…..tut mir Leid…ich war in Gedanken…….< lügte ich
>Danke Mike…. Für alles.< sprach er leise
Was soll das denn jetzt, das hörte sich an als würde er nur noch ein paar Sekunden leben, ruckartig legte ich mein Kopf auf seinen Oberkörper um seinen Herzschlag zu Hören.
>Was soll das denn jetzt?< fragte Chester verwirrend
>Chester! Bereite mir nie wieder einen solchen Schock!<
>Aber warum denn? Was hab ich denn gemacht?<
>Na dieser Satz da….Danke für alles…..das hat sich angehört als wenn du…..< ich sprach nicht weiter
>Ah, tut mir Leid mein Shinizzle.< er schloss seine Augen und kuschelte sich an mich.
Mein Shinizzle? Das machte mich irgendwie nervös…..
>Chester soll ich dich nicht lieber ins Bett tragen?<
>Das würdest du tun? Mich fettes Ding?< flüsterte er
>Ach komm hör auf, du bist genau das Gegenteil und keine Widerrede!<
Langsam stand ich auf und nahm meinen Chester auf den Arme, wenn das mit Brian nicht passiert wäre dann hätte ich Chaz schon längst meine tiefen Gefühle für ihn gestehen können, doch ich machte mir keine Hoffnungen mehr. Bevor ich ihn aufs Bett legte, zog ich sein Shirt und seine Hose aus……….meine Hände zitterten wie sau und ich stellte mir sonst was vor. Nein Mike, in diesen Zustand darfst du nicht einmal denken dich an Chester zu vergreifen nein. Das würde er mir nie verzeihen, unsere Freundschaft würde dann auseinander brechen. Und dass war das letzte was ich wollte. Als er dann im Bett lag sah er so aus, als wäre nichts gewesen, doch dass war immer nur eine Täuschung.
>Chester?< fragte ich leise
>Yo Mike?<
>Darf, ich…heute bei dir schlafen?< fragte ich vorsichtig und leise sodass man es kaum verstand
>Klar, hüpf rein, ich kann hier jemanden zum kuscheln gebrauchen.< zum ersten mal nach dem Geschehen grinste er wieder, ich war erleichtert und glücklich. Wie sehr ich dieses süße Grinsen vermisst habe. Man konnte nicht feststellen ob das Chaz jetzt ernst oder Scherzensweise gemeint hat. Ohne noch irgendwas zu sagen zog ich Shirt, Hose und Strümpfe aus und legte mich zu Chaz.
>Gute Nacht Mikey.< flüsterte er
>Nacht Chazy.< gab ich von mir zurück
Und schon schlief Chaz ein, was mich aber nicht all zu sehr wunderte. So nah wie möglich versuchte ich mich ihm zu nähern, aber ganz unauffällig. Als er sich auch noch plötzlich zu mir umdrehte, stockte mir der Atem, jetzt soll er bloß nicht aufwachen denn nur wenige Zentimeter trennten uns. Unbemerkt rutschte ich wieder zur Wand zurück. Er sah so süß aus wenn er schlief. Halt Mikey, nicht schon wieder ins schwärmen geraten, reiß dich zusammen. Nach endlosen Minuten schlief auch ich endlich ein.

Mikeys Traum 2 (Fortsetzung)

Wieder Umschloss mich diese Dunkelheit. Da, nein! Chaz lag immer noch tot am Boden, genauso wie vorher. Ich bekam Angst, denn mitten in der Stille brach ein fieses Gelächter aus. Aus der Ferne näherte sich was, es kam genau in meine Richtung. Ängstlich versuchte ich es zu erkennen, doch erst als es nur noch ein paar Meter von mir entfernt war, erkannte ich das es Brian war, dessen Hände blutverschmiert waren. Er grinste vor sich hin und ging zu Chaz Leiche. Was ich sah konnte ich nicht glauben, Brian saß über Chester und drückte ihm einen Kuss auf dem Mund. Voller Wut schmiss ich Brian von Chaz runter. Wieder lachte Brian und zog eine Pistole……würde er mich jetzt etwa auch…? Doch er zielte mit der Waffe auf Chaz….was sollte das? Er lebt doch schon gar nicht mehr. Dann fiel der Schuss……es folgten weitere, Brian fiel in ein lautes Gelächter aus. Zuerst küsst er ihn und dann schoss er auf ihn? Der war nicht mehr ganz normal. Ich rannte zu Chaz und nahm ihn in den Arm. So, als ob er noch leben würde. Brians Grinsen wurde immer breiter und er drückte erneut ab…diesmal….auf mich.

Chazys POV

*Am nächsten Morgen*
>Mike wach auf, wach doch auf!< ich rüttelte an ihm.
Was ist mit Mike los? Er räkelt sich von einer Seite zur anderen und wimmert.
>Mike wach auf!.< schrie ich schon fast und rüttelte an ihm, was meinen Arm nicht sehr gut bekam. Zum Glück lag er an der Wand, sodass er nicht runterfallen konnte. Er fuchtelte mit seinen Händen rum, ich hielt seine rechte Hand fest und drückte sie aufs Bett um ihn klar zumachen das ich da bin. Seine Augen öffneten sich und er atmete schwer. >Mike? Geht’s wieder?< fragte ich besorgt
>*schwer atmet* ja…..danke.<
>Nichts zu danken, was war denn los, hattest du einen Alptraum?<
Das konnte es nur gewesen sein denn er zitterte am ganzen Körper. Ich drehte meinen Kopf zu ihm und er weinte. Es muss ein sehr sehr schlimmer Traum gewesen sein. Sanft wischte ich seine Tränen weg und drückte ihn an mich. Seine Finger krallten sich an meinen nackten Oberkörper und seine Tränen fanden kein Ende. Zärtlich streichelte ich seinen Rücken, langsam beruhigte er sich wieder.
>Willst du mir es erzählen?< ich strich ihm durchs Haar
>Nein, tut mir Leid Chazy aber ich kann nicht….<
>Pss< ich legte einen Finger auf seine Lippen >Du musst es auch nicht.<
Mike kuschelte sich noch mehr an mich. Was könnte dass nur für einen schrecklichen Traum gewesen sein, was Mike nur so fertig machte? Ich hoffe er vergisst ihn so schnell wie möglich. Ein mehlig hat er sich beruhigt, ich ließ ihn los, drückte ihn von mir weg und zog ihn langsam aus meinen Bett. Er staunte nicht schlecht, dass ich mich so schnell erholt hatte. Was nur ein Vorteil sein kann.
>Chester?<
>Hm?<
>Fühlst du dich wirklich schon so gut?< er schaute vom Boden aus zu mir rauf.
>Ja, sonst hätte ich dich ja nicht aus dem Bett ziehen können.< antwortete ich
Er lächelte und stand auf.
>Wir wär’s wenn du dich mal waschen würdest?< ich hielt mir die Nase zu.
>Stink ich etwa so fürchterlich?<
>Ja!< schrie ich
>Aber nur wenn du mir den Rücken wäschst.< Mike grinste
>Kommt nicht in Frage.<
>Warum nicht.< Mike zog ein ganz trauriges Gesicht
>Mensch jetzt guck nicht so komisch……<
>Bitte Chaz bitte..< flehte er
>Ist ja schon gut….aber bitte verdeck alle anderen Dinge.<
>Jaaa.< gab er von sich
Fröhlich ging Mike schon zum Bad und ließ Wasser in die Wanne. Eigentlich müsste ich mich jetzt auch duschen, ich warte aber lieber bis Mike fertig ist. Als ich grad das Frühstück machen wollte schrie Mike aus dem Badezimmer.
>Chester du kannst kommen!<
Man merkte an seiner Stimme das er sich kugelrund freute……wer weiß warum. Was ist schon dabei wenn man einen den Rücken wäscht? Ach ich werde aus diesem Typen nicht mehr schlau. Mit leeren Magen taumelte ich zu Mike, krallte mir einen Lappen, Seife und fing an seinen Rücken zu waschen. Dabei schloss er die Augen.
>Sag mal Chaz, musst du dich auch noch waschen?< fragte er mit einem Grinsen im Gesicht
>Ja, aber ich dusche.< ich streckte die Zunge raus
>Aha, na ja dann.<
>Kannst ja mit rein kommen.< scherzte ich
>Klar doch!< schrie Mike
>Du denkst doch wohl echt nicht das ich mit dir unter einer Dusche gehe….< gab ich von mir
>Doch schon.< sagte Mike etwas verwirrt
>Da hast du dich aber getäuscht.< Ich klopfte Mike auf die Schulter der immer noch in der Wanne saß. Ich ging aus dem Badezimmer und lief zur Küche um endlich mal was zu Essen. Für Mike machte ich gleich mal 2 Brötchen mit. Frisch und endlich gut riechend lief er auf mich zu und setzte sich zu mir am Tisch.
>Chaz man duscht sich vor dem Essen.< schnauzte er rum
>Ich konnte ja nicht.<
>Wieso? Hat dich doch keiner gestört…oder?< er lächelte
>Man, machen wir halt ne Ausnahme.< *seufz*
>Chester was ist los? Eben warst du noch gut drauf..?< Mike stupste mich an
>Ach was weiß ich warum.< meckerte ich
>Ist ja schon gut, hab ja nur gefragt.< beleidigt schaute er von mir weg
Aber ich fasste ihn am Kinn und zog somit seinen Kopf in meine Richtung.
>Och tut mir Leid mein armer Mikey.< entschuldigte ich mich
Mike krümmte sich vor Lachen.
>Was lachst du so blöd?< ich verzog mein Gesicht
>Chester….*lach*…schau doch mal an deinem Arm *umfall vor lachen*<
Verwirrend schaute ich zu meinen linken Arm.
>Fuck!< schrie ich
Mein Ellenbogen war mitten in einen der Schokoladen Brötchen. Ich stand auf und wusch erstmal diesen Mist ab. Zum Glück hatte ich Obenrum nichts an, so war es also nicht so schlimm. Mike lachte immer noch.
>Mensch hör endlich auf so blöd zu lachen!< rief ich böse
>Ich kann nicht, das sah so blöd aus, du hättest deinen Gesichtsausdruck sehen müssen!<
>Vielen Dank!<
Mit diesen Worten schnappte ich mir ein paar frische Sachen aus meinem Zimmer und lief direkt zum Bad. Ich knallte die Tür hinter mir zu und stieg unter die Dusche. Man er lacht der sich halb tot nur weil ich dummerweise in ein Brötchen mit meinen Arm gekommen bin. So was Blödes. Egal, er hat sich ja prächtig amüsiert. Nach der schönen Dusche und nachdem ich mich angezogen hatte, ging ich zum Wohnzimmer, wo Mike auf einen der Sessel saß und in die Röhre schaut.
>Tut mir Leid.< sagte er plötzlich
>Ja….schon gut, Hauptsache du hattest deinen Spaß.<
>Du verzeihst mir?< fragte er und kam zu mir
>Ja, natürlich, was sollte ich anderes machen?< ich lehnte mich an die Tür
>Na mir nicht verzeihen.< scherzte er >Wenn du das willst, kann ich gerne machen!<
>Nein! Nein, tu das nicht, bitte nicht!< er zog an meinen Shirt
>Ist ja gut.< sagte ich mit einem Lächeln
Liebevoll nahm er mich in den Arm und strich mir über die noch nassen Haare. Mikes Hand glitt meinen Rücken herunter. Eine Weile lang streichelte er meinen Rücken, dann sank ich ganz langsam an der Wand runter. Ich sah zu ihm hoch.
>Du Mike?< fragte ich ganz lieb *g*
>Ja Chester?< flüsterte er von oben herab
>Konnte ich es dir nur anvertrauen oder soll ich es auch Joe und den Anderen sagen…?< es fiel mir nicht leicht ihn zu fragen, denn die Erinnerungen glühten auf
>Nein Chaz, ich werde ihnen sagen das du wieder eine deiner Phasen durchgemacht hättest….< er bückte sich vor mir und streichelte meine Wange.
>Und wie erklärst du ihnen das mit den Messer und meinen ganzen Wunden?< ich musste husten
>Na das du versucht hast dich wieder umzubringen……< flüsterte Mike
Ich suchte seine Augen, Mikes Augen lächelten mich gerade zu an. Ich fing breit an zu grinsen.
>Was grinst du so?< verwirrt schaute er auf
>*lol* das ist hier grade eine sehr gute Stellung.< mein Grinsen vergrößerte sich noch mehr
Er hingegen schüttelte den Kopf und riss die Augen auf.
>Komm her Mike.< bettelte ich ihn an
>Ich bin doch hier, was willst du denn noch?<
>Eine Umarmung.< wie ein kleines Kind streckte ich die Arme nach ihm aus und setzte meinen Dackelblick auf >Okay okay, ich mach’s, mach aber bitte diesen Blick weg…..<
>Macht es dich schon wieder nervös?< ich pickte ihn in die Seite
>Mensch ja!< antwortete Mike verzweifelt
>Ist doch net schlimm. Ich will jetzt meine Umarmung haben!< ich hatte immer noch die Arme ausgestreckt
Endlich rückte er näher zu mir und schloss seine Arme um meinen Rücken. Mit meinen Kopf streichelte ich so zu sagen Mikes Schulter, er bekam Gänsehaut. Ein leises Lachen konnte ich nicht verkneifen, meine Finger zogen langsam den einen Ärmel von Mike hoch.
>Mensch Mike deine Gänsehaut geht ja bis zu deinen Schultern.<
>Dafür kann ich doch nichts.< nuschelte er in mein Shirt
>Ja ist ja gut.< damit Mike sich wieder beruhigt strich ich ihm über den Rücken
Nochmehr mummelte er sich bei mir ein, es zeigte mir dass ich ihn bloß nicht los lassen solle. Aber sollen wir hier ne Ewigkeit so rum „sitzen“ Arm in Arm? Ach warum nicht *g*. Da ich schon einen ganz steifen Rücken bekam dehnte ich mich zurück an die Wand und Mike rutschte mit seinen Kopf auf meinen Oberkörper. Man konnte sehen wie er sich wunderte und mich verdutzt anschaute. >Ich kann nichts dafür wenn du auf mir so „drauf rutschst“.< verteidigte ich mich
>Entschuldigung, kann ich ja nicht wissen das du dich nach hinten lehnst.<
>Egal jetzt.< ich fuhr mit meinen Fingern durch seine Haare und drückte Mike noch ein bisschen mehr an mich ran. Eine Weile blieben wir noch so sitzen bis plötzlich mein Handy klingelte.
>Chaz?< erklang eine weibliche Stimme
>Yo Sam?< stammelte ich
>Hey Schatz, wie geht es dir? Und wann kommst du mal wieder nach Hause?< fragte Sam traurig
>Mir geht es ziemlich dreckig, weißt ja Termine, Termine Termine. < lügte ich >Wann ich wieder da bin kann ich noch nicht sagen, aber wenn etwas fest steht ruf ich dich an.<
>Ja Schatz, hoffentlich rufst du mich bald an.<
>Na klar Süße, wird ich machen. Muss jetzt leider auflegen, Mike will was von mir.< redete ich mich raus so dass das Telefonat bald beendet war.
>Was, schon…dann bist später Liebling, ich liebe dich!< freute sich Sam
>Ich liebe dich auch, Ciao.< verabschiedete ich mich und legte auf
Sofort zog Mike an meinem Shirt >Warum legst du immer so schnell auf?< wollte er wissen
>Ich hab einfach kein Bock mir das alles anzuhören.< antwortete ich ihm
>Aber es ist doch deine ….<
Bevor er den Satz beenden konnte hielt ich seinen Mund zu.
>Ich weiß Mike, aber ich hab einfach kein Bock, das muss man doch verstehen…oder etwa nicht?<
Er nickte mit dem Kopf. Mit einem Lächeln umarmte ich Mike noch einmal. Schon wieder klingelte es, diesmal aber nicht mein Handy sondern an der Tür. Mit einem Knurren ließ ich von Mikey ab und stampfte zur Tür. Gleich drückte ich auf dem Summer, egal wer es war er sollte so schnell wie möglich hoch kommen. Als ich dann Joe erkannte rannte ich zum ihm und knuddelte ihn zu Boden.
>Chaz nicht so stürmisch!< Joe musste grinsen
Joe lag jetzt auf den Boden und ich über ihn. Ein breites Grinsen verzierte sein Gesicht. Ich half ihm wieder hoch.
>Was will denn mein Hahn hier?< fragte ich neugierig
>Eigentlich wollte ich dich noch mal haben, für ein paar neue Songs. Aber ich wollte auch so bei dir vorbei schauen, war ja lang nicht mehr bei dir.<
>Och, hast du mich vermisst?<
>Ohja und wie, konnte es gar nicht mehr ohne dich aushalten.< Joe drückte mir einen Kuss auf die Wange.
>Igitt.< grölte ich durch den Flur
>Aber was hast du denn mein Chazy-schätzel?< Joe zog ein wenig Shirt hoch
>Joe hör auf.< bitte ich ihm drum
>Was denn los?< er grinste
Dieses Grinsen…….es erinnerte mich furchtbar an Brian…..Joe ließ nicht locker und fummelte weiter drum rum.
>Joe Hör auf!!!< volle Kanne schrie ich ihn an
>Ganz ruhig……brüll doch nicht so!< er schrie mich auch an
Mike mischte sich mit ein der die ganze Zeit an der Tür stand und dem Blick zum Boden gerichtet hatte.
>Joe hör lieber auf, ich bitte dich drum.< flehte Mike und nahm Joe´s Hand von mir weg
Geschockt fiel ich zu Boden, dieses Grinsen, diese Berührungen ich konnte einfach nicht mehr.

Mikeys POV

Ganz toll, Joe knutscht meinen Chazy auf die Wange und ich trau mich das nicht einmal, auch wenn es nur Spaß war, man ich bin so ein Feigling. Inzwischen hatte ich Chaz in die Wohnung getragen, er ist plötzlich in Ohnmacht gefallen. Ich kann mir denken warum, dass mit Joe war nicht gut für ihn. Verdutzt schaute Joe die ganze Zeit zu Chester und rückte immer näher an die Couch ran, wo er lag.
>Mike, warum ist er denn zusammengebrochen?< wollte Joe wissen
>Das darf ich dir nicht erzählen Joe.< gab ich zornig zurück
>Bitte sag es mir Mike, bitte.< flehte er mich geradezu an doch ich blieb stur
>Nein! Verdammt noch mal.< >Warum denn nicht!?< schrie er mich fragend an
>Weil es Chaz ganz bestimmt nicht gefallen würde.< stotterte ich
>Wieso? Bist du schwul oder was?< er konnte sich das Lachen nicht verkneifen
Ich zuckte leicht zusammen.
>Red nicht so ein Scheiß, es ist viel ernster!<
Daraufhin gab er endlich Ruhe, hätte ich jetzt gesagt das ich schwul bin, dann hätte ich Chester gleich knicken können. Joe machte aus allen und jeden ein Spaß draus, aber so war er eben. Mühsam stand ich aus meinen Sessel aus und beugte mich über Chester. Leicht rüttelte ich an ihm, seine Augen öffneten sich langsam.
>Hey Chaz.< flüsterte ich
>Hm? Was…..warum lieg ich hier?< fragte er voll verträumt
>Du bist in Ohnmacht gefallen!< brüllte Joe dazwischen
Ich wollte es Chaz erst nicht sagen….aber Joe musste es ja wieder machen. Verstehen kann ich das, weil er den Grund des Zusammenbruchs nicht kennt. Kann es sein das ich total eifersüchtig auf Joe bin? Das ich halt so ausraste? Ja das muss es sein, denn sonst schrei ich ihn nie so an. Nur wegen einen Kuss auf der Wange flippe ich hier gleich aus, reiß dich zusammen Mike, das hat alles nichts zu bedeuten.
>Mike?< Chester sah zu mir
>Ja?< antwortete ich schnell
>Joe will wissen warum ich….du weißt schon, ich kann es aber nicht sagen…*flüster*< er bettelte mich mit seinen süßen Augen an
>Soll ich es Joe wirklich erzählen?< flüsterte ich zurück
>Hey was flüstert ihr da?< rief Joe mitten im Gespräch
>Okay Joe spitz jetzt deine Ohren und bitte sei mal ernst und versuch Chester zu verstehen.< forderte ich ihn auf
>Soviel auf einmal?< scherzte er wieder
>Siehst du Chaz, man kann machen was man will er ist nicht ernst!< reif ich
>Joe reiß dich zusammen!< Chester warf ihm einen stechenden Blick zu was mich beeindruckte >Ja okay!< schwor Joe
Ich erzählte ihm die ganze Geschichte, Chazys Kopf lag jetzt wieder auf meinen Schoß. Zitternd lag Chaz so da und Tränen flossen. Joe´s Augen füllten sich nach und nach auch mit Tränen. Als die schreckliche Erinnerung zu Ende war, rannte Joe zu Chester, richtete ihn auf und umarmte ihn.
>Es tut mir so Leid, Chester, hätte ich Mike nicht zu mir geschickt dann….< wimmerte er
>Hör auf dir die Schuld zu geben Joe, Brian hat Schuld!< Chesters Augen strahlten Wut und Hass aus
>Ach Chazy, Mike rutsch mal ich will mich neben Chester setzen!< befahl Joe mir
>Jaja….< gab ich genervt zurück
Joe setzte sich neben Chazy und legte seinen Arm um seine Schultern. Man wann kann er endlich wieder gehen, das nervt doch voll ab……….oh Shit! Diese Eifersucht frisst mich noch auf, beruhig dich Mike *tief durchatmen tu*. Chester riss mich aus meinen Gedanken.
>Du Mike, geht’s dir gut?<
>Äh ja mir geht’s prächtig.< meinte ich
>Ey ihr Ärsche ich muss jetzt wieder los.< laberte Joe wieder dazwischen
>Dann geh doch du fetter Frosch….< flüsterte ich leise sodass es nur Chester hören konnte
Wir umarmten uns schnell und Joe latschte aus Chazys Wohnung. Endlich wieder mit Chazy alleine. Das gab mir immer ein wunderbares Gefühl.
>Mikey?<
Rief Chester der gerade in sein Zimmer war und an seiner Gitarre rumfuchtelte. So schnell wie ich konnte lief ich zu ihm. >Ja Chaz?< fragte ich noch bevor ich im Zimmer war
>Was war denn das vorhin mit dem fetten Frosch?< er sah mich Nichteinmahl an
>Das…das war nur ein Scherz.< log ich
>Hat sich aber nicht so angehört, du klangst genervt.<
>Ja ich war auch genervt, ständig sabbelt er dazwischen.<
>Versteh ich.< sagte er und fummelte immer noch an seiner Gitarre
>Chaz warum schaust du mich nicht an?< fragte ich traurig
>Soll ich?<
Chester kam mit einem breiten Grinsen auf mich zu und schloss die Arme um mich. Ich genoss es richtig. Mit einem tiefen Atemzug kam Chesters wunderbarer Geruch in meine Nase. Ich fühlte mich sau wohl und umarmte ihn noch fester.
>Nicht so doll ich ersticke.< hustete er
>Entschuldigung.< ich ließ ab
>So war es auch nicht gemeint, komm her!< Chester streckte dir Arme nach mir aus, der Anblick war mehr als süß
>Sag mal wie oft am Tag umarmen wir uns eigentlich Chaz?<
>Ziemlich oft? Nervt es dich?< fragte er
>Nein nein, im Gegenteil.< gestand ich
>Findest du Umarmungen schön?< er setzte einen komischen Blick auf
>Ja, deine mehr als alle anderen…< stotterte ich
>Ist ja niedlich.<
Chester umarmte mich erneut und ich drückte ihn richtig nah an mich ran. In seinen Arm ließ ich mich fallen kann man sagen, so als wenn Chester ein wunderschöner, süßer Engel wäre, der mich gleich in seine Welt mitnehmen würde. Wann werde ich endlich meine tiefen Gefühle zeigen, wann nur? Wahrscheinlich wenn es zu spät ist, das war meistens so. Und wenn dann würde er bestimmt vor lauter Lachen umfallen oder zu Sam gehen und mich einfach so stehen lasse, die Freundschaft würde zerreißen. Nein, das setze ich nicht aufs Spiel.
Nach einer Weile lösten wir uns. Lange schauten wir uns an, bis Chester stumm an mir vorbei ging, direkt zu sein Handy das auf dem Küchentisch lag.
>Man welche blöde Sau hat mich schon wieder angerufen!?< hörte man aus der Küche schallen
>Wer war es Chester?< ich lief zu ihm
Wie wild tippte er auf sein Handy rum
>Es war……es war……< Er sagte nichts weiter sondern gab mir sein Handy, der Anrufer war kein anderer als Brian. Ich konnte es nicht glauben, dieses Schwein wagt es noch Chester anzurufen….wie sehr muss es ihm wieder getroffen haben. Als ich meinen Arm und Chaz legte, spürte ich wie seine Wut in ihm stieg. Am liebsten würde ich diesen Brian umbringen! Kurze Zeit später bekam Chester eine SMS.
>Gib her!< Chaz krallte sich das Handy aus meinen Händen
>Und?< flüsterte ich
>Lies!< befahl Chaz
>>Na Süßer!? Wann sehen wir uns wieder? Ich vermiss deine Wärme mein kleiner Chazy. Irgendwann werden sich unsere Wege kreuzen. Ich liebe dich! Dein Brian<<
Nein, NEIN! Das ist doch nicht möglich. Brian liebt Chester? Meine Knie wurden weich und ich fiel zu Boden, das Handy immer noch fest in den Händen. Wuttränen musterten mein Gesicht, neben mir war Chester, der einen verletzten und doch hass erfüllten Blick hatte.
>Mike…?< Chaz brach die Stille und schaute mich mit Tränen in den Augen an
>Weine nicht…bitte…< Chester fiel mir in die Arme
Jetzt, heulte er mein T-Shirt voll auch von mir tropften ein paar Tränen auf seinen Kopf.
>Warum….wie kann mich so eine Person nur lieben, der spinnt doch…< sagte Chester leise und verzweifelt
Genau das fragte ich mich auch, Brian liebt Chester. Warum hat er denn das Chester angetan? Warum…das ist doch keine Liebe.
>Mike….früher war Brian ganz anders….< nuschelte Chester und ich wandte mich wieder ihm zu
>Erzähl von ihm.< forderte ich
>Früher, da haben wir beide jeden Scheiß durchgemacht….aber wirklich jeden. Er war immer bei mir und ich bei ihm. Es war so als sei er mein Bruder. Ich konnte ihm alles erzählen, meine Probleme, Sorgen und Zukunftspläne. Mein vollstes Vertrauen schenkte ich Brian. Einmal hat er mich geküsst, da war ich 15, er 17. Damals wusste ich nicht was der Kuss bedeutete, aber jetzt weiß ich es. Brian, er ist nicht mehr mein bester Freund und wird es auch nie mehr sein.< schluchzte Chaz
Beruhigend strich ich über seinen Rücken. Brian hat Chester geküsst, nun war alles aus. Chaz würde nie wieder Vertrauen in einen männlichen Partner haben können. Und das nur wegen diesen…ach fuck! Wo ist dieser Penner, ich möchte ich windelweich schlagen! Sofort.
>Chester, vergiss Brian, vergiss alles was war. Ich werde dich nie alleine lassen, nie!< versprach ich >Das ist echt lieb von dir.<
>Brian ist ein Arschloch! Sagt das er dich liebt und dann dass. Er ist der letzte der dich lieben darf!<
>Und wer ist der erste?< fragte er mich und grinste weder so niedlich.
>Na Sam!< gab ich schnell von mir
>Ach so ja, stimmt.< Chester senkte sein Kopf und warf das Handy in eine Ecke
>An wen hast du denn sonst gedacht?< neugierig erwartete ich eine Antwort
>Gar keinen, Sam liebt mich und ich, liebe sie.<
Ich grinste nur, doch es war ein gequältes Grinsen, er liebt sie immer noch. War ja zu erwarten. All mehlig standen wir beide auf, zogen unsere Jacken an und waren auf den Weg zu Brad. Schon lange sah er die anderen nicht mehr, Chester wusste dass die anderen sich heute bei Brad trafen. So schnell wie es ging liefen wir durch den dicken Schnee. Als wir am Haus ankamen rannte Chester ungeduldig zur Klingel.
>Nun mach doch auf.< bettelte er
Die Tür öffnete sich und Brads lachendes Gesicht schaute um die Ecke.
>Brad!< Chester fiel ihm in die Arme
>Chazy, schön dich wieder zu sehen.< Brad bekam Freudentränen
>Kommt doch bitte rein ihr seit ja schon Eisblöcke.< bat Brad uns an
Ohne was zu sagen gingen wir in den Flur und zogen unsere dicken Daunenjacken wieder aus. Als wir im Wohnzimmer ankamen warfen uns Phi, Joe, und Rob ein lautest „Hi“ zu. Alle lächelten.
>Was ist denn mit euch los?< fragte ich
>Nichts, wir freuen uns euch zu sehen, so schlimm?< gab Rob wieder
Chester lief zu Phoe.
>Na mein süßer kleiner Phi, wie geht’s dir?<
Süßer kleiner Phi??? Pah, so was hat er zu mir noch nie gesagt *hmpf* ohje schon wieder diese Eifersucht.
Alle unterhielten sich erstmal stundenlang. Bis Joe und Chester aus dem Raum raus gingen. Mir wurde mulmig, weiß Gott warum. Gelangweilt trank ich den Kaffee und unterhielt mich mit Rob. Aber so richtig hörte ich nicht zu. Er laberte irgendwas mit die Deftones…na ja. Erst nach einer halben Stunde kamen Chazy und Joe wieder. Was haben sie denn so lange gemacht? >Leute morgen beginnt unsere neue Tour!< brachte Joe stolz heraus
>Was!? Morgen?< rief ich
>Ja morgen Mike? Bist du taub?< meinte Joe
Toll, morgen und kein Schwein sagt etwas.
>Keine Sorge Mike, ich wusste es auch nicht.< Chaz warf mir einen total süßen Blick zu
Man, ich hätte ihm auf der Stelle tot knuddeln können, das sah so süß aus. Aber dann würden die Anderen ziemlich blöd gucken und Joe kommt dann wieder mit seinen: “Seid ihr etwa schwul!?“ das verletzte mich irgendwie. Weil es die Wahrheit war? Oder weil es außer mir keiner wissen durfte? Ich weiß es nicht. Wenn wir morgen auf Tour gehen, dann ist Chester endlich Brian los. Wenigstens etwas was gut ist. Mittlerweile war es 21:19 und wir alle verabschiedeten uns von Brad. Joe, Phi und Rob begleiteten uns noch ein Stück. Dann bog Phi ab und nach ihm Rob. Mal wieder war Joe da.
>Joe musst du nicht da lang?< fragte ich etwas wütend
>Ähm, ja.< bestätigte er
>Und warum gehst du dann nicht?< fragte jetzt Chester
>Eigentlich wollte ich dich fragen ob ich bei dir pennen darf.< fragte Joe Chaz
>Wo willst du denn bei mir schlafen? Mikey pennt doch schon bei mir, du hast doch ne eigene kleine Wohnung?< antwortete Chazy
>Na Joe!< rief ich
>Ich weiß aber es ist halt so scheiße alleine zu pennen.< meinte Joe traurig
>Und wenn wo willst du denn schlafen? Mein Bett ist schon mit mir verabredet, Mike hat ein Date mit der Couch.< grinste Chaz
>Ich kann doch mit in deinem Bett schlafen!< schlug Joe vor
Ich hoffte das Chester diesen Vorschlag ablehnte.
>Nee, wir machen das so. Mike du pennst bei mir mit im Bett und Joe flirtet mit der Couch.< riet Chazy >Ohja das ist ein guter Vorschlag.< freute ich mich und konnte kaum erwarten wieder in Chazys Bett zu liegen
>Okay Meinetwegen.< Joe war einverstanden, zwar mit einen traurigen Blick, aber egal
Auf dem Weg zur Wohnung stellte ich mir schon vor wie ich mit Chester im Bett liege. Einige Sachen würden eh nicht so passieren wie ich sie mir vorstellte, aber es war meine Phantasie. Nun waren wir in seiner Wohnung, Joe warf sich sofort auf die Couch und Chaz holte eine dicke Decke und ein Kissen für ihn. Ich hingegen setzte mich auf einen Stuhl in Chesters Zimmer und sah dort etwas versteckt einen Zettel. Ich las ihn mir durch und stellte fest dass es ein Songtext sein musste, ein Madchen will sich umbringen und dann taucht plötzlich ihre große Liebe auf? Man sah das der Text noch bearbeitet werden müsse, aber sonst war er sehr gefühlvoll.

Chazys POV

>Hier Joe deine Decke.< ich warf sie mitten in Joes Gesicht
>Man Chaz!< nörgelte er rum
>Entschuldigung, soll ich mal pusten?< bat ich an
>Gern doch.<
>Nichts da.< sagte ich
Ich streckte ihm die Zunge raus, Joe versuchte sie mit seiner zu Berühren aber ich fuhr meine Zunge so schnell wie möglich wieder ein.
>Man Joe warum machst du immer solche Anspielungen?< wollte ich wissen
>Was für Anspielungen?< gab er verwirrt wieder
>Vergiss es, schlaf schön und träum was süßes!<
Verabschiedete ich mich von ihm, knipste das Licht aus und taumelte in mein Zimmer. Als ich die Tür wieder schloss saß Mike an meinen Tisch und hielt einen Zettel in der Hand. Ungeduldig nahm ich den Zettel von seiner Hand und erkannte dass es mein alter Text war.
>Sag jetzt nicht du hast den gelesen.< sagte ich geschockt
>Doch hab ich.< antwortete Mikey
>Och man, der war noch nicht fertig, fuck. Jetzt hast du ein schlechtes Bild von mir.< sagte ich enttäuscht
>Hä? Du schreibst schon immer solche ähnlichen Texte.< sagte er verwirrt
>Ja aber die waren auch schon fertig, das da war nur ein Test.< murmelte ich
>Der ist doch schön.<
>Meinst du?< mit einem traurigen Blick sah ich zu Mike
>Na klar Chester. Und jetzt zieh dich aus.<
>Hö? Kannst es kaum erwarten oder wie?< ich musste grinsen
>Nein! So hab ich es nicht gemeint…..< zischte Mike
>Ja ich weiß Mikey. Ich will so schnell wie möglich in mein Bett.<
Nachdem ich einige Sachen ausgezogen hatte schmiss ich mich sofort in mein Bett. Heute lag ich an der Wand.
>Könntest du bitte mal das Fenster weit öffnen?< flehte ich Mike an
>Na klar.< sagte er
>Danke Mikey-lein.<
Als ich das sagte sah man das er ein wenig rot wurde, das sah komisch aus. Wer wird denn schon rot wenn man –lein hinter seinen Namen setzt? Als er es geöffnet hatte legte er sich zu mir. Gähnend drehte ich mich zu Mike, jetzt lagen wir uns Gesicht gegen Gesicht gegenüber. Mike versuchte seinen Blick von mir abzuschweifen indem er seine Blicke zur Wand richtete, doch es gelang ihm nicht, immer wieder sah er mich an. Aus irgendeinen Grund musste ich breit grinsen.
>Hör auf so zu grinsen Chaz.< bat Mike
>Warum das schon wieder.< fragte ich verdutzt
>Weil das total süß aussieht….*hust*< stammelte Mike
>Echt?< ich grinste noch breiter
>Ohhh Chazy hör auf!< verzweifelt zog er an die Decke rum
>Hey hey beruhig dich, sonst ziehst du noch die Decke runter, ich will hier nicht erfrieren.< meckerte ich
>Schuldigung.< flüsterte er
Mit ein paar Bewegungen rückte ich näher an Mikey ran. Er lief rot an und schaute mich einfach nur an.
>Gute Nacht Mikey.< flüsterte ich und strich sanft über Mikes Wange
>….Nacht….Chaz.< er sah mich mit einem Blick an, als wäre er total glücklich gewesen
Ein paar Mal wachte ich in dieser Nacht auf und schaute immer wieder zu Mike. Er schlief seelenruhig. Dieses Mal hatte er bestimmt keinen Alptraum. Irgendwann schlief ich dann richtig ein.

Mikeys POV

Am nächsten Morgen war ich früher wach als Chester. Er lag nur ein paar Zentimeter von meinem Gesicht entfernt. Es sah total süß aus wenn er schlief. Man könnte ihn auf die Stelle abknutschen. Ganz schön lange schaute ich ihn einfach an, als wäre er Adonis höchst persönlich. Für mich war er es aber. Manchmal zuckte er mit den Augen oder machte immer „mhm“. Wenn er das tat musste ich immer grinsen. Es sah einfach niedlich aus. Als plötzlich die Tür auf ging zuckte ich leicht zusammen.
>Chester, Mike?< flüsterte Joe
>Pssst! Chazy schläft noch.< flüsterte ich
>Er schläft noch? Lass mal sehen.< Joe beugte sich über Chester.
>Och wie süß.< meinte Joe
>Was?< fragte ich nach
>Na Chester, voll niedlich.< flüsterte Joe
>Chester ist immer niedlich, nicht nur wenn er schläft.< meinte ich
Ich wartete nur darauf bis Joe wieder sein Gesicht verzog und meinte das ich schwul sei. Doch so war es nicht.
>Da hast du Recht.< stimmte er mir zu und rüttelte an Chaz
>Lass ihn doch schlafen.< ich griff nach Joes Arm der auf Chazys Schulter lag
>Geht doch nicht. Wir müssen doch gleich los.< brummte er
Er rüttelte so doll bis Chester aufwachte. Chaz riss die Augen auf als er uns sah.
>Was ist denn hier los, kaum wacht man auf gucken sie dich alle an.< sagte Chazys noch ganz verschlafen
>Ja, beeil dich, wir müssen noch packen!< rief Joe und wanderte aus dem Zimmer
>Morgen Mikey-lein< er hauchte mich mit seinen Atem an
>Hey…<
Bevor ich zu ende sprechen konnte kuschelte Chester sich an mich.
>Ich will jetzt nicht aufstehen.< flehte er
>Du musst aber Chaz, wir kommen sonst mit dem Terminplan nicht hinterher.<
>Och Bull Shit hier.<
Somit stand er auf und verkroch sich im Bad. Langsam stand ich auch vom Bett auf und packte erstmal ein paar Sachen.
>Du Mike ich renn schnell zur meiner Wohnung und packe, ich komme wieder und hol euch ab damit wir zum Tourbus können.< sagte Joe der schon angezogen war
>Geht klar, mach aber hinne.< drängte ich
Dann war er auch schon weg. Es war ganz schön schwer die ganzen Sachen in ein paar Koffer und Rucksäcke zu verstauen. Als Chester wieder aus dem Bad raus kam, freute ich mich. Er hatte seine Haare wieder hoch gegehlt und trug ein DrunknMunky T-Shirt. Mal wieder sah er total sexy aus.
>Wie weit biste?<
>Bin fertig.< sagte ich stolz
>Dann hüpf jetzt unter die Dusche, jetzt kann ich ja packen.< sagte er und grinste schon wieder
Gestresst rannte ich ins Bad und duschte erstmal. Danach zog ich mich an und ging wieder zu Chester der auf einen der Koffer saß.
>Da bist du ja.<
>Haste mich schon vermisst?< fragte ich ihn
>Na klar, was denn sonst? Wo ist eigentlich Joe?<
>Er ist bei sich und packt, er holt und ab und dann gehen wir zum Bus.< antwortete ich
>Oh, ok. Dann soll er mal seinen fetten Arsch bewegen.< meckerte er
Lächelnd sah ich ihn an, hoffentlich beeilt sich Joe damit wir endlich hier weg können! Wie es wohl Anna geht, die hab ich in den letzten Tagen voll vergessen. Ach na und. Hoffentlich amüsiert sie sich jetzt mit ihren Männern. Genervt schaute ich immer wieder zu Uhr. Erst nach einer Stunde und dreißig Minuten kam er endlich.
>Chaz ich bin wieder da!< brüllte er im ganzen Hausflur rum
>Ist ja gut!< genervt antwortete Chaz ihm
Chester nahm auch einen Koffer von mir, dabei müsste ich ihm doch helfen, denn sein Arm war immer noch nicht Top fit. Ich wollte ihm den Koffer weg nehmen aber er weigerte sich.
>Mike ich bin noch nicht 70.< meinte er
>Ja aber dein Arm.< besorgt schaute ich ihn an >Lass mich man machen Mikey.<
Immer weiter runter stampfte er die Treppen herab. Mit einem fetten Grinsen wartete Joe auf uns. Er war wohl immer gut gelaunt. Man könnte ihm glatt eine knallen und er würde immer noch grinsen, egal. Den ganzen weg zum Tour Bus sagte Chester nichts. Mit dem Blick auf den Boden gerichtete setzte er einen Fuß nach den anderen und schloss ab und zu mal für kurze Zeit die Augen. Joe redete irgendwas von dem Tourplan, so genau hörte ich nicht hin. Nach langen Laufen sind wir endlich angekommen. Fröhlich kamen uns auch schon Brad, Rob und Phi entgegen. Erstmal alle umarmen und dann nichts wie rein in diesen Bus. Eilig lief ich zu meiner Koje und warf die ganzen Rucksäcke erstmal auf das Bett. Chester musste wohl in seine sein, mist er hat ja noch eine Tasche von mir. Also suchte ich Chester und fand ihn in seiner Koje. Ohne mich auch einmal anzuschauen zeigte er mit dem Finger auf meine Tasche, die in einer Ecke stand. Merkwürdig, sonst war er nicht so.
>Chester geht es dir gut?< bedauernd suchte ich seine Augen
Doch ich bekam keine Antwort. Langsam ging ich auf ihn zu, setzte mich mit aufs Bett und legte meinen Arm um Chaz. Mühsam drehte er sein Gesicht zu mir, er war bedrückt.
>Man Chazy sag mir was du hast.< bettelte ich schon
>Ich weiß nicht, ich fühl mich so komisch.< flüsterte er und schaute zur Wand
>Komm mal her Chaz.<
Ich umarmte ihn. Was kann er denn nur haben? Fragen wollte ich nicht unbedingt.
>Ey Leute.< rief Phi und kam auf uns zu
>Was ist denn?< fragte ich
>Wir müssen erst um 18 Uhr los fahren, jetzt ist es grad mal 12. Vertretet euch die Beine bevor wir fahren.< riet Phi uns mit einem grinsen
>Was grinst du so?< fragte Chester mit einer zitternden Stimme
>Äh, nichts schon gut *g*.< fröhlich ging Phi wieder
>Kommst du mit Mike?< fragte mich Chester auf einmal
>Wohin denn?< wollte ich wissen
>Irgendwohin, auf jeden Fall raus hier.< Chester stand auf und streckte die Hand nach mir aus
Dankend nahm ich sie an und er zog mich zu sich hoch. Mit einem leichten Lächeln auf dem Mund schaute er mich an und zog mich dann hinter sich her. Händchenhalten ging ich ihm hinterher bis wir aus dem Bus waren. Ich konnte noch die erschrocken Augen von den anderen sehen, die müssen sich schon wieder was gedacht haben. Vor allem Joe, man konnte noch sein kleines Gelächter vernehmen. Als wir draußen waren liefen wir ein paar Straßen runter. Bis hin zu einem Park.

Chazys POV

Was war nur mit mir los? Ich hatte kein gutes Gefühl, als ob gleich die Welt untergehen würde zum Beispiel. Aber so was würde nie passieren und wenn doch, dann würde es mich nicht einmal stören. Mittlerweile bemerkte ich dass wir in einem Park waren, schließlich ließ ich mich auf einer Bank nieder. Mein Kopf war leer, egal an was ich dachte, nach einigen Sekunden wusste ich es schon gar nicht mehr. Mike der nun auch neben mir saß starrte nur auf die Bäume. Dunkle Wolken verzierten den Himmel, dies gefiel mir besser als diese hellen schrecklichen weißen Wolken, die einen schon vor Glück anstrahlten. Dass beruhigende platschen des Flusses ließ mich geradezu fallen. Für ein paar Minuten schloss ich die Augen, bis Mike mir auf die Schulter klopfte. Müde wendete ich meinen Blick zu ihm. Doch lange konnte ich nicht in sein Gesicht schauen. Weiß Gott warum. Danach lehnte ich mich aber an Mike, lehnen ist schon gar kein Ausdruck mehr, es war er ein ankuscheln. Mikey saß ganz normal da, nur ich lag mit meinen Kopf wieder mal auf seinen Schoß. Ich drehte meinen Kopf nach links und sah dass einer auf uns zu gelaufen kam. Noch konnte ich es nicht erkennen, deshalb schaute ich wieder zum Himmel. Als Mike dann wie wild an mir rum zerrte, schaute ich wieder nach links. Ich musste schlucken, es war Brian. Meine Atmung verdoppelte sich, die Hände fingen an zu zittern, obwohl Brian einfach nur vor mir stand und mich ansah.
>Was willst du denn hier!!!?< schrie Mike kühl und warf ihm einen verabscheuten Blick zu
>Ich will mit Chaz reden.< sagte Brian
>Vergiss es du Penner, verzieh dich wieder!< brüllte Mike weiter
>Mike, ich will doch nur mit ihm reden.< Brians Stimme wirkte traurig
>Ach komm hör auf, wer weiß was du dann wieder machst, verpiss dich endlich!<
Mike schob mich von sich weg, stand auf und sah Brian direkt ins Gesicht.
>Lass mich durch Mike.< befahl Brian ihm
>Was ist wenn ich dich nicht lasse? Denkst du etwa ich lass mich von dir verarschen? Geh endlich weg man!<
>Man ey Mike! Lass mich durch!< schrie Brian jetzt auch
Brian versuchte an Mikey vorbei zukommen, doch er schlug Brian mitten in die Magenkuhle. Brian fiel zu Boden.
>Ch…es….ter….ich will doch mit dir reden.< flehte er
>Man du Pissgesicht lass Chaz in Ruhe! Oder willst du noch mehr zu sitzen haben?<
Mike sah zu mir, ich zitterte am ganzen Leib.
>Brian, geh!< schrie ich
>Aber…Chaz.< stotterte Brian der immer noch am Boden lag
>Mensch verpiss dich du Arschloch!< schrie ich so laut dass Mikey mich mit großen Augen ansah
>Chazy es tut mir Leid..< sagte Brian mit bedrückter Stimme
>Ey Alter, erst zerstörst du mein Leben, weckst alle alten Erinnerungen und jetzt tauchst du hier so auf und sagst das es dir Leid tut, ich glaube ich bin in einem falschen Film! Verschwinde aber schnell!!!< schrie ich weiter und eine Träne kullerte über mein Gesicht
>Du hast gehört Brian, hau ab!< setzte Mike sich für mich ein
>Aber ich will doch nur..< Brian stand auf und ging in meine Richtung
Mike wollte ihn aufhalten doch er schmiss ihn zur Seite.
>Brian hast du sie noch alle!!!?< ich kochte vor Wut
>Chaz bitte hör mir zu.< er packte mich an den Schultern und sah mir in die Augen
Mein Blick schweifte zu Mike, der gerade wieder vom Boden aufstand und die hand schon zusammen ballte.
>Brian ich will dir nicht zuhören, lass mich los!< rief ich doch er ließ nicht locker
>Chester es tut mir Leid was ich gemacht habe, ich liebe dich und ich will dich nicht schon wieder verlieren.< gestand er mir
Das reicht, es war zuviel, ich hielt es nicht mehr aus. Mit meiner Faust schlug ich ihn ins Gesicht, Brian fiel wieder zu Boden und ich schlug erneut auf ihn ein. Immer ins Gesicht und in den Bauch. Es waren verzweifelte Schläge, Tränen tropften auf Brians Pullover. Immer und immer wieder schlug ich auf ihn ein, doch meine Schläge wurden kraftloser. Ich schüttelte den Kopf und immer mehr Tränen bildeten sich.
>Warum, warum….warum hast du mich so verletzt!?< fragte ich ihn und brach in Tränen aus
Mike stand jetzt hinter mir und hob mich hoch. Reflexartig fiel ich in seine Arme und heulte mich dort aus.
>Chester…..ich wollte doch nur…..das du mich liebst.< nuschelte Brian
Meine Finger krallten sich in Mikeys Jacke, doch ich ließ von ihm ab.
>Ach du liebst mich!? Wenn du mich lieben würdest dann hättest du mir nicht so wehtun dürfen. Du Mistkerl.< verzweifelt schrie ich ihn an
Zitternd fiel ich auf den kalten Winterboden der mit Zentimeter hohen Schnee bedeckt war. Mit meiner Faust schlug ich auf den Boden ein. Eine Hand näherte sich meinen Körper, es war Brians. Wütend stieß ich sie weg.
>Chaz, beruhig dich.< meinte Mike Doch ich konnte nicht, am liebsten würde ich ihn jetzt umbringen, oder ihn das antun was er mir angetan hatte. Dann wäre ich aber nicht besser gewesen als er. Kraftlos stand ich auf und tritt Brian in die Seite. Voller Schmerzen krümmte er sich und hustete.
>Lass mich ab sofort in Ruhe Brian!< riet ich ihm
>Ich wünschte ich könnte ihn jetzt umbringen!< rief Mike zu mir
>Nein Mike, dann wärst du fast so wie er, er soll leben und nie erfahren wie es ist, wenn seine Lebenslust ihn verlässt. Es reicht mir als Rache dass ich ihn nie wieder sehen werde!< sagte ich wütend und schaute dabei zu Brian
>Chester, bleib hier, geh nicht weg.< bettelte Brian
Doch ich ließ ihn da liegen und ging mit Mike wieder zurück. War es wirklich das richtige ihn dort liegen zu lassen? Oder hätte ich ihm zuhören sollen? Aber warum sollte ich? Er hat mein Leben kaputt gemacht und ich gab ihm nur körperliche Schmerzen. Trotzdem hatte ich ein komisches Gefühl bei der ganzen Sache, vielleicht hatte er ja eine gespaltene Persönlichkeit, wofür er nichts dafür kann. Vielleicht wollte er mir ja das sagen. Und wenn es so wäre, dann war alles schon zu spät. Man komme ich mir mies vor….scheiße, irgendwas Wichtiges muss er doch zu sagen gehabt haben. Sollte ich jetzt zurückgehen und ihm zuhören?
>Chaz?< Mike fuchtelte mit seinen Händen vor meinen Gesicht rum
>Hm?< antwortete ich knapp
>Wie geht’s dir?<
>Wie soll es mir schon gehen…?< ich atmete tief durch
>Komm, mit dir ist etwas.< traurig legte er seinen Arm um mich
>Ich habe Gewissensbisse.< flüsterte ich indem wir weiter gingen
>Die brauchst du nicht zu haben Chazy. Vergiss diesen blöden Brian< meint Mike >Aber, hätte ich ihm zugehört dann würde ich es jetzt wissen warum er das mit mir machte.< sagte ich bedrückt
Daraufhin nahm er mich auf die Arme und trug mich die letzten paar Meter zum Bus.
>Äh…Mike?<
>Jaaaa?< antwortete er fröhlich
>Ich kann alleine laufen.< ich musste grinsen
>Nein kannst du nicht.< widersprach er
>Ach und warum nicht?< wollte ich wissen
>Du hast dich beim Kampf viel zu sehr verausgabt…ja ganz genau!< sagte er
>Aber das hab ich doch garnet. Mir geht’s gut.<
>Das ist deine Meinung, ich hab da eine andere.<
Er ließ mich einfach nicht runter, eigentlich wollte ich es auch nicht, man wird ja nicht jeden Tag von einem getragen. Aber wie wird das denn bitteschön aussehen? Immerhin bin ich keine 1 mehr….*kopfschüttel*.
>Aber vor dem Bus setzt du mich ab.< befahl ich
>Warum?< verdutzt schaute er mich an
>Willst du etwa das Joe wieder sein Kommentar abgibt?<
>Nein! Lieber nicht!< sagte er schnell
Endlich am Tourbus angekommen ließ er mich runter, beinahe wäre ich auf die Fresse gefallen denn Mikey stolperte, wegen einem Stein. Als erster ging ich hinein, die anderen saßen immer noch am selben Platz wie vorhin und laberten.
>Da seid ihr ja wieder.< freute sich Phi
>Was habt ihr denn so lange gemacht?< wollte Rob wissen
>Na was haben sie denn schon gemacht.< lachte Joe
Doch ich rollte mit den Augen und lief zu meiner Koje.

Mikeys POV

>Hey Mike nun antworte doch.< forderte Brad
>Mensch wir waren in einen Park.< schnauzte ich sie nervend an
>Und dann?< stocherte Joe weiter
>Was und dann? Wir setzten uns auf eine Bank und redeten.< log ich
>Mehr nicht?< fragte Phi der einen Schluck von seiner Bierflasche nahm
>Man ey ihr könnt ein nerven, was sollten wir denn sonst noch gemacht haben?<
>Wer weiß, vielleicht habt ihr ja was schönes getrieben.< Joe grinste
>Joe du wei0t natürlich über alles bescheid stimmst?< nervend setzte ich mich zu ihnen
>Na klar Mike, was denkst du denn?< Joe grinste und klopfte mir auf die Schulter
>Spaß bei Seite, ein paar Minuten später und wir wären ohne euch los gefahren.< sprach Brad
>Echt?< verwundert sah ich zu Uhr
>Unfassbar, ne Mike?< schon wieder grinste Joe
>Lass mich in Ruh du Dauergrinser.< neckte ich Joe
>Ich sehe wenigstens gut aus wenn ich grinse.< meinte Joe
>Nein tust du nicht, nur einer sieht süß aus wenn er grinst.< kam mir aus meinen Mund heraus
>Aha und wer Mikey?< Rob piekste mir in die Seite
>Äh…ähem, ja….< stotterte ich
>Raus mit der Sprache.< rief Brad
>Hab dich nicht so.< sagte Phi neugierig
>Nun sag schon! Keiner kann besser aussehen als ich.< sagte Joe
>Chaz.< antwortete ich kurz und knapp
>Chazy?< brüllten alle laut im Chor und sahen mich mit großen Augen an
>Ja Chazy, schlimm?<
>Nee, ich finde mich immer noch am süßesten.< plapperte Joe wieder
>Jaja Joe, du bist Adonis höchstpersönlich.< neckte ich
>Ganz genau! Mike du hast es begriffen.< freute sich Joe
Gähnend stand ich auf und lief zu einer Couch, wo ich mich nieder ließ. Man Joe kann echt einen nerven, von wegen er ist süß wenn er grinst, nee, das ist nur Chester. Jedenfalls für mich. Was er wohl grad macht? Ich konnte nur sehen wie er in seine Koje lief. Sollte ich zu ihm gehen? Lieber nicht, ich muss ihn ja bestimmt schon nerven. Also blieb ich auf der Couch und fiel beinahe runter als der Bus los fuhr. Aber zum Glück konnte ich mich noch fest halten. Keine Ahnung warum aber ich war irgendwie müde oder war mir nur langweilig weil Chester nicht hier war? Eines von beiden muss es ja sein. Ich war so in meinen Gedanken vertieft das ich nicht mitbekam dass Brad neben mir saß. Genüsslich trank er sein Bier und schaute ab und zu nach mir.
>Hey Brad warum bist du nicht bei den anderen?< wollte ich wissen
>Ach nachdem du weg warst hat Joe rum gegrölt dass er der schönste Mann auf Erden ist, das hält doch keiner aus.< sagte er
>Ein Wunder, einer meiner Meinung.< freute ich mich
>Ahja? Na ja dann.< Brad lachte
>Wo fahren wir eigentlich zu erst hin?< fragte ich Brad da ich mir den Tourplan von Joe nie anhörte
>Nach Hamburg.< meinte Brad
>Oh danke Brad.< bedankte ich mich
>Oh bitte Mike.< gab er in einem hohen Ton wieder
Ich musste lachen und Brad gleich mit.
>Können wir dann My december mit auf die Liste nehmen?< bettelte ich
>Warum?< >Na wir haben grad Dezember, außerdem ist es ein wirklich schöner Song.< schwärmte ich
>Aha, gibt es noch einen anderen Grund?<
>Ja schon….da hat Chester ne wirklich schöne Stimme.< sprach ich
>Du meinst wohl süße Stimme was?< Brad grinste
>Das hab ich nicht gesagt!< redete ich mich raus
>Komm gib es zu!<
>Ich hab nichts zu zugegeben.< ich drehte mich um
>So wird das nie was, dann spielen wir halt nicht My december.< sagte Brad und stand auf
>Bitte, bitte lass uns My december spielen ich flehe dich an Brad, bitte!!!< bettelte ich und hielt ihm am Arm fest
>Schon gut, ich werde es Joe sagen.< rief Brad und ging
>Danke!< schrie ich Brad hinter her
Gemütlich machte ich mich auf der Couch breit und konnte Joes Begeisterung von der Idee mit hören.
>WAS!?< brüllte Joe
>Man Joe los lass uns den Song doch spielen.< bettelte Brad
>Auf keinen Fall, soll doch the Glue selber her kommen und betteln.< schrie Joe beleidigt
Die waren so laut das ich jedes einzelne Wort mit hören konnte. War ja klar dass Joe damit nicht einverstanden ist, nur weil ich gesagt habe dass sein Grinsen nicht süß aussieht. Gelangweilt starrte ich an die Decke und schlief ein.

Chazys POV

*gähn* oh man ist das hier langweilig, einfach nichts los hier. Außer das Joe durch den ganzen Bus rum schreit, doch viel konnte ich nicht verstehen. Immer nur das Wort Nein! Hörte ich. Also ging ich neugierig zu Joe, Brad war auch da und die beiden hatten sich heftig in den Haaren. Auf der Couch lag Mike, aber erst musste ich Joe und Brad auseinander bringen sonst gibt es hier noch Mord und Todschlag.
>Hey Jungs, hör auf hier so rum zu schreien!< schrie ich
>Du schreist doch selber! Außerdem will ich My december nicht auf der Liste haben! So!< meckerte Joe
>Joe hab dich nicht so es ist doch nur ein Song!< brüllte Brad
>Moment mal, wieso My december?< wollte ich wissen
>Mike würde gerne My december spielen, weil es grad zur Jahreszeit passt.< erklärte mir Brad
>Achso, das ist doch eine gute Idee, Joe warum bist du dagegen?< ich sah Joe mit einen traurigen Blick an
>Weil Mike mein Grinsen nicht schön findet und jetzt soll ich ihn einfach einen Gefallen tun?< rief Joe
>Warum nicht? Mike meint es doch nicht so.< ich nahm Joe in den Arm
>Grins mal Joe!< forderte ich ihn auf, kurz danach tat er es auch
>Ach wie süß!< schwärmte ich…..aber so süß war es gar nicht
>Das sagst du nur so.<
>Nein ich meine es ernst!< log ich
>Danke Chaz!< Joe fiel mir in die Arme und freute sich
>Also können wir jetzt My december spielen?< fragte Brad neugierig
>Nö!< meint Joe
>Och bitte Joe, komm, sei nicht so fies!< mit Dackelaugen bettelte ich ihn an
>Meinetwegen!< einverstanden sah Joe zu mir
>Danke Joey!!!!< ich knuddelte ihn zu Boden
>Joey?< fragte er und musste lachen >Ja Joey, Leute ich geh mal zu Mike ja?<
>Ja mach das Chazy.< sagte Brad
Mit einem breiten Grinsen schlich ich zu dem schlafenden Mike. Sogar im Schlaf lächelte er, das sah komisch aus.
>Mikey.< flüsterte ich in sein Ohr
>Mikey wach auf.< jetzt etwas lauter
>Mhmm?< antwortete er
>Wir werden My december spielen.< berichtete ich ihn fröhlich
>Echt?< jetzt war Mike hell wach
>Hast schon richtig gehört.<
>Wie hat denn Joe seine Meinung geändert?< drängelte er
>Ich hab ihn überreden können.<
>Chaz du bist ein Schatz!< schrie er und umarmte mich
Ich und ein Schatz? Für Mike ja aber für mich war ich selber nur ein Mensch der kein Leben mehr hatte. Man hörte wie Mike sich freute, er quiekte schon.
>Aua!<
>Schuldigung, wollte dich nichts ins Ohr quieken.< entschuldigte sich Mike
>Schon gut du musst dich nicht immer und immer wieder entschuldigen.< grinste ich
Noch fester umarmte er mich und zog mich schon mit sich auf die Couch. Mal wieder lag ich über ihn und er sah in meine Augen. Mikeys Augen strahlten ein Feuer aus, was ich aber nicht zu ordnen konnte. Phi kam laut angerannt, stolperte und fiel auf mich drauf. Meine Lippen berührten Mikes, sodass ich ihn küsste, seine Augen wurden größer. Leicht zuckte ich zusammen und löste meine Lippen von seinen. Mike schluckte und lief knall rot an. Phi der sich auf gerappelt hat grinste nur.
>Tut mir Leid Mike, das wollt ich nicht! Phi na warte wenn ich dich kriege!!!!< schrie ich und rannte Phi hinterher der vor mir flüchtete

Mikeys POV

Die Zeit schien still zu stehen, Chaz…hat…mich…geküsst. Zwar unfreiwillig und ohne Absicht, aber einen kleinen Vorgeschmack hab ich bekommen. Chesters Lippen waren richtig süß, konnte man sagen. Oh Gott was wenn das Joe erfährt? Der macht daraus ein Drama! Man konnte hören wie Chester durch den Bus rannte, immer Phi hinterher.
>Chaz hat Mike geküsst!< schallte es durch den ganzen Bus
Sofort lief ich Phi und Chester hinterher. In der Küche waren nun alle versammelt, Brad, Rob, Joe, Phi und Chaz. Chester hielt Phi´s Mund zu.
>Chester lass Phi los, er hat dir doch gar nichts getan.< meinte Rob
Und schon entkam Phi Chaz und versteckte sich hinter Brad.
>Chester hat Mike geküsst!< schrie Phi erneut und alle konnten es nun vernehmen
>Chaz hat was!?< brüllte Joe
>Was!< schnauzte Brad
>Nee oder!?< lachte Rob
>Hab ich gar nicht!< wehrte sich Chaz
>Und ob, ich hab es genau gesehen!< rief Phi
>Und warum? Weil du auf mir gefallen bist! Sonst wäre das alles nicht passiert!< schrie Chaz
>Chester hat Recht! Es war gar kein Kuss.< mischte ich mich auch mit ein
>Jaja kann jeder sagen.< knurrte Joe
>Joe es ist wahr, ich wollte Mike wecken und Phi knallt dann voll auf mir drauf.< erklärte Chaz
>Genauso war’s und nicht anders!< sagte ich
>Trotzdem hätte ich dass zu sehr gesehen.< grinste Rob >Ach lasst mich doch einfach mal in Ruhe!< schrie Chester und lief zum kleinen Wohnzimmer
>Los Mike geh hinter her deinen Schatzi trösten!< sagte Joe mit einem fiesen Unterton
>Man Joe du kapierst hier wieder gar nichts! Du muss aus allen ein Drama machen. Es war ein Unfall und wenn wir uns richtig geküsst hätten würde es dich nichts angehen!< schrie ich voller Wut
>Ich versteh dich Mike.< Brad klopfte mir auf die Schulter
>Wenigstens einer.< ich sah in die Runde
>Aber warum ist Phi auf Chester gekracht?< wollte Rob wissen
>Ich bin gestolpert.< gestand Phi
>Was rennst du eigentlich durch den Bus? Konntest du nicht normal laufen?< stocherte ich weiter
>In meiner Koje hat mein Handy geklingelt, dann ist es doch normal dass man dann hinrennt oder?< sagte Phi
>Leuchtet mir ein.< ich nickte mit dem Kopf
>Aber warum lag denn Chester auf Mike?< Joe schaute zur Decke
>Ja genau, warum?< fragte Phi
>Na er wollte mich doch wecken….< stottere ich
>Deshalb setzt ich mich doch nicht gleich auf jemanden drauf.< rief Joe eingeschnappt
>Er macht es aber!< schrie ich denn Joes Gebocke war unerträglich
>Schluss jetzt! Wir wissen alle das es nicht ernst gemeint war und Ruhe is!< meinte Rob
>Sehe ich genauso, ich geh jetzt zu Chaz!<
Sagte ich und konnte noch den abstoßenden Blick von Joe sehen. Eilig lief ich den Flur entlang, bis zu den kleinen Raum wo Chazy war. Er saß auf der Couch, seine Beine so nah wie es ging an seinen Körper angewinkelt und den Kopf auf die Knie gelegt. Nachdenklich sah er mich an. >Mike warum sehen die anderen alles schlimmer als es wirklich ist?< fragte er plötzlich
>Das weiß ich nicht Chazy.< sagte ich mit trauriger Stimme
>Als wäre ich hier im Kindergarten, ah Chester hat Mike geküsst kreisch schrei…....wie schlimm.< Chester sah zu Boden
>Ich sehe es genauso.< somit wollte ich ihn aufbauen
Doch er starrte ohne was zu sagen weiter auf den Boden und schüttelte manchmal den Kopf.
>Lass uns diesen Kram vergessen.< schlug ich vor
>Das wäre wohl das beste.<
Chazy legte sich auf die Couch hin und schloss die Augen. Ein beruhigendes Gefühl fuhr durch meinen Körper, wenn Chester schlief dann war er immer so befreit, als könnten ihn all seine Sorgen nichts mehr anhaben. Aber das war alles nur Täuschung, denn ich weiß das jede Nacht die ganzen Erinnerungen ihn geradezu auffressen würden. Gemütlich setzte ich mich auf einen der Sessel und starrte ihn an. Ich könnte jetzt 1000 süße Dinge nennen die an Chester niedlich sind, soweit ich es sehen konnte atmete er langsam und ruhig, dann musste er bis jetzt noch keinen Alptraum haben, zum Glück.
>Hey Mike.< flüsterte Rob
>Ja was ist?< müde sah ich zu Rob
>Wir werden in ca.20 Minuten am Hotel ankommen, wollte nur sagen dass ihr euch langsam fertig machen sollt.< flüsterte er zurück
>Ok.< antwortete ich kurz und knapp und Rob ging wieder
Gähnend stand ich aus dem Sessel wieder auf und lief zu Chester. Ich musste lächeln als ich in sein schlafendes Gesicht sah, ich rüttelte an ihm und er knurrte. Man war das niedlich.
>Chester wach doch auf.<
>Hm? Was?< nuschelte Chaz
>Du sollst aufstehen, wir kommen gleich an einem Hotel an.< sagte ich und grinste
>Nee, ich will nicht.< schläfrig drehte er sich um und schloss wieder seine Augen
Ich kitzelte ihn am Bauch und er fing an wie wild zu lachen, wie ich das liebte wenn er so lacht.
>Los steh auf sonst hör ich nicht auf!<
>*knurr* nö.< meinte er
>Wie du willst.<
Jetzt drehte sich Chaz zu mir und kitzelte weiter, sein Lachen schallte durch den ganzen Bus. Vor Lachen krümmte er sich schon. Als ich dann aufhörte sah er mich an. Ich hätte schmelzen können…warum ist der nur so unbeschreiblich süß? Ich versteh die Welt nicht mehr.
>Was macht ihr da?< fauchte Joe der alles mitbekommen hatte
>Nichts!< rief ich zornig
>Das sieht man, beeilt euch< Joe ging wieder
>Oh man was ist denn mit dem los?< fragte mich Chester
>Keine Ahnung.<
Eilig half ich Chester aufzustehen und gemeinsam gingen wir mit ein paar Taschen aus dem Bus. Joe warf mir einen bösen Blick zu, hat der irgendwelche Probleme in letzter Zeit? Ach was geht mich das an, ist ja sein Problem wenn er mit mir ein Problem hat…..immer diese Probleme. Von außen her war das Hotel fast wie ein Schloss. >Sind wir wirklich in Hamburg?< fragte ich verdutzt
>Ne in Hannover weißte Mike.< knurrte Joe und lief zum Hotel
Ich rollte mit den Augen, dass Joe immer solche blöden Sprüche ablassen muss. So langsam wollte ich wissen was er jetzt gegen mich hat. Ach das wird sich schon früh genug herausstellen.

Chazys POV

Oh man das mit Joe und Mike gefällt mir aber gar nicht. Sonst war Joe doch auch nicht so…Moment mal, Joe streitet sich mit Mike seit der Sache mit dem unfreiwilligen Kuss….könnte es daran liegen? Aber warum sollte das sein Problem sein? Man ist das verwirrend, nachher werde ich mich mal mit meinen Joey unterhalten, ob er will oder nicht. In der zwischen Zeit sind wir schon längst im Hotel und auf den Weg zu unseren Zimmern. Bei mir im Zimmer waren Mike und Joe. Das könnte ein Problem für die beiden werden. Als erstes warf ich mich aufs Bett und beobachte Joe. Der die ganze Zeit ein grimmiges Gesicht machte.
>Joey?< fragte ich einfach mal
>Ja?< antwortete er lieb
Komisch bei Mike war er aggressiv…..
>Darf ich mal mit dir reden? Unter vier Augen?< bat ich ihn
>Wenn du willst.<
>Ja ich will los lass uns mal raus gehen. Bis später Mike.<
Ich zog Joe aus dem Zimmer wieder raus und wir liefen den langen Flur entlang.
>So Joey, was hast du gegen Mike?<
>Gar nichts, was sollte ich gegen ihn haben?<
>Ey Joe das sieht doch ein Blinder mit nem Krückstock das was mit dir nicht stimmt.<
>Dann musst du dich irren Chaz, mit mir ist alles in Ordung.<
>Joe bitte, ich mach mir doch nur Sorgen dass Mike und du sich nie wieder vertragen werden.< ich legte meinen Arm um ihn
>Es sind diese ganzen Knuddel-Knutsch Attacken.< rutschte es auf ein mal aus ihm raus
>Wie? Das versteh ich jetzt nicht Joey…..ich hab doch schon erklärt dass das was ihr einen Kuss bezeichnet aus Versehen passiert ist.< erklärte ich ihm >Ja das weiß ich ja, aber so oft wie ihr euch umarmt und wie ihr euch immer ansieht…das ist nicht mehr normal.<
>Mike ist nur mal mein bester Freund, er hat mir sogar sehr geholfen als dass mit Brian war…<
>Ich hätte dir auch helfen können….< Joe klang traurig
>Hör auf Joe bitte, du bist doch auch mein Freund oder etwa nicht?< wollte ich wissen
>Doch!< antwortete er schnell
>Na also, verträgst du dich nun wieder mit Mikey?< flehte ich ihn an
>Nur wenn ich auch eine Umarmung bekomme!< verlangte er
Nach seiner Umarmung die er wollte gingen wir wieder zurück zu Mike. Hinter uns schloss ich dir Tür und lief direkt zu Mikey, der auf sein Bett saß. Leicht beugte ich mich über ihn und machte ihm klar dass mit Joe wieder alles in Ordnung war. Er nickte nur.
>Boah Leute ey ich hab Hunger!< murmelte ich
>Dann iss doch was!< grinste Joe
>Ja was denn?< verlegen sah ich zu Mikey
>Was schaust du mich da so an?< verdutzt sah er zu mir
>Hmmm, Mikey schmeckt bestimmt lecker *g*< scherzte ich
>Kannst es ja mal ausprobieren.< Mike zwinkerte mir zu
>Nein, ich will dich lieber net auf essen……och man mir knurrt mein Magen.< ich seufzte
>Wäre auch zu schön gewesen…..< hörte man Mike noch nuscheln
>Was hast du gesagt?< fragte ich Mike
>Ich? Ach nichts!< Mikey kratzte sich am Kopf
>Na ja auch egal!<
Mal wieder lies ich mich aufs Bett fallen und legte meine eine Hand auf meinen Bauch. Mein Gott der knurrte…das tut ja schon weh. Wenn ich nicht gleich was zu beißen kriege dann fall ich hier noch vom Bett oder ich esse die Gardine die neben meinen Bett hing. Dass Knurren meines Magens wurde immer lauter, so dass man es schon im ganzen Zimmer hören konnte. Die beiden schauten mich schon an als würden sie auf der Stelle in ein lautes Gelächter fallen. Traurig und immer noch ohne Essen seufzte ich, bis plötzlich die Hotelzimmertür aufging und so ein komischer Kerl mit einem Wagen hineinkam.
>Guten Abend, hier ist ihr Abendessen.<
Freundlich schob er den Wagen zu einem Tisch und stellte das Essen dort drauf. Mein Mund stand offen und meine Augen strahlten das Essen verlockend an. Als der Typ endlich wieder verschwunden war überfiel ich das Essen als Erster und schnappte mir das Beste vom Besten. Zufrieden mit einem großen Teller rannte ich zurück zu meinen Bett, setzte mich und aß so schnell und so viel ich nur konnte. Joe und Mike aßen langsam an dem Tisch und schauten immer zu mir rüber. Mit vollem Mund sah ich zu ihnen.
>Was ist?< schmatzte ich
>Du siehst aus wie so ein Hamster mit diesen vollen Backen.< Joe musste lachen
>Richtig niedlich!< sagte Mike und wandte sich schnell wieder zu seinem Teller
>Hamster? Niedlich?<
Ich zuckte mit den Schultern und genoss das schöne Essen. Ich und niedlich? Pah! Das glaub ich nicht, seid wann soll ich denn schon niedlich sein? Bestimmt ist es Mikey nur so raus gerutscht und meinte genau das Gegenteil, als er das niedlich sagte sah er mich nur kurz an und dann wieder zu seinem Essen. Ach ist doch auch egal! Als ich dann endlich satt war strahlte ich zufrieden durch den Raum und ließ mich rückwärts aufs Bett fallen. Die Kissen waren so schön weich dass man meinen Kopf schon gar nicht mehr sehen konnte. Es fühlte sich so an als wäre ich endlich am einen Ort der mir gefallen würde. Aber natürlich war es nur das Bett.
>Hey Chaz!< schrie Joe
Doch ich wollte nicht reagieren, deshalb antwortete ich nicht und blieb weiter liegen.
>Chester los steh vom Bett auf wir müssen noch proben!!!< rief er erneut
Als ich immer noch keine Reaktion zeigte kam Joe zu mir warf das Kissen was auf meinen Kopf lag runter und rüttelte an mir. Langsam öffnete ich die Augen und sah das es Joe ziemlich eilig hatte. Mike der gerade die Teller weg räumte war auch nicht ruhiger.
>Warum habt ihr es so eilig?< fragte ich Joe
>Mensch Chaz, wir treten doch 21: 30 auf! Es ist jetzt 19:55 also steh auf!<
Unfreiwillig stand ich nun auf und streckte mich erstmal. Die proben hatten wir voll und ganz vergessen. Wir rannten aus dem Hotel, hinein in den Bus und als wir dann ankamen sofort zur Halle. Brad, Rob und Phi waren schon lange dort und machten kein gutes Gesicht. Man merkte ihnen an das sie sauer waren also rannte ich schnell zur Bühne und nahm mein Mikro in die Hand, Mike folgte mir und tat es mir gleich. Die Musik ertönte und Mike rappte drauf los, dann war ich an der Reihe. Die Proben waren dann somit beendet. Alle rannten zu ihren kleinen Zimmern und machten sich für den Auftritt bereit. Ich fuhr ein paar mal durch meine Haare und zog mir ein schwarzes Shirt an. Doch lange konnte ich mich nicht im Spiegel ertragen, deshalb setzte ich mich auf einen Stuhl und wartete. Die Tür ging auf und Phi steckte sein Kopf durch die Tür.
>Kommst du Chaz?< fragte er
Ich stand nur auf und lief zu ihm, gemeinsam gingen wir zur Bühne und begrüßten die Leute und rockten ab. Es war ein tolles Publikum, alle hüpften oder hatte ihre Hände oben, sangen mit und bei My december…..hatten sie sogar ein paar Tränen in den Augen, was mich sehr berührt hatte. Mike war bei My december auch anders, er schloss andauernd die Augen und bewegte seinen Mund zu meinen Text. Aber später war auch leider der Auftritt zu Ende und wir gaben noch tausende von Autogrammen. Müde und total geschafft schleppten wir uns zum Bus und fuhren gleich zu nächste Stadt. Das ganze ging ein paar Wochen so bis wir endlich wieder in der Stadt angekommen waren, wo meine kleine Wohnung war. In den nächsten Wochen hatten wir frei deshalb beschloss ich nicht zu Sam zu gehen sondern dort hin zurück, wo alles begonnen hat. Sogar Mike, Brad, Rob, Phi und Joe kamen mit mir mit, wundert mich weil ich es nicht erwartet hätte. Alle gingen zu ihren kleinen Wohnungen…nur Mike nicht.
>Chester?< fragte er mich plötzlich als wir schon an dem Haus angelangt sind wo meine Wohnung war
>Was ist denn?< fragte ich zurück
>Ist es schlimm wenn ich wieder bei dir wohnen könnte?< er sah zum Boden
Mit einem Lächeln aufs Gesicht packte ich ihn am Arm und zog ihn die ganzen Treppen hinter mich her. In der Wohnung angekommen schmiss ich meine Taschen in einer Ecke und legte mich auf die Couch. Mike war währenddessen in sein (Gäste) Zimmer und packte seine Taschen aus. Mein Blick fiel auf dem Kalender…heute war der 20. Dezember. Scheoße! Vier tage vor Weihnachten! Oh nein…, Sam wird mir den Kopf abreißen wenn ich nicht bei ihr bin….aber ich will auch nicht. Am liebsten würde ich Sam nie wieder sehen, damit sie endlich einen Mann bekäme der ihr alles gibt was sie sich wünscht. Auf gar keinen Fall werde ich zu L.A. fliegen, nee. Ich bleib schön hier….genau. Was wohl Mike machen wird? Mit Anna ist es aus und er ist auch nicht grad so ein Familienfreund. Mikey riss mich aus meinen Gedanken.
>Chester in vier Tagen ist Weihnachten!< brüllte er mir in mein Ohr
>Ich weiß!< schrie ich zurück
>Autsch.< klagte er
>So ging es mir auch, mein Ohr wäre beinahe abgefallen durch dein Gebrülle.< erklärte ich ihm
>Tut mir Leid aber was machen wir dann?<
>Keine Ahnung, ich weiß nur das ich hier bleiben werde.<
>Du gehst nicht zu Sam?< >Du hast es gecheckt.< ich grinste Mike an
>Das versteh ich aber nicht, sonst würdest du jeden freien Tag mit Sam verbringen.< Mike schaute mich fragend an
>Ach weißt du, ich habe einfach keine Lust.<
>Und was ist mit Draven?< Mike sah mich bedauernd an
>Mike hör auf, Draven hat Sam und Sam wird bald einen anderen Mann haben.< nuschelte ich
Doch Mike gab Ruhe, meine Beine musste ich nun anwinkeln da er sich mit auf die Couch setzen wollte. Kurze Zeit später schlief ich ein.


Mikeys POV

Komisch, warum will denn Chazy nicht zurück zu Sam? Vor allem Weihnachten nicht? Jetzt versteh ich gar nichts mehr. Liebt er sie etwa nicht mehr? Und wenn hätte ich dann eine Chance? Nein, glaub ich nicht, denn Chester wird nie das gleiche für mich empfinden wie ich für ihn. Chester ist mal wieder in einen tiefen Schlaf gefallen, kein Wunder denn die kleine Tour war für ihn schon anstrengend genug gewesen. Mein Gott er sieht so süß aus, warum könnte ich nicht einfach eine Frau sein *g*. Wenn ich mir das schon vorstellte wird mir ganz warm, so alleine mit Chester, in einem Bett. Ich grinste immer breiter und lies meine Phantasie freien lauf. Doch ich schüttelte den Kopf und realisierte wieder das Chaz immer noch neben mir lag. Stundenlang könnte ich ihn einfach nur anstarren, aber ich hob Chazy langsam von der Couch hoch und trug ihn in sein Zimmer. Immer wenn ich in sein schlafendes Gesicht sah, musste ich lächeln. Als er dann in seinem Bett lag, deckte ich ihn noch zu und strich sanft über seine Wange. Wieder musste ich lächeln als er im Schlaf leicht grinste. Verträumt setzte ich mich mit aufs Bett und lehnte mich an die Wand. So langsam fielen auch mir die Augen zu und ich schlief ein.


Mikeys Traum 3

Wo bin ich denn jetzt schon wieder? Ich saß mitten auf einer Brücke unter mir war ein großer reißender Fluss. Von Brian war keine Spur zu sehen, aber Chaz lag unten am Ufer auf einer Wiese. Schnell rannte ich zu ihm runter und umarmte ihn sofort. Er schloss die Arme auch um mich. Als wir uns lösten lächelte er. Müde lies sich Chester nach hinten fallen und sah zum Himmel. Besorgt setzte ich mich schon fast auf Chaz drauf und sah ihm in die Augen.
>Mike?<
>Ja Chazy?< ich beugte mich ein wenig zu ihm runter
>Warum ist das leben so scheiße?<
Das fragt er mich? Würde ich darauf eine Antwort finden? Glaub nicht.
>Das weiß ich nicht Chester.<
Meine Hände nahmen seine rechte Hand und streichelten sie. Chaz kam aus seiner Rückenlage wieder hoch und sah an mir vorbei.
>Woran denkst du nach?<
>An Sam.< antwortete Chaz kurz und knapp
>An wen auch sonst….< nuschelte ich so das er es nicht hören konnte
>Was hast du eben gesagt?< traurig sah er zu mir
>Ach nichts! Schon gut!< verlegen grinste ich
Jetzt zog mich Chester zu sich und sein Kopf lag an meiner Brust. So nah wie es nur ging drückte er sich an mich. Ein paar mal strich ich ihm durch sein blondes Haar und legte mein Kinn auf seinen Kopf. Das Rauschen des Flusses war sehr beruhigend.
>Chaz ich muss dir was sagen…< stotterte ich
>Was denn Shinnizzle?< mit seinen süßen braunen Augen sah er mich an

>Ich……..ich…..<
>Nun sag schon Mikey.< Chaz piekste mir in die Seite
>Chazy, ich lie…..<

Doch bevor ich es ihm sagen konnte wachte ich auf. Mittlerweile war es morgens. Irritiert sah ich mich im Zimmer um, Chester lag nicht mehr im Bett. Also stand ich auf und ging zum Wohnzimmer. Da saß er, in einer dunklen Ecke. Langsam ging ich auf ihn zu, als ich vor Chester stand, sah er immer noch zum Boden. Leicht zog ich seinen Kopf am Kinn hoch und sah ihn in die Augen. Tränen, lauter Tränen hatten sich gebildet und sein Blick war glasig, ohne Hoffung. Geschockt zuckte ich zusammen, doch er senkte seinen Kopf wieder.
>Chazy was hast du!?<
Besorgt ging ich in die Hocke. Ein paar Minuten vergingen und Chester antwortete nicht.
>Nun sag doch was!< sanft rüttelte ich an ihm
Immer noch keine Antwort, also zog ich sein Kopf wieder hoch, erneut sah ich seine Augen. Jetzt waren nur noch Tränen darin zu sehen, aber auch etwas anderes…..die Augen strahlten auch Enttäuschung aus…..was ist nur vor gefallen? Man ich will es wissen, was macht Chester denn schon wieder so traurig? Sorgen machten sich in mir breit.
>Chester, was ist passiert?< schrie ich ihn schon fast an
>Sam<
>Was ist mit Sam? Ist ihr was passiert?< stocherte ich weiter
>Sie hat…….<
Doch ohne den Satz zu beenden wandte er den Blick von mir ab und Tränen flossen. Sofort rückte ich näher und nahm ihn in die Arme, sanft strich ich durch sein Haar.
>Sam……sie< schluchzte Chaz und ließ seinen Gefühlen freien Lauf
>Was hat sie Chester?< flüstere ich
>Sie hat mich verlassen.< verzweifelt krallte er sich in mein T-Shirt
Schockiert drückte ich Chaz leicht von mir weg und wischte die Tränen bei Seite. Er hingegen sah mich mit einem verlorenen, einsamen Blick an.
>Wie konnte sie nur…….wie konnte sie mir nur das antun? Warum? Warum immer ich? Passiert in meinen beschissenen Leben nichts mehr Schönes!?< wütend rollten weitere Tränen
Hilflos musste ich mit ansehen wie verzweifelt er war, ich konnte nichts tun außer Chaz trösten…es war schrecklich. Drei Tage vor Weihnachten macht sie Schluss, aus, als wäre nichts gewesen. Was passiert jetzt mit Draven? Ohje….das ist gar nicht gut.
>Chaz….hör mir zu, vergiss Sam, denk an deine Zukunft…Chester ich bitte dich drum mach nichts falsches!<
>ich kann nicht einfach vergessen! Draven, man wie konnte ich mich schon wieder in einen Menschen so täuschen? Wozu lebe ich eigentlich noch? Verdammt ich hasse Sam!<
Chester stand auf, ging zum Glastisch und schlug auf ihn ein.
>Chaz hör auf!<
Ich packte ihm am Bauch, sodass ich ihn vom Tisch wegzerren konnte, hätte er eine Glasscherbe in seiner Hand bekommen dann hätte er sich bestimmt damit aufgeschnitten. Allein an so was zu denken wird mir schlecht.


Chazys POV

>Las mich los!< schrie ich
Aber Mike lies nicht locker, im Gegenteil, noch enger legte er seine Arme um meinen Bauch und zerrte mich zum Flur. Erschöpft blieb ich auf den Boden liegen. Mikey stand vor mir.
>Beruhig dich Chaz.<
Das sagt er so einfach, aber er hat Recht. Ändern kann ich eh nichts, es war ihre scheiß Entscheidung und wenn sie es für besser hält bitte. Eigentlich müsste ich das alles positiv sehen, Sam wird einen besseren Mann finden. Der immer für sie und Draven da ist. Nun atmete ich langsamer und stand vom Boden auf. Ganz nah stand ich vor Mikey, wegen mir macht er ein trauriges Gesicht. Kraftlos fiel ich in seine Arme, seine Hände streichelten meinen Rücken und ein erleichtertes Gefühl machte sich in mir breit. Mike war jetzt noch der Einzige den ich zu schätzen weiß. Erst half er mir die ganze Sache mit Brian durch zu stehen und jetzt dass mit Sam. Er war immer für mich da…und ich? Wann hab ich ihm denn schon geholfen? Klar als er sich von Anna getrennt hat, aber das war kurz. Oh man, hoffentlich ist Weihnachten schnell vorbei. Ich war so in meinen Gedanken vertieft das ich nicht mitbekam dass Mike mich die ganze Zeit anstarrte.
>Chaz?< traurig sah er mich an
>Hm?< aufmerksam sah ich Mikey an
>Vergiss Sam, vergiss Brian, du tust dir damit nur selber weh.<
Seine Hand streichelte meine Wange, ich brachte nur ein leises „Ja“ heraus. Mein Blick fiel auf mein Handy das gerade klingelte. Es war Joe.
>Hey Chazy Chaz!<
Glücklich schrie Joe in den Hörer, vor lauter Krach hielt ich mein Handy vom Ohr weg, man verstand Joes Begrüßung noch von weitem. Als er sich wieder beruhigt hatte legte ich das Handy an mein Ohr.
>Man Joe hast du dich endlich beruhigt?<
>Yo hab ich, meine Freude musste einfach mal raus.<
>Aber wir haben uns doch gestern noch gesehen…was freust du dich so?<
Verwirrt rollte ich mit den Augen.
>Ach man muss sich halt immer freuen wenn man mit dir telt. Hach ich schleime mich heute mal wieder bei dir ein.<
>Ja du Schleimbolzen! Was willst du überhaupt?<
>Na netter geht’s nicht? Egal, also ich wollte fragen ob du und Mike am Weihnachtstag schon was vor habt?<
>Eigentlich nicht…worauf willst du hinaus?<
Ich ahnte schon was kommen wird.
>Ja wir könnten doch was unternehmen.<
Hab ich’s doch gewusst.
>Joe wir sind doch keine 15 mehr.<
Mein Blick fiel zu Mike der mich fragend ansah.
>Ach komm Chaz hab dich net so!< bettelte er
>Und was wollen wir machen?<
Genervt lehnte ich mich an die Wand.
>Och man was weiß ich…überleg doch mal.<
>Wieso ich? Ich hatte doch nicht die Idee!< wehrte ich mich
>Wir können ja mal wieder in einen Freizeitpark gehen.< freute sich Joe
>Ohje jetzt kommt dein Kind wieder in dir hoch!<
>Was besseres fällt mir aber nicht ein!<
>Hat überhaupt ein Park an Weihnachten geöffnet?<
Hoffend wartete ich auf die Antwort Nein.
>Na klar! Der Park ist sogar voll geil!<
>Ist ja gut! Glaube mal das Mikey nichts dagegen hat.<
>Das hoff ich denn sonst kann er ja alleine in deiner Wohnung hocken und sich langweilen!<
Im Hintergrund hörte man Joe lachen.
>Bist du Mike immer noch böse?<
>Ein bisschen schon, aber egal, sagen wir ich bin dann mit den Jungs um 15 Uhr bei euch.<

>Ist OK. Tschau Joey.< verabschiedete ich mich
Erleichtert legte ich mein Handy zurück in die Hosentasche und erzählte Mike von Joeys Einfall. Begeistert war er aber nicht gerade. Auf solche Ideen kann ja nur Joey kommen, ein Freizeit Park *grübel*. Wie mich diese blöde Wohnung ankotzt, Hey genau warum geh ich net mal an die frische Luft, draußen ist auf jeden Fall mehr los als hier. Schnell rannte ich zu der Tür, schnappte mir meine Jacke und riss die Tür auf.
>Hey Chazy wo willst du denn hin?<
Mike hielt mich am Arm fest.
>Einfach nur raus hier.<
>Warte ich komme mit!<
Dann zog auch Mike seine Daunenjacke an und rannte mit mir die Treppen runter. Unser Gelächter schallte durch den ganzen Hausflur. Ja sogar eine alte Oma steckte ihren Kopf aus der Haustür und beschwerte sich dass wir zu laut waren.
>Ach komm lassen sie doch unseren Spaß sie olle Einschlafpille!<
Schrie ich zu der alten Omma, daraufhin ging sie beleidigt in ihre Wohnung zurück. Mike grinste mich an und schließlich waren wir aus dem Haus draußen. Der Schnee lag Zentimeter hoch, man hörte Mike bibbern.
>Willst du meine Jacke haben?<
>Hö? Sag mal spinnst du? Dann gefrierst du ja zu einem Eisblock!<
>Gut wie du meinst, aber beschwer dich nachher net.<
Ich steckte ihm die Zunge raus, er streckte sie ebenfalls raus und versuchte sie soweit hinaus zu strecken wie es ging. Doch er hatte gegen mich keine Chance.
>Na wenigstens kannst du noch deine Zunge weit genug heraus strecken…<
>Was soll das denn heißen?<
Böse sah ich zu Mike.
>Ach nichts! Vergiss es wieder.<
Mike kratzte sich am Kopf.
>Schon klar.<
Schweigend gingen wir nebeneinander, sein Bibbern wurde immer lauter.
>Man Mike willst du nicht doch noch meine Jacke haben?<
Bot ich ihn an.
>Nein, ich will nicht das du frierst.<
>*dumm guck* also wenn es nach mir ginge würde ich mich freiwillig umbringen lassen.<
>Hör auf!<
>Ey ich mein das ernst.<
Ernsthaft stemmte ich die Hände um die Hüfte.
>Wenn es aber nach mir ginge würde ich dich für immer bei mir haben wollen.<
>Ach Mikey ich dich auch.< schleimte ich
>Eben wolltest du noch sterben!< schrie Mike
>Nicht so laut, es könnte dich wer hören und dann bringt mich noch so ein fieser Killer um.<
>Hast Recht. Wo laufen wir eigentlich hin?<
>Ich dachte du wüsstest das.<
>Na wie denn? Du bist doch so plötzlich aus der Wohnung gerannt.<
>Hm…wir können ja mal in der Stadt vorbei glubschen.< schlug ich vor
>Gute Idee.<
Gesagt, getan, sofort latschten wir zur Stadt.

Mikeys POV

Die ganze Stadt war weihnachtlich beleuchtet, überall roch es nach Lebkuchen und anderen Gebäck. Leute rannten mit vollen Tüten die Straßen runter, logisch, zwei Tage vor Weihnachten, da soll nichts fehlen. Man fühlte sich in dieser Atmosphäre wohl. An jeder Ecke standen Pärchen die diese Jahreszeit rechtlich genossen, sehnsüchtig wartete ich auf den Moment bis ich Chester endlich meine tiefen Gefühle für ihn gestanden werde. Sogar in einer dunklen Ecke erkannte ich zwei Männer die sich küssten. Aber so schnell wie ich sie sah desto schneller sah ich wieder weg, mein Blick fiel zu Chaz. In seinen Augen erkannte man ein funkeln, glücklich sah sich Chaz über all um. So hab ich ihn noch nie gesehen. Wie ein kleiner Junge der zum ersten Mal bei Weihnachten in der Stadt war. Es war zu süß ihn so zu sehen.
>Lass uns doch mal zum Weihnachtsmarkt gehen.< schlug ich vor
>Ja gerne!<
Und schon rannte er wie ein wilder zum Markt. Von weitem sah ich ein Lebkuchen stand. Chester sah sich einige Lebkuchenherzen an, währenddessen stellte ich mich neben den Stand. Als Chazy wieder kam hatte er ein Lebkuchenherz in der Hand. Mit einem Grinsen gab er es mir…ich musste schmunzeln. Auf dem Herz stand: Du bist das Beste was mir je passieren konnte! Ein paar Tränen bildeten sich und ich überfiel Chaz mit einer langen Umarmung. Das war so süß von ihm. Am liebsten hätte ich jetzt ein Herz geholt wo ich liebe dich drauf stand…aber soweit wollte ich lieber noch nicht gehen. Momentmahl, übermorgen ist Weihnachten, nachdem wir alle im Park waren gehen Chaz und ich bestimmt zurück zu seiner Wohnung. Ich glaube dann werde ich es ihm sagen. Immer weiter schauten wir uns um, an einigen Ständen waren Weihnachtslieder in den Radios, als Chaz die Gruppe Wham! Mit Last Christmas hörte, rannte er zu dem Stand wo die Musik herkam. Wie ein Bessener drängelte er sich durch die Menschenmassen, als er dort ankam war das Lied fast zu Ende. Der Standbesitzer wunderte sich und sah ihn nur blöd an. Das Lied war vorbei und schon zog mich Chester hinter sich her.
>Wo willst du denn noch hin?< fragte er mich
>Keine Ahnung….<
>Soll ich dir was schönes zu Weihnachten kaufen?<
Mit seinen Augen bettelte er mich geradezu an.
>Musst du nicht Chester.<
>Ich mach es aber, los lass uns zu Müller gehen *frech grins*.<
>Okay wie du willst.<
Immer und immer wieder schubste ich die anderen Leute beiseite, es war so eng…können die ihre blöden Geschenke nicht schon früher holen? Immer alles auf den letzten Drücker…typisch. Hm...was Chazy mir wohl holen wird, na dann werde ich ihn auch was kaufen. Im dritten Stockwerks des Ladens Müller waren endlich CDs, sofort rannte Chester auf die neuen Alben los. Ich hingegen sah mir nur flüchtig die neuen Singles an….Madonna? Auf der Stelle schnappte ich mir die neue Single und lief zur Kasse, bezahlte und versteckte sie schnell in einer Tüte. Mir war klar das Chaz von Madonna schwärmte. Jetzt kam er mir auch entgegen.
>Hey was hast du da?<
Neugierig versuchte er einen Blick in die Tüte zu werfen. Doch ich packte sie in meine Innentasche der Jacke.
>Man du bist fies.<
>Ich weiß Chaz, was hast du denn für ne ganze CD Sammlung?
Er gab mir alle seine CDs bis auf eine die er vorher in seiner Hosentasche versteckte.
>Du bist aber auch nicht besser!<
>Tja, wie du mir so ich dir.<

Chazy grinste wieder so niedlich. Da konnte ich ihm gar nicht böse sein, warum sollte ich auch. Verblüfft gab ich ihm seine CDs zurück.
>Du ich hab unsere DVD gesehen.< brachte er stolz heraus
>Na wie viele waren noch da? 100?<
>Nein, nur noch eine!<
Wir beide mussten breit grinsen, darauf folgte ein lautes Gelächter. Als wir uns wieder gefangen hatten sahen uns die anderen total bescheuert an. Langsam gingen wir dann aus den Laden wieder raus und ab zu irgend so einen Klamotten Laden.
>Boah Hammer voll die geile schwarze Hose! Und da nen geiles schwarzes Shirt, dahinten Nietenarmbänder!<
Schrie Chaz begeistert.
>Sag mal wirst du hier zum Grufty?<
>Stell dir mal mich als Grufty vor, mit langen schwarzen Haaren *lol*<
>Oh Gott!<
Dann sah ich nur wie Chester mit ein paar Klamotten in der Garderobe verschwand. Nach ein paar Minuten war er endlich fertig, mein Mund fiel mir bis zu den Kniekehlen. Vor mir stand Chaz mit schwarzer Hose sowie schwarzen T-Shirt und Nietenarmbänder. Der Anblick war ein wenig erschreckend aber auch sexy. So sieht man ihn nicht alle Tage.
>Harhar, na wie findest du das?<
>Äh, ja, Hammer…<
Mehr brachte ich nicht raus, wieder ging er in die Garderobe und zog sich wieder um. Mit seinen Sachen kam er wieder raus.
>Willst du nicht mal was an probieren?<
>Warum?<
>Ach komm mal her ich finde was für dich.<
Auch das noch, okay, Chaz Modegeschmack war nicht der allerbeste aber dafür ist er anders als es alle anderen Leute tragen. Für mich fand er nur ein schwarzen Hemd…der muss in der letzten zeit irgendwas mit schwarz haben. Aber das brauchte ich noch nicht einmal anprobieren. Danach gingen wir zur Kasse, es wunderte mich dass uns keiner erkannte. Ist auch besser so. Mein Magen knurrte, ich flehte Chester an ob wir nicht mal was Essen können. Schnell nickte er mit dem Kopf und zerrte mich hinter ihm her. Wir setzten uns an einer Eckbank, das Restaurant indem wir saßen war nicht gerade voll, was mich sehr freute. Der Kellner kam schon angeflitzt und fragte was wir Essen und trinken würden. Ich nahm irgend so ein Gericht mit Reis, Chester bestellte sich Nudeln. Nach endlosen Minuten kam der Kellner mit den Tellern, sofort stürzten wir uns auf das Essen drauf.
>Darf ich mal von deinem kosten?< fragte ich Chazy
>Na klar, rutsch näher soll fallen noch alle Nudeln auf dich drauf.<
Er schob mir eine Gabel voll Nudeln in den Mund und zog sie langsam wieder heraus.
>Hey lecker!< rief ich begeistert
>Hast du was anderes erwartet?<
Chester grinste. Da ich mir dachte dass er auch von meinen Essen probieren wollte nahm auch ich meine Gabel und tippte Chazy auf die Schulter sodass er sich zu mir drehen sollte. Das tat er auch. Zögernd fuhr ich die Gabel in seinen Mund und er hielt die Gbel mit seinen Zähnen fest.
>Lass los oder willst du die Gabel auf essen?< flüsterte ich
Ein breites Grinsen verzierte sein Gesicht. Dann löste er sich von der Gabel.
>Hmmm sehr lecker.<
Kichernd grinste ich nur. Nach dem Essen bestellte ich noch ein Eis mit Schokoladen Soße. Als ich sah dass da zwei Strohhalme drinnen waren wunderte ich mich, denn in der Karte war nur ein Strohhalm…der Kellner muss wohl noch einen dazu gesteckt haben. Auf jeden Fall schlürfte Chaz mit mir die Soße, die ganze Zeit sahen wir uns in die Augen.

Seine braunen Augen zogen mich wie in einen Bann, sie verzauberten mich. Als ich seine Wange streichelte und ihm etwas näher kam zuckte Chazy zusammen.
>Was hast du?< fragte ich mit besorgter Stimme
>Ach ich habe Magenschmerzen…ist aber nicht so schlimm.<
Mir kam es vor als würde er lügen, vielleicht dachte er ja dass ich ihn küssen wollte…ohje ich mach noch alles kaputt.
>Komm Chazy lass uns nach Hause gehen.<
Ich bezahlte und wir waren auf dem Heimweg. Mal wieder alberten wir auf den Straßen rum, quatschten Leute mit irgendeinen Mist zu und fielen in laute Gelächter. In Chazys Wohnung angekommen versteckte ich erstmal die Madonna Single in meinen Schrank. Unter meinen ganzen Klamotten. Er hingegen verschwand ins Bad. Hach Mensch, am liebsten würde ich mich jetzt zu Chazy Reinschleichen *g*. Wie würde es wohl aussehen wenn wir schon zusammen wären? Ach hör auf zu spinnen Mike, das wird nie passieren….aber wenn doch? Schließlich wollte ich Weihnachten ihm alles gestehen. Bis dahin sind es noch drei Tage. Ich wollte nicht mehr warten bis Chester ausm Bad draußen war sondern lief gleich zu meinem Zimmer und legte mich ins Bett. Ein paar Minuten spürte ich eine warme Hand auf meiner Schulter. Müde erblickte ich Chaz, der grad mal ein Handtuch um seine Hüften hatte. Ich schluckte.
>Du Mike hast du mal ne Boxe für mich?<
>Äh, na klar warte ich hol eine.<
Schnell stand ich vom Bett auf, lief zu meinen Schrank und suchte die kleinste Boxe heraus die ich besaß und gab sie ihm. Dankend ging er wieder aus meinen Zimmer. Wäre das Handtuch runter gefallen dann hätte ich nicht gewusst was ich mit ihm machen würde *frech grins*. Schon wieder fiel ich in meine Fantasien, ist ja nichts neues mehr. Wenn das doch mal alles passieren würde, dann wäre es schon viel besser. Jetzt kuschelte ich mich erneut in mein bett und hatte vor zu schlafen. Schon blöd wenn man alleine pennen muss. Neben Chazy war es immer besser, doch wenn ich schon wieder frage ob ich bei ihm schlafen kann, fällt das ja auf. Seufzend drehte ich mich um und schlief ein.


Chazys POV

Diese Boxe ist ja viel zu groß, na egal, Hauptsache etwas. Müde sah ich auf meine Uhr, kurz vor Mitternacht. Gähnend öffnete ich mein Fenster und ein kalter Windzug strömte mir entgegen. Ich Vollidiot hatte ja oben rum nichts an und dann öffnete ich auch noch das scheiß Fenster, so blöd bin ich schon. Doch ich ließ das Fenster offen und schmiss das Album von Evanescence in meinen Discman. Danach lief ich zurück zum Fenster und setzte mich aufs Fensterbrett. Sofort drückte ich alle Lieder bis My Immortal vor. Dieser Song öffnete immer eine Tür zu meinen Träumen. Beruhigend schloss ich meine Augen und dachte an Sam und Draven, Mike, Brian und den anderen LP Jungs nach. Hoffnungslos schüttelte ich den Kopf und warf den Discman in die Ecke. Tränen schossen hoch und ich stützte den Kopf in meinen Händen. Verzweifelt versuchte ich die Tränen zu unterdrücken, ohne Erfolg. Mal wieder holte mich die Vergangenheit ein, dann noch die Trennung mit Sammy, ich hatte echt kein Bock mehr auf diese Welt. Was hab ich nur gemacht das die ganze Welt sich gegen mich stimmt? Irgendwas muss es ja sein, denn umsonst passiert das hier alles nicht. Jetzt machte mir die Kälte nichts mehr aus. Immer und immer tiefer fiel ich in ein schwarzes loch. Neben dem Fenster war ein Schrank auf dem Kippen und Spritzen lagen. Zuerst griff ich mir eine Zigarette und zündete sie an. Gefolgt nahm ich die Spritze, die Nadel machte einen beruhigenden Eindruck. Also setzte ich sie an und spritzte ab. Ein harter Schmerz durchfuhr meinen Körper und meine Kippe fiel aus dem Fenster. Gerade noch konnte ich zum Bett torkeln, kraftlos fiel ich aufs Bett und schlief mit fürchterlichen Schmerzen ein. Am nächsten Morgen erwachte ich und spürte das mein Zimmer sau kalt war, logisch wenn man das Fenster die ganze Nacht offen hat und das noch im tief Winter. Gestern Nacht hatte ich nur eine leichte Dosis genommen, so ein Mist ich hätte wechseln müssen. Denn dann wäre ich endlich in meinen tiefen Schlaf gefallen und nie wieder aufwachen. Typisch. Seufzend schlich ich mich ins Bad und betrachtete mich im Spiegel. Oh Gott sehe ich mal wieder scheiße aus, das Spiegelbild kann einen echt zum kotzen bringen. Ich drehte den Hahn auf und erfrischte mein Gesicht an dem kalten Wasser. Dann sah ich wieder in den Spiegel, genau in meine Augen. Früher waren sie noch braun, aber jetzt formten sie sich zu dunkelbraun um. Was geht denn hier vor? Drogen verändern doch nicht einfach meine Augen, nee so was geht nicht also kann ich das schon mal ausschließen. Vielleicht bilde ich mir das alles nur ein. Wie auch immer. Mit einem abstoßenden Blick zu mir selbst ging ich wieder raus aus dem Bad und klopfte an Mikes Tür. Als ich keine Antwort bekam öffnete ich sie einen Spalt, Mike lag immer noch in sein Bett. Ich lass ihn lieber schlafen, sonst hat er nachher noch schlechte Laune. Nun ging ich zu meinem Zimmer zurück und zog mich erstmal an. Danach schlenderte ich zur Küche, es war 13 Uhr. Wenn Mikey aufsteht hat er bestimmt Hunger. Deshalb kramte ich in den Schränken rum und fand so einiges. Heute hatte ich Lust Nudeln zu kochen. Und schon fing ich an, denn wenn ich es mal so sagen darf, ich konnte echt gut Kochen oder sonstiges. Tja wenn halt keine Frau mehr da ist muss man selber ran…ach Sam….nein Chaz hör auf an Sam zu denken, das macht dich nur wieder unglücklich. Sprach ich zu mir selbst. Gelangweilt knipste ich das Radio an. Mal wieder lief nur solche blöde Einschlafmucke. Bis jetzt merkte ich nicht das Mike an der Tür stand.
>Morgen Chazy.<
Begrüßte er mich freundlich, kam zu mir und umarmte mich von hinten und legte seinen Kopf auf meine Schulter.
>Bist du immer noch so schwach das du deinen Kopf nicht mehr halten kannst?<
Er nickte nur leicht mit dem Kopf. Man konnte das Knurren seines Magens hören, ich musste grinsen.
>Grins doch net so.<
>Mach ich aber.<
Mit großem Hunger latschte er aus der Küche direkt zum Wohnzimmer. Wenige Minuten später war das Essen fertig und ich trug es auf großen Tellern zum Wohnzimmer. Genau vor Mikeys Augen stellte ich den Nudelteller, sofort griff er sich den und schlang alles herunter. Ich tat es ihm es gleich. Nachdem Essen strahlte er mich an.
>Was freust du dich so?<
>Man das Essen war göttlich!!!< schrie er zufrieden
>Ahja. Danke.<
Geschmeichelt nahm ich die Teller wieder mit und legte sie in dem Geschirrspüler. Dann lief ich wieder zu Mike.
>Was machen wir heute?< fragte ich ihn
>Keine Ahnung.<
>Auch gut.<
>Find ich auch.<
Ich rollte mit den Augen und kramte mein Handy aus der Hosentasche. Gelangweilt tippte ich drauf rum, ich war schon so verzweifelt das ich irgend so ein Spiel drauf spielte. Diese Langeweile ist unerträglich!
>Wo hast du eigentlich das Herz gelassen?<
Endlich brach ich die Stille.
>Es hängt über meinen Bett.<
>Über dein Bett?<
>Ja, schlimm?<
>Nein, nein, hab mich nur gewundert.<

Kurz grinste ich ihn an und er lächelte zurück. Dabei hatte ich gar keine Gründe zum grinsen, meine Gedanken waren bei Draven. Wir wird der neue Vater meinen kleinen Sohn erziehen? Wird er Sam richtig behandeln? Muss er ja, wenn sie mit mir Schluss macht….dann muss er einfach besser sein. Vielleicht bin ich ihn ja schon mal übern Weg gelaufen, eine schreckliche Vorstellung. Soll mir der Typ egal sein, solange er die beiden gut behandelt. Warum verschwende ich meine Gedanken noch daran? Lieber sollte ich jetzt mein Single da sein genießen. Falls ich überhaupt noch was genießen konnte. Nachdenklich richtete ich den Blick zum Fenster, schon wieder schneite es. Ein leichtes Seufzen entkam meinen Mund, dass muss Mike gehört haben.
>Langweilig stimms?<
>Nee mir nicht mehr.<
Daraufhin rannte ich zu meinem Zimmer, schnappte mir meine Gitarre und lief zurück zum Wohnzimmer. Mikey sah mich verdattert an. Dann fin ich auch schon an zu spielen, gerade das was mir eben einfiel, meistens wahren es traurige Töne. Entspannt schloss er die Augen und ließ sich ein Stück auf seinen Sessel sinken. Anscheinend gefiel es ihm, doch als ich dann begann noch My december zu singen, strahlten seine Augen auf und er setzte sich genau vor mir auf den Boden. Langsam legte er dann seinen Kopf auf meine Beine. Als ich den Song beendet hatte, sah er zu mir auf.
>Man Chazy das ist wunderschön!<
>*staun* Das ist jetzt nicht dein Ernst!?<
>Und ob, das hab ich doch schon mal gesagt.< meinte Mike
>Echt? Hab ich nicht mitbekommen.<
Daraufhin rollte er mit den Augen. Den Rest des Tages saßen wir im Wohnzimmer rum, bis es endlich abends wurde und ich ins Bett ging.

Mikeys POV

~Nächster Tag~
Gestern war ja nicht grad viel los, außer das mein Chazy My december spielte und sang, das sah total süß aus. Moment mal, morgen…ja morgen ist Weihnachten. Morgen werde ich ihm alles sagen, alles erklären, auf die Hoffnung, das er genauso fühlt. Aber diese Hoffnung kann ich streichen, nie, niemals wird er mich lieben. Kann niemals akzeptieren was ich für ihn empfinde. Und was wenn doch? In Gedanken versunken überlegte ich mir, wie es aussehen würde, wenn Chaz mich liebt. Wie gerne würde ich ihn richtig spüren, seinen Körper an meinen. Liebevoll küssen und immer für ihn da sein. Das wär das ein zigste was ich jetzt noch will. Mit ihm zusammen sein, dann wäre er auch nicht so alleine, nie würde ich ihn alleine lassen oder enttäuschen. Würde allen schlechten Erinnerungen ausradieren und ihm klar machen, das dass Leben schön sein kann. Morgen, würde es soweit sein. Ach mist, zuerst müssen wir ja noch zu diesem scheiß Freizeitpark…hab ich ja voll vergessen, fuck, Noch länger warten. Im Freizeitpark will ich es Chaz lieber nicht sagen. Wenn er ausrastet dann kriegen es die anderen noch mit, das will ich erstmal nicht. Ich habe Angst, Angst vor der Enttäuschung. Lacht er mich aus? Oder empfindet er wirklich das gleiche? Wie gerne würde ich das jetzt schon wissen. Erst streckte ich mich, dann stand ich vom Bett auf. Komisch, es war furchtbar warm. Oh nein, mein Blick fiel zur Heizung. Sie war auf 5. Kein Wunder warum ich mich hier zu Tode schwitzte. Ich streifte mir einen Pullover über und zog meine Hose an, danach ging ich aus meinen Zimmer. Als ich um die Ecke ging weiteten sich meine Augen, die ganze Wohnung war mit Lichterketten, Kerzen, Watte, Krohnleuchtern, Gebäck, Lametta und Sonstiges dekoriert. Es war wunderschön. Und schon sah ich Chazy aufm Balkon, der gerade an einer seiner Kippen zog. Wie kann man im Winter nur auf dem Balkon stehen und rauchen? Na gut er kann alles. Ob er wohl auch gut küssen kann? Nein Mike, aus! Immer wieder dachte ich an solche Sachen. Hmm, interessieren würde es mich aber schon *breit grins*. Mal wieder war ich in meinen Gedanken so versunken, dass ich nicht merkte wie Chazy auf mich zukam. Plötzlich spürte ich seine Arme um meinen Rücken, jetzt erst bemerkte ich dass er bei mir war.
>Morgen Shinnizzle.<
Begrüßte er mich lieb und fuhr mir durch die Haare. Nun legte ich meine Arme auch um Chaz und umarmte ihn innig. Erst nach 10 Minuten lösten wir uns wieder, völlig verliebt sah ich in seine Augen. Sie zogen mich in ihren Bann, voll konzentriert sah ich einfach in seine Augen und stellte mir sonst was vor, wie es war ihn zu küssen, mit ihm zu schlafen, ihn nie los zu lassen und immer bei mir zu haben.
>Hey Mike.<
>Hm?< antwortete ich aber schaute immer noch in seinen schönen Augen
>Warum schaust du mich so komisch an?<
>Ach nur so.<
Verwirrt kratzte ich mich am Kopf und er ließ von mir ab.
>Du Chaz nimm mich wieder im Arm…< bettelte ich
Richtig niedlich sah er mich an (er war ja immer niedlich *lol*) und umarmte mich erneut.
>Seid wann bist du so Liebebedürftig?<
>Ab heute.<
Wir beide mussten grinsen. Ausgerechnet als seine Hände an meinen Rücken entlang glitten, klingelte mein Handy. Genervt ging ich ran.
>Spike Minoda hier?<
>Ich bin’s…< flüsterte eine tiefe männliche Stimme
>Wer ist denn „ich bin’s“?< wütend fragte ich nach
>Gib mir Chaz!<
>Halt….sag nicht du bist…..<
Doch schon wurde die Leitung unterbrochen, geschockt legte ich auch auf.
>Wer war das?< wollte Chazy wissen
>Ach da hat sich nur einer verwählt.< log ich
Doch ich konnte ahnen wer es war, das miese Schwein was Brian heißt. , Gib mir Chaz!´ verlangte er, entweder meinte er am Telefon oder er will Chaz für……sich….haben. Oh nein! Nicht das er vor hat Chazy noch einmal was anzutun…wenn er das macht dann werde ich ihn den Kopf abhacken.
>Was machen wir heute?< wollte ich von Chazy wissen
>Wir können es uns ja gemütlich machen und kuscheln.<
Sein typisches, süßes grinsen verzierte sein Gesicht.
>Hätte nichts dagegen!<
Innerlich freute ich mich schon total, schon rannte ich zu der Couch und warf mich auf sie. Gefolgt von Chester der sich mit seinen Oberkörper auf meinen Schoß legte, seine Beine benötigten den restlichen Platz. Dann legte er über uns noch eine Decke und kuschelte sich an mich. Ein leichtes Kribbeln war in meinen Magen, doch reflexartig drückte ich Chester auch näher an mir.
>Hach das ist so schön bequem.< schwärmte Chaz
Zärtlich fuhr ich durch seine blonden Haare und kitzelte manchmal sein Gesicht. Wodurch er immer anfing zu schmunzeln. Ich presste die Lippen zusammen und dachte nach. Viel zu lange musste ich nachgedacht haben denn Chester ist auf meinen Schoß eingeschlafen. Langsam streichelte ich seine Wange, spürte seine heiße und vor allem babyweiche Haut. Zufrieden musste ich lächeln, einschlafen wollte ich jetzt nicht, denn wenn er wieder aufwachen wird, will ich es miterleben *lol*. Also krallte ich mir die Fernbedienung die neben mir auf dem Tisch lag und knipste den Fernseher an. Die Musiksender interessierten mich am meisten. Zufällig sah ich ein altes Interview von uns. Am meisten aber achtete ich auf Chester, bei diesem Interview hat er noch sein Piercing in der Unterlippe. Manchmal beobachtete ich, dass er darauf rumkaute, es war zu sexy. Oh, *mich zusammen reiß* ach Menno wenn es aber so ist. Schließlich war der Bericht zu ende und ich schaltete auf Viva um. Tja und was lief da grad für ein Lied? Es war From the Inside, mal wieder interessierte mich Chaz. Alles andere wird mir ziemlich egal, nur Chester nicht. Ist ja auch nicht verwunderlich. Jetzt wachte Chester auch wieder auf.
>Hallo Schatzi.< sagte er zu mir
Verblüfft sah ich zu ihm.
>Schatzi?< meinte ich
>Oh, tut mir Leid Mike…ich dachte du wärst Sam….schuldige.< traurig sah er mich an
Hätte mich auch gewundert wenn er jetzt wirklich mich damit meinte.
>Ist schon okay.<
Erneut kuschelte er sich an mir und kitzelte meinen Bauch.
>Hey du bist da gar nicht kitzelig.< flüsterte Chaz mit trauriger Stimme
>Ich weiß.<
Ich musste grinsen, er hingegen legte seinen Kopf auf meinen Bauch und starrte Löcher in die Luft. Gerade mal war es kurz vor 18 Uhr. Als ich wieder zu Chaz runter sah schlief er wieder. Kurz schüttelte ich den Kopf und erhob mich langsam von der Couch, sanft legte ich seinen Kopf auf ein Kissen und zog die Decke über ihn. Danach schlich ich mich zum Flur, nahm meine Jacke und verlies die Wohnung. Aus irgendeinem Grund wollte ich erstmal alleine sein und über alles nachdenken. Lange hatte ich gebraucht bis ich die ganzen Treppen hinter mir hatte. Mein Weg führte mich bis zu einem Wald. Mindestens einen Kilometer war ich von der Stadt entfernt, einen Kilometer von meinen Chazy…entfernt. Traurig lehnte ich mich an einen Baum, plötzlich fing es auch noch an zu regnen, regnen war gar kein Ausdruck, es gewitterte. Nachdenklich rutschte ich an der Rinde des Baumes runter bis hin zum nassen Boden, keine Rücksicht auf die Sachen setzte ich mich einfach. Sollte ich es morgen sagen? Erklären? Gestehen? Würde das eine gute oder eine schlechte Entscheidung sein? Liebt er mich, oder nicht? Wird dadurch unsere innige Freundschaft zu Grunde gehen? Werde ich Chaz dann nie mehr wieder sehen? Versucht Brian etwa sich wieder an Chester ran zu machen? Brian? Wird Brian am Ende Chaz für sich gewinnen? Nein, das darf ich nicht zu lassen! Keiner kriegt Chazy außer mir! Warum hab ich es ihm schon nicht längst gesagt? Ich bin so ein Feigling, hatte Angst vor der Enttäuschung, vor der Einsamkeit. Hätte ich nicht mit Anna Schluss gemacht, würde ich dann Chaz auch lieben? Ach fuck so viele Fragen, mein Kopf zerspringt gleich. Voller negativen Erwartungen lehnte ich mich zurück und atmete tief durch, es war eiskalt.

Chazys POV

Langsam öffnete ich meine Augen. Doch…wo ist Mikey? Verdattert sah ich zur Uhr 21 Uhr? Dann schrie ich durch die ganze Wohnung >Mikey!<, doch keine Antwort. Wo ist der denn bloß. Die ganze Bude suchte ich nach ihm ab, ohne Erfolg. Mikey wo bist du denn nur hin!? In Panik rannte ich zu meinem Handy und wählte seine Nummer. Als die Verbindung stand hörte ich das Klingeln seines Handys aus seinem Zimmer. Ich legte wieder auf. Scheiße man wo ist er!!!? Voller Sorge krallte ich mir meinen Schlüssel, warf meine Jacke um die Schultern und rannte die ganzen Treppen hinunter. Wohin geh ich denn nur? Überall schaute ich mich um wo ich ihn vermutete, doch ich fand Mike nicht. Dann fiel mein Blick zum Wald. Nein, wenn er da ist dann kann ich ja lange suchen…Mikey…..dazu kam ja noch dieses fuck Gewitter. Mikey, nein! Wie ein Besessener rannte ich Richtung Wald, da drin angekommen lief ich immer weiter geradeaus.
>MIKE!<

Schrie ich immer wieder, doch keiner antwortete mir. Niemand, wo ist denn mein Mikey….hoffnungslos sackte ich zu Boden und schlug ein paar Mal mit der Faust in den Schlamm. Regentropfen liefen auf meinen Gesicht lang und fielen zur Erde. Tränen rollten über meine Wangen und ich schrie immer wieder seinen Namen.
>MIKEY WO BIST DU!? MELDE DICH DOCH!<
Schon wieder wurde ich enttäuscht, nicht einmal eine Spur war von ihm zu sehen. Kraftlos stand ich wieder auf und ging ganz langsam zurück. Zuerst aber suchte ich noch ein paar Stellen im Wald ab. Das Gewitter war immer noch nicht vorbei, ich mache mir echt große Sorgen um ihn, was ist wenn ihm was passiert ist? Das würde ich mir nie verzeihen! Warum musste ich auch nur einschlafen!? Es ist alles meine Schuld. Erschöpft lief ich auf einen Baum zu doch da, ein leises zittern war zu vernehmen. Vorsichtig näherte ich mich dem Baum. Als ich dann erkannte wer da am Baum saß rannte ich sofort dort hin. Überglücklich stand ich nun vor Mikey.
>Chaz? Was machst du denn hier?< flüsterte er verdattert
>Das fragst du noch? Ich hab mir Sorgen gemacht und hab die ganze Stadt nach dir abgesucht!<
>Das hättest du nicht machen müssen.<
Ich kniete mich vor ihm und zog ihn am Kinn in meiner Richtung. Seine Klamotten waren vollkommen durchnässt, die Haare klebten an seiner Stirn und Regentropfen liefen an seinen Wangen runter.
>Mikey, mach das bitte nicht noch einmal…bitte lass mich nicht wieder allein!<
Ich flehte ihn schon an, wäre ihm was passiert dann hätte ch mir das nie verziehen und mir immer Vorwürfe gemacht.
>Tut mir Leid aber ich wollte dich nicht wecken. Ich werde dich nicht alleine lassen Chazy-lein.<
Mike fiel mir in die Arme.
>Du bist mir aber viel wichtiger als der blöde Schlaf.<
Flüsterte ich in sein Ohr und streichelte seinen Rücken. Seine Finger krallten sich in meiner Jacke. Erleichternd atmete ich auf und umarmte ihn fest. Nach einer Weile lösten wir uns und machten uns auf den Weg nach Hause. Liebesuchend krallte ich mir seine Hand und hielt sie die ganze Zeit fest.
>Warum bist du eigentlich weg gegangen?<
>Ich habe nachgedacht…< stammelte er
Noch fester drückte ich seine Hand und strich dann sanft mit meinen Fingern darüber. Ein Gähnen konnte ich mir nicht verkneifen, man diese Sucherei hat mich voll ausgepowert. Gleich wenn ich in der Bude bin will ich nur noch eins: schlafen! Endlich wieder zu Hause angekommen drückte ich Mike gegen die Wand.
>Versprich mir das du so was nie wieder machst…ich…ich hab mir voll die grosen Sorgen gemacht….< ich senkte meinen Blick
>Ich versprich es dir, weißt du das du richtig süß aussiehst wenn du versuchst so ernst zu wirken?<
>Bäh ich und süß! Außerdem brauch ich nicht ernst zu wirken, ich bin ernst!<
>Ohja Ernst steht vor der Tür.<
Wir beide mussten grinsen, darauf folgte eine Umarmung. Nun ließ ich von Mikey wieder ab und schlenderte sofort in mein bett.
>Macht es dir was aus wenn ich heute wieder bei dir schlafe?<
>Nein überhaupt nicht, kann wen zum kuscheln gebrauchen.<
Wieder mal grinste ich und zog ihn in mein Zimmer. Nach lang ersehnten Warten lag ich endlich in mein bett, Mike auch. Mit komischen Geräuschen rückte ich immer weiter zu Mike und legte mich an seinen (nackten) Oberkörper. Als ich ausersehen beim Gähnen eine seiner Brustwarzen berührte zuckte er zusammen.
>Chaz!?<
>Oh tut mich sorry.<
Hinterhältig grinste ich ihn an und er wuschelte in meinen Haaren rum.
>Das könnte ich Tach und Nacht machen.< sagte Mikey
>Dann mach’s doch!<
Gemein steckte ich die Zunge raus, danach wurde ich von ihm ausgekitzelt, es machte ihm glücklich, das merkte ich. Erst nach 15 Minuten haben wir uns wieder eingekriegt und lagen uns gegenüber. Mikey starrte mich geradezu an, seine Blicke gingen rauf und runter, immer so weiter. Dann schloss ich die Augen, jetzt kuschelte er sich an mich und legte seinen einen Arm um meinen Rücken, als Zeichen das ich bloß keinen mm von ihm weichen soll. Irgendwann schlief ich dann ein.

Mikeys POV

Nur wenige Zentimeter trennten unsere Lippen. Nein, ich muss mich zusammen reißen, also senkte ich den Kopf wieder und rieb mit dem an Chazys Brust. Mir gefiel es sehr an seinen Körper zu liegen. Ist ja auch nicht verwunderlich *g*. Mittlerweile ging es mir so gut dass meine Finger über seinen Bauch glitten. Das Kribbeln in meinen Bauch kehrte zurück. Inzwischen presste ich die ganze Hand auf seinen bauch. Von alldem kriegte er nichts mit, erneut sah ich in sein schlafendes Gesicht. Da! Er zuckte wieder leicht mit den Lippen…ob er wohl gerade träumt? Hoffentlich etwas gutes. Werde ich heute was träumen? Wenn ja dann will ich nicht von diesem Brian träumen, nur von Chaz und mir. Ein leichtes Seufzen floh aus meinen Mund, vorsichtig entfernte ich mich von Chaz und krabbelte aus dem Bett. Aus irgendeinem Grund ging ich auf den Balkon, vorher schnappte ich mir meine dicke Jacke. Immer noch schneite es, muss bestimmt schon 7 Zentimeter hoher Schnee liegen. Müde schloss ich meine Augen, nachdenklich träumte ich so vor mir hin.


Mikeys Traum 4

Vor mir sah ich Chaz. Wir waren wieder auf der Wiese.
>Was wolltest du mir sagen, Mikey?< er sah mich an
>Chaz, es ist nicht leicht…<
>Nun sag schon, so schlimm kann es nicht sein.< beruhigend nahm Chazy meine Hand
>Bitte verzeih mir aber…ich liebe dich!< stotterte ich und wartete auf seine Reaktion
Chester ließ meine Hand los und weitete die Augen, Wärme war in seinen Augen nicht mehr zu sehen, eher Kälte. Leicht beugte er sich zu mir hoch.
>Das ist jetzt nicht wahr!< schrie er
>Doch…ist es.< sagte ich leise
>Nein, du lügst! Das kann nicht wahr sein, wenn das ein Scherz sein soll dann ist er icht witzig!< Chazy stand auf
>Ich lüge nicht! So empfinde ich für dich!< nun schrie auch ich
Mit einen verabstoßenden Blick drehte er sich um und wollte gehen, doch ich packte ihm am Arm.
>Bitte geh jetzt nicht!<
>Lass mich in Ruhe, Schwuli!<
Seine Stimme klang hart und kalt. Er konnte sich von mir los reißen. Schließlich ging Chester…Tränen tropften auf den Boden und ich schrie ihm hinterher.
>Komm zurück!!!<
Doch er drehte sich nicht einmal mehr um. Seine Worte…sie trafen mein Herz wie ein Messer. Immer weiter sank ich in ein tiefes schwarzes Loch. Mit leiser Stimme sagte ich immer noch „Komm zurück!“. Meine Schreie wurden wieder lauter, doch es war hoffnungslos. Und so verstummten sie. Rückwärts fiel ich auf den weichen Boden. Dann wachte ich auf.
Mit Schweiß auf meiner Stirn erhob ich meinen Kopf und sah die fallenden Schneeflocken. Was war das nun wieder für ein scheiß Traum? Jetzt, habe ich erst Recht Angst, Angst vor morgen, vor der Wahrheit. Würde er genauso reagieren wie in diesem Traum? Meine Hände fingen an zu zittern. Das würde ich nicht aushalten, wenn er einfach so weg gehen würde. Der Schmerz säße zu tief, die Wunden wären unheilbar. Plötzlich spürte ich warme Hände um meinen Bauch. Es war Chester. Schnell drehte ich um und sah ihn geschockt an.
>Geht es dir gut?< besorgt sah er mich an
>Jetzt schon!<
Grinsend nahm er meine Hand, zog mich wieder in die Woh ung, zog meine Jacke aus und schmiss mich aufs Bett. Dann hüpfte er hinterher, griff sich die Decke und kuschelte sich wieder an mich.
>Ich hab dich schon vermisst.< flüsterte er
Sanft strich ich über seiner heißen Wange. Unsicher atmete ich auf. Wenn er so an mir hängt, dann muss er mich mögen. Kein normaler Freund klemmt sich so an einen anderen ran. Morgen ist der Tag…na ja eher der Abend der Wahrheit, auf diesen Freizeitpark hab ich echt keine Lust. Egal jetzt, ich wandte mich wieder Chester zu der schon schlief. Wie schnell pennt der denn ein? Soll mich ja nicht stören *g*. Niedlich, wie er sich so an mich kuschelt, dass beweist das er mich bestimmt nicht hasste. Aber warum dann dieser Traum? Wollte er mir nur Angst einjagen? Was anderes kann es nicht sein. Ach ich denk zu viel nach. Also wollte ich es Chazy gleich machen und schlafen. Zumindest versuchte ich es. Die Angst, sie war da, sie war nah. Mein Körper fing erneut an zu zittern., die Gedanken drehten sich nur an Morgen, dann würde ich entweder der glücklichste Mensch auf Erden sein oder meine Welt wird zusammenbrechen. Der Traum kam mir in den Sinn, diese stechende Worte. Wenn er so reagieren wird, das würde ich nicht aushalten. Warum ist das alles nur so schwer? Hätte ich nicht eine Frau sein können *g*. Nein, das würde mir nicht so doll gefallen. Das macht mich hier noch wahnsinnig. Hin und her wälzte ich mich im Bett, aber ohne Chaz zu berühren. Aufwecken wollte ich ihn nicht, sonst wundert er sich noch warum ich immer noch wach bin. Es war 0:52 Uhr. Bald müsste ich mal schlafen. Als ich in Chazy´s Gesicht schaute, bemerkte ich das seine Augen offen waren, scheiße er ist wach. Fragend sah er mich an. Anstatt mich irgendwas zu fragen kuschelte er sich wieder an mir ran. Ob er mich lieber nichts fragen wollte? Hat er gewusste das er dann auf diese Frage keine Antwort bekäme? Wie auch immer, ab und zu streichelte ich seine Wange. Dann bin ich endlich eingeschlafen. Bis am nächsten Morgen die Sonnenstrahlen mein Gesicht kitzelten stand ich vom Bett auf. Wo ist Chester? Doch diese Frage wurde schnell beantwortete. Man hörte die Badtür zu knallen.
>Morgen Shinnizzle.<
Hammer, er sah mal wieder zu geil aus.
>Hö? Warum hast du dich schon angezogen?< verwirrt sah ich zu Chaz
>Schau mal zur Uhr, es ist eine Stunde vor um drei.<
Nun checkte ich es, schnell lief ich ins Bad. Als ich mit duschen fertig war, fiel mir auf dass meine Sachen noch in Chesters Zimmer waren. In diesem Moment ging die Tür auf und Chaz kam mit meinen Klamotten auf mich zu. Zum Glück hatte ich ein Hadtuch um die Hüften.
>Wenn das Tuch in diesen Augenblick runterfallen würde, dann weiß ich nicht was ich mit dir machen werde.<
Ein breites Grinsen verzierte seinen Mund. Mir wurde warm, doch er ging wieder. Mist, hätte das blöde Tuch nicht mal runter fallen können? Zu gern hätte ich gewusst ob er es ernst meinte. Bestimmt nicht. Und was wenn doch? Hm…heute Abend werde ich es endlich wissen…wie weit seine Freundschaft mit mir geht. Endlich fertig trat ich in den Flur, in einer Ecke saß Chaz zusammengekauert, die Beine waren angewinkelt, seine Hände stützten den kopf. Mit Sorgen lief ich zu ihm und ging in die Hocke.
>Ist was mit dir nicht in Ordnung?< traurig fragte ich nach
>Mir geht’s super.< antwortete er stumm und stand auf.
>Das kann ich dir nicht so recht glauben.< ich packte ihm an die Schulter
>Mike…es ist alles in Ordnung.<
>Nein, ich sehe doch das es die schlecht geht!<
>Mikey bitte…ich bin ok.<
Gerade jetzt klingelte es an der Tür. Genervt drückte ich auf den Summer und Joe rannte die Treppen herauf. Er lief an mir vorbei und umarmte Chester. Ich rollte mit den Augen doch dann umarmte er auch mich.
>Seid ihr soweit?< gab Joe von sich
Wir beide nickten nur und verließen die Wohnung, dann das Haus. Draußen warteten schon die anderen drei sehnsüchtig auf uns. Erst mal alle umarmen, danach machten wir uns auf den Weg zu diesen Freizeitpark. Joe war total begeistert als er einen Bericht über diesen super geilen Park in der Glotze sah. Ununterbrochen erzählte er davon. Wie so´n Wasserfall, wenn nicht noch schlimmer. Gelangweilt fiel mein Blick auf Chaz, der seine Hände in den Jackentaschen und den Blick zum Boden gerichtet hatte. Zögernd legte ich meinen Arm um ihn. Er sah nicht auf, sondern ging starr so weiter. Irgendwann sind wir endlich angekommen. Der Froschkönig (Joe) besorgte uns die Karten. Schließlich stampften wir in den Park. Na gut, muss zugeben das ich begeistert war. Joe hatte nicht zu viel versprochen.

Trotzdem änderte es nichts an meiner Langeweile. Wir beschlossen uns nicht zu trennen, weil Rob der Meinung war, dass wir zu sechs mehr Fun hätten. Schon ging es los, Phi und Joe alberten rum. Brad und Rob warfen sich solche komischen Blicke zu. Alle sind im Weihnachtsfieber ausgebrochen. Einige Leute trugen diese roten Mützen, andere hingegen den roten Mantel. Lächerlicher kann man sich echt nicht mehr machen. Was reg ich mich so auf? Ist ja ihr Problem. Nun sah ich vor mir eine Achterbahn. Brad, Rob, und Phi drängelten uns dazu mit rein zu gehen. Ein kurzer Blick zu Chaz änderte meine Meinung.
>Jungs ich bleib mit Chaz lieber hier.<
>Yo geht klar!< riefen sie mir zu
Und schon rannten sie zur Bahn. Chester saß auf einer Bank, leise setzte ich mich neben ihm. Stockend drehte Chaz seinen Kopf in meine Richtung, mit einem glasigen Blick starrte er mich an. Als wenn er durch mich hindurch gucken würde. Stückchenweise rückte ich näher heran.
>Chaz, was ist mit dir los?<
Ich legte meine hand auf seine Wange und vergaß das wir in der Öffentlichkeit waren.
>Ich weiß nicht, ich hab so ein komisches Gefühl in der Magengegend.<
Daraufhin umarmte ich ihn und streichelte seinen Kopf. Es machte Chaz wohl nichts aus wenn ich in der Öffentlichkeit so mit ihm umgehe. Dann kehrten die anderen zurück.
>Jetzt weiß ich warum du bei Chaz bleiben wolltest!< neckte mich Joe
Aber ich wollte mich lieber nicht darüber aufregen. Was anderes hatte Joe eh nicht zu tun. Rob kam auf uns zu.
>Hey Chazy was´n los?<
>Nichts, wollte nur mal mit Mikey kuscheln.< log Chaz
>Das versteh ich.<
Rob zwinkerte uns and. Endlich gingen wir weiter.
>Warum hast du Rob nicht die Wahrheit gesagt?< flüsterte ich zu Chaz
>Sie sollen sich keine unnötigen Sorgen machen, du weißt ja wie Joe auf so was reagiert.<
Stimmt, Joe hätte ihn bestimmt gleich zum Krankenhaus gefahren. So langsam wurde mir sogar schlecht, die ganzen Achterbahnen sind mir nicht so gut bekommen. Erschöpft setzten wir uns erneut auf eine Bank und ruhten uns aus. Joe plante schon was wir als nächstes ausprobieren.

Chazys POV

Fuck man, ich hab echt kein gutes Gefühl. Besser wär’s wenn ich mal alleine Luft schnappen gehe. Somit erklärte ich Mike, Rob, Phi, Brad und Joe wo ich hingehe, sie sollten ihren Spaß haben und nicht wegen mir Sorgen machen. Noch einmal umarmte ich Mikey und sah schaute tief in seine Augen. Alleine ging ich weg, weg von diesem Park. Hinter den war ein großes Maisfeld. Ein paar Schritte lief ich da hinein, nein, nicht nur ein paar sonder viel mehr. Bis ich mich schließlich unsanft auf den kalten, harten Boden fallen ließ. Verträumt schaute ich in den Himmel, der mit tausenden Sternen versehen war. Müde schloss ich die Augen. Das Pfeifen des Windes und das hohe Gras was sich mit dem mitziehen lässt waren sehr beruhigend. Dann spürte ich wie jemand sich auf mich setzte.
>Mike?< fragte ich ins nichts
>Ich bin nicht Mike.< kam es nach einer Weile zurück

Fragend öffnete ich die Augen und erkannte Brian. Ein Schauer lief mir über den Rücken.
>Lange nicht gesehen Chazy!<
>Ich wünschte ich würde dich nie mehr sehen!<
Widerwillig wollte ich Brian von mir runter werfen, doch er drückte meine mit aller Kraft Hände in die Erde.
>Chaz ich will dir nicht weh tun.<
>Das tust du gerade!< schrie ich
>Du lässt mir ja keine andere Wahl.<
>Was willst du man!?< weinerlich wartete ich auf die Antwort
>Ich will dich!<
>Darauf kannst du lange warten, geh runter.<
Aber Brian begann meinen Hals entlang zu küssen. Erneut versuchte ich ihn los zu werden, ohne Erfolg.
>Chazy…ich liebe dich doch.< flüsterte er mir ins Ohr
Mein Körper zitterte und mein Herz zog sich zusammen.
>Schön! Aber ich dich nicht!!!<
Verzweifelt gelang es mir endlich Brian von mir runter zu schmeißen. Lustvoll sah er mich an und sein schäbiges Grinsen tauchte wieder auf.
>Warum liebst du mich nicht?< fragte er
>Weil man dich einfach nicht lieben kann! Du bist kalt und Skrupellos!<
>Ich kann mich ändern.<
>Du wirst dich nie ändern.<
Selbstbewusst drehte ich mich um und wollte gehen. Doch Brian stellte sich hinter mir, drehte sich um und verpasste mir einen Kuss. Seine Zunge umkreiste spielend meine Lippen. Warum lass ich das zu? Warum tu ich nichts? …weil ich Liebe brauchte? Nein, nicht solche kalte Liebe, nicht seine! Mit meinen Händen stoß ich ihn von mir weg und rannte so schnell ich konnte zurück zum Freizeitpark. Brian hatte es nach ein paar Minuten aufgegeben mir zu folgen.
>Wir werden uns wieder sehen mein Chaz!<
Hört ich ihn noch rufen, voller Angst lief ich zum Treffpunkt wo mich die Jungs wieder finden konnten. Das war der Eingang. Erst nach einer Stunde des Bangens kehrten sie zurück. Sofort lief ich in Mikeys Arme. Warum kann mich Brian einfach nicht in Ruhe lassen? Ist es denn so schwer? Für Mike versuchte ich glücklich zu wirken. Mit Erfolg. Sorgen wollte ich ihm keine machen.
>Habt ihr euch schön amüsiert?< fragte ich leise
>Ja haben wir.< grinste Mike

>Joe hat lauter Frösche als Plüschtiere.< fuhr er fort und begann zu lachen
Der Froschfreak hatte die ganzen Kuscheltiere in seine Arme und immer wieder fiel eines davon runter. Alle mussten lachen.
>Lasst uns gehen.< schlug Brad vor
Alle waren einverstanden. Mir fiel auf das Brad und Rob besonders dicht nebeneinander gingen. Als ich genauer hinsah erkannte ich dass sie Händchen hielten. Amüsant piekste ich Mike in die Seite und zeigte ihm meine Entdeckung. Er schmunzelte und sah traurig auf seine Hände. Fest entschlossen griff ich nach seiner Hand. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. Den ganzen Weg gingen wir so. Zunächst wünschten wir uns allen noch,, Frohe Weihnachten!´´. Umarmten uns zum Abschied.
>Wann sehen wir uns wieder?< fragte Brad
>Werdet ihr schon sehen *g*.< antwortete Mikey
Mal wieder in meiner Wohnung angekommen holte ich erstmal etwas zu Essen und ein Bier. Das wird mich erstmal auf andere Gedanken bringen…oder auch nicht. Scheint ja echt tolle Weihnachten zu sein: Sam und Draven hab ich endgültig verloren, Brian gibt auch keine Ruh und bereitet mit immer nur Schmerzen zu, dann muss ich hier in dieser Wohnung hausen. Besser kann es nicht mehr kommen. Wenigstens hab ich noch Shinnizzle. Bei ihm fühl ich mich geborgen, er gibt mir das Gefühl das man mich braucht. Ganz anders als bei Brian. Schon wenn ich nur an Mike denke wird mir ganz warm und die Dinge um mich herum vergesse ich. Empfinde ich mehr als nur Freundschaft? Glaub schon, ohne ihn hätte ich mich schon längst umgebracht. Erstmal lief ich in mein Zimmer und kramte das neue Album von Dido aus der Schublade heraus. Der wird sich freuen. Schon war ich auf den Weg zu Mike, der in sein Zimmer war. Gerade wollte ich die Türklinke runter drücken, plötzlich stürmte Mike aus dem Raum. Natürlich rannte er mich um und wir fielen beide zu Boden, er lag auf mir.

>Sorry Chazy.< entschuldigend sah er mir in die Augen
Die CD ist kluger Weise auch auf den Boden gekracht, als ich nach ihr greifen wollte, stockte mir der Atem. Das war nicht Dido sondern Madonna, verwirrt sah ich zu Shinnizzle.
>Frohe Weihnachten Chester.<
Sofort schlang ich meine Arme um seinen Rücken und drückte Mike zu mir runter sodass ich ihn auf diese Weise umarmen konnte. Neben meinen Kopf muss wohl das Album von Dido gelegen haben, denn Mikes berührte mit seiner Nase das Cover.
>Frohe Weihnachten Shinnizzle.< flüsterte ich
Jetzt legte er seine Hände unter meinen Hals und drückte mich an sich. Minuten vergingen, dann lösten wir uns und standen erstmal auf. Mike lächelte und schaute sich genüsslich die CD an. Ich hingegen schmiss die Madonna Single gleich in meinen Discman und lauschte den Klängen der Musik. Gleichzeitig schnappte ich mir einen Zettel und nen Bleistift. Träumerisch zeichnete ich ein Bild: Zwei Freunde saßen am Meer. Der eine würde jeden Moment sterben, der andere erfüllte den letzten Wunsch seines Freundes (der sterben wird) und brachte ihn ans Meer, zu seinem zukünftigen Grab. Mit dem Kuli verbesserte ich die Strukturen. Voila, fertig. Zufällig hatte der verstorbene blonde haare und trug eine Brille, der andere war schwarzhaarig mit roten Strähnen und saß neben seinen toten Freund. Das Bild versteckte ich schnell in die Schublade, danach ging ich wieder zu Mike, der auf der Couch saß. Doch ich machte es mir auf dem Sessel bequem. Was mir auffiel, die ganzen Lichterketten waren aus. Somit knipste ich sie an damit es wenigstens etwas kuscheliger wirkt. Bloß nicht die Kerzen vergessen, das ist das wichtigste. Sie gaben immer ein beruhigendes, warmes Gefühl. Den einzigen Tod den ich bevorzugen würde, wäre ein langsamer schmerzhafter sein, damit ich weiß, wie es sich anfühlte, als ich noch lebte. Ein kurzer schmerzloser kommt nicht in Frage, entweder oder. Im Krankenhaus sterben will ich erst recht nicht! Was denke ich schon wieder über den Tod nach? Muss ja schon sehnsüchtig auf den Tod warten. Frustriert sah ich rüber zu Mike, sein Kopf war auf die Hände gestützt. Vergebens suchte ich seine Augen, aber die Strähnen hangen davor. Dann erhob ich mich aus meinen Sessel und lief langsam auf ihn zu. Als ich vor Mike stand sah er zu mir rauf. Ich nahm seine Hände von seinen Beinen weg und setzte mich auf ihn drauf. Unglaubwürdig sah er mich an und umschloss meinen Rücken mit seinen Armen.


Mikeys POV

Was ist denn mit Chester los? Ob es jetzt der richtige Zeitpunkt ist? Mein ganzer Körper begann zu kribbeln. Seine Augen, oh man seine Augen machen mich noch verrückt. Nervös bewegte ich meinen Fuß auf und ab. Nur ein Blick von ihm und ich wusste genau was er denkt, was er fühlt. Aber jetzt konnte ich seine Blicke nirgends zuordnen. Noch ein tiefer Atemzug und dann….werde ich es endlich wissen.
>Chaz?< stotterte ich leise
>Hm?<
>Ich muss dir was sagen…<
Meine Hände zitterten und dieser Traum kam mir wieder in den Sinn.
>Was willst du mir denn sagen?<
Ich spürte seine Finger an meinen Nacken.
>Es ist nicht leicht…<
Hoffnungslos senkte ich den Kopf. Die Angst fesselte mich. Schnürte meine Kehle zu sodass ich nichts herausbrachte. Doch Chaz fasste mich am Kinn und drehte den kopf so, dass ich wieder in seine Augen schauen musste. Mein Herz fühlte sich so an als würde es jeden Moment stehen bleiben wollen.
>Mikey, du wolltest mir doch was sagen.<
Stocherte er weiter und seine Augen blitzten mich erwartungsvoll an. Noch einmal tief durchatmen und dann los.
>Chaz…ich liebe dich.<

Es ist raus, endlich hatte ich den Mut dazu es zu sagen. Eine Träne rollte über seine Wange.
>Ich liebe dich auch.< kam es leise von ihm
Mein Herz schlug schneller, als ich dann noch seine Lippen auf meinen spürte, breitete sich die angenehme Wärme in meinen Körper aus, überall kribbelte es. Seine Lippen waren so weich, diesen Moment genoss ich, er sollte niemals zu Ende gehen.

Seine Hände fuhren durch meine Haare, ganz langsam und vorsichtig. Nach dem Kuss wendete Chester den Blick von mir ab. Gierig zog ich sein Gesicht wieder in meine Richtung, erneut küssten wir uns. In mir stieg ein unbekanntes Glücksgefühl auf, das mich vollkommen einhüllte, mir die Sinne raubte. Alles was ich in diesen Moment wollte, war, dass diese weichen zarten Lippen, die meine sanft liebkosen, nie wieder von mir abließen. Noch näher drückte ich Chester an mich heran. ,, Lass das nicht enden, lass das nie wieder aufhören!´ flehte ich in Gedanken. Chazys Finger an meinen Nacken streiften rauf zu meinen Haaren und wuschelten sie zärtlich durch. Nun wagte ich es auch, meine Finger glitten seinen Rücken rauf und runter. Das T-Shirt stört mich noch und schon wanderten meine Hände unter seinem Shirt. Sanft strich ich über seinen Rücken. Ich dachte schon dieses Gefühl könnte man nicht mehr übertrumpft werden als Chester leicht mit seiner süßen Zunge gegen meine Lippen stupste. Neugierig öffnete ich meinen Mund leicht Chesters Zunge glitt leicht und vorsichtig in meine Mundhöhle, erkundigte sich. Als sie sich jedoch zärtlich meiner Zunge näherte und sie sanft und leidenschaftlich streichelte, entwich mir leises Keuchen. Die Zunge des Blonden schien meine herauszufordern, ich stieg darauf ein. Nun umschlagen sich unsere Zungen sanft, stupsten immer wieder aneinander an und lösten sich nicht. Von so was hätte ich nie zu träumen gewagt. Überraschend lehnte ich mich nach hinten und konnte mich nun richtig auf die Couch legen. Mit einem Grinsen folgte Chaz mir und beugte sich über mich. Unsere Zungen kamen wieder zum Einsatz, zärtlich kämpften sie. Plötzlich spürte ich warme Hände auf meinen Bauch gleiten. Es war einfach nur ein wunderschönes Gefühl Chester so nah an mir zu spüren. Vorsichtig fuhr ich ihn durch die Haare und dann runter zu seinen Wangenknochen. Zärtlich streichelte ich diese und wanderte runter zu seinem Hals. Meine andere Hand lag auf seinen Rücken. Spielerisch wanderte meine Hand die eben noch an seinem Hals lag, runter in sein T-Shirt, liebevoll streichelte ich seinen Bauch. Der Körper ist einfach nur der Hammer. Glücklich sah Chaz mir in die Augen.
>Weißt du das du richtig niedlich bist?< fragte mich Chazy grinsend
>Du bist viel süßer mein Koi.<
>Koi?< fragend starrte er mich an
>Ach…das war japanisch…es heißt aber Liebling oder Schatz.<
Chester lächelte und verpasste mir wieder einen leidenschaftlichen Kuss. Ab heute liebe ich Weihnachten *g*. Dieses X-mas werde ich wohl nie vergessen. Erleichtert glitt meine Zunge in seine Mundhöhle, beide trugen einen zärtlichen Kampf aus. Weiteres passierte aber nicht, zu gerne hätte ich mich an seiner Boxe vergriffen *g*. Erst nach ein paar Minuten die mir wie Sekunden vorkamen, beendeten wir das kleine Zungenspiel und ließen voneinander ab. Chester aber zog mein T-shirt aus und wanderte mit seiner Zunge meinen Bauch entlang. Wieder flüchtete ein leises Keuchen von meinen Mund. Dieses Spielchen genoss ich bis in die letzten Adern meines Körpers. Seine Zunge umkreisten erneut meine Lippen. Minuten ging das so weiter bis wir aufhörten…was sehr schade war denn ich hätte gerne mehr mit ihm angestellt.

Chaz stand von der Couch auf und lief direkt in sein Zimmer. ,Ist es jetzt schon vorbei?´ diese frage schwirrte mir im Kopf rum. Mein T-Shirt lag immer noch auf den Boden. Seufzend stand ich auf, ging zu meinem Shirt und wollte es gerade überstreifen als Chaz wieder zu mir kam.
>Hey, nicht anziehen.<
Flüsterte er in mein Ohr, krallte das Shirt, ließ es zu Boden fallen, nahm meine Hand und zog mich in sein Zimmer. Die Vorhänge waren vorgezogen und generell war es im Raum dunkel. Langsam drückte mich Chaz auf sein Bett, grinsend sah ich ihn an.
>Wo sind wir stehen geblieben?<
Fragte er mich mit einem breiten Grinsen in sein Gesicht. Daher das er auf mir lag presste ich meine Lippen auf seine. Lustvoll stupste meine Zunge gegen seinen Mund, erwidernd öffnete er diesen und erneut spielten unsere Zungen. Nun zog ich sein Shirt aus und der wundervolle Oberkörper war zu sehen. Meine Hände kitzelten den geilen Bauch, sofort fing er an leicht zu lachen. Aber ich kannte kein erbarmen und so lies meine Zunge nicht von ihm ab. Rächend begann er mich auszukitzeln. Natürlich konnte ich mein Gelächter nicht zurückhalten, laut lachte ich drauf los.
>Ich liebe es wenn du lachst.< sagte Chazy glücklich
>Wenn du lachst ist es viel schöner!< schwärmte ich
Lachend begann ich ihn wieder zum Lachen zu bringen, mit Erfolg. Zufrieden küssten wir uns und Chazy streichelte meinen Bauch. Seine Zunge glitt vorsichtig auf meinen Oberkörper entlang, dann runter zu meinen Bauch. Ein paar mal umkreiste die Zunge meinen Bauchnabel, dann verpasste er mir einen Kuss, wie weit er wohl noch gehen wird? Die Frage wurde schnell beantwortet denn Chaz machte sich an den Reisverschluss von meiner Hose zu schaffen. Sanft bewegte sich die eine hand auf meinen Bauch. Schließlich öffnete er die Hose und warf sie in eine Ecke. Erwartungsvoll schaute ich ihn an. Wir er…oder wird er nicht? Wenn ja dann kann es echt nicht besser werden. Gierig zog ich Chester zu mir hoch und begann wie wild zu küssen. Meine Hände legten sich auf seinen Hintern, kräftig massierte ich diesen. Dann fuhr ich mit der Hand zu seinen Reisverschluss, langsam öffnete ich diesen, jetzt zog ich seine Hose runter und ließ sie zu Boden fallen. Wild fingen wir an uns zu küssen, unsere Hände erforschten den Körper des anderen.

Die Zunge des Blondhaarigen fuhr sanft über meinen bauch, langsam immer weiter runter, bis zum Rand meiner Unterhose. Ein wenig zog Chaz sie runter und seine Zunge glitt noch ein Stückchen tiefer. Leise stöhnte ich auf, doch plötzlich klingelte Chesters Handy. Blitzschnell zog er die Zunge zurück in seinen Mund und lief zu den piependen Störenfried!
>Wer ist es?< fragte ich neugierig
>Es ist Joe…< antwortete er leise
Daraufhin ließ er es weiter klingeln und legte es neben dem bett.
>Warum gehst du denn nicht ran?<
Fragend strich ich die Strähnen von seiner Stirn und zog ihn zu mir runter, sodass er wieder auf mir lag.
>So wichtig kann es nicht sein und außerdem bist du mir viel wichtigerer!<
Geschmeichelt küsste ich ihn.
>An welcher Stelle deines Körpers war ich zuletzt?<
Ich sah ihn nur noch grinsend und schon beschäftigte er sich mit meiner Boxe. Ganz langsam und vorsichtig zog er sie herunter, bis er sie nach ein paar Sekunden endgültig runter zog. Sie fiel auch wie die anderen Kleidungsstücke auf den Boden. Vollkommen entblößt lag ich unter Chaz. Gefühlvoll küsste er mich, mit der linken Hand massierte er mein bestes Stück. Spielend kämpften unsere Zungen, so nah wie es nur ging drückte ich seinen Körper an meinen. Ganz deutlich war sein Herzschlag zu hören. Seine linke hand wurde immer schneller, genauso wie unsere intensiven Zungenspielchen. Widerwillig lösten sich unsere Zungen und die von Chester umkreiste jetzt mein bestes Stück.
>Chaz…< stöhnte ich etwas lauter
Mit ein Funkeln in den Augen sah er zu mir rauf.
>Das gefällt dir wohl stimmst?<
Lächelnd nickte ich und genoss die intimen Berührungen. Chester steckte die Zunge wieder in seinen Mund, danach grinst er mich voll niedlich an und nahm mein bestes Stück in den Mund. Sein Kopf bewegte sich immer schneller. Natürlich war ich ja schon von Anfang an erregt, aber das übertrifft alles. Hin und wieder konnte ich das Gestöhne nicht mehr unterdrücken, verlangend packte ich Chaz an den Schultern und sehnsüchtig kaute ich mit den Zähnen an seiner Unterlippe. Vorsichtig richtete ich mich so auf das ich nun sitzen konnte und er auf mir drauf. Aber ich ließ nicht von seinen Lippen ab. Im Gegenteil, wilder und intensiver knabberte ich daran herum. Doch ein leises Stöhnen entfloh erneut aus meinem Mund, denn die eine Hand von Chaz war immer noch zwischen meinen Beinen. Und dessen Bewegungen waren nicht mal so langsam. Erst nach ein paar Minuten ließ ich von den Lippen ab und wanderte diesmal mit der Zunge an seinen Hals entlang. Seine Finger fuhren durch meine Haare, wild umkreiste seine heiße Zunge um meine Lippen. Schließlich gelang diese in meine Mundhöhle und forderte meine Zunge zum Kampf heraus. Inzwischen drückte ich Chazy nach hinten, endlich lag ich mal auf ihn, verträumt schaute ich in seinen geilen Rehbraunen Augen in den man schon versank. Das gleiche tat er auch bei mir und ab und zu streichelte er mit der Hand die noch frei war meine Wange. Die andere lag auf meinen Hintern. Was ich aber jetzt erst mitbekam, Chazy grinste leicht und begann wieder leidenschaftliche Zungeküsse. Meine rechte Hand glitt an seinen bauch herunter, dann merkte ich die Unterhose die er noch an hatte, Unauffällig zog ich am Rand der Boxe, sodass sie langsam runter sank. Mir wurde immer heißer, aber meine Finger zitterten als die Boxe halb unten war. Ein kurzer Blick schweifte zu Chaz, vertrauenswürdig griff er nach meine hand die eben noch an seine Unterhose lag und küsste diese. Hoffnungsvoll rieb er daran und das Zittern hörte auf. Voller Liebe lächelte ich ihn an, verpasste weitere Zungenküsse und machte da weiter wo ich aufgehört habe. Diesmal aber vollendete ich meine Aktion und warf die Boxe zu Boden. Danach fing ich sofort an sein bestes Stück zu massieren. Nun verschwand er unter mir, genauer gesagt rutschte er nach hinten und nahm mein Glied wieder in den Mund, sanft und schnell bewegte er seinen Mund auf und ab, manchmal umkreiste er es auch mit seiner Zunge.
>Chester…<
Keuchte ich und brach mit den Oberkörper auf dem Bett zusammen.

>Chazy…<
Stöhnte ich schon und bewegte meinen Unterkörper. Chaz drückte mich wieder nach oben und küsste meinen Oberkörper. Vorsichtig knabberte er an meinen Brustwarzen und streichelte mit einer Hand mein bestes Stück. Langsam drang ich in ihn ein. Kurze stöhnte er auf und schon beglückte er mit seinen heißen Küssen. Spielerisch umkreiste ich mit den Fingern seine Brustwarzen, mit der anderen massierte ich sein Glied. Mittlerweile wurden meine Bewegungen immer schneller und härter. Die Nassgeschwitzten Strähnen die an meiner Stirn klebten strich Chazy zur Seite, zog mein Kopf wieder zu sich herunter und spielte mit meiner Zunge. Gleichzeitig streichelte er an meinen Kinnbart herum und fuhr immer wieder durch meine Haare. Wir und unsere Bewegungen wurden intensiver und schneller. Leidenschaftlich und voller Lust kämpften unsere Zungen. Dann kamen wir beide zum Höhepunkt. Erschöpft ließ ich mich auf Chazy´s Oberkörper „fallen“. Sanft strich er durch mein Haar bis runter zu meinen Rücken. Ich schloss die Augen und genoss jede kleinste Berührung von ihm. Hastig hob und sank sein Brustkorb, nun streifte ich die Decke über uns und verpasste ihm weiter Küsse. Schwach begab sich seine Zunge in meine Mundhöhle und streifte gleich rüber zu meiner. Kraftlos spielte ich mit seiner und streichelte seine heiße Wange. Dann noch mal ein seiner Liebeerfüllten, leidenschaftlichen Küsse. Eigentlich wollte ich mich noch nicht von Chester lösen aber wir beide waren richtig erschöpft. Jetzt rollte ich mich zur Seite und schon sah mich Chazy an.
>Mike ich liebe dich…hoffentlich ist es richtig.<
>Wenn du mich liebst dann ist alles richtig.<
Flüsterte ich leise und gab ihm noch einen Kuss auf die Wange. Danach drehte ich mich um und schloss die Augen. Schon merkte ich seine Arme die sich um meinen Bauch klammerten. Glücklich legte ich meine Hände auf seine und streichelte sie. Und so schlief ich dann auch ein.

Chazys POV

Die Sonnenstrahlen die noch vor den Vorhängen durchstrahlen konnten schienen auf mein Gesicht und weckten mich. Kaum habe ich die Augen geöffnet strahlt Mike mich schon an.
>Morgen mein Schatz.<
>Guten Morgen Liebling.<
Sehnsüchtig kroch er näher an mich ran und küsste mich. In vollen Zügen genoss ich es, nun streichelte er wieder meinen Bauch.
>Findest du das schön?<
Fragte ich ihn und musste dabei grinsen.
>kann ja nichts dafür wenn dein Bauch so geil ist.<
Lächelnd sah er mich an und streifte mit seiner Zunge über meinen Bauch
>Yoha…Mike hör auf…< flehte ich leise
>Warum denn? Macht es dich heiß?<
Jetzt grinste er wieder so süß und machte weiter. Schnell schreckte ich auf, zog Mike zu mir und gab ihm wieder heiße Zungenküsse. Grinsend glitt meine Hand an seinen Bauch entlang und noch ein Stückchen weiter runter.
>Chaz.<
Sagte Mike mit einen tiefen Unterton und einen breiten grinsen auf seinen Gesicht.
>Macht dich das etwa heiß?<
Scherzte ich und küsste ihn erneut. Ich stand auf und wollte aus dem Zimmer gehen, doch bevor ich einen Schritt nach dem Bett machen konnte hielt er mich schon am Handgelenk fest.
>Wo willst du hin?< traurig sah er mich an
>Hast du schon mal bemerkt wie ich rieche?<
>Ach was, du riechst gut und jetzt komm wieder her.< sagte er schnell hintereinander weg.
>Schatz bitte ich muss jetzt wirklich duschen!<
Murrig setzte ich meinen Dackelblick auf, mit Erfolg. Zögernd ließ er mich los und schaute mir hinterher, was nicht verwunderlich war denn immerhin war ich noch nackt. Müde lief ich zum Bad, stellte mich unter die Dusche, drehte den Hahn auf und schloss meine Augen. Genüsslich fuhr ich mir durch die Haare und genoss das schöne kalte Wasser nach so einer schönen heißen Nacht. Ich erschrak als ich plötzlich etwas um meinen Bauch schlang. Schnell öffnete ich meine Augen und drehte mich um.
>Du sollst hier nicht einschlafen.<
Meinte Mike und stupste mit einen Zeigefinger auf meine Nase.
>Sehr witzig Mikey, ich war in Gedanken.<
Verteidigte ich mich während das kalte Wasser auf unsere Körper prasselte.

>An was hast du denn nachgedacht?<
Mike drückte mich gegen die Wand sodass sich unsere Oberkörper schon dicht aneinander pressten.
>An dich, an wen denn sonst?<
Schon drückte er mir wieder einen Kuss auf den Mund.
>Das nenn ich ne schöne Belohnung.<
Als ich anfing zu Grinsen, grinste Shinnizzle gleich mit.
>Man Chazy du bist so süß.< schwärmte er plötzlich
Erschrocken machte ich große Augen.
>Ahja?...finde dich aber süßer.<
Frech streckte ich meine Zunge raus, sofort nutzte er das aus, daraus machte er gleich einen Zungenkuss. Sanft glitten seine Hände über meinen Bauch. Aber ich blockte ab.
>Mike ich muss mich echt mal waschen!< ein wenig drückte ich ihn weg
>Gut…dann mach ich das für dich.<
Am Rand der Dusche waren viele Seifen, Haarshampoos und Duschgele. Zum Glück krallte ich mir zuerst irgendein Haarshampoo und wusch Mikey die Haare. Voll niedlich lächelte er mich an und tat es mir gleich.
>Die nassen Haare stehen dir aber sehr gut *breit grins*.<
>Weiß ich doch Shinnizzle-lein.<
Nun schnappte ich mir einen Lappen und rieb diesen mit Seife ein. Kräftig wusch ich den Dreck von seinen Körper, mal wieder macht er es bei mir auch. Erst nach einer Stunde trat ich blitzblank aus der Dusche und wickelte mir ein Handtuch um die Hüfte. Das Gleiche tat ich auch bei Mike und schon verlangte er wieder einen Kuss.
>Du bist ja ziemlich gierig.< ich piekste ihm in die Seite
>ich kann einfach nicht genug von dir bekommen.<
Voll süß strich er mir die nassen Strähnen von der Stirn, als Belohnung bekam er dann seinen Kuss. Frisch geduscht stolzierte ich in mein Zimmer und suchte ein paar Klamotten zusammen, schließlich kann ich nicht den ganzen tag nackt in meiner Wohnung rum rennen, auch wenn es Mikey freuen würde *g*. Angezogen torkelte ich zur Küche, schnappte mir eine Pfanne und bereitete ein Tiefkühlgericht zu. Ich wusste genau das Mike wieder hinter mir stand denn er küsste meinen hals entlang.
>Nicht mal bis zum Essen kannst du warten.< flüsterte ich leise
Ruckartig drehte ich mich um und grinste ihn an.
>Muss dich halt schon mal vernaschen, du bist meine süße Vorspeise.<

Zufrieden begann ich ihn zu küssen, er hingegen fummelte schon wieder an meinen Hintern rum.
>Da frag ich mich doch glatt warum wir uns wieder angezogen haben.<
>Damit wir uns länger befummeln können?< scherzte ich
>Hast Recht.< stimmte er mir zu
Ich runzelte die Stirn und merkte seine Zunge in meine Mundhöhle. Leicht begann ich seinen Bauch zu streicheln doch dann dachte ich ans Essen. Erneut drehte ich mich zum Herd um und rührte, das Glück war auf meiner Seite denn es ist nichts angebrannt.
>Mist hat nicht geklappt…< nuschelte Mike
>Ach du willst wohl nichts essen was?< beleidigt schaute ich zur Decke
>Nein, aber ich wollte dich vom essen ablenken damit ich dich doch vernaschen kann.<
Sagte er leise und schlang seine Arme um meinen Bauch. Geschlagen drehte ich meinen kopf zur Seite und konnte so ihm einen innigen Zungenkuss verpassen.
>Mach schön weiter Chazy, achte nicht auf das Essen.<
Grinsend spielte meine Zunge mit seiner weiter. Gemein brach ich das Spielchen wieder ab und servierte das essen im Wohnzimmer auf den Tisch. Knurrend folgte Mike mir und setzte sich auf das Sofa. Ich machte es mir in meinen Sessel gemütlich. Hungrig griff er nach der Gabel und schlang das Essen runter. Ich tat es ihm gleich. Gesättigt lehnte ich mich nach hinten und starrte auf meinen lehren Teller. Dabei bemerkte ich dass er mich die ganze Zeit anstarrte. Ein Griff in meine Hosentasche verschaffte mir eine kleine Freude, gierig krallte ich mir eine Zigarette, zündete sie an und ging raus zum Balkon, da ich wusste dass Mike ein Nichtraucher ist. Beruhigt sah ich auf die mit schneebedeckter Landschaft hinaus. Der Schnee glitzere und Raben flogen laut Krähend in die Gegend rum. Kurz lächelte ich und nahm einen letzten Zug von meiner Fluppe. Hinter mir schloss ich die Balkontür und drehte mich zu Mike um, der mich immer noch anstarrte.
>Hey Schatz was hast du?< fragte ich besorgt
Traurig guckte er mich weiterhin an. Mit einem leichten Lächeln ging ich in seine Richtung, drückte ihn an den Schultern so nach hinten das ich mich auf ihn setzen konnte. Lange sahen wir uns in die Augen bis ich ihn küsste.
>Jetzt geht’s mir besser.<
Meinte er fröhlich und packte mich am Po.
>Mmm mein Nachtisch schmeckt unendlich mal besser als der Hauptgang.< schwärme ich
>Du machst mich nervös Chazy.<
>das will ich auch erreichen.<
Fies grinste ich und saugte leicht an seinem Hals. Sanft biss ich auch daran, fuhr mit der Zunge seinen hals hoch und leckte an seinen Lippen. Dann öffnete er seinen Mund und ließ meine Zunge eintreten. Lieb stupste ich mit meiner seine Zunge an und sie trugen zuerst einen langsamen zarten Kampf aus, der sich bis zu 15 Minuten hinziehte. An seinen Rücken glitten meine Hände auf und ab. Auf meinen Bauch lagen schon wieder die warmen Hände von Mike und kitzelten mich leicht. Dann zog er mein T-Shirt aus, dicht gefolgt von seinem. Nun lagen schon 2 Kleidungsstücke auf den Boden und die anderen werden folgen. Lustvoll schleckte er meinen Oberkörper ab. Ungewollt lachte ich leise und Mike sah mich komisch an.
>Es kitzelt nur...<
Sagte ich und verpasste ihm einen Kuss. Jetzt legte ich meine Hände um seine Hüfte und drückte ihn sanft nach links sodass er lag und ich auf ihn saß. Das Sofa war groß und breit genug für uns weil ich es seitdem Joe bei mir gepennt hat nicht mehr zusammen geklappt hatte. Erneut saugte ich an dem Hals und knabberte leicht an seine Brustwarze, mit zwei Finger von meiner linken hand verwöhnte ich die andere Brustwarze. Denn schließlich sollte keine vernachlässigt werden. Mike keucht und strich über meinen Rücken..
>Chaz?<
Nichts ahnend sah ich auf und rutschte nach oben da ich ja mit den Kopf an seine Brust lag.
>Hm?<
Somit hab ich mir einen Zungekuss eingefangen. Irgendwie hab ich´s gewusst. Er kann ohne Küsse nicht leben *g*.

>Du schmeckt so lecker!< g*
Flüsterte er aber meine Antwort darauf war ein noch leidenschaftlicherer Kuss. Aber jetzt muss seine Hose dran glauben, deshalb öffnete ich diese und schmiss sie weg. Gierig spielte meine Zunge mit seinen Brustwarzen und wanderte zu seinen Bauchnabel den sie umkreiste. An seinen Schenkeln lagen meine Hände und streiften auf den Beinen entlang. Ein Stück von den Rand seiner Boxe zog ich hoch und fuhr mit der Zunge ganz langsam darunter. Nun keuchte er etwas lauter. Mein Po wurde von ihm massiert, dann fuhren seine Hände unter meine Hose und lagen nun auf darauf. Schon lag meine Hose bei all den anderen Sachen. Ein Finger von mir zog den Rand noch ein Stückchen weiter hoch und meine Zunge konnte so ein kleines bisschen tiefer rutschen.
>Cha…Chaz.<
Stöhnte er leise und nun sog er seine Unterhose ein Stück herunter, grinste auch noch dabei…der kann es wohl kaum erwarten *hehe* *g*. Nun flog seine Unterhose mit hohen Bogen zu Boden. Entblößt lag er unter mir und sah mich erwartungsvoll an. Ohne ein Kommentar riss ich mir die letzte Kleidung vom Körper, dann beugte ich mich zu ihm runter und nahm seinen kleinen Freund in den Mund. Begann leicht darein zu beißen und lecken. Mike stöhnte laut auf. Heiße Küsse verteilte ich auf „ihn“ und streichelte die Hoden. Immer weiter verwöhnte ich meinen Schatz und seinen kleinen Freund, schleckte „ihn“ ab und saugte leicht daran. Es dauerte nicht lange bis er einen Steifen bekam, doch kurz vor seinem Höhepunkt hörte ich auf, was wohl ziemlich gemein war. Fragend und zugleich stöhnend sah er zu mir als meine Zunge in sein Mund wanderte. Meine linke Hand strich leicht über sein bestes Stück und zögerte den Höhepunkt hinaus.
>Oh Chester…<
Stöhnte er weiter und wollte endlich kommen. Doch so wie ich bin zögerte ich alles hinaus. Erst fuhr meine Zunge zu seinen bauch und verteilte dort noch ein paar Küsse, stark suagte und leckte ich auf seinen Bauch rum während die Hand sein Glied ganz ganz langsam massierte aber immer vor dem Höhepunkt aufhörte. Doch nun nahm ich seinen kleinen Freund erneut in den mund und leckte mit der Zunge weiter. Schneller und schneller wurde meine Zunge und Mike stöhnte immer lauter meinen Namen. Grinsend leckte, biss, saugte und streichelte ich „ihn“ weiter. Bis er dann kam, ich schluckte und setzte noch einen Kuss auf die Spitze. Zufrieden krabbelte ich zu Mike herauf und er strahlte mich an, zog mich am Kinn runter, steckte mir die Zunge in den Mund. Wild und voller Lust umkreisten sich diese und wollten am besten nie mehr getrennt werden.
>Das hast du sehr schön gemacht aber jetzt bin ich dran.<
Flüsterte er in mein Ohr und knabberte schon daran. Danach drehte er uns so dass ich nun unter ihm lag und er auf mir. Seine Zunge glitt leicht meinen Hals entlang, dann am Oberkörper, schließlich meinen Bauch und da blieb er mit der Zunge hängen. Mein Bauch muss ihm irgendwie gefallen denn er küsste darauf entlang und behandelte mich so als wäre ich ein Eis…zumindest meinen Bauch. Genüsslich schleckte er drauf rum und fuhr mit seinen Händen über den bauch. Gott er der Kerl muss diesen Körperteil an mir lieben…frag mich nur warum…so toll ist doch der blöde Bauch net. Plötzlich schlug er sanft mit der hand auf meinen Bauch, anscheinend muss er sich wohl vorgestellt haben was ich gerade in meinen Gedanken gedacht habe. Böse sah er mich an und gab mir zu verstehen das ich nicht so denken soll, also streichelte ich seine Wange und sah ihn lieb an. Mikey lächelte und beschäftigte sich wieder mit meinen bauch…wo wir wieder beim Thema waren *g*. Boah schon wieder hängt er an diesen bauch rum…
>Au!<


Schrie ich denn er biss leicht in den Bauch. Schmerzhaft schaute ich zu ihm, er setzte hingegen den bösen Blick auf und machte Anmerkungen dass er jeden Augenblick wieder reinbeißen könnte. Vertrauenswürdig lehnte ich meinen Kopf nach hinten und ließ die Prozedur über mich ergehen. Verlangend legte er meinen kleinen Freund in den Mund und leckte dran. Glücklich schloss ich die Augen und genoss jedes Gefühl in und an meinen Körper. Wärme durchströmte durch diesen, ließ mich geradezu fallen. Zärtlich saugte Shinnizzle daran und biss vorsichtig rein, ich bekam einen Steifen, nun packte ich Mike erneut an den Schultern, richtete ihn so hin dass er unter mir lag. Als ich ihn ansah nickte er und schon drang ich in ihn ein. Shinnizzle stöhnte auf und rieb an sein bestes Stück. Ich beugte mich zu ihm runter und spielte mit seiner Zunge. Dabei fühlte ich sein steifes Glied an meinen Bauch entlang gleiten. Grinsend schüttelte ich den Kopf und züngelte weiter, mit der rechten hand rieb ich an „ihm“ herum und so ganz nebenbei bewegte sich mein Unterkörper immer schneller. Sanft küsste er mich, fuhr durch mein Haar, zog mich immer weiter zu sich rauf und so rutschte ich natürlich immer mehr in ihn rein. Wir beide stöhnten im Einklang und waren schon fast aus der Puste. Als ich dann in ihn kam versiegelte ich das mit einem leidenschaftlichen Kuss, daher das er noch nicht gekommen ist glitt ich sanft aus ihn heraus und saugte an sein bestes Stück. Spielend behandelte ich es als wäre er ein Lutscher, Mike stöhnt und krauelte an meinen Nacken, mit einem Finger überstreifte er meine Lippen und störte mich so bei meinem Vorhaben *g*. Diesen Finger leckte ich noch zusätzlich ab, aber dann wendete ich mich voll und ganz wieder zu seinen kleinen Freund zurück, spielte mit diesen und küsste die Spitze. Nun kam auch er, erneut schluckte ich und richtete mich auf. Total gierig erhob sich Mike und züngelte weiter. Dann lösten wir uns und er sah mich befriedigt an. Mit einem Finger stupste ich die Nase von meinen Süßen an, daraufhin grinster er und wuschelte durch meine Haare. Zerzaust stand ich auf zog mich an und richtete meine Frisur hin. Mike tat es mir gleich. Plötzlich klingelte es an der Tür, ich rollte mit den Augen gab Mikey noch einen Kuss, lief dann genervt zu der blöden Tür und nahm den Hörer ab und fragte wer da sei.
>Hey Chazy, ich bin´s, ähm ich habe eine Überraschung für dich.<
Ich erkannte dass es Joe´s Stimme war, denn kein Anderer nervt schon um 10:00 Uhr morgens außer er. Was er wieder für eine Überraschung hat? Bestimmt irgend so´n Mist mit Songtexten…wenn es was anderes ist dann fresse ich nen Besen. Stöhnend (vor Langeweile und nicht das was ihr schon wieder denkt ^-^ ) stützte ich mich am Tührrahmen ab, tippte auf meinen Handy rum und starrte zur Decke. Von unten hörte man Geflüster, macht der jetzt schon Selbstgespräche oder was? Um der Ecke kam auch schon Mike und legte seinen kopf auf meine Schulter.
>Wer ist das?< flüsterte er leise
>Joe.< gab ich kurz und knapp als Antwort
Er seufzte nur und gab mir noch einen flüchtigen Kuss. Enttäuscht sah ich zu ihm und schon bekam ich einen leckeren Zungenkuss. Zufrieden lächelte ich und fragte mich schon wo Joe bleibt. Dann stand er endlich vor der Tür, ich öffnete sie, umarmte ihn und ließ ihn rein.
>Was für eine Überraschung hast du heute für uns?<
Fragte ich leicht genervt, Joe zeigte mit den Finger zur Tür.
>Sehr witzig Joe, da ist nichts.<
Haut Mike raus und wollte die Tür schon schließen. Doch ich konnte ihn gerade noch davon abhalten ging raus in den Flur, lief um die Ecke…und da….war die Überraschung. Als ich Tränen in den Augen hatte kam Mike zu mir und staunte nicht schlecht. Vor uns stand Shifty der Sänger von crazy Town. Ohne ein Wort zu sagen fiel ich ihm in die Arme, er war ein echt guter Kumpel. Nach einer langen Umarmung lösten wir uns wieder und sahen uns in die Augen, dann erst begrüßte er Mike. Ich bat Shifty rein und wir ließen uns im Wohnzimmer nieder. Mike, Shifty und ich saßen auf der Couch, Joe machte es sich in dem Sessel bequem. Rechts von mir war Mike, ich stützte meinen Kopf auf seine Schulter.

>Wie kommen wir denn zu der Ehre Shifty?< Mikey brach das Schweigen
>Wollte euch halt wieder sehen, schlimm?< gab er etwas zornig zurück
>Nein! Motz mich nicht gleich so an!< schrie Mike
>Ich motz doch gar nicht.<
Ich sah Mikes böse Blicke und konnte ihn gerade noch zurück halten. Den Rest des Tages sprachen wir über alltägliche Dinge. Mike interessierte dies wenig als es abends wurde ging Joe wieder, Shifty schlief diese Nacht bei uns, er übernachtete auf der Couch. Mike und ich verkrochen uns in sein Zimmer.


Mikeys POV

Klasse! Jetzt ist noch so eine Nervensäge hier…kann ich heute Nacht wohl kein Liebesspiel erwarten. Fuck hier! Schlecht gelaunt zog ich mich bis zur Boxe aus, schmiss mich aufs Bett. Mit Hasserfüllten Blicken starrte ich die Decke an. Mein Schatz knipste das Licht aus und legte sich neben mich. Mit einer Umdrehung schaute ich in sein Gesicht, er rückte näher und gab mir einen Kuss. Unerwartet fühlte ich seine Hände auf meine Brust. Wird er es mache auch wenn Shifty hier ist? Er griff in meine Unterhose und streichelte dort meinen kleinen Freund.
>Bist du dir wirklich sicher?< fragte ich leise
>denkst du etwa nur weil Shifty hier ist das ich nicht will?<
>Ja!< sagte ich kurz und knapp
>Dann hast du dich getäuscht.<
Seine Zunge streifte über meine Zähne, dann zu der Zunge. „Notgeil“ spielte ich mit seiner und genoss diese heißen Küsse. Zart bewegte sich die Hand die immer noch unter meine Boxe war.
>Stop, jetzt bist du mal zuerst dran.<
Drängelte ich und musste husten, nicht ganz normal sondern schwer und laut. Verdutzt sah mich mein Koibito an.
>Ich hab eine bessere Idee.<
Sagt Chazy leise und krabbelte auf mir drauf
>Entspann dich.<
Hörte ich ihn nur noch flüstern, dann umkreiste die Zunge meine Lippen, leicht öffnete ich den Mund und schon stupste seine süße Zunge meine an. An meinen Nacken fühlte ich seine Singerspitzen die mich dort krauelten. Wir oder besser gesagt unsere seine Zungen ließen voneinander ab. Chaz biss sanft in meine linke Brustwarze mit der Hand massierte er die andere. Leise keuchte ich. Aber ich muss mich zusammenreißen, wär doch bloß nicht dieser Shifty hier. Wäre dieser Typ nicht bei uns dann würde ich die ganze Bude zusammenstöhnen.
>Ah.<
Chester biss etwas doller in meine Brustwarze…kann er etwa Gedankenlesen? Egal, sollte lieber dieses Gefühl der Lust genießen. Ich spürte die Zunge auf meinen Bauch entlang gleiten. Kaum sah ich zu Chaz schon flog meine Boxe in eine Ecke. Nun streichelten seine warmen Finger meinen Bauch, mein bestes Stück war wieder in seinen Mund und wurde sanft von der Zunge gestreichelt. Ein leises Stöhnen floh aus meinen Mund doch schnell schloss ich diesen denn immerhin durfte ich nicht laut sein. Was sehr, sehr schade war. Noch dazu bin ich krank. Erst jetzt bekam ich mit das mein Schatz mich die ganze Zeit anstarrte. Er kroch zu mir hoch und schenkte mir seinen heißen Küsse, die es überall an meinen Körper kribbeln ließen. Wild umrankten unsere Zungen miteinander und stupsten sich gegenseitig an. An meinen kleinen Freund rieb seine linke Hand und strich langsam über meine Hoden. Mit einem geilen Gefühl bekam ich einen Steifen und Chazy setzte seine heißen Küsse auf „ihn“, dann schleckte er dran und spielte mit der Spitze.
>Cha…Chaz.<
Das leise Gestöhne konnte ich einfach nicht unterdrücken, mir doch egal ob Shifty das hört oder net, wenn ja dann bin ich ihn vielleicht endlich los! Mein Schatz ließ einfach nicht locker und biss zärtlich in mein bestes Stück. Immer näher kam ich dem Höhepunkt entgegen, das ahnte wohl auch er und bewegte seine Zunge immer schneller, küsste die Spitze und streichelte „ihn“. Kurz vorm Kommen hörte er auf und grinste mich an.
>Och man…Chaz du bist fies!<
Stöhnend brachte ich das heraus.
>Ich weiß Babe…entspann dich, diesmal wird ich nicht aufhören.<
Einverstanden lächelte ich und entspannte mich, spürte seine gierige Zunge an meinen kleinen Freund und genoss es. Mein Gestöhne wurde lauter und der Höhepunkt war nahe. So gut wie ich konnte unterdrückte ich mein Stöhnen was mir schwer fiel, es mir aber trotzdem gelang. Er verteilt überall auf „ihn“ seine geilen Küsse und leckte vergnüglich daran. Ich kam und er schluckte. Leise stöhnend atmete ich schnell und schon bekam ich noch ein paar Küsse. Dann legte er sich neben mich und streichelte meine Wange.
>Du bist krank…oder?<
Kam es auf einmal aus ihm raus…nickend gab ich ihm Recht. Traurig blickt er mir in die Augen und zog die dicke Decke so weit wie es ging über meinen nackten Körper. Ich begann zu husten und nieste.
>Gesundheit Babe.<
Flüsterte er leise und gab mir noch einen Kuss.
>Dir ist schon klar, das ich dich anstecken könnte…also hör auf mich zu küssen sonst wirst du mir auch noch krank.<
>Ist mir egal scheiß drauf wenn ich krank werde Hauptsache ich kann dich irgendwie spüren.<
>Chazy du bist süß.<
Schwärmte ich und drückte einen Kuss auf seine Lippen, er runzelte die Stirn.
>ich bin doch net süß.< meckerte er
Daraufhin leckte ich an seine Wange.
>Und ob du süß bist, aber das wusste ich schon vorher.<
Chaz kroch unter die Decke und schleckte an meinen Oberkörper. Schon wurde ich wieder nervös.
>Mmm…du schmeckst aber süßer.<
Er begann breit zu grinsen, darauf stupste meine Zunge seine Lippen an und er öffnete den mund. Erneut spielten unsere Zungen bis sie sich nach ein paar Minuten wieder lösten.
>Mikey ich liebe dich.< sagte Chazyschätzchen verträumt
>Ich dich auch mein Koibito.<
Ein Lächeln verzierte sein Gesicht, ich kuschelte mich so an ihm das mein Kopf an seine Brust lag und streichelte sie leicht. Seine Finger fuhren durch meine Haare, er drückte mich noch näher an sich ran. Noch ein mal musste ich husten und dann schlief ich an den sexy Körper meines Engels ein.

Chazys POV

Zwar liegt mein Schatz neben mir aber schlafen kann ich trotzdem nicht. Er anscheinend schon denn er redete im Schlaf, daher das er nuschelte verstand ich nichts. Seufzend warf ich einen Blick zum Fenster. Immer noch fielen Millionen von dicken Schneeflocken auf die Erde und bezauberten sie mit ihrem Glanz. Durstig „befreite“ ich mich aus Mikes Armen und stieg vorsichtig aus dem Bett. Noch ein Blick zu meinem Engel und dann schloss ich hinter mir die Tür. Schlich mich an den schlafenden Shifty vorbei und lief direkt zur Küche. Dort krallte ich mir eine schöne kalte Flasche Biers machte sie auf und ging zurück zum Wohnzimmer. Als ich vor Mikeys Zimmertür stand wo er nämlich hoffentlich noch schlief rief Shifty leise meinen Namen.
>Chaz?< seine Stimme klang fragend
>Ähm…ja?<
Leicht begannen meine Hände an zu zittern, hoffentlich hat er Mikes Stöhnen nicht gehört. Musste ich ihm unbedingt auch noch nur mit einer Boxe gegenüber treten? Darauf hab ich echt keine Lust muss ja nicht jeder wissen was ich für einen blöden Bauch habe. Zögernd lief ich zu dem Sessel, pflanzte mich dort rein und trank genüsslich mein Bier. Shifty sah mich an und richtete sich so auf das er auf der Couch saß und nicht mehr lag.
>Sag mal ehrlich, warum bist du hier?< fragte ich einfach mal
>Weil ich mir gedacht habe ob du und Mike nicht Lust hätten einen Song mit mir aufzunehmen…< gab er vorsichtig zurück
>Warum denn nicht?<
Ich grinste ihn an und er zurück.
>Dann gehen wir morgen zu Joe und dann ins Studio…ähm hast du schon nen Text?<
>Aber natürlich Chazy.<
Kurz kramte er in seine Hosentasche die auf den Boden lag. Danach warf er mir einen Zettel zu.
>Hast du für mich auch ein Bier?< fragte er schnell
>Schau mal im Kühlschrank.<
Antwortete ich schnell denn ich war mit den Text beschäftigt. Doch als ich Shifty hinterher guckte stockte mir der Atem. Tatsächlich trug der Kerl noch net einmal eine Boxe. Auf der Stelle hätte ich los brüllen können, aber ich sehe es locker.
>Shifty, wenn du von der Küche wieder her kommst dann zieh dir bitte eine Boxe an.< rief ich ihm leise zu
>Schuldige.<
Er stand vor mir und ich starrte lieber auf den Zettel, ihn jetzt anzusehen wäre nicht grad das Beste vom Ei. Da haben wirs schon…Ei. Ich merkte wie ich nervös wurde, man am liebsten würde ich zu Shinnizzle rennen und sonst was mit ihm machen. Wenige Minuten später riss ich mich zusammen und konnte wieder klar denken. Endlich konnte man ihn ansehen, mit einer Boxe am Körper sieht er wirklich besser aus *lol*.

>Der Text ist genial, glaube nicht das Mikey was dagegen hätte.<
>Das wär super, mit euch zu singen wäre der Hammer.< er strahlte
>Ebenfalls.<
Und so nahm ich einen weiteren Schluck von der Flasche.
>Wie läuft es so mit dir und Sam?<
Geschockt wollte ich das Bier wieder ausspucken aber schaffte es doch noch es herunter zu schlucken. Mein Blick richtete sich zu Boden.
>Wir haben uns getrennt.< brachte ich nur stumm heraus
>Was…das tut mir Leid Chester…sorry.< traurig sah er zu mir
>Schon gut, kannst ja nichts dafür.< flüsterte ich
>darf ich fragen warum?<
Tiefer und tiefer sank ich in ein schwarzes Loch. Warum eigentlich? Die Antwort darauf bekam ich noch nicht mal. Warum? Warum? Warum? Verdammt das macht mich wahnsinnig, dieses warum raubt mir all meine Gedanken. Fuck warum tat sie es eigentlich? Tja warum? Warum nur?
>Hey Chaz!<
Shifty fuchtelte mit seinen Händen vor meinem Gesicht rum. Ich checkte was los war.
>Ich weiß es nicht.< mehr brachte ich nicht raus
>Du Armer.<
Er nahm mich in den Arm und versuchte mich zu trösten. Was ihm aber nicht sonderlich gelang. Der, der mich am meisten trösten konnte war Mike und kein anderer. Aber das weiß er ja nicht und das hat er auch nicht zu wissen. Es ist bereits 0:51 Uhr. Müde verabschiedete mich erstmal von Shifty trank mein Bier aus und lief zurück in Mikes Zimmer. Mein Babe lag immer noch wir vorher da. Liebesuchend kroch ich ins bett, legte mich genauso wie vorhin an ihm sodass sein Kopf an meine Brust lag. Beruhigt spürte ich seinen Atem, als ich über seine Stirn wischte, merkte ich das ich gerade Schweiß weg gewischt habe. Gut das er schwitzt, denn man soll seine Krankheit „Raus schwitzen“, früher musste ich das auch immer und meistens hat es auch geholfen. Hoffentlich hilft es meinen Schatz. Ihn krank zu sehen macht mich unglücklich, erneut strich ich über die Stirn und entfernte dort die Strähnen, die daran klebten. Ein paar Minuten später fielen mir meine Augen vor Müdigkeit zu, ich sank in einen tiefen Schlaf. Am nächsten Morgen war ich eher wach als Mike. Wecken wollte ich ihn nicht unbedingt, aber dann tat ich es doch, nach einem sanften Kuss wachte er auch schon auf.
>Morgen Süßer, wie fühlst du dich?<
>Etwas besser, schließlich hast du mich ja wunderbar geweckt.<
Doch schon fing er an wie wild zu husten, ich nahm sein Gesicht in meine Hände und küsste ihn innig. In der Hoffnung das seine Erkältung in meinen Körper übertragen wird. Sehnsüchtig stupste seine Zunge gegen meine Lippen. Leicht öffnete ich meinen Mund und da steckte er mir auch schon die Zunge in die Mundhöhle. Sanft kämpften sie miteinander. Rund 10 Minuten später löste er sich von mir.
>Ist er immer noch hier?< fragte mich Mike im Flüsterton
>Jup is er.<
Man konnte die Enttäuschung aus seinem Gesicht ablesen.
>Warum kann der nicht endlich verschwinden?< Ich hab nichts gegen Shifty, aber ich würde lieber mit dir alleine sein.<
>Ich auch, wir müssen heute zu Joe und zum Studio.<
>Hä…*hust* warum das denn!?<
>Shifty würde mit uns gerne einen Song aufnehmen.<
Mein Engel zog die Augenbraunen hoch.
>Oh na gut, und jetzt komm her!<
Fragend schaute ich ihn an und dann war ich auch schon in einen wilden Zungenkampf verwickelt. Seine Hand lag auf meine Brust und wanderte immer tiefer, kurz vor meiner Boxe schnappte ich mir die Hand.
>Ich glaub nicht das dass jetzt gut ist.<
>Ahja stimmt ja…Shifty ist hier…Der macht alles kaputt ich will dich hier und jetzt.<
>Glaub mir ich dich auch aber es wäre mehr als merkwürdig wenn er uns beide stöhnen hört oder?<
>Ich kann mich doch zusammen reißen.<
>Das hat man gestern Nacht gesehen.<
>Och Menno, hoffentlich geht der bald.<
>Hoff ich auch Mikey.<
Somit küsste er mich noch einmal, zogen uns an und gingen zum Wohnzimmer. Auf der Couch saß Shifty, wie lange er wohl schon wach war? Mal schauen ob er seine Boxe noch an hat. Dann stand er auf, reflexartig schloss ich die Augen. Erst als er vor mir stand öffnete ich sie wieder. Puh! Wenigstens lief Shifty angezogen rum und nicht so wie gestern.
>Morgen.<
Begrüßte er uns freundlich und umarmte uns beide. Danach ging ich ins bad, Mike folgte mir. Mit einem verabstoßende Blickstand ich vorm Spiegel. Boah sehe ich mal wieder scheiße aus. Und so gelte ich mir erstmal meine Haare und wusch mein Gesicht.
>Hey Mike hast du Shiftys Bauch gesehen? So was nenn ich einen geilen Bauch und nicht so einen wie meinen.<

Darauf zog ich mein Hemd so hoch das mein schrecklicher Bauch zum Vorschein kam. Kritisch betrachtete ich ihn im Spiegel und fragte mich echt was an den so toll sein soll.
>Shiftys Bauch ist mir egal, finde deinen geiler und keine Widerrede.<
Verlockend fiel sein Blick zu meinen Bauch.
>ja aber hast du all die Muskeln gesehen?< stocherte ich weiter
>Ach fuck auf die Muskeln!<
Meinte er in einen etwas lauteren Ton, drückte mich gegen die Wand und strich über meinen Bauch. Er begann meinen Hals zu küssen, aber dann hörte er leider wieder auf, obwohl ich es schon sichtlich genoss.
>Habs schon wieder vergessen, Shifty ist ja hier.<
Er wandte sich von mir ab und lief wieder zum Spiegel. Ich lief zu ihm, schlang meine Arme um seinen Bauch und drückte ihn an mich.
>Du weißt ja gar nicht wie es mir fehlt dich in mir zu spüren.< flüsterte ich in sein Ohr
Geschmeichelt lächelte er, drehte sich zu mir um und gab mir einen Kuss. Nach einer Weile lösten wir uns wieder und gingen ins Wohnzimmer. Ich ließ mich neben Shifty der jetzt auch endlich angezogen war auf die Couch fallen. Nervös starrte Mike mich an und warf mir immer mehr sehnsüchtige Blicke zu. Ich stand auf, holte mir ein Bier und setzte mich neben Mike auf den Boden. Ein Lächeln verzierte sein Gesicht und er suchte nach meiner hand, erfolgreich fand er sie und streichelte sie liebevoll. Das konnte der Shifty nicht sehen denn die Tischkante versperrte die Sicht, ein Vorteil für uns.
>Weiß einer wann wir uns mit Joe treffen?< fragte Mike plötzlich
>Nein, wartet ich ruf ihn mal an.<
Dann griff ich auch schon in meine Hosentasche, doch mein Handy war nicht da drin. Da fiel mir ein das es noch neben dem Bett lag…enttäuscht von meinen Gedächtnis stürmte ich in Mikes Zimmer und schnappte mir mein Handy. Hastig wählte ich die Nummer von Joe.
>Yo Joe hier!< sprach er fröhlich in den Hörer
>Hey Joey ich bin’s Chazy, wann können wir mit dir ins Studio gehen?<
Mitten im Gespräch ging ich zum Wohnzimmer wo mich die beiden fragend ansahen.
>Ok geht klar, bis nachher.<
Nun legte ich auf.
>Und?< schreiten sie neugierig im Chor
>Joe ist in 20 Minuten bei uns und dann können wir ins Studio.<
Mike grinste mich an.
>was grinst du so?< fragte ich verdattert
>Ach…wenn du telefonierst dann hörst du dich voll nett und fröhlich an.<
>Schön! Das ist aber nicht immer so.<
Seufzend öffnete ich die Balkontür und ging raus. Das Handy steckte ich in meine Hosentasche zurück und holte mir dafür eine Ziggie raus.. genau das brauch ich jetzt. Ungeduldig wollte ich sie anzünden aber leider fiel mein Feuerzeug ganze 4 Stockwerke runter.
>Fuck!<
Schrie ich so laut das es die ganze Nachbarschaft hörte und auf ihren Balkonen stürmten. Nun fragte ich die anderen ob sie ein Feuerzeug oder wenigstens Streichhölzer hätten. Shifty warf mir sein Feuerzeug entgegen, ich zündete die Zigarette an und warf es zurück.
>Ich habe es genau gewusst das du dein Feuerzeug fallen lässt.< Shifty grinste
>Toll du Hellseher und warum hast du mich nicht gewarnt?< fragte ich empört und nahm einen Zug von meiner Fluppe
>Weil ich es schön finde wie du dich aufregst.< antwortete er schnell
>Gut zu wissen.<
Gelangweilt lief ich wieder auf den Balkon stützte meine Arme am Geländer ab und rauchte vergnüglich weiter. Als sie bis zum Filter abgebrannt war schmiss ich sie runter.

Von weitem erkannte ich Joe, seine Art zu gehen war einmalig, das konnte nur er sein. Also benachrichtigte ich Shifty und Mike, wir krallten unsere Jacken, den Text und dann noch meine Schlüssel. Schließlich würde ich gerne wieder in meine Wohnung rein kommen. Ich war als Erster unten angekommen und lief Joe entgegen. Breit begann er zu grinsen und rannte auf mich zu…oh nein…bitte nicht. Ich fühlte wie ich auf etwas Hartes landete und öffnete meine Augen. Er hat mich doch glatt umgerannt und knuddelte mich noch zu Tode. Der kalte hohe Schnee lag bis zu meinen Augen und er half mir wieder hoch.
>Sorry.< entschuldigte er sich
Ich nickte nur, Mike und Shifty standen hinter mir.
>Können wir?<
Fragte ich in die Runde, alle nickten und schon waren wir auf den Weg zum Studio. Unterwegs las ich mir den Text genauerer durch, der ist wirklich perfekt. Mein Engel ging vor mir neben Joe. Shifty lief neben mir und musterte mich genau, das bekam ich aber erst später mit. Seine Blicke waren überall. Kann man sich da noch unbeobachtet fühlen? Glaube nicht. Erst nach endlosen Minuten waren wir im Studio angelangt.


Mikeys POV

Sofort rannte ich ins Studio direkt zu meinem Mikro so schnell wie möglich will ich es hinter mir bringen damit der Kerl endlich verschwindet! Eine Melodie erklang und Shifty sang die erste Strophe. Mein Koibito sang den Refrain und ich rapte die zweite Strophe runter. Die dritte sollten eigentlich wir alle drei zusammen singen, doch plötzlich wurde es dunkel und wir hatten keinen Strom mehr. Scheisse bitte nicht, nicht jetzt! Geschockt sahen wir uns alle an.
>Joe was ist hier los?<
Brüllte Chester, Joe zuckte mit den Schultern und rief zu uns das wir aus den Aufnahmeraum rauskommen sollen.
>Toll und was jetzt?< meckerte Shifty
>Ursache könnte ein Stromausfall sein aber das wäre merkwürdig.< erklärte Joe
>Wir müssen den Song aber schnell aufnehmen.< drängelte der nervige Typ wieder Namens Shifty
>Warum denn?< fragte ich nach
>Weil ich ein neues Album rausbringen will.< traurig sah er zu Boden
>Gibt es denn kein anderes Studio?<
>Nein Chazy, hier jedenfalls nicht.< meinte Joe
>Hey ich habe eine Idee.< brüllte Shifty in die Runde
Was der sich wohl wieder in seinen kleinen Spatzengehirn ausgedacht hat? Fuck Studio! Anscheinend scheint sich alles gegen mich verschworen zu haben, ist es zu viel verlangt mit meinen Schatzi allein zu sein?
>Aber es ist ziemlich spontan…< fügte Shifty noch hinzu
>Los sag endlich!< drängelte ich mit einen tiefen Unterton
>Also…in L.A. hab ich ein Studio…wir könnten ja mit den Zug schnell hinfahren.<
Ich holte tief Luft und schaute zu meinen Koibito. Chazy hatte den Blick zu Boden gerichtet. Am liebsten würde ich ihn gleich küssen denn ich weiß das er gerade an Sam denkt.
>Die Idee ist nicht schlecht, aber wo sollen Chaz und ich schlafen?<
>Bei mir, in mein Haus ist genügend Platz, Joe kommst du auch mit?< meinte Shifty
>Yo klar!< Joe grinste
>Wäre es schlimm wenn ich etwas länger bei dir bleibe?<
Fragte Chaz. Shifty.
>Nein ganz und gar nicht, meinetwegen könnt ihr alle bei mir bleiben Platz hab ich genug.<

Shifty nahm Chester´s Hand *sauer wird* mein Süßer aber zog diese wieder weg und versteckte sie in seine Jackentasche, dabei sah er mich flüchtig an.
>Ähm ich schlag dann vor das wir unsere Sachen packen und uns um 20:00 Uhr am Bahnhof treffen okay?< schlug Joe vor
>Geht klar.< antworteten wir im Chor
>Gut, ich reserviere uns schon mal die Plätze.< fügte Joe hinzu
Nun liefen wir aus dem Studio, auf den Weg zu Chesters Wohnung, Joe ging ja zu seiner. Am Ziel angekommen ging ich schweigend in mein immer und packte ein paar Klamotten in den Koffer. Will ich mal hoffen das Chester nicht allzu lange bei dem Kerl bleiben will…die Tür ging auf und mein Liebling schloss diese hinter sich zu. Hilfesuchend sah er mich an und setzte sich auf mir drauf. Langsam nahm er mein Gesicht in seine Hände und küsste mich sanft. Wie lange hab ich mich danach schon gesehnt? Viel zu lange…Sein Mund öffnete sich und schon war meine Zunge darin verschwunden. Ungeduldig suchte sie Chazys, schließlich spielten sie. Ich wusste dass wir jetzt kein Sex hätte dürfen können, aber trotzdem krochen meine Finger unter sein Shirt und streichelten seinen Bauch. Nur weil der Typ hier ist können wir unserem Bedürfnis nicht nachgehen. Lange halte ich es bestimmt nicht aus. An der Tür klopfte es, Chester sprang von mir auf und lehnte sich an die Wand.
>Komm rein.<
Sagte ich knurrend und packte weiter. Shifty stand mit seiner Tasche am Türrahmen weiter lies ich ihn nicht in mein Zimmer *g*. Ich bemerkte dass Shifty die ganze Zeit über das Lebkuchenherz was ich von meinen Süßen bekommen hatte anstarrte. Sein Blick verriet mir das er wohl neidisch war. Innerlich lachte ich und packte die letzte Boxe in meinen Koffer.
>Es ist erst 18:45 Uhr, wir haben noch Zeit.< meinte Shifty ruhig
Man das hätte ich jetzt nicht gewusst, seufzend ließ ich mich rückwärts aufs Bett fallen obwohl ich eben noch drauf saß. Ich starrte die Decke an und in Gedanken war ich bei Chester.
>Ich nehme dann mal ein Bad wenn ich darf?< fragte Shifty
>Ohja du darfst, wir haben überhaupt nichts dagegen.<
Rief ich schnell, freundlich zu ihm rüber mit schönen Hintergedanken in meinen Kopf. Als Shifty die Tür hinter sich zu machte, rannte ich sofort dahin und schloss ab. Grinsend sah mich Chazy an.
>Was war das denn für eine Aktion?<
>Eine schöne!<
Nun musste ich schon wieder niesen.
>Gesundheit Schatz.<
Chazy kam auf mich zu und verpasste mir einen heißen Zungenkuss, der die Kontrolle über meinen Körper raubte. Zögernd fummelte ich schon an seinen Po rum und unser Zungenkampf wurde wilder. Meine Beiden Hände drückten Chaz an den Schultern auf das Bett. Verlangend zog ich ihn gleich aus und er mich. Sehnsüchtig küsste er mich, seine Küsse schienen überall zu sein, sie ließen auf meiner Haut ein heißes Gefühl zurück, als ob gleich kleine Brandflecke entstehen würden. Führsorglich rieb er an mein bestes Stück sodass ich einen Steifen bekam. Ein paar Minuten küsste ich seinen Oberkörper, er zog mich am Kinn zu sich rauf und umkreiste mit der Zunge meine Lippen. Erneut begann ein Kampf zwischen den Zungen. Vorsichtig dran ich in Chaz ein und stöhnte auf, aber nicht zu laut. Kurz vor meinen Höhepunkt glitt ich aus ihm raus, dann verschwand mein Süßer auch schon unter mir und nahm „ihn“ in den Mund, da ich mich nicht mehr mit den Armen abstützen konnte, legte ich mich mit den Oberkörper aufs Bett und meine Finger krallten sich in das Kopfkissen. Leise stöhnte ich vor mich hin, immer nur den einen Namen „Chester.“. Das Gefühl ihn endlich überall an meinen Körper zu spüren zauberte ein glückliches Lächeln in mein Gesicht. Die Zunge spielte mit der Spitze und ließ keinen einzigen mm an mein bestes Stück aus. Dann nahm er „ihn“ wieder in den Mund, ich kam, Chazy schluckte und küsste meinen Körper, von unten angefangen bis zu mir raus, er drückte mich hoch sodass er wieder zu mir rauf rutschten konnte. Seine Augen…oh nein diese geilen Augen…wenn man tief hineinschaut sieht man ein Feuer darin brennen. An der Stirn begann ich ihn zu küssen, dann zu den Wangen, rüber zu den weichen Lippen, den Hals entlang, auf seine Brust, zu dem heißen Bauch bis zu sein Glied. Diesen küsste ich und verwöhnte „ihn“ mit meiner Zunge. Meine Hände tasteten sich unter seinen Po und drückten somit seinen Unterkörper etwas höher. Mein Engel bekam einen Steifen, jetzt wurde meine Zunge schneller und lustvoller. Ganz leise stöhnte Chester und kam zum Höhepunkt, auch ich schluckte und krabbelte wieder rauf zu seinen zierlichen, weichen, süßen Lippen . Er wuschelte durch meine Haare und drückte mich am Nacken noch näher zu sich hinunter. Ich öffnete den Mund ca. 20 Minuten kämpften unsere Zungen. Dann sah ich wieder in seine Augen, gleichzeitig streichelte ich seinen Bauch. Tiefer und tiefer tauchte ich in die Augen dass ich gar nicht mitbekam wie er meine Wange streichelte. Er grinste glücklich und gab mir einen Kuss der 30 Sekunden dauerte. Leider lösten wir uns wieder, wir zogen uns wieder an. Er nahm meinen Koffer und trug sie in den Flur, ich holte mir aus der Küche ein Bier und setzte mich auf einen der Stühle.
>Gib mir auch einen Schluck.< bettelte mein Süßer
Grinsend gab ich ihm die Flasche, zuerst trank er einen Schluck und dann umkreiste seine Zunge die Öffnung der Flasche. Das machte mich schon wieder nervös und ich fing an leicht zu grinsen, er auch. Danach gab er mir die Flasche zurück, genüsslich trank ich sie aus und gab ihm noch einen Kuss. Die Flasche steckte ich in den Kasten der neben dem Kühlschrank stand. Mein Blick fiel zur Uhr…oh…schon 19:38! Chester kapierte was los war und rannte zur Badtür. Als er anklopfen wollte öffnete Shifty schon die Tür und stand nur mit einem Handtuch um die Hüften vor mein Engelschen. Verwirrt schaute Chazy, Shifty an und erklärte ihm das er sich schnell anziehen soll. Mein Chaz verschwand ins Bad, ich hinterher.
>Ab morgen beginn ich Krafttraining.<
Zuerst sah ich ihn fragend an, ging zu Chaz und stand nun hinter ihm dann legte ich meine Hände um seinen Bauch. Knüpfte zwei Knöpfe von sein Hemd auf und legte meine flache Hand auf den heißen Bauch.
>Wegen das hier!?<
Fragte ich und schloss meine Augen, ebenfalls glitten meine Finger seinen Bauch rauf und runter.
>Ja!<
Antwortete er zögerlich und war von Shiftys Waschbrettbauch voll begeistert.
>Tu das nicht.< flehte ich ihn an
>Damit versaust du deinen geilen Bauch glaub mir.< fügte ich noch hinzu
>Aber ich würde es für dich machen…< stotterte er
>Für mich? Warum? Ich brauch so´n Muskelpaket nicht auf mir…der macht mich sonst noch platt.<
Chester lachte und drehte sich zu mir um.
>Du bist echt süß.<
Seine Rehbraunen Augen funkelten mich an, wir küssten uns. Schließlich rasierte er sich im Gesicht und ich knüpfte sein Hemd wieder zu, aber meine Finger blieben an den Bauch kleben. Was meckert der Kerl ständig an seinen sexy Bauch rum? Es gibt wirklich nichts was ich nicht an Chazy Chaz mag. Er ist vollkommen anders als Anna…wenn ich und Anna Sex hatten ging es immer nur um sie, sie wolle immer nur Sex…schön und gut aber dabei empfand ich keine Liebe von ihrer Seite her. Ei Chester bin ich mir sicher, er gibt mir das Gefühl gebraucht zu werden und nicht nur für Sex. Er ist das Beste was mir je widerfahren ist. Tief in meinen Gedanken versunken stupste Chazy andauernd meine Nase an, sodass ich wieder anwesend war. Frisch rasiert stand er vor mir, meine Hände glitten über seine Wangen, der Typ hat echt weiche Babyhaut….voll süß.
>Na endlich.<

Schon wieder grinste er so niedlich.
>Dachte schon du lässt mich hier alleine und bleibst lieber in deine Traumwelt.<
Nun lächelte er, ich nahm Chaz in den Arm.
>Nein, ich werde dich nie alleine lassen.<
>Ich dich auch nicht mein Schatz.<
Dieses Versprechen besiegelte er mit einem Kuss. Den Kuss genoss ich in vollen Zügen denn ich weiß dass es lange dauern kann bis ich seine zarten Lippen wieder auf meine legen werden. Langsam lösten sich unsere Lippen und ich öffnete die Augen. Dicht hintereinander verließen wir das Bad und gingen ins Wohnzimmer.
>Da seit ihr ja endlich.<
Shifty strahlte uns an.
>Können wir los?< fügte er hinzu
Einstimmig nickten wir beide, schnappten alle unsere Koffer oder Taschen und torkelten die langen Treppen herunter. Mal wieder mussten wir laufen, zum Glück war der Bahnhof nicht weit entfernt also waren wir so in 10 Minuten dort angekommen. In der halle wartete schon der ungeduldige Joe auf uns.
>Ein Wunder! Kommt ihr?< fragte Joe
Nein ich komm jetzt nicht, ich gehe aber ich werde bestimmt nicht kommen. Mein Schatz grinste mich an, bestimmt weiß er was ich eben wieder gedacht habe, wie dem auch sei wir latschten zum Gleis 6c und warteten auf den dämlichen Zug. Chazy setzte sich auf eine Bank und rauchte erstmal eine. Gemütlich lehnte er sich nach hinten, wären jetzt die anderen nicht hier dann hätte ich mich schon längst auf mein Engel gesetzt. Habs ja schon wieder vergessen, die Welt ist ja gegen mich -.-„. Als Shifty auf Chazy zu gehen wollte stürmte ich an ihm vorbei und setzte mich neben Chaz. Sofort bog Shifty ab und Lief zu einem Plan der an der Wand hing. Innerlich feierte ich vor Lachen, dass sah bestimmt bescheuert aus. Chester bekam davon nichts mit, er war zu sehr mit seiner Zigarette beschäftigt. Sah schon süß aus wie er an der Zigarette zog. Dann plötzlich sagte ein Mann unseren Zug durch die Lautsprecher an. Kurze Zeit später sah Joe unseren Zug und machte eine Handbewegung die uns zu erklären gab, dass wir zu ihm gehen sollen. Hustend stand ich von der Bank auf, Chester warf seine Kippe direkt auf den Hut von einer alten Dame. Die Frau aber bekam das aber nicht mal mit und wir beide feierten drauf los. Wir nahmen unsere Koffer und schon bremste der Zug, genau vor unserer Nase war gleich die Tür, als sie aufging stürmten wir beide rein und setzten uns auf irgendeinen Platz.
>Was soll das werden?< fragte Joe hektisch
>Na wir sitzen oder bist du blind?<
>Mensch ich habe reserviert und unser Abtei ist da weiter vorne!<
Gleichzeitig sahen wir uns an.

Chazys POV

>Shit!<
Schrie ich laut, krallte mir meinen Koffer und folgte Joe und Shifty. Wir liefen fast durch den ganzen Zug. Ich drängelte mich durch die Massen. Endlich im Abtei angekommen warf ich den Koffer oben auf die Ablage und setzte mich auf meinen Platz. Mike saß neben mir aber ich bekam den Fensterplatz *g*. Nach 5 Minuten fuhr der Zug los.
>Wie lange fahren wir eigentlich?< fragte ich
Joe der gleich gegenüber neben Shifty saß
>Ungefähr 7-8 Stunden.<
>Toll…danke.<
Böse machte ich es mir in meinen Sitz bequem. Nervös bewegte ich meine Hand. Mein Babe las irgendeine Zeitung. Shifty unterhielt sich prächtig mir Joey und ich…ja ich durfte mich wieder langweilen…ist ja wieder typisch. Mit merkwürdigen Geräuschen spielte ich den Alleinunterhalter. Benahm mich schon wie ein kleines Kind, erst nach ein paar Minuten merkte ich das mir noch langweiligerer geworden ist. Hoffnungslos griff ich in meine Hosentasche, holte eine Zigarette und ein Feuerzeug raus und zündete sie an, In gleich Augenblick sah mich Joe geschockt an.
>Chazy was soll das?< flüsterte er streng
>Bist du etwa blind? Ich rauche…<
>Mach die Zigarette aus wir sind hier in einen Nichtraucherabtei!<
Doch bevor ich antworten konnte kam auch schon so ein fuck Checker in die Abtei der die Karten kontrollierte. Er warf mir einen bösen Blick zu.
>Junger Herr machen sie die Zigarette aus.< befahl er mir
>Nö!< antwortete ich schnell und zog weiter dran
>Dann gehen sie wenigstens in die andere Abtei.< bot er mir an
>Hab keine Lust und jetzt lass mich in Ruhe und tun sie endlich ihren Job.<
>Ich tue gerade meinen Job!<
Sein Gesicht färbte sich vor Aufregung schon rot.
>Entweder sie hören jetzt auf oder ich schmeiß sie raus!< fügte er noch drohend hinzu
>Warum machen sie wegen einer Kippe einen solchen Aufstand, kontrollieren sie lieber die Tickets!<
Genervt brüllte ich den an.
>Entschuldigen sie bitte aber Chester hat heute nur einen schlechten Tag.< mischte sich Joe mit ein
Ich rollte mit den Augen und stand auf.
>Lass mich mal bitte durch.<
Flehte ich die drei an, schupste den nervigen Schaffner beiseite und lief zum Klo. Ich hörte noch wie Joe sich für mein Verhalten entschuldigte, irgendwie kam ich mir verarscht vor, also schloss ich die Tür und setzte mich mit meiner Kippe aufs Klo. Hier hat man endlich Ruhe, quatscht mich da der fuck Schaffner an. Genüsslich rauchte ich meine Zigarette bis sie zum Filter hin abgebrannt war. Danach gönnte ich mir noch eine. In 6 Stunden bin ich in L.A. bei Sam und Draven…..zumindest in der Nähe von den….ah man fuck nein ich kann ja nicht bei ihnen sein, sie hat ja nen Neuen…um Sam kümmere ich mich nicht allzu sehr da es ihre beschissene Entscheidung war. Aber Draven? Er ist mein ganzer Stolz. Besser gesagt…er war mein ganzer Stolz. Die Erinnerungen zogen mich in ihren Bann, ließen Tränen über meine Wangen rollen die dann auf die Fliesen tropften. Meinen Kopf stützte ich in meinen Händen ab. Leise flüsterte ich vor mir hin, wimmerte, fing an zu zittern. Das muss so 20 Minuten angedauert haben denn als ich zu unserer Abtei zurück ging sah mich Mike schon besorgt an. Für ihn zwang ich ein Lächeln in meinem Gesicht, nun setzte ich mich wieder auf meinen Platz.
>Chaz bitte spiel das nächste mal nicht den Rebell!< flehte Shifty
>Ach lass mich in Ruhe!<
Für so was hatte ich echt keine Nerven…Rebell!?.....*seufz* der sollte lieber sich mal mit seinen Problemen beschäftigen und mich nicht so blöd von der Seite anlabern…Mike lachte ganz kurz, gefällt es ihm etwa wenn ich Shifty so behandle? Glaub schon. Hab jetzt aber andere Probleme. Mein Kopf lehnte ich gegen die Glasscheibe und starrte die Schneelandschaft an. In Mikes Discman spielte das Album von den Deftones, er hörte es gern. Mitfühlend steckte er einen Kopfhörer in mein rechtes Ohr. Lächelnd sah ich zu ihm und er schaute mir in die Augen. Wenigstens darf man hier noch geile Mukke hören, fehlt nur noch das der Schaffner den Discman ausmachen will weil vielleicht andere schlafen wollen. Na dann spring ich ausm Zug. Ich lauschte den Klängen der Musik und schlief wenig später ein. Später öffnete ich langsam die Augen, Joe und Shifty sind weg? Ruckartig drehte ich mich nach rechts und landete so mit den Oberkörper auf Mikes Brust.

>Nicht so stürmisch.<
Seine Mundwinkel reichten bis zu den Ohren, immer dieses hinterhältige Grinsen. Flüchtig sah ich mich in der Abtei um… Zwei Sitze vor uns saßen zwei jüngere Frauen, schätze um die 18 oder 20 Jahre alt. Andauernd drehten sie sich zu uns um, komische Blicke warfen sie uns zu, „notgeil“ so würde ich diese Blicke einordnen. Warum müssen diese Schlampen ausgerechnet jetzt hier sein? Kann ich mir gleich den Kuss für Mikey sparen. Also pflanzte ich mich wieder richtig in meinen Sitz, die Weiber musterten Mike und mich genau und eine kam direkt auf uns zu. Ihre giftgrünen Augen waren auf Mike gerichtet, rauf und runter, es sah schon so aus als würden ihre Augen an meinen Engel kleben.
>Was macht ihr zwei Süßen heut noch?<
Fragte sie plötzlich, warf einen Blick zu mir, ihre Augen blieben bei meiner Hose stehen.
>Das geht dich überhaupt nichts an du Schlampe.<
Die Hexe sah aber weiterhin Mike an, als sei er ein frisches Stück Fleisch was sie gleich an sich reißen will. Böse Blicke warf ich zu dem Weib, da kam auch schon die andere angerannt.
>Hey du hast aber einen geilen Blick drauf.<
Die schwarzhaarige deutete mit dem Finger auf mich. Mike zuckte zusammen als die Blondine mit den grünen Augen sich auf ihn setzte. Wütend warf ich sie zur Seite packte mir sein Handgelenk und zog Mike hinter mir her. Direkt zu Joe und Shifty die uns entgegen kamen.
>Wowho Chaz was ist denn mit dir los?< Joe legte seine Hand auf meine Schulter
>Frag mal die notgeilen Tussen die in unserer Abtei sind.< wütend warf ich meinen Blick zu Shifty der daraufhin große Augen machte
>Los lasst uns zurück gehen.<
Wir befolgten Shiftys Vorschlag, kaum waren wir wieder in unser Abtei suchte ich die Weiber, mir fiel auf das ihr Gepäck weg war. Offensichtlich sind sie schon aus gestiegen, erleichtert setzte ich mich mal wieder auf meinen Platz.
>Wenn wir bei mir sind erschreckt euch nicht, mein Haus ist groß und Gewöhnungs- bedürftig.< nuschelte Shifty
>Wird schon gehen.<
Antwortete ich und schenkte Shifty einen vertrauenswürdigen Blick.
>Einen kleinen Nachteil hat es aber.< fügte er noch hinzu
>Welchen!?< fragte Mike als ob er wüsste welcher es war
>Ich hab nur ein Schlafzimmer…einer muss also im Gästezimmer übernachten, der andere auf einer Couch…einer bei mir mit im Bett.<

Kurz holte ich Luft, wollte vorschlagen das ich mit im Bett schlafen soll, da brüllte aber Mike schon dazwischen.
>Ich werde bei dir mit pennen.< brachte er schnell heraus
Unerwartete und geschockt runzelte ich die Stirn.
>Nachher erklär ich dir den Grund.<
Flüsterte er leise in mein Ohr. Einverstanden nickte ich und lehnte den Kopf wieder ans Glas. Die Schneelandschaft lag hinter uns, nun war es heiß und trocken. Gleich sind wir in L.A. Joey reiste ein paar Witze, die anderen beiden lachten sich sonst was ab. Mir war nicht zum Lachen zu Mute, echt nicht. Meine Uhr verriet mir das es kurz vor 12 war. Geknickt sah ich zu Joey.
>Och Chazy, nur noch knappe drei Stunden.< versuchte er mich aufzumuntern
Joey wusste wohl das Zug fahren nicht so ganz mein Ding war. Genervt fummelte ich an meinem Handy rum, hm…bin ich blöd oder hab ich wirklich das Datum vergessen? Hektisch tippte ich weiter dran herum sodass ich das Datum wusste, hätte ich die anderen gefragt hätten sie sich bestimmt totgelacht. 6.2….ohje wie schnell die Zeit vergangen ist…Moment….6.2.? Am 11.2. hat doch mein Engelchen Geburtstag, 27 wird er, genauso alt wie ich *g*, murr mir ein schönes Geschenk ausdenken. Ein breites Grinsen verzierte mein Gesicht worauf die anderen mich blöd ansahen. Hundert Prozent weiß ich welches Geschenk es sein soll. Wenn er erstmal in Shiftys Haus sind schmeiß ich mich sofort auf irgendein Bett. Mittlerweile war ich schon so müde dass ich eingeschlafen bin, denn Mike rüttelte mich wach.
>Steh auf wir sind da!<
Drängelte er, in seiner hand hielt er seine Tasche. Schnell stand ich auf, schnappte meinen Koffer der auf die Ablage war und folgte Mikey. Raus aus dem Zug, aus dem Bahnhof und rein in eine Straßenbahn. Dort zog ich meine dicke Jacke aus, denn hier war es nicht gerade kalt. Bei der Fahrt dachte ich schon wieder daran mit meinen Schatz alleine zu sein, aber das kann noch lange dauern. Ich will endlich wieder seinen Körper an meinen spüren, vor allem in mir. Eine kleine Träne der Sehnsucht floh aus meinen Auge die ich aber schnell mit den Handrücken weg wischte. Nach 30 Minuten stiegen wir aus und liefen 15 Minuten zu Fuß weiter. Bis Shifty vor einem großen Haus stehen bleib, er öffnete das Tor wo durch man in den Vorgarten gelang. Auf der Wiese stand ein Springbrunnen, Rosenbüsche verzierten die kleine Sitzecke deren Weg aus Kieselsteinen bestand. Am Teich quakten fröhlich die Frösche und ganz hinten in einer dunklen Ecke stand ein großer, alter Nussbaum. Verblüfft richtete ich den Blick zu Joey dessen Mund weit offen stand. Ich setzte meine Finger an sein Kinn, schob es nach oben, nun war sein Mund wieder geschlossen. Joe schüttelte wie wild den kopf und konnte es immer noch nicht fassen. Als Shifty dann noch die Haustür aufschloss blieb mir vor Begeisterung die Spucke weg. Mitten in der großen Empfangshalle führte eine breite Treppe zum ersten Stockwerk. An den Wänden hingen Bilder von Engeln und anderen mystischen Gestalten.
>Seht euch um.<
Sagte Shifty und schon packte mich Mike am Arm und zog mich die Treppe herauf. Oben war das Schlafzimmer, gleich daneben das Wohnzimmer. Das Gästezimmer und das Klo waren in einem Gang, gegenüber vom Gästezimmer war wohl der Hobbyraum, wo man Schach, Billiard spielen, Bücher lesen, Portraits zeichnen oder an den PC gehen konnte. Eine Glastür führte zum Balkon wo man auf den Hintergarten herab sehen konnte. Viele Pflanzen wuchsen dort die mit ihren Farben und Düften die Dunkelheit zu verdrängen versuchten. Die Treppe wieder runter, gleich links war die Küche ein Paradies für jeden Koch. An der anderen Seite befand sich das zweite Bad, ich staunte nicht schlecht denn in der Dusche floss auf den Fliesen Wasser, von der Dusche herab floss echt ganz dicht an den Fliesen Wasser, aber natürlich nur bei der Dusche. Es war ein schönes Gefühl das kalte Wasser und gleich dahinter die zugleich kalten Fliesen zu spüren während das Wasser wenn du den Kopf gegen die Wand presst, auf deinen Körper entlang glitt. Sehr Gut konnte ich mir Sex mit Mikey in dieser Dusche vorstellen. Aber es geht ja nicht. In einer Ecke stand die Badewanne die eiförmig war. Aus dem Bad heraus war noch ein Raum unerforscht, mein Liebling öffnete die Tür und ein riesiger Pool kam zum Vorschein. Dieser streckte sich raus bis zu dem Hintergarten. Verträumt gingen wir drei dann zurück zu Shifty, der mir dann das Gästezimmer anbot. Mike und Joey stellten ihre Sachen auch darin ab, lange wollten wir nicht bleiben höchstens zwei bis vier tage. Shifty und Joey verließen das Gästezimmer. Todmüde ließ ich mich aufs Bett fallen. Da sprang Mike auch schon auf mich drauf, verlangend drückte er mir einen Kuss auf die Lippen. Schwach erwiderte ich diesen. Danach machte er sich an mein Hemd zu schaffen…doch ich drückte ihn leicht weg.
>Tut mir Leid Süßer…aber ich bin viel zu müde.< gähnte ich
Schräg sah er mich an. Ich hatte Angst vor seine Reaktion.
>Schon ok, wäre ja auch blöd wenn du mitten drin einschlafen würdest.<
Wir beide lachten. Meine Hände legten sich auf seinen Rücken, drückten ihn zu mir runter und ich gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss. Meine Zunge stupste gegen die Lippen und er öffnete den Mund. Unsere Zungen kämpften eine halbe Ewigkeit die mir aber wie Sekunden vorkam.
>Warum schläfst du eigentlich bei Shifty?< wollte ich nun wissen
>Hast du schon mal mitbekommen wie der Typ dich andauernd mustert und anstarrt? Der würde dich bestimmt gleich angrabschen wenn du neben den liegen würdest.<
Ich schmunzelte.
>Quatsch! Dabei muss ich mir um dich Sorgen machen.< sagte ich hastig
>Warum?<
>Na komm, wer kann dir schon widerstehen?< flüsterte ich
>Ohja jetzt würde ich gerne kommen.<
Flüsterte er, breit begann ich zu grinsen. Noch ein Gutenachtkuss dann verließ er leider das Zimmer. Hinter der Tür hörte man noch wie laut er hustete. Schwach zog ich mich bis zur Boxe aus, schmiss mich ins Bett zurück, stülpte die Decke über meinen Körper, wenige Zeit später fielen meine Augen zu.

Mikeys POV

Ein bisschen traurig ging ich ins Schlafzimmer. Puh…der Kerl war noch nicht da. So konnte ich mich in alle Ruhe ausziehen und mich ins Bett legen. Wieso muss denn Chazy ausgerechnete so müde sein? Fuck! Lange werde ich es nicht aushalten das weiß und spüre ich. Aber mir geht es auch nicht viel besser, bestimmt hätte ich ihm beim Sex voll genießt (niesen) oder gehustet. Stell mir schon vor wie mein Schatz gähnend unter mir liegen würde…nun bin ich froh das wir es nicht gemacht hatten. Knall! Ein schläfriger Shifty stampfte auf das Bett zu und legte sich neben mich. Oh Gott ey, der stinkt ja wie sonst was. Da ist mir Brad´s Geruch noch viel lieber. Knurrend starrte ich an die Decke. Man ich will zu meinem Schatz. Sofort! Ach menno, schon jetzt vermiss ich seine Wärme, Berührungen und seine geheimnisvolle Ausstrahlung, vor allem seine wunderschönen Augen die mir alles verrieten. Seine zarten weichen Lippen die sich immer auf meine legten. Es macht mich noch wahnsinnig die Person die ich über alles liebe ist in einen anderen Raum und neben mir liegt so ein dämlicher Penner, verkehrte Welt. Langsam schloss ich die Augen. Schließlich genoss ich das Shifty anscheinend schon schlief so kann er mich nicht mit blöden Sprüchen Volllabern. Völlig in meinen Gedanken versunken dachte ich wieder an Chester, an sein Atem der an meinen Körper entlang schweifte, die Hände, wie sie sanft und zärtlich meinen Körper streichelten…es den Anschein machte das die Hände überall wären…tja…seine Augen…die mich tief in ihren Bann ziehen. Mitten in meinen schönen perversen Träumen *g* spürte ich eine Hand auf meinen Oberkörper. Vor Schreck schreckte ich hoch und Shifty auch.
>Alters was begrabschst du mich!?< schrie ich ihn an
>Ich hab dich nicht begrabscht.< verschlafen sah er mich an
>Ach nein, dann bilde ich mir das bloß ein oder was?< brüllte ich weiter
>So wird’s wohl sein, wer will dich denn schon anfassen.< sagte Shifty
>Viele Leute die dich nicht einmal hören oder sehen wollen!< wütend sah ich ihn an und dachte an Chazy
>Wär’s glaubt…<
>Halt deine Fresse und lass jetzt deine Pfoten bei dir!<
Somit drehte ich mich um, nun konnte er meinen Rücken betrachten *lol*. Nee ich raffs nicht, begrabscht der mich hier noch. Erneut schloss ich die Augen und träumte von Chester. In meiner Fantasie fühlte ich schon seine Zunge mit meiner kämpfen und wie sie immer weiter runter glitt. Oh shit ich muss mich zusammen reißen so was zu träumen, sonst bekomm ich hier noch einen Steifen. Nicht das dann der Shifty-Stinki denkt das er der Auslöser war. Gegen meinen Willen versuchte ich nicht an meinen Koibito zu denken jedenfalls nicht so was schönes perverses *g*. Erst nach Minuten der Einsamkeit schlief ich dann ein.
>Aufwachen!<
Vor Schreck fiel ich aus ausm Bett mit dem Kopf knallte ich gegen das kleine Nachtschränkchen was neben dem Bett stand. Auf dem Bett saß der breitgrinsene Shifty und lachte sich sonst was ab.
>Morgen!< schrie er mir ins Ohr
>Sag mal spinnst du!?<
Meine Finger strichen durch mein haar und ich bemerkte eine kleine Beule.
>Wieso? Ich habe dich doch nur geweckt.< verteidigte sich Shifty der sich gerade umzog
>Ja und wie!<
So ein Penner, jede Minute senkt sich meine Einstellung zu ihm. Immer noch lag ich auf den Boden, die Finger noch auf meiner Beule gepresst. Shifty ging ins Wohnzimmer. Mit Kopfschmerzen klopfte ich an der Tür von Chazys Zimmer. , Na los mach die Tür auf.´, ging es mir sehnsüchtig durch den Kopf. Schließlich musste ich schon eine Nacht ohne ihn aushalten frage mich wie ich das überlebt habe. Endlich ging die Türklinke nach unten und mein Süßer kam zum Vorschein. Verschlafen sah er mich nur in Unterhose an *breit grins*. Ab jetzt bin ich wach, herrlicher Anblick.
>Komm her.<
Flüsterte Chazy leise, zog mich in sein Zimmer, drückte mich gegen die Wand.
>Ich hab dich so vermisst mein Schatz.< nuschelte er und strich sanft über die Beule
>Shifty war es…< sagte ich leise
Erst wurden seine Augen größer, dann stiegen leichte Tränen der Sehnsucht in seinen Augen. Lächelnd wischte ich diese von seinen Wangen mit einem Finger ab und kostete die Träne. Dann kam er mit seinen Gesicht näher, doch bevor sich unsere Lippen berührten knallte die Tür auf. Volle Kanne erwischte es Chazy am Rücken da wir praktisch gleich neben der Tür standen die in den Raum rein geht. Vor Schmerzen schrie er. Ein kleiner Schock huschte über meinen Rücken, sanft schubste ich Chaz zur Seite, stellte mich vor der offenen Tür hinter der Shifty stand.
>Kannst du nicht aufpassen!?< wütende Blicke warf ich zu ihm
>Woher soll ich wissen das ihr hinter der Tür seid?<
>Das kann man sich doch denken!< schrie ich
>Woher denn? Was macht ihr denn hinter der Tür?< fragte er mich
>Das geht dich nichts an!<
>Egal.<
Er beendete das Gespräch lief an mir vorbei direkt zu Chester der nun auf dem Bett saß.
>Tut mir Leid…Chazy.< wimmerte er
>Schon gut…<
Antwortete mein Schatz, die Wut konnte man aber von seinen Augen ablesen.
>Ist es sehr schlimm?< fügte Shifty noch hinzu
Chaz schüttelte den Kopf. Verdammt, erst schreit er mich ausm Bett, dann versaut er mir meinen Kuss, danach schlägt er auch noch dir Tür in Chester´s Rücken. Boah ich hasse ihn!
>Es ist bereits vier vor zwei Uhr, wann wollen wir ins Studio?< fragte Shifty
>So schnell wie es geht…< murmelte ich was aber keiner hörte
>Jetzt.< meinte Chaz
Doch ich lief zu der Ecke wo meine Tasche stand und kramte erstmal ein paar Sachen raus. Gleich gegenüber von dem Zimmer war das kleine Bad indem ich verschwand. Im Spiegel bemerkte ich wie scheiße meine Haare wieder lagen, deswegen stylte ich sie wie immer. Zog meine Boxe aus, eine neue wieder an und halt die anderen Sachen. Die Tür ging auf und mein Engel trat ins Bad.
>hey.<
Begrüßte er mich schwach und kroch unter die Dusche. Wegen dem Spiegel sah ich wie sich Chester in der Dusche bewegte. Wie erstarrt sah ich ihn so an…zumindest die Umrisse seines geilen Körpers. Mein Mund stand schon offen als ob ich meinen Schatz noch nie so gesehen hätte. Ich will wieder nach Hause, ganz alleine mit Chazy und sonst niemanden! Als Chaz aus der Dusche kam senkte ich den Blick sodass ich das Waschbecken anschaute. Chazy wickelte ein Handtuch um seine Hüften, stellte sich hinter mir, stützte sein Kopf auf meine Schulter. Seine Hände flüchteten unter mein schönes Druknmunky T-Shirt und fuhren meinen Oberkörper rauf und runter. Ruckartig drehte ich mich um. Schwach fiel mir mein Geliebter in die Arme. Besorgt strich ich über seinen noch nassen Rücken mit den vielen Tattoos. Leise wimmerte Chester.
>Was ist denn los?< ängstlich sah ich zu ihm
>Ich weiß nicht…< brachte er nur heraus
>Lass mich einfach nur bei dir sein.<
Bettelte er und sah mich total süß an. Worauf ich ihn noch näher an mich drückte. Ich weißt nicht, sagte er. Das heißt nichts Gutes. Geknickt sah er zu mir rauf, erneut näherten sich unsere Gesichter, gierig wollte ich seine Lippen auf meinen spüren, aber es kam wie es kommen musste. An der scheiß Tür klopfte es. Mein Koibito löste sich von mir, riss die Tür auf und schrie.
>Man ey was ist das hier für ne Scheiße!?<
Ohne zu merken das Joe an der Tür geklopft hatte ging Chester an ihm vorbei, schnurr strack in sein Zimmer zurück. Toll, jetzt macht Joe auch noch alles kaputt.
>Was ist denn mit Chazy los?< wollte der Froschfreak wissen
>Nichts vergiss es.<
Genervt lief ich die Treppen runter, aus dem Haus raus, nun zum Vorgarten. Dort lehnte ich mich an den großen Baum an und schaute zu den Blättern die mit dem Wind ihre eigene kleine Melodie erfanden. Die Sonne lächelte mich an und ihre Strahlen erweckten das Leben. Hier ist Sonnenschein pur, sechs Stunden entfernt liegt hoher Schnee, komisch. In vier Tagen werde ich 27…hm so jung wie mein Schatz *g*. Seufzend streifte ich an der Rinde herunter, nun saß ich direkt unter den großen alten Baum der mir komischer Weise vertraut vorkam. Gute 0 Minuten später kamen die anderen drei raus, natürlich war Chazy angezogen. Chester kam zu mir und streckte mir seine Hand entgegen.
>Na los Babe.< flüsterte er leise
Ein süßes Lächeln huschte über seine Lippen, ich raffs nicht, wie kann der nur so süß sein? Dankend griff ich nach der Hand, sehnsüchtig zog er mich zu sich hoch und drückte mir unauffällig einen kleinen Kuss auf die Wange, das sahen aber Joe und Shifty nicht weil sie in ein Gespräch verwickelt waren. Grinsend liefen wir zu den beiden. Hand in Hand stolzierten wir die langen Straßen von L.A. entlang. Durch den leichten Wind flog immer das Hemd von meinen Chester ein Stückchen hoch, heißer Anblick für mich, das kriegte er nicht einmal mit, vielleicht wollte er es auch gar nicht. Denn er ging immer mit den Blick nach vorne weiter. Schwitzend kamen wir an Shiftys Studio an, wir gingen rein. Chester, der olle Shifty und ich latschten in einen kleinen Raum der hinter eine Glasscheibe war, alle griffen nach ihr Mikro. Erneut sangen…oder rappten wir den Text runter, diesmal ist alles sehr gut verlaufen, bis auf die Gänsehaut die ich wegen Chesters Powerstimme bekam, wie jedes mal wenn er sang/schrie.
>Ey Leute ich liebe euch!<
Platzte es spontan aus Shifty heraus und umarmte uns alle drei.
>Ich dich aber net!<
Als Chester das sagte sah mich Shifty traurig an. Warum mich? Erwartet der Arsch das ich ihm an den Hals springe und,, ich liebe dich auch“ schreie? Nee auf keinen Fall. Ich liebe nur einen.
>Egal, trotzdem Danke für alles.< bedankte sich Shifty
>Bitte.<
Antwortete Chester knapp.
>Und nun?< fragte Joe

>Ich muss mal weg!<
Meinte Chester und wollte gerade zur Tür raus gehen doch ich packte ihm am Arm.
>Wo willst du hin?< besorgt sah ich ihm in die Augen
>Wirrste später schon sehen, geh schon mal mit Joey und Shifty zurück, ich komm dann nach…vertrau mir.<
Fest entschlossen blitzten seine Augen mich an, beängstigt ließ ich ihn los. Er rannte raus, weg vom Studio.
>Der hats aber eilig.< meinte Joe
>Zu eilig wenn du mich fragst, ich muss hinterher.<
Besorgt rannte ich zur Tür Shifty hielt aber mein Shirt fest sodass ich nicht einmal die Türklinke berührte.
>Lass Chester man machen, ihm passiert schon nichts, hab vertrauen.< versuchte er mich zu beruhigen
Vertrauen? Na klar…ich muss meinen Engel vertrauen können. Wenn ihm aber was passiert, werde ich das mir nie verzeihen! In Gedanken war ich nur bei Chaz, zu tief war ich in meinen Gedanken versunken denn ich fiel über einen Stein der kurz vor das Tor von Shiftys Haus lag.
>Hast du dich sehr verletzte?< eilte Shifty mir zu Hilfe
Hä? So was fragt der mich auch? Klar bin ich verletzt, verletzte weil mein Süßer nicht hier ist. Trotzdem schüttelte ich mit den Kopf, Shifty half mir hoch, legte meinen Arm auf seine Schulter, so konnte ich mich bei ihm abstützen.
>Och wie süß.< schwärmte Joe
>Halts Maul!<
Brüllte ich ihn an. Das war´s mal wieder, och wie süß blablabla. Frage mich wieso Shifty mir auch noch hilft, so oft wie ich ihn angeschrieen habe. Na egal. Mittlerweile brauchte ich ihn nicht mehr, also trampelte ich die Treppe hoch hinein in das Zimmer von Chester. Knurrend legte ich mich in sein Bett, sofort stieg mir der typische Chazygeruch in die Nase. Das Kissen drückte ich so dicht wie es ging an meinen Körper, als ob es mein Schatz wäre. Diesen Geruch genoss ich, als ich die Augen schloss, träumte ich wieder von ihm. Immer wenn er nicht bei mir ist wird mir erst bewusst, wie sehr ich ihn brauch. Jede Sekunde mit Chaz ist kostbar. Man wo ist er denn nur? Nach diese Frage fielen mir meine Augen zu.
Stunden später…
>Hey Mike werde doch endlich wach!<
Ganz langsam öffnete ich die Augen auf die Hoffnung das es meinh Babe war. Aber es war Joe.
>Komm runter, es gibt Abendessen.<
>Abendessen?< schrie ich
Verzweifelt rannte ich nach unten, zur Küche, stürmte dort rein. Doch…er ist immer noch nicht zurück.
>Hat er sich mal gemeldet?< fragte ich Shifty
>Wer?<
>Na Chester!<
>Nee.<
Klasse. Scheiße wo bleibt er denn? Ob ihn wohl doch was zugestoßen ist?
>Mach dir keine Sorgen vertrau Chester so wie ich und Joe es tun! Er ist kein kleines Kind mehr, ich glaub er kann sich alleine wehren…wenn es sein muss.< meinte Shifty
Geknickt sah ich zu ihm…dann setzte ich mich auf einen der Stühle. Griff nach einer Gabel. Joey kam mit dazu und schlang das Essen runter. Gerade wollte ich einen Bissen essen, da klingelte es an der Tür. Shifty stürmte an mir vorbei, zur Tür und machte sie auf.
>Chester, na endlich.<
>Jaja…<
Hörte ich es gerade noch, dann trat Chazy ins Haus.
>Mike komm mit!<
Als er das befahl sah er mich nicht einmal an, er ging die Treppe rauf, ich folgte ihn in sein Zimmer. Als ich die Tür schloss packte ich ihm an den Schultern, sanft drückte ich Chester auf einkleines Sofa das am Fenster stand. Die Kapuze von seiner Jacke hing vor seinem Gesicht, ungeduldig suchte ich seine Augen. Schließlich bewegten sich seine Finger Richtung der Kapuze, schwach erkannte ich schon ein süßes Grinsen. Ohne Kopfbedeckung schaute er zu mir. Als ich genauer in sein Gesicht sah, musste ich lächeln.

Tatsächlich war an seiner Unterlippe das gleiche Piercing wie früher. In meiner Fantasie malte ich mir aus wie es sich anfühlt ihn so zu küssen, oder wenn er mich ganz woanders damit küsst.
>Ohne hielt ich es nicht mehr aus.<
Wieder grinste er, gerade berührten sich unsere Lippen kurz, schon kam ein gestresster Shifty ins Zimmer. Blitzschnell lösten wir uns. Fuck. Ich hasse diesen Idioten, warum jetzt? Das ist doch nicht mehr normal ich will hier weg. Hier kann man sich nicht einmal in Ruhe küssen…shut the fuck up.
>Kommt runter das Essen wird kalt.< meckerte er
>Ja Mama!< gab Chester in einem hohen Ton wieder und wollte an Shifty vorbei gehen. Ich stand hinter Chaz.
>Du hast dein Piercing wieder?< verwundert musterte er Chester genau.
>Yo.<
Mit dieser Antwort liefen wir an ihm vorbei, hinunter zur Küche und aßen erstmal. Dabei achtete ich nur auf Chazy…und sein Piercing *g*. Meine Augen klebten schon an ihm dran *lach* aber ich muss ihn einfach ansehen. Er tat es mir gleich nur das er lustige Grimassen zog. Joe und Shifty wussten natürlich nicht warum ich auf einmal anfing mir lachen. Nach dem sehr lustigen Essen rannte ich unter die Dusche, dann gleich ins Bett. Kaum war ich im Bett kam auch Shifty und legte sich dazu. Ein paar Minuten später fielen mir meine schweren Augen zu.

Chazys POV

Verwundert schluckte ich die letzte Kartoffel runter, nun gönnte ich mir ein Bier. Ganz nebenbei zündete ich mir noch eine Zigarette an. Seite wann geht Mikey so „früh“ ins Bett? Ach bestimmt ist er nur erschöpft. Oder stellt Shifty was mit meinen Engel an? Nein das würde Mike nie machen! Schließlich kann man ihm trauen. Und wenn nicht? Fuck man Chester denk nicht immer so negativ, ich Vollidiot. Wie kann ich nur and Liebe von Mike zweifeln?
>Huhu Chazy.<
Joe fuchtelte mit der Hand vor meinem Gesicht rum.
>Autsch!<
Laut schrie ich auf, so verpeilt wie ich war dachte ich nicht an meine Zigarette so kam es das sie den ganzen Filter abrannte. Doch nach dem Schrei spürte ich keinerlei Schmerzen, kein brennen. Einfach gar nichts als wäre nichts passiert.
>Geht’s wieder?< fragte Joe bedrückt
>Jaja.<
>Warum hast du dein Piercing wieder?< ein breites Grinsen bildete sich in sein Gesicht
>Ich kam mir im Gesicht so „nackt“ vor.<
Aber das stimmte nicht ganz, in erster Linie at ich es für Mikey.
>Ah. So siehst du wieder wie 23 aus.< er klopfte mir auf die Schulter
>Soll das etwa heißen das ich alt bin?< beleidigt sah ich zur Wand
>Nein, nein, nein du bist jung aber du siehst wirklich damit jünger as.< verteidigte sich Joey
>Ach komm mal her.< platzte es aus mir raus
Dann drückte ich Joey an mich, und umarmte ihn erstmal. Mindestens seit 3 Monaten habe ich ihn nicht in meine Arme geschlossen. Phi, Rob und Brad fehlen mir ach. Ich will wieder nach Hause.
>Du kannst mich wieder los lassen.< nuschelte er
>Oh sorry.<
Somit drückte ich Joe von mir weg, schwach färbten sich seine Wangen rot. Ich musste grinsen.
>Was grinst du denn so?<
>Ach nichts, schon gut.<
Ich kratzte mich am Kopf, trank den letzten Schluck von meiner Bierflasche.
>Hast du schon mal ein Mädchen mit einem Piercing geküsst? Fragte er mich plötzlich. Beinahe hätte ich mein Bier wieder ausgespuckt.
>Ja.< antwortete ich knapp
>Echt? Und?<
>Was und?<
>Na wie fühlt das sich an?< wollte er wissen
Kurz musste ich lachen, weil sich Joe wie 12 benahm.
>Ich sag nur eins man kann schön an einem Piercing herum spielen.< brachte ich raus
Verdattert sah er zu mir, dann zu meinen Lippen…er will doch wohl nicht!?
>Du Chaz?<
In Gedanken wusste ich schon was er mich fragen würde. Trotzdem war ich neugierig auf das was kommen würde.
>Yo?< antwortete ich bewusst
>Ach hat sich erledigt.< meinte er zögerlich
>Ok dann gute Nacht.<
Mit einer weiteren Umarmung verabschiedete ich mich von Joey. Kraftlos schwankte ich die Treppe rauf, blieb aber vorm Schlafzimmer stehen. Zögerlich öffnete ich die Tür. Erleichtert lächelte ich, mein Süßer lag an der Bett kannte, weit weg von Shifty, das Kopfkissen schmiegte er an seine Brust, voll niedlich. Schleichend lief ich zum Bett, ging vor Mikey in die Hocke. Ein paar Minuten sah ich ihn einfach nur an, in sein schlafendes Gesicht. Glücklich drückte ich einen Kuss auf seine Stirn ,,Ich liebe dich.“ Flüsterte ich noch in sein Ohr. In diesem Moment war es mir egal ob es Shifty hören würde, aber der schnarchte wie so´n Wildschwein. Erneut sah ich zu Mike, dann lief ich in mein Zimmer. Dort fiel ich sofort ins Bett. Am nächstens Morgen warf ich einen Blick zum Wecker…*gähn* erst 14 Uhr…WAS!? Nur mit Unterhose sprang ich aus meinem Bett. Fuck man warum muss ich immer solange pennen? Ich hätte schon lange bei meinem Süßen sein können, Shit hier ich Arsch! Schnell zog ich mich an, fröhlich schlich ich mich zum Schlafzimmer, die Tür war einen Spalt geöffnet, bevor ich darein gehen wollte wagte ich mir einen Blick durch den Spalt. Was ich lieber nicht gemacht hätte. Was ich da sah, lies mein Herz still stehen. Nein! Tatsächlich bissen sich Mike und Shifty heftig, nein, das muss ein Alptraum sein…Nein. Mike…er erwiderte jeden seiner intensiven Küsse während Shiftys hand schon an seiner Hüfte lag. Meine Augen wurden größer, wollten nicht wahr haben was sie dort sahen. Durch meine unkontrollierte Hand ging die Tür noch ein Stückchen weiter auf, zu meinem Pech quietschte sie dabei. Dieses Geräusch haben sie gehört.
>Chester.< rief Mike empört
Unfassbar schloss ich meine Augen, öffnete sie mit voller Wut wieder, knallte die Tür zu und rannte aus diesem schrecklichen Haus. Hinter mir hörte ich noch Mikes Geschrei ,,Chester bleib hier, geh nicht!“. Aber ich lief immer weiter, egal wohin einfach nur weg, weg von Mike, weg von Shifty und all den anderen. Einfach weg! Meine Beine trugen mich unter eine Brücke. Ich lehnte mich an die Wand aber es half nicht viel, denn meine Beine wurden so schwach dass ich zu Boden sank. Erst jetzt verschwand die Wut, nun kam die Trauer zum Vorschein. Tränen der Enttäuschung stiegen in meine Augen, rollten an meinen Wangen vorbei und tropften auf den heißen Boden. Meine Beine waren dicht an meinen Körper gepresst. Warum? Warum tut er mir so weh? Und gestern Abend hab ich ihm vertraut. Nun kann ich keinen mehr trauen, ich hab alles verloren…aber ist es wirklich schon zu spät? Mike hat mir gezeigt was Liebe ist jetzt bereu ich es jemals wissen zu wollen. Mein T-Shirt war von den ganzen Tränen angefeuchtet. Warum, muss ich mich immer in die falschen Personen verlieben? Scheiße nun heule ich wegen Mike…Mike…Mike. Mein Körper begann zu zittern Kälte zog über mir hinweg. Vor mir war ein Fluss…der Fluss von meinen Tränen… Immer wieder kamen die Erinnerungen mit Mike und mir hoch, was wir alles gemeinsam durch gestanden haben. All dies verschlimmerte meine Situation noch mehr. Ist es wirklich aus? Wenn nicht warum knutscht er dann mit Shifty rum? War ich nicht gut genug? Vielleicht war es nur ein Ausrutscher…ich weiß es nicht. Schritte die direkt auf mich zu kamen nahm ich jetzt erst wahr.
>Chester…?<
Rief eine weinerliche Stimme ins Nichts. Es war Mike, das erkannte ich an der Stimme. Schnell wischte ich meine Tränen weg, die Wut verdrängte die Trauer.
>Man was willst du noch?< schrie ich und stand auf
>Schatz es tut mir Leid ich…<
>Ich bin nicht dein Schatz.< unterbrach ich ihn
>Chazy ich…es tut mir Leid ehrlich Warum bist du so unfair zu mir?<
>Weil ich dir vertraut habe, genau das nutzt du aus.<
>Ich weiß nicht warum, ich seine Küsse erwidert habe, vielleicht brauchte ich das…< wimmerte er und war den Tränen nahe
>Ach du brauchtest es? Hättest doch gleich sagen können ,,Ohja Shifty los hol mir einen runter.“<
>Nein so meinte ich es nicht!< verteidigte er sich
>Sicher……ich will nicht mehr.< Tränen flossen über meine Wangen
>Chazy, ich liebe nur dich…ich will dich nicht verlieren.<
Gerade wollte er mich in den Arm nehmen, doch ich drückte ihn leicht weg.
>Mike ich liebe….nein…lass mich allein….<
Gleich nach diesen Worten lief ich an ihm vorbei. Traute mich nicht umzudrehen. Nur meine Tränen hinter ließen eine Spur. An einen großen Baum ließ ich mich nieder, dachte an Mike. Wird es ein Fehler sein ihn zu verlassen oder ist es richtig…aber selbst wenn ich an ihn denke…spüre ich deutlich meine Liebe zu ihm. Das mit Shifty war bestimmt ein Ausrutscher. Ausrutscher passieren aber immer wieder…und immer wieder werden ihnen verziehen. Soll ich Mikey verzeihen? Oder lieber nicht? Verzweifelt ballte ich meine Hand zu einer Faust und schlug auf den Rasen ein. Was soll ich nur machen? Wäre mir das passiert hätte mich Mike bestimmt verlassen, ich weiß am besten wie es ist…verlassen zu werden…ganz alleine zu sein, auf eigenen Füßen zu stehen ohne einen Partner zu haben. Das will ich Mike nicht antun, so etwas muss er nicht noch mal erleben…wie mit Anna…was soll ich denn nur machen…!?

Mikeys POV

Mit Tränen in den Augen machte ich mich auf den Weg zum Haus. Joe machte zum Glück die Tür auf. Schweigend verschwand ich in das Zimmer von Chester. Bedauerlich saß Shifty auf dem Bett. Er stand auf.
>Mike.<
Nun setzte ich mich auf das Bett von Chester.
>Du sollst wissen das ich nicht wusste was ich tat, also ich liebe dich nicht, ich bin nicht schwul.< fügte Shifty noch hinzu
>Geht mir genauso!<
Doch er sah mich noch überrascht an.
>Was war denn mit Chester los?< fragte er
>Ach er, hat sich nur erschrocken.< log ich
>Achso…Friede?< Wir schüttelten uns die Hände, dann verschwand er, man ist der blöd glaubt mir tatsächlich und mir so was hab ich mich amüsiert. Ach Chazy…wenn du wüsstest wie sehr ich es bereue. Ich vermisse ihn…fuck wie bescheuert muss man denn sein den Menschen den man über alles liebt so zu verletzen? Ich hasse mich, wegen mir werde ich ihn wohlmöglich noch verlieren, ihn nie wieder sehen, nie wieder spüren. Tausende von Tränen fielen auf die Decke in der sich Chaz unbewusst heute Morgen noch eingekuschelt hat. Sein Geruch raubte mir alle Sinne und ließ anschließend noch mehr Tränen fließen. Ich bin Schuld…nur ich. Wegen mir werde ich alles verlieren was mir mehr bedeutete als mein Leben. Scheiße…, Chester ich liebe dich.“. Schrie ich innerlich. Nach endlosen Minuten raffte ich mich wieder sodass ich nicht mehr lag sondern saß. Den Kopf in die Hände gestützt Chester, Schatz, ich liebe dich, hoffentlich merkst du es. Ich halt es nicht mehr aus, ich werde hier noch wahnsinnig. Gerade in diesen Augenblick ging vorsichtig die Tür auf. Hoffnungsvoll sah ich zur Tür…da war er…Chester. Ohne was zu sagen kam er auf mich zu, er setzte sich auf meinen Schoß, schaute mit seinen verweinten roten Augen in meine. Wieder rollten kleine Tränen an seinen Wangen entlang. Chaz holte tief Luft, danach legte er seine Arme ummeinen Rücken.
>Mike ich…verzeihe dir…oh Gott man ich liebe dich.< gestand er
Ab da an fielen mit tausende Steine vom Herzen. Erleichtert schlang ich meine Arme auch um seinen Rücken, drückte ihn ganz dicht an meinen Körper.
>Ich liebe dich auch.<
Brachte ich stolz heraus. Glücksgefühle überrollten mich, zum Glück hab ich meinen Süßen wieder. Eine Träne der Freude floh aus mein Auge. Chester leckte sie mit seiner Zunge weg. Die heiße Zunge hinterließ ein Kribbeln auf meine Wange.
>Wegen mir sollst du nicht weinen, mein Schnubbibubbi.< *g*
>Schnubbibubbi?<
>Yeah.< Chester grinste wieder so süß
>Na warte.<
Hinterhältig begann ich meinen Chaz auszukitzeln, besonders gefiel es mir an seinen geilen Bauch.
>Wah hör auf!<
Er bettelte um Gnade, doch da machte ich erst Recht weiter. Sein Lachen war wie Musik für meine Ohren. Chester krümmte sich vor Lachen. Nachteil für mich denn so wie er jetzt auf dem Bett lag kam ich schlecht an sein Bauch ran ab und zu gelang es mir aber. Seine Hände strichen mir durchs Haar, er wuschelte sie richtig.
>Hey meine Frisur.< gab ich im hohen Ton wieder
Aber so stur wie Chazy war wuschelten seine Hände weiter dran rum.
>Dir kann man auch nichts befehlen.< murmelte ich
>Ich weiß.< er lächelte
Seine Finger waren auf meinen Wangenknochen, sie drückten mein Gesicht zu ihm runter. Ohja lass mich seine Lippen spüren. Kurz davor platzte Joe herein.
>Ähm stör ich?< fragte er trügerisch
>Nein Joe<, ich hab nur was im Auge, Mike wollte nach schauen was es ist.< log Chester
>Aha, also wollte nur fragen ob wir heute zurück fahren.<
>Hä? Heute?< wollte ich wissen
>Ja es ist 0:05 Uhr, der 9.2.<
>9. schon?< platzte es aus mir raus
>Yo und wann fahren wir?< wollte Chester wissen
>Ich dachte so 22 Uhr.< antwortete Joe
>Ok dann geh ich jetzt lieber pennen.< meinte mein Engel
>Ich auch.< sagte Joe und ging
Chester sah mir in die Augen
>Hältst du eine Nacht neben Shifty noch aus?< fragte er vorsichtig
>Vertrau mir, ich werde es überleben.< gab ich als Antwort
Krach! Wieder ging die Tür auf.
>Mike kann ich kurz mit dir sprechen?< fragte Shifty
Ich merkte wie mein Schatz zusammen zuckte.
>Ja aber erst wenn ich das komische Ding aus Chester´s Auge draußen habe.<
Somit fuchtelte ich vorsichtig an sein Auge rum.
>So fertig.< täuschte ich vor
Chesters Grinsen war mal wieder zu niedlich für diese Welt.
>Nacht Chaz.<
Dann ging ich leider mit Shifty ins Schlafzimmer. Dort angekommen warf ich mich mit Klamotten ins Bett.
>Ich hab gehört das ihr heute wieder zurück fährt.<
>Yo stimmt.<
Uninteressiert drehte ich mich um sodass ich ihn nicht unbedingt ansehen musste. Nun kroch er auch ins Bett.
>Komisch…< sagte Shifty leise
>Was ist denn?<
>Ich glaub ich werde euch vermissen.<
>Oh.< bedauernd hatte ich Mitleid *lol*
>Nein im Ernst!< verteidigte er sich
>Ohja Ernst steht vor der Tür.< scherzte ich
>Och man ey vorhin haben wir uns noch intensive geküsst und nun machst du mich wieder runter.<
>Raffst du noch was? Das hat nichts zu bedeuten, also vergiss alles was heute passiert ist.< rief ich etwas lauter
>Pump mal wieder ab.< seine Stimme klang weinerlich
Gott ey wie konnte ich den nur küssen? Ich muss unter Drogen gestanden haben…Shifty merkte wohl das ich mich unruhig im Bett herum wälzte.
>Kannst du nicht still liegen?< fauchte er mich an
>nee.<
Der kann nerven, bin ich etwa Schuld wenn ich nicht schlafen kann oder was. Vor Langeweile begann ich ein paar Songs von Eminem runter zu rappen.
>Gibst du denn nie Ruhe?< genervt sah er zu mir
>Nee.<
>Kannst du auch was anderes sagen?<
>Hm?<
>Vergiss es.<
Es macht Spaß wenn man Shifty ärgern kann, der regt sich immer so schön auf.
>Stimmst du denkst über mich nach.< riss er mich aus den Gedanken
>Ich fühle das.< fügte er noch hinzu
>Ähm.<
>Sag mal ja oder nein.<
>Warum?< wollte ich wissen
>Mach nur einmal was ich dir sage.< verlangte er
>Lalala.< sang ich und musste lachen
>Sag jetzt ja oder nein.<
Neugierig auf das was kommen würde sagte ich ,,Ja“ aber das hätte ich lieber nicht sagen sollen.

Denn er kroch unter die Decke und leckte über meinen Bauch. Meine Augen weiteten sich.
>Hm…viel zu viel behaart aber sonst…ok.< gestand er
Geschockt sah ich ihn an.
>Was soll der Scheiß?<
>Hey, du hast ja gesagt, ich habe keine Schuld.< meinte er
>Shifty?< fragte ich provokant
>Ja?< hoffnungsvoll sah er mich an
>Deine Zunge ist scheiße!<
Nach diesen Worten drehte ich mich wieder um, siegerisch schloss ich meine Augen und träumte einen schönen Traum mit mir und Chester.
*Am morgen ca. 9:55 Uhr*
>Guten Morgen!< schrie Shifty laut
>Boah ey man du Penner!< schrie ich zurück
>Weckst mich hier mitten in der „Nacht“ ich hätte noch schlafen können du grinsender Kiffer.<
>Heute ist er letzte Tag, da will ich so viele Stunden wie möglich mit euch verbringen.< sagte Shifty
>Auch das noch.<
Der Tag fängt ja gut an. Schnell sprang ich aus dem Bett, rannte ins Zimmer von meinen Schatz. Dort angelangt krabbelte ich unter die Decke und schaute in das schlafende Gesicht. Wieder zuckte er leicht mit seiner Unterlippe…wo jetzt dieses geile Piercing befestigt war. Plötzlich machte er seine Augen auf, daher das ich auf seine Lippen achtete erschreckte ich mich als mein Blick wieder zu seinen Augen streifte.
>Der Tag fängt gut an.< freute sich er und lächelte
>Meiner hat nicht gut angefangen.< wimmerte ich
>Mein armer Schatz. Was ist denn passiert?<
Der blondhaarige rutschte näher zu mir sodass ich seinen Atem spüren konnte, dann sah er mir in die Augen.
>Der böse böse Mann namens Shifty hat mich unsanft geweckt, besser noch er schrie mir ,,Guten Morgen“ ins Ohr.< traurig suchte ich seine Hilfe
>Och mein armes Baby, komm mal her.<
Er drückte mich an seine Brust, deutlich hörte ich sein Herz. Beruhigend strich er mir durchs Haar, bis runter zum Rücken.
>Sag mal schläfst du nackt?< fragte ich ihn verwundert
>Nee, wie kommst du drauf?< stellte er mir als Gegenfrage
>Weil meine Hand sich auf den Weg dorthin macht.<
Breit grinsend streichelte er liebe voll meine Hand.
>Los jetzt will ich den Kuss.< bettelte ich
>Bevor uns irgendein Arsch wieder stört.< fügte ich noch hinzu
>Na dann hol ihn dir.< flüsterte Chester sanft
Doch ehe ich reagieren konnte kam schon wieder einer ins Zimmer gestürmt. Warum kommt immer erst einer wenn wir kurz davor sind uns zu küssen? Das ist doch nicht mehr normal, ist es zu viel verlangt seine Lippen auf meine zu spüren? Das kotzt mich an, mindestens seit Tagen versuchen wir uns zu küssen und immer muss einer stören, aber es gibt Hoffnung, wenn wir heute Abend besser gesagt morgen früh Zuhause sind dann kenn ich kein Erbarmen.

Chesters POV

Ist das noch normal? Jede 5 Minuten platzt hier einer rein, frag mich warum dieses Zimmer noch eine Tür hat.
>Kommt ihr frühstücken?<
Fragte uns Joey vorsichtig stumm nickten wir und latschten die Treppe runter. Ich war mal wieder der einzige der mit einer Boxe rum lief. Alle anderen waren schon angezogen. Shiftys Blicke waren die ganze Zeit auf mich gerichtet. Was glotzt der mich so bescheuert an? Ihm reicht es wohl noch nicht mit meinem Babe rum zu knutschen. Nach dem Frühstück legte ich das Geschirr in die Spüle, warf einen Blick zu Mikey, danach verschwand ich in mein Zimmer. Ganz ruhig zog ich mich an denn es war erst 10:20 Uhr. Bis 22 Uhr dauerte ja noch ne Weile. Endlich wieder Zuhause sein, hier halte ich es kaum noch aus. Hey warum bleib ich eigentlich den ganzen Tag immer in diesen stickigen Haus? Genau, ich geh frische Lift schnappen. Schnell stopfte ich eine Schachtel Zigaretten und ein Feuerzeug in meine Jackentasche, rannte die Treppen wieder runter, beinahe wäre ich die Treppe hinunter gefallen.
>Wo willst du hin?< kam von Shifty
>Spazieren gehen.< antwortete ich leise
>Wir kommen mit.< schrie Mike
So ganz einverstanden war ich damit nicht, Mike kann immer mitkommen wann er will…Joey auch…Shifty nicht. der nervt. Muss der unbedingt mitkommen? Leider beantwortete ich diese Frage selber, ich gab nach.
>Dann los.<
Sagte ich fröhlich und lächelte sie alle an. Mikes Augen strahlten mich an. Shifty schloss hinter uns alles ab, ich suchte die Hand von Mike, mit Erfolg. Händchenhaltend liefen wir so durch die Straßen von L.A., machten irgendwelchen Scheiß als ob wir 17 wären. Joeys Kind kam in ihm wieder hoch, das merkte man das er an fast jeder Tür Klingelsturm begann. Wir lachten alle drauf los als er von einer alten Oma angebrüllt wurde. Amüsant tranken wir Bier und rauchten. So wie früher. Mittlerweile kam ich mir echt wie ein Kind vor, denn so benahm ich mich auch. Von spazieren gehen verstand ich was anderes *g*. Joe und Shifty tranken mehr Bier als ich und Mikey zusammen, sie waren leicht angetrunken. Deshalb beschlossen Mikeybabe und ich sie zurück zu bringen. Als wir das erledigt hatten schnappte ich mir Mikes Hand und zerrte ihn wieder nach draußen.
>Meinst du wir können die zwei alleine lassen?<
>Keine Angst Mike, sie waren noch nicht mal richtig besoffen.< beruhigte ich ihn
In der Zwischenzeit sind wir in einer mir bekannten Gegend angekommen. Unsicher sah ich mich um…ich muss hier weg.
>Mikey Spikey komm lass uns woanders hingehen.<
>Warum denn?< wollte er wissen und sah mich neugierig an
>Weil…<
Bevor ich weiterreden konnte kam meine Vermutung um die Ecke. Ich richtete meinen Blick schnell zu Boden. Scheiße. Es war Samantha, mit ihren neuen Lover und Draven.
>Lass uns gehen Chester komm.<
Wir liefen an ihnen vorbei dabei sah ich sie nicht einmal an. Nicht mal Draven. Ich dachte es wäre geschafft, aber ich täuschte mich schon wieder.
>Chaz!<
Rief Samantha. Ich zuckte zusammen wollte am liebsten weiter gehen aber ich antwortete.
>Was ist?< gereizt drehte ich mich nicht einmal um
>Wie geht es dir?<
Fragte sie mich sanft und kam auf mich zu…bis ihre Schritte hinter mir verstummten. Zaghaft legte sie ihre Hand auf meine Schulter.

>Gut.<
Brachte ich kühl heraus. Mit ihrer Hand drehte sie mich so um, dass ich sie nun ansehen musste.
>Hey du hast dein Piercing wieder?<
>Siehst du doch.<
Mein Blick fiel zu Draven der in den Armen von diesen Typen lag.
>Chazy schau mich an.<
Doch ich tat genau das Gegenteil von dem was sie von mir verlangte. Der Kerl der meinen Sohn auf in den Armen hatte schaute mich von oben bis unten an.
>Chazy!< schrie Samantha gereizt
>Weißt du was, ich hab keinen Bock hier blöd rum zu quatschen.<
Nach diesen Worten drehte ich mich um und lief zu Mike der mich bedauernd ansah. Ein paar Schritte später blieb ich stehen.
>Sam?< rief ich leise
>Ja?< kam von ihr hoffnungsvoll zurück
>Bitte kümmere dich gut um Draven er ist mein ganzer Stolz, pass auf das ihm nichts schlimmes passiert.<
Eine kleine Träne flüchtete aus mein Auge. Mein Süßer gab mir seine Hand, ohne mich umzudrehen liefen wir weiter.
>Ich verspreche es dir Chester!<
Hörte man Samantha noch schreien. Die ganze Zeit dachte ich an Draven. Ich spürte die warmen Finger von Mike an meinen Nacken, wenn er nicht wär denn hätte ich mich schon längst ungebracht. Egal wo er mich berührte, es beruhigte mich sehr.
>Chaz!?< drängelte Mike
>Chazy, schau mal.< drängelte er weiter weil ich nicht antwortete
>Was ist denn Schatz?< rutschte es aus mir raus dabei sah ich in sein Gesicht
Ich bekam mit das Mikey nur in eine Richtung starrte, ich folgte seinen Blicken und mir lief ein Schauer über den Rücken.
>Hallo mein Chestibaby.<
Die eiskalte Stimme lies mich wissen das es Brian war.
>1. Ich bin nicht dein Chestibaby und 2. Wie kommst du hier her?<
Wut entwickelte sich in Mikes Augen.
>Hab ich dir etwa nicht gesagt das ich dir folgen werde?<
>Du mieses Arschloch warum lässt du mich nicht in Ruhe!?<
>Weil ich dich liebe verdammt noch mal.< schrie Brian
Er kam auf mich zu, blieb kurz vor mir stehen, er sah mir in die Augen. Zwischen uns war die hand von Mike, wenn Brian mir noch näher käme würde Mikey ihn weg schmeißen, das weiß ich.

>Vergiss mich und verlieb dich in jemand anderen.<
>Das hab ich schon all die Jahre versucht, aber der Kuss von damals raubte mir alle Sinne.< meinte Brian
Mit seinem Kopf kam er näher, er roch den Duft meiner Haare.
>Was würde ich nicht alles geben nur damit du mich liebst.<
Brian drückte mir einen Kuss auf die Stirn.
>Jetzt reichst aber!<
Kam Mike dazwischen, drückte Brian zur Seite und stellte sich schützend vor mir. >Verstehe, dann habe ich mich vorhin nicht verhört, wo Chester zu dir Schatz gesagt hat.< sprach er zu Mike
>Warum gehst du nicht einfach?< fragte Mike gereizt
>Warum hältst du nicht einfach deine Fresse und gehst ein Stück zur Seite?< erwiderte Brian
>Komm mit Mikey.< sagte ich schnell
Ich packte Mike am Arm und zerrte ihn ein Stück von Brian weg.
>Weißt du Mike du tust mir Leid.<
Erschrocken sah ich Brian an.
>Du bist viel zu gut für Chester.< fügte Brian noch hinzu
>Hör auf zu labern.< rief Mike
>Im Ernst, Chester braucht ein Mann an seiner Seite der genauso ein benutztes Stück Dreck ist wie er selbst, ein Versager so wie meine Wenigkeit. Ich bin genauso so heruntergekommen wie er.<
Tief getroffen weiteten sich meine Augen, meine Hand ballte sich. Benutztes Stück Dreck?
>Wer will denn schon mit einem ficken der von einem Bekannten durchgevögelt wurde, ich sag dir Mike mit mir tat man das gleiche, mich benutzte man auch.< sagte Brian weiter
Langsam bildeten sich Tränen in meinen Augen, den Blick zu Boden gerichtet. Ich spürte wie Mike mich ansah, fiel es ihm jetzt etwa wieder ein das ich mit Gewalt schon benutzt wurde? Ändert dass seine Liebe zu mir?
>Mike verlass Chester und such dir was Besseres! Chester braucht einen von seiner Sorte, ich bin einer davon.< sagte Brian grinsend
>Chester hat es nicht verdient dich als Partner zu haben.< fügte er noch hinzu
Tränen bildeten sich, sie platschten auf den Boden.
>Merkst du noch was für ne Scheiße du sabberst?`< schrie Mike ihn an
>Du erträgst bloß die Wahrheit nicht, verlass Chaz dann bist du glücklicher.< forderte Brian
>Als ob du die Wahrheit kennen würdest! Ich liebe ihn und er…er…ach er ist das wichtigste was mir bedeutet, wozu reg ich mich noch auf dieses Gespräch hat eh keinen Zweck!<
Mikey packte mich am Arm und zerrte mich von Brian weg. Immer noch den Blick zum Boden gerichtet hörte man noch das Geschrei von Brian.
>Ihr werdet mich eh nicht los! Egal wo ihr sit ich werde euch verfolgen!<
Die Worte verstummten. Auf den ganzen Rückweg redete ich nicht mit meinem Babe. Bei Shiftys Haus angekommen lief ich zielstrebig in mein Zimmer. Hart getroffen ward ich mich ins Bett. Ich bin nicht gut genug für Mike…ich bin doch nur ein kleines Stück Mist das man immer benutzen kann wann und wo man will. Niemand braucht mich. Ohne Lebenslust schloss ich meine Augen. Ob es stimmt was Brian da gesagt hat, das ich so nutzlos bin wie er? Wie kommt er aber darauf dass er nutzlos ist? Nach langem überlegen fiel es mir ein, Brian wurde als er 12 war auch vergewaltigt. Ob er das meint? Schließlich sagte er einer von seiner „Sorte“. Was ist wenn mich Mike verlassen wird? Oh nein an so was darf ich nicht denken ich brauche ihn ohne Mike wäre alles Sinnlos! Dadurch das ich Depp zu tief in meinen Gedanken versunken war spürte ich nicht wie Mike sanft über meinen Hals küsste. Angenehm öffnete ich die Augen schaute in das Gesicht des schwarzhaarigen der gerade im selben Augenblick zu mir sah. Nach langen tiefen Blicken machte er dort weiter wo er aufgehört hatte. Bin ich für Sex immer gut genug? Die Worte von Brian machten mir ein schlechtes Gewissen.

Mikes POV

Zärtlich liebkoste ich Chazys Hals, gerade wollte ich seine Lippen spüren als er mich leicht von sich drückte. Seine Augen strahlten keine Wärme aus, auch das Feuer konnte ich darin nicht erkennen, zu sehen war nur Ungewissheit.
>Liebling was hast du, ist es wegen diesen gestörten Brian?< fragte ich vorsichtig
Stumm nickte er nur. Aber ich küsste seinen Hals weiter, knöpfte das Hemd auf was er an hatte, was ein großer Fehler war.
>Mike hör bitte auf.<
Stur ignorierte ich die Bitte und umkreiste mit der Zunge die Brustwarzen.
>Hör auf.< rief er schon fast
Meine Zunge glitt weiter runter bis zu seiner Hose. Diese machte ich auf, zog sie leicht herunter. Ich nahm seine Hände führte sie unter mein T-Shirt, als Anzeichen das er mich berühren sollte. Nun knöpfte ich meine Hose auf und ließ somit auch seine Hände runter gleiten. Chester aber schreckte zurück sodass seine Hände wieder auf den Bett lagen.
>Bitte hör auf!< Chesters Stimme klang ernst
Als ich dabei war mich an seiner Unterhose zu schaffen zu machen fiel mir ein was ich hier tat.
>Willst du mich vergewaltigen oder was!?<
Rief Chester plötzlich, warf mich von sich runter und zog sich an. Fuck nein…nein, wie verpeilt muss ich gewesen sein. Beinahe, hätte ich ihn missbraucht.
>Schatz es tut mir Leid ich wollte nicht…<
Chaz sah mich verängstigt an, an seinen Augen erkannte ich dass die Begegnung mit Brian wieder in den Sinn kam.
>Chazy ich…verzeih mir.<

Ich krabbelte zu ihm denn er stütze seinen Rücken an der Wand ab.
>Mike sei mal ehrlich…brauchst du mich nur für deine Befriedigung?<
Geschockt sah ich ihn an. WAS!!!??? Wie kommt der nur darauf? Bestimmt wegen diesen bescheuertem Brian. Wenn ich wegen diesem Arschloch meinen süßen Chazy verliere dann spring ich von der Brücke.
>Chester ich liebe dich, klar gehört Sex dazu aber deshalb benutz ich dich nicht, lieber würde ich mich umbringen.<
>Ja aber Brian er sagte…< stotterte Chester
>Was der sagt kann man in die Tonne kloppen! Ich liebe dich, der Sex mit dir ist traumhaft, ich kann ohne dich nicht leben.<
>Mikey.< flüsterte er während Tränen an seinen Wangen runterliefen
>Ich verzeih dir.<
Glücklich umarmten wir uns, seine hand streichelte meinen Rücken, fuhren sanft durch mein Haar.
>Weißt du was Mikey?<
>Du wirst es mir sicherlich gleich verraten Chaz.<
>Es ist 20 Uhr.< flüsterte er in mein Ohr
Ein breites Grinsen huschte über sein Gesicht, wie sehr ich dieses Grinsen liebe!
>Werde dann mal meine Sachen packen.<
Und schon stand Chester auf, krallte sich seine Tasche und schmiss haufenweise Klamotten hinein. Dabei sah ich ihm zu denn ich hatte fast alle meine Sachen in meine Tasche gelassen sodass ich nicht mehr packen musste. Eben legte mein Süßer seine Jacke zusammen, doch ein Zettel flog aus der Jackentasche. Unauffällig griff ich nach diesen, faltete ihn auf und musste lächeln. Auf dem Zettel war eine kleine Zeichnung von mir und ihm wie wir uns gerade küssten. Darunter stand: ,,Mike ich liebe dich, du hast mir gezeigt was Liebe ist.“. Gerührt sah ich zu Chester.
>Hattest du das Langeweile?< fragte ich und grinste
Chazy guckte verdattert zum Zettel und lief rot an, was total süß aussah denn so hatte ich ihn noch nie gesehen.
>Gib den Zettel her!< verlangte Chazy
>Hol ihn dir doch.<
So steckte ich den Zettel in meinen Kragen der dann unter mein T-Shirt fiel.
>Du wirst lachen, das wird ich machen.<
Chester kam auf mich zu drückte mich aufs Bett, seine Hände fuhren unter mein Shirt und kitzelten mich leicht. Nachdem er die Skizze zurück hatte versteckte er es in seiner Hosentasche. Ohne Gnade kitzelte er weiter und lachte mit mir mit. Mein Blick schweifte zur Uhr 21 Uhr. 21 Uhr! Das merkte Chester auch, sprang auf und stopfte die letzten Teile in die Tasche. Danach holten wir meine und gingen runter zur großen Halle. Unten angekommen standen Joe und Shifty schon bereit. Paar Minuten später machten wir uns auf den Weg, zuerst fuhren wir mit der Straßenbahn, bis hin zum Bahnhof. In der Empfangshalle angekommen kaufte Joey sich einen Schlüsselanhänger, nicht irgendeinen nein, es war ein Frosch. 21:50 Uhr latschten wir zu den Gleisen. Nach gut 13 Minuten kam der Zug der mich endlich nach Hause fahren wird, zu Chazys Wohnung *frech grins*. Wir drei verabschiedeten uns von Shifty der Tränen in den Augen hatte, war mir aber egal. Hauptsache weg hier. Lange umarmte Shifty meinen Süßen und bedankte sich noch einmal. Joe führte uns zu unserer Abtei, müde warf ich meine Tasche auf die Ablage, setzte mich auf meinen Platz.

Chesters POV

Ich kann es kaum erwarten meinen Rob, Phi und Brad wieder zu sehen. Der heutige Tag war der Horror, hintereinander musste ich Sam und Brian ertragen. Aber im Ernst, ist Mike viel zu gut für mich? Muss ich mich ändern? Und warum wollte ich vorhin nicht mit ihm schlafen? Ich bin so ein Idiot, ein Versager wie hält es mein Engel nur mit mir aus? Ach hör auf so zu denken Chester, genieß dein Leben aber was für ein Leben? Jetzt führ ich schon Selbstgespräche *seufz*. Man ich muss noch das Geschenk für meinen Engel kaufen…in 2 Stunden ist es 0 Uhr der 10.2. Scheiße, könnte knapp werden. Hehe, eben ist mir was Schönes eingefallen das muss ich Joey und den anderen noch verraten.
>Joey?<
>Ja Chester?<
>Nachher muss ich mal mit dir und den anderen reden, ohne Mike.<
flüsterte ich denn mein Süßer schlief
>Geht klar.<
Einverstanden zwinkerte er mir zu. Plötzlich vibrierte mein Handy. Sam rief mich an, aber ich drückte sie weg. Das fehlt noch, die hat mich nicht mehr anzurufen. Soll sich lieber um ihren Freund kümmern vor allem um Draven.
>Joey komm mal mit.<
Spontan entschloss ich mich ihm meinen Plan jetzt schon zu sagen dann kann er den anderen davon berichten. Ich schleifte Joe mit ins Klo und machte ihm klar was in meinem Kopf vor ging.
>Du bist sicher das er auch dort mit hin geht?< wollte Joey wissen
>Er muss, wenn nicht dann zerr ich ihn dort hin.<
>Okay, werde es den anderen nachher oder morgen sagen.< meinte Joe
>Hauptsache sie wissen es.<
Dankendumarmte ich Joe, gemeinsam liefen wir wieder zu den schlafenden Mike. Während mein baby ruhig schlief langweilte ich mich zu Tode. 5 Stunden und 50 Minuten sind vergangen. Nur noch ein paar Minuten dann bin ich mit Mike alleine. Wie sehr sehnte ich mich nach seinen Lippen.
>Mikey.< flüsterte ich in sein Ohr
>Shinnizzle wach auf.< fügte ich sanft hinzu
Darauf öffnete er seine Augen und sah mich verträumt an.
>Wir sind gleich Zuhause.<
>Echt? Geil!< freute sich Mike
Dann hielt der Zug, mit unserem Gepäck stürmten wir raus. Zu schnell liefen wir denn Joey fiel die Treppen vom Bahnhof runter.
>Joe!<
Brüllte ich so laut wie es meine Stimme mir erlaubte, panisch rannte ich zu Joey der auf dem Boden lag und klagte.
>Hast du dich sehr verletzte?< fragte ich ihn und beugte seinen Oberkörper nach oben
>Nein.< antwortete er und stand langsam auf
>Komm mal her.<
Sagte ich leise legte seinen Arm um meine Schulter. Mein Schatz nahm meine Tasche, humpelnd ging es voran.
>Was glotzt ihr denn so blöd, man ihr scheiß Penner geht aus dem Weg!<
Schrie ich aggressiv zu den Schaulustigen die um uns herum standen. Diese gingen mir lieber aus dem Weg
>Mikey geh mal schon zu mir ich bring Joe noch nach Hause.<
Ich gab ihm den Schlüssel, lange starrten wir uns an dann ging er. Es war 4 Uhr morgens, hoffentlich passiert ihm nichts. Mit einem Taxi fuhren wir zu Joe, ich bezahlte. Müde schloss ich die Haustür auf, legte Joe gleich ins Bett.
>Danke Chazy.<
>Nichts zu danken ruh dich aus, beweg deinen Fuß nicht allzu viel.<
>Geht klar Krankenschwester.< Joe grinste
>du mal wieder, ich geh dann.<
Ich verabschiedete mich von Joey und stampfte mir meinen Weg durch den hohen Schnee. Zitternd kam ich dann an meinem Haus an, ich klingelte. Sehnsüchtig flitzte ich die Treppen rauf, an der Tür stand Mike.
>Ist dir was passiert?< fragte ich ihn panisch
>Nein, wieso?<
>Weil ich Angst um dich hatte, wer weiß wer sich so spät in der Nacht noch rum treibt, deshalb wollte ich so schnell wie es geht bei dir sein.<
Er wollte mich gerade küssen, aber ich legte meinen Zeigefinger auf seine Lippen.
>Warte.<
Nun stürmte ich in die Wohnung. Mike folgte mir.
>Bleib hier.< befahl ich
Und er machte es sich im Wohnzimmer bequem. Stattdessen ging ich ins Bad, verschloss die Tür. Heißes Tür lief in die Wanne und die am Rand mit brennenden Kerzen geschmückt war. Bis das Wasser knapp unter dem Rand war knipste ich das Licht aus. Die Kerzen spendeten genug Licht. Ich zog mich komplett aus, wickelte ein Handtuch um meine Hüften. Legte meine Klamotten und Brille auf einen Schrank und schlich mich zu Mike. Daher das er mit den Rücken zu mir saß verdeckte ich seine Augen mit meinen Händen. So führte ich ihn ins Bad, schloss ab, ließ ihn kurz vor der Wanne stehen, verbat ihm die Augen zu öffnen. Lächelnd fiel mein Handtuch zu Boden, leise stieg ch in das heiße Wasser. Danach durfte Mike seine Augen wieder öffnen. Strahlend sah er mich an, zog sich auch aus. Ich reichte ihm meine Hand, er kam zu mir ins heiße Wasser. Mein Engel setzte sich auf mich weil ich lag. Sanft krauelten meine Finger an seinen Nacken, drückten seinen Kopf zu mir herunter. Liebevoll legte ich meine Lippen auf seine. Sehnsüchtig knabberte er an meiner Unterlippe, da wo das Piercing war. Meine Hände fuhren seinen Rücken raus und runter, unsere Zungen begannen zärtlich miteinander zu kämpfen. Meine linke Hand streichelte sein bestes Stück, von da an wurde seine Zunge wilder, schneller, Mike stöhnte. Ein paar Streicheleinheiten später bekam er einen Steifen das war mein Zeichen. Ich rutschte leicht nach oben, dann drang er in mir ein. Endlich verschmolzen wir wieder, wie lange ich mich danach gesehnt hatte. Ab jetzt umkreiste Mike mit der Zunge mein Piercing, setzte eine Hand an meinen Po an und drückte meinen Unterkörper hoch. Stöhnend und schwitzend wurden seine Bewegungen schneller. Jede Bewegung genoss ich, genauso wie jede einzelne Berührung. Keuchend presste ich seinen Körper so nah wie es an meinen, küsste ihn intensiver. Mike kam zum Höhepunkt. Schwer atmet legte er seinen Kopf auf meine Brust und glitt vorsichtig aus mir. Sanft richtete ich uns so hin dass ich nun auf Mikey saß. Grinsend strich ich durch sein Haar, fing an an sein Oberläppchen zu knabbern und lecken, meine Zunge glitt rüber zu seinen Lippen. Umkreiste diese, sanft saugte und biss ich in seinen Hals, er keuchte. An seinen Brustwarzen angekommen verwöhnte meine Zunge diese. Mittlerweile spürte ich seine Finger an mein bestes Stück. Ich bekam einen Steifen, dann drang auch ich vorsichtig in meinen Engel ein. Zuerst bewegte ich mich langsam, nach und nach wurde ich schneller. Die Hände von Mike lagen auf meinen Po und massierten diesen. Wild küssten wir uns, eine Hand von mir streichelte seinen Kinnbart. Als ich kam glitt ich aus Mike und sah ihn an. Seine Blicke waren voller Lust was mir zeigte dass er s noch mal wollte. Also begann ich die schöne Prozedur erneut. Schwach biss ich in seine Brustwarze, zwischen zwei Fingern war die andere und wurde nicht vernachlässigt.
>Oh Chazy.<
Stöhnte Mike und krauelte meinen Bauch.
>Es ist so schön.<
Sagte er leise und strich durch meine Haare. Inzwischen war meine Zunge an seinen Bauchnabel, umkreiste diesen und leckte drüber. Dann presste ich seinen Unterkörper leicht zu mir hoch. Ich nahm seinen kleinen Freund in den Mund dort verwöhnte „ihn“ meine Zunge weiter. Ab und zu musste ich Luft holen, denn ich musste tauchen damit ich „ihn“ verwöhnen konnte. Lustvoll streichelte ich die Hoden, er bekam einen Steifen.
>Chester…du….du bist so geil.<
Hörte ich ihn nuscheln, darauf lächelte ich leicht. Seine Beine umschlangen meinen Rücken die Hände lagen an meinem Nacken und krallten sich dort fest. Mike stöhnte immer lauter, als ich die Spitze von „ihn“ mit Küssen zubombte flippte er total aus und rief immer meinen Namen. Spielend leckte meine Zunge die Spitze ab. Wenige Augenblicke später kam er laut stöhnend, ich schluckte. Nun tauchte ich auf, kaum war ich an der Oberfläche zog er mich am Kinn zu sich rauf und steckte seine Zunge in meinen Mund. Minuten vergingen bis unsere Zungen sich lösten. Ich sah in seine Augen, befriedigt strahlten mich diese an. Ich streichelte seine Wange, Mikey lächelte wieder so süß. Zufrieden zog er den Stöpsel, das Wasser sank. Wir beide stiegen aus der Wanne, trockneten uns ab.
>Hach mein Süßer.<
Flüsterte Mikey und verpasste mir einen Kuss.
>Hat lange gedauert bis ich dich wieder so befriedigt sah.< sagte ich
Mike grinste voll niedlich und krallte sich eine frische Boxe die auf der Waschmaschine lag, ich tat es ihm gleich.

Mikeys POV

Das war so geil, mit dem Piercing kann man schön spielen, man ich könnte vor lauter Glücksgefühle platzen. Nee ey der Typ ist so sexy. Jetzt schwärm ich schon wieder. Aber wenn es doch stimmt *g*. Wie sehr habe ich seine Berührungen vermisst, vor allem seine süße Zunge. Der Sex mit meinen Süßen war und wird immer der beste/schönste bleiben. Überall wo er mich berührt kribbelt es und lässt einen heißen Krater zurück. Aber nun bin ich erschöpft und müde, es war 6:45 Uhr. Ich packte Chazy am Handgelenk und zerrte ihn in mein Zimmer auf mein Bett. Dort lag ich an der Wand und er neben mir. Ich kuschelte mich an seine heiße Brust, beruhigend strich er mir über den Rücken und flüsterte das er mich über alles liebt. Gott warum ist der nur so süß? Das geht doch gar nicht…doch wie ich sehe geht das. Auf jeden Fall drückte er mich an sich und gab mir Küsse auf die Stirn. Bis irgendwann meine Augen zu fielen. Am nächsten Morgen war ich früher wach als mein Schatz, ich lag immer noch in seinen Armen. Zart fuhr ich mit einem Finger über die nackte Brust, davon wurde er wach.
>Morgen mein Liebling.< flüsterte ich
>Guten Morgen Babe.<
Sagte Chester, hob mein Kopf hoch, er drückte die Lippen auf meine.
>Wie früh ist es denn?< fragte er noch im Tiefschlaf
>14:09 Uhr.< antwortete ich
Chester gähnte und kuschelte weiter. Schnurrend rieb er seinen Kopf an meine Wange.
>Was gibst du denn für Geräusche?< fragte ich lachend
>Grrr.<
>Man Chazy du machst mich nervös.<
Schnell leckte er an meine Wange, er kicherte. Seine Finger lagen auf meinen Bauch. Langsam begann er mich dot zu kitzeln. Laut lachte ich und verlangte das er aufhören sollte. Was er auch tat. Voll niedlich sah er mich an.
>Süßer?<
>Ja Chaz?<
>Du bist so süß.<
Schwärmte Chazy und strich mit den Handrücken über meine Wange. Voller Wärme blitzten seine Augen mich an. Liebesuchend schmiegte er sich an mich. Wieder lag ich in seinen Armen, wo ich mich geborgen fühlte. Sein Kinn stützte er auf meinem Kopf ab. Deutlich spürte ich seinen Atem hörte seinen Herzschlag, oder war es meiner…oder sogar der von uns beiden? Genau wusste ich es nicht.
>15 Uhr treffen sich die anderen bei Joey.<
>das ist bald.< meinte ich
Chazy nickte.
>Aber ich will jetzt nicht weg, es ist grad so schön.< flüsterte Chester
>Wir müssen aber.<
>Och man.< stöhnte er
Chester stand auf und ging aus meinem Zimmer, vorher küssten wir uns innig. Gähnend quälte ich meinen Körper ausm Bett und zog mich an. Im Flur traf ich auf meinen Süßen der auch angezogen war. Gemeinsam aßen wir unser Frühstück, danach machten wir uns auf den Weg u Joe. Vor Joes Haustür küssten wir uns intensiv, wer weiß wie lange es dauern wird bis sich unsere Lippen wieder berühren. Den Kuss genoss ich, dann klingelte ich. Ein breitgrinsener Phoenix öffnete die Tür, umarmte uns lange und führte uns zum Wohnzimmer. Erstaunt blickte ich zu Joe, der am Fensterbrett saß und aus Spaß Eier auf die Autos warf. Verdutzt sah auch Chazy zu ihm.
>Geht’s dir gut?< fragte ich vorsichtig
>Yo Mike, bestens.<
Joey drehte sich zu uns um, ein Lächeln verzierte sein Gesicht.
>Wenn er andere Leute ärgern kann, dann muss es ihm gut gehen.< nuschelte Chaz zu mir
>Das hab ich gehört!< schrie Joe
Mit großen Schritten kam er in unsere, bessere gesagt in Chesters Richtung, mit einem Ei in der Hand.
>Nee oder…< wimmerte ich leise
Der will doch nicht meinen Süßen mit einem Ei beschmieren? Nur ich darf ihn mit irgendwas einschmieren, nur ich! Bereits stand Joe vor ihm und hielt ihm das Ei unter die Nase.
>Wenn du das tust wirst du es bereuen!< warnte Chester und schaute Joe ernsthaft an
Ehe man sich versah hob Joe mit drei Fingern sein T-Shirt hoch man hörte nur noch das Knacken vom Ei. Chesters ganze Brust un der Bauch war mit dem Eigelb bedeckt. Das sah man denn er zog gelassen sein T-Shirt aus. Zugegeben, mir wurde heiß, als sich Chazy das Shirt vom Leib riss, sehr heiß sogar.
>Du hast es nicht anders gewollt.<
Schnell warf Chester zu Joe seinen fiesen Blick zu, dann ging er ins Schlafzimmer von Joe.
>Was hat Chazy Chaz bloß vor?< fragte Brad der ein Bier trank
>Er wird doch wohl nicht?< Phoe ahnte etwas
Dann kam mein Racheengel aus dem Raum in der Hand hielt er das größte Frosch Plüschtier was Joe besaß, für Joe war es sein ein und alles.

>Chester?< Joes Stimme klang ängstlich
Ein hinterhältiges Grinsen breitete sich in Chesters Gesicht aus mit dem Piercing sah das total sexy aus. Seine Augen strahlten eine leichte Wut aus und er rieb das Plüschtier an seinem Oberkörper, nun klebte das Eigelb und die Eierschalen an den Frosch. Stark warf er das Plüschtier zu Joe.
>Das ist der Dank dafür wenn man dich am frühen Morgen heim bringt weil man sich Sorgen macht das du mit deinem Fuß noch mal umknicken könntest. Ich bin aber kein Idiot und verzeih dir so einfach.< sagte Chester
>Chazy tut mir Leid, verzeihst du mir?< bettelte Joe
>Yo.<
Antwortete Chazy schnell und grinste. So ein Vollidiot *lach* ich dachte er will ihm nicht so schnell verzeihen aber gut.
>Kann ich mich bitte mal duschen?< fragte Chester und strich über seine Brust da er noch voll mit Eierschalen war.
>Nur wenn du den hier mit nimmst.< mit dem Finger zeigte Joe auf den Frosch
Ich fing an mit kichern, ungeduldig wartete ich auf dass was Chester antworten würde.
>Fuck, mit dem Ding da? Wer weiß ob da nicht vielleicht eine Minikahmara versteckt ist, nagut, gib das Vieh her.<
Mein Schatz stampfte zu Joe, riss ihm das Plüschtier von den Händen und rannte ins Bad.. Erst jetzt fiel mir ein mich hinzusetzen. Neben mir saß Rob der immer heimliche Blicke zu Brad warf. Ungewollt grinste ich. Das prasseln des Wassers von der Dusche konnte man sehr gut hören, im Raum war Totenstille.
>Hoffentlich stellt er nichts perverses mit meinem Frosch an.< klagte Joe
>Wirst du schon sehen ob weiße Flecke dran sind.< rief Brad und lachte
Ach wie gerne würde ich jetzt der Frosch sein, aber jetzt konnte ich nicht ins Bad gehen, Joe muss ja nicht wissen das Chazy und ich zusammen sind *g*. Von mir aus brauch es keiner wissen.
>Wie war es eigentlich bei Shifty?< wollte Phi wissen
>Thema wechseln!< schrie ich schnell
Alle glotzten mich nur blöd an.
>Ihr hättet mal sehen sollen wie Joe die Treppe runter geknallt ist.< ich musste lachen
>Das ist nicht witzig.< verteidigte sich Joe
>Naja, aber es sah lustig aus.< kichernd lehnte ich mich zurück. Phi lachte auch leise mit. Unerwartet knallte die Badtür auf, nur mit einem Handtuch um den Hüften stolzierte Chazy heraus. Ich spürte wie alle ihn ansahen.
>Joe hast du mal ne Boxe für mich?< er kratzte sich am Kopf >Denn die ist nicht von deinem Ei verschont geblieben.< fügte Chester noch hinzu
>Die dürfte dir aber zu groß sein.< sagte Joe und starrte aufs Handtuch
>Egal!< brachte Chester raus und merkte Joes Grinsen
>Was grinst du so bedeppert?<
>Chazy? Was würdest du machen wenn das Handtuch runter fallen würde, so ganz plötzlich?<
Ich erschrak, Joe will sich doch wohl nicht das Handtuch krallen? Wenn ja dann stell ich mich vor meinen Schatz.
>Ich würde dir den Kopf abhacken.< antwortete Chester kühl
>Also los, bring mich zu deinen Boxen.< fügte er noch hinzu
>Ist ja gut.<
>Ich komm mit.<
Fest entschlossen sprang ich auf, Chester lächelte mich an. Dann gingen wir ins Schlafzimmer. Joe öffnete einen Schrank.
>Hier Chazy, dein Tanga.< sagte Joe und grinste breit

>Hau ab mit dem Dreck sehe ich so aus wie du?< schrie Chazy
>Reg dich nicht auf.< meinte Joe
>Du willst bestimmt eine karierte Boxe stimmst Chester?< fragte ich
Er hingegen grinste.
>Na und ob.<
>Okay hier, bitte, das ist die kleinste Größe die ich besitze.<
>Her damit.< Chazy krallte sich die Boxe
Nach diesen Worten packte ich Joe an den Schultern, wir drehten uns um. Ich will ja nicht das jeder meinen geilen Chazy nackt sieht.
>Och fuck, immer noch zu groß.< er klang traurig
>Was, ey, was hast du denn für schmale Hüften!?< meckerte Joe
>Hast du was gegen meine Hüften auszusetzen?<
>Joe die sind viel geiler als deine Enten Schenkel.< mischte ich mich mit ein
>Na danke.<
>Bitte.<
>Hört auf, ich nehme die wenn sie rutscht werd ich es schon merken!<
Nun zog er sich wieder komplett an, aber es fehlte noch ein T-Shirt.
>Joe hast du mal…<
Bevor er seine Frage beenden konnte zog ich meinen Pullover aus und gab ihm meinen Engel, zum Glück trug ich darunter noch ein T-Shirt.
>Danke mein Shinnizzle.<
Stolz streifte er sich den Pulli über seinen Oberkörper, dieser war ihm aber auch zu groß, was ihm anscheinend nicht sonderlich störte. Gemeinsam gingen wir zu den anderen. Aber bevor Chazy sich setzen konnte stand Brad auf und ging mit Chester in die Küche. Ich verstand nur dass Brad dringend mit Chaz reden müsste.

Chesters POV

In der Küche setzte ich mich auf einen der vier gepolzerten Stühle, Brad tat es mir gleich.
>Was willst du mir sagen?< fragte ich Brad
>Na also….< Brad stockte
>Was also?< stocherte ich weiter
>Es ist nicht leicht.<
Ich legte meine Hand auf seine Schulter denn er saß vor mir, auf die Hoffnung dass er sich beruhigt, mit Erfolg.

>Ja nun…also…ich und Rob…wir lieben uns.<
Nach diesem Satz atmete er auf, deutlich spürte ich seine Erleichterung. Lächelnd schaute ich Brad an.
>Süß wie lange denn schon?< fragte ich einfach mal
>Süß? Äh ja ungefähr einen Monat.< gestand Brad und freute sich
>Wissen die es auch Joe und Phi?<
>Phi weiß es, Mike und Joe noch nicht, bei Joe weiß ich nicht wie er reagieren wird, ich fand noch keinen richtigen Zeitpunkt es ihm zu erklären.<
>Morgen wird alles geklärt, du wirst reflexartig handeln müssen.< meinte ich
>Hä? Wie jetzt?<
>Wirst schon sehen, ähm kennst du den Plan für morgen?<
>Yeah Joe hat mir alles erzählt, wo wir hingehen müssen und so.<
>Gut so, los lass uns zu den anderen gehen.<
Brad folgte mir in Wohnzimmer. Dort herrschte pure Langeweile alle gammelten herum und starrten Löcher in die Luft. Zielstrebig setzte ich mich ans offene Fenster und zündetet mir eine Zigarette an.
>Und jetzt?< fragte Rob ernst
>Wir könnten das Penis Spiel spielen.< schlug ich grinsend vor
>Yo!< schrie Brad in die Runde
>Das machen wir.< stimmte Joe mir zu
>Penis.< fügte Joey so leise wie es ging hinzu
>Chazy hat einen geilen Penis.< sagte Mike etwas lauter
Alle sahen ihn an, man sah wie Mikeys Wangen sich leicht rot färbten.
>da kennt sich einer aber aus.< meinte Phi
>Mensch kommt es ist nur ein Spiel.< ernt zog ich an meine Kippe
>Phoenix hat keinen Penis.< sagte ich
>Chesters Penis besitzt ein Piercing.< wollte sich Phi rächen
>Davon wüsste ich aber was, egal, Robs Penis ist heimlich ein Drummer.< grinste ich
Genau da kicherte Brad, voll niedlich.
>Frösche haben den größten Penis.< sagte Joe etwas lauter
>Joe hat Schuppen am Penis.< rief Mike
>Was na warte! Mikeys Eier verdecken seinen Penis.< schrie Joe
>hey hey hey, nichts gegen Mike! Joe hat Warzen am Penis.< schrie ich als Rache in sein Ohr
>Man das macht keinen Spaß mehr.< nürgelte Joe und bockte
>Das ist doch nur ein Spiel.< meinte Mike
Ich nahm Joey in den Arm, gleichzeitig warf ich die Kippe aus dem Fenster.
>Chazy wir müssen gehen.<
Mikey sah zu mir.
>Okay.<
Also verabschiedeten wie uns von Phi, Brad, Rob und Joey und gingen zu mir. Dort angekommen rannte ich zum Telefon. Als mein Telefonat fast beendet war hörte Mike die letzten Worte.
>Aber tragt es vorsichtig die Treppen rauf.< flüsterte ich in den Hörer
Dann legte ich auf.
>Wer soll was hoch tragen?< wollte Mike wissen
>Nichts schon gut Schatz, los komm ins Bett.< bettelte ich
Lächelnd kroch er in das Bett, wie ein Tier kuschelte ich mich an meinem Schatz an. Schnurrte wie eine Katze.
>Du und deine komischen Geräusche.<
>Miau?< gab ich von mir
Darauf lachte Mike
>Wie süß.< schwärmte er
Meine Lippen legten sich auf seine, zärtlich fuhren meine Finger durch sein Haare, dann wuschelte ich es durch.
>Hey meine Frisur.< meckerte er und sah mich mit seinen zerzausten Haaren an
Ich hingegen lachte laut, nun attackierte er mich indem er mich an meinem Bauch auskitzelte. Vor lauter Lachen krümmte ich mich und empfand tausende von Glücksgefühlen. Nachdem er mich ausgekitzelt hatte strich seine hand über meine Wange. Glücklich schmiegte ich meinen Kopf an seine behaarte Brust, morgen hat er Geburtstag, mein Süßer weiß gar nicht was ich im Schilde führe *hehe*. Vor Müdigkeit fielen meine Augen zu.

Mikeys POV

>Süßer wach auf.< flüsterte er mir ins Ohr
Als ich die Augen auf machte schaute ich schon in sein Gesicht.
>Morgen, bist du böse das ich dich geweckt habe?<
>Nein Engel, ich bin froh, also komm her.< sagte ich
Schon küssten wir uns innig.
>Herzlichen Glückwunsch mein Engelchen.< flüsterte er langsam
Ich musste lächeln denn in diesem Moment funkelten seine Augen. Und seine Stimme klang so sanft als er mir gratulierte, einfach zu süß für diese Welt. Wir standen vom Bett auf und zogen uns an. Kaum waren wir fertig klingelte es an der Tür, es war Joe. Dieser rannte die Treppen rauf, begrüßte Chazy und fiel mir in die Arme.
>Alles Gute Mikey Spikey.< gratulierte er auch mir
>Danke Joey.<
>Seit ihr bereit?< fragte Joe
>Für was?< neugierig zog ich an Chesters Shirt
>Komm einfach mit.< rief Joey der schon an den Treppen stand
>Und wenn ich nicht will?<
>Dann gibt es Liebesentzug.< sagte Chester ganz ganz leise
Somit ging ich lieber freiwillig mit. Aber unten vor der Haustür blieb Chester stehen.
>Geht ihr beide durch den Keller, ich geh hier vorne raus.<
>Hä? Warum?< wunderte Joe und ich im Chor
>Fragt nicht, macht es einfach.<
Fraglich gingen wir durch den Keller an der Straßenecke kamen wir raus, mindesten 30 Minuten wenn nicht noch länger warteten wir auf mein Liebling. Dann kam er angerannt.
>Wo warst du denn so lange?< fragte ich nach
>Ich hatte was sehr wichtiges zu erledigen.< meinte Chaz
Dann nahm er mich an die Hand ca. 25 Minuten liefen wir durch die Gegend, bis wir an einem Hinterhof ankamen. Dort öffnete Joe eine Tür. Wir gingen rein, erst durch einen langen schwarzen Flur, dann erkannte man buntes Licht und tanzende sondern Rock/Alternative. Mitten in der Menge trafen wir die anderen, die mir auch gratulierten. Danach wollte Chester ins Getümmel, ich wollte ihm am Arm fest halten aber ich schaffte es nicht mehr.
>Wo willst du jetzt schon wieder hin?<
Aber er verstand mich wegen der lauten Mucke nicht. Dann sah ich ihn nicht mehr, also wendete ich mich an Rob.
>Was wollen wir hier noch?< fragte ich ihn
>Was ist das denn für eine Frage? Schau mal zur Bühne dann weißt du schon warum.< grinste Rob
Ich hörte auf ihn und drehte mich zur Bühne um. Meine Augen wurden größer, er hielt ein Mikro in der Hand.
>Hey Leute, seid ihr gut drauf!?< schrie er ins Mikro
In Gedanken hätte ich ihn von der Bühne geworfen, komisch, aber es war schon ein wenig peinlich, was hat mein Chaz da zu suchen. Schließlich beantworteten die Leute seine Frage mit ein lautes „Ja“.
>Yeah!< freute sich Chaz und grinste
>Heute an ein wichtiger Mensch Geburtstag, der mir sehr Nahe steht…als alles andere.< sagte Chester
Meine Augen strahlten
>Also möchte ich euch bitten, mit mir und meinen Freunden abzurocken, bis die Bude zusammenbricht!< dabei wurde er immer lauter
>Yeah!< schrien die Leute
>Aber bevor hier gleich die Fetzen fliegen…<
Chester schnappte sich eine Gitarre und sprach weiter.
>…will ich den Lieblingssong von dem Geburtstagsmann singen und spielen.<
Nein oder? Wird er etwa…Chester…
>Nehmt euren Schatz in den Arm und haltet ihn fest, der folgende Song heißt…My december.<
Dann setzte sich mein Schatz auf den Rand der Bühne und begann zu spielen/singen. Alle Paare tanzten um mich herum, wie hypnotisiert stand ich in der Mitte, widmete meine Aufmerksamkeit auf Chesters Stimme und seine Gitarre. Tränen bildeten sich in meinen Augen. Lächelnd schloss ich meine Augen spürte deutlich die Liebe von Chaz. In meinen Bauch stieg dieses Kribbeln auf, wie am Tag als ich meinen Chaz zum ersten Mal sah. Es fühlte sich so an als ob seine Stimme nicht nur durch meinen Ohren geht. Noch ahnte ich nicht, was Chazy vorhat. Er beendete den Song, legte die Gitarre und das Mikro weg, süß lächelnd sah er zu mir. Danach sprang er von der Bühne und kam auf mich zu. Die Lippen zusammengepresst und den Blick zum Boden, erst als er dicht vor mir stand, sah er in meine Augen. Boah seine Augen strahlten so viel Liebe aus.
>Mike kein Mensch kann mich von dir trennen, ich kann es gar nicht beschreiben wie sehr ich dich liebe…ich bin mir auch nicht sicher ob ich dich für immer glücklich machen kann…aber…ich will dich niemals verlieren…Mike ich bin verrückt nach dir, ich liebe dich über alles!<
Nach diesen langen Vortrag besiegelte er es mit einen Kuss. Ich konnte die Blicke der Leute nicht sehen, aber spüren konnte ich sie. Mein Schatz setzte noch einen Drauf, sanft kämpften unsere Zungen. Anscheinend störte es ihm nicht das wir nun unsere Liebe zeigten. Man hörte dass Joe in Ohnmacht gefallen war. Hinter Chester knutschten Rob und Brad, auch alle anderen Homosexuellen fingen an sich zu küssen. Nach dem Kuss sah ich ihm in die Augen, seine Hand strich über meine Wange.
>Weißt du wie scheiß egal es mir ist was andere sagen, solange du bei mir bist bin ich stark genug alles zu überstehen.< flüsterte er
>Chester, ich weiß nicht was ich sagen soll…< stotterte ich
>Dann küss mich.< warm lächelte Chaz
Meine Lippen legten sich auf seine, zart knabberte ich an sein Unterlippenpiercing.
>Hey ihr Turteltauben wir wollen feiern.<
Meckerte Phi und tätschelte mit seiner hand auf meinen Kopf.
>Ist ja gut.< sagte Chazy traurig
Dann erwachte Joe.
>Bite sagt mir das es nicht wahr ist was ich da gesehen habe.< flehte er
>Doch ist es Joey.< rief Chaz locker zu
Nun packte mich Chester am Handgelenk und zog mich auf die Tanzfläche.
>Chester.< unsicher sah ich zu ihm
>Beachte die anderen nicht.<
Meine rechte Hand führte er an seinen Hüften, so genossen wir einen Schmusesong, dicht aneinander gepresst. Den ganzen Abend amüsierten wir uns 6, rockten, feierten, lachten. Wir feierten bis 5 Uhr morgens durch. Wir waren auf den Rückweg, aber wegen dem sturzbesoffenen Phoenix war es nicht leicht. Er schlenderte und erzählte immer noch von der Party. Da fing ich an zu lachen, Chaz hat zwar auch getrunken aber bedeutend weniger als Phi. Nach einer Weile verabschiedeten wir uns von Rob, Brad, den besoffenen Phi und Joe. Zu zweit gingen wir weiter.
>Boah ey das war geil.< schwärmte ich
>Es kommt noch besser.< meinte Chazy
Somit stellte er sich hinter mir, band meine Augen mit einem Tuch zu.
>Was soll das werden?<
>Warte es ab, Shinnizzle.<
Mit dem Tuch um meinen Kopf liefen wir weiter, plötzlich hielten wir an, Chaz drehte mich um. Ohne etwas zu sagen öffnete er den Knoten, das Tuch fiel zu Boden. Verwunderlich machte ich ganz langsam die Augen auf. Mir stockte der Atem.

Vor mir stand die Mauer die vor Chesters Haus war, aber…auf ihr stand: ,,Mike ich liebe dich!“ mit Graffity gesprüht, mit Flammen und kleinen Herzen verziert. Das sah im Schatten der Nacht und der Beleuchtung von den Straßenlampen wunderschön aus.
>Chester…<
>Ich hab uns ein Denkmal gesetzt.< scherzte Chazy >Gefällt es dir?<
>Gefallen?< Das ist unbeschreiblich!<
Mit einem Ruck drehte ich mich zu ihm um, wollte meine Lippen auf seine legen aber er nahm meine Hand.
>Es geht noch weiter.<
Wie bekloppte rannten wir die Treppen rauf. Als er die Tür aufschloss erkannte man Licht das aus dem Wohnzimmer kam. Zuerst lief ich dort hin, erstaunte erneut. Im ganzen Zimmer standen brennende Kerzen, in einer Ecke…war ein funkelneues Klavier.
>Herzlichen Glückwunsch mein Schatz, da ist dein Geschenk.< flüsterte Chester von hinten
Mal wieder drehte ich mich um. Ich umarmte ihn.
>Chester, danke, du bist…du bist…unglaublich.< stotterte ich leise
Zärtlich fuhren seine Hände über meinen Rücken. Tränen flossen an meinen Wangen runter.
>Los Mikey, hau auf die Tasten.< lachte Chester
Vorher gab er mir einen heißen Kuss. Rasend setzte ich mich auf den Holzhocker, fing an ein Stück von Beethoven zuspielen. Dabei saß Chester neben mir, sein Kopf lag auf meine Schulter, die Arme umschlangen meinen Bauch. Es schien als würde die Zeit stehen bleiben. Aber nach ein paar Liedern hörte ich auf, bemerkte wie kleine Tränen an seinen Wangen runter liefen. Ich strich sie weg.
>Nicht weinen.< flüsterte ich
Jetzt lächelte er wieder so süß. Wir beide gingen zur Couch die immer noch als Bett aufgeklappt war. Ich lag und er saß auf mir. Mein Süßer nahm die Schüssel mit Weintrauebn in seine linke Hand. Er fing an mich zu füttern. Als eine Weintraube in meinen Mund lag, beugte er sich zu mir runter und klaute diese mit einem Zungenkuss. Stolz aß er die Weintraube. Dann kullerte eine unter mein T-Shirt.
>Oops.< grinste Chaz
Schon verschwand sein Kopf unter mein Shirt, er schnappte sich die Traube. Dabei kitzelte seine Zunge mich am Intimbereich. Unerwartet bekam ich einen Steifen. Ich wollte es vertuschen, indem ich Chester mit Küssen zu bombte. Schließlich ist er nicht bescheuert und merkte mein steifes Glied, denn immer dann wurde ich nervös. Mit seiner Hand fuhr er über meine Hose. Währenddessen waren unsere Zungen beschäftigt. Die Finger öffneten den Reißverschluss, streichelten über die Boxe, dann machte er den Knopf auf, warf die Hose auf den Boden. Nebenbei fütterte er mich noch. Gegenseitig zogen wir uns aus, die linke Hand von Chester rieb an meinen steifen kleinen Freund. Zärtlich saugte er an meinem Hals, biss leicht in meine Wange, leckte an meinen Brustwarzen, streichelte die Hoden und leckte über diese, hin und wieder gab er mir immer wildere Zungenküsse. Nun legte ich ihn auf den Rücken, streichelte lieb über seinen geilen Bauch. Langsam drang ich in ihn ein, ein leises Keuchen verlor Chester. Inzwischen bekam er auch einen Steifen, an den ich rieb. Zufrieden stöhnten wir, während meine Stöße schneller und härter wurden. Ich kam in ihn. Ich glitt aus Chester raus, schon legten sich seine weichen Lippen auf meine. Meine Hand streichelte sein Glied, mit der Zunge glitt ich immer weiter runter, blieb dennoch bei den Bauchnabel stehen. Umkreiste diesen liebevoll und führte die weiter runter. Sanft nahm ich seinen Penis in den Mund, leckte daran als wäre es ein köstliches Eis. Es dauerte nicht lange bis er kam, ich schluckte. Am Kinn zog er mich zu sich hoch, verpasste mir heiße Küsse. Ich legte mich neben meinen Liebling, er zog die Decke über unsere nackten Körper.
>Ab heute liebe ich die Zahl 27.< scherzte ich
>Dein Auftritt in dieser Disco war total süß.< schwärmte ich noch
>Danke Babe, ich finde es gut das Joe und die anderen es jetzt wissen.<
>Meinst du ob es Joe stören wird?< fragte ich ihn
>Glaub nicht, wenn ist es mir egal, Hauptsache du bist bei mir.<
Flüsterte Chester, meine Finger glitten über seine Brust, immer rauf und runter.
>Diesen Tag wird ich nie vergessen.< brachte ich glücklich heraus
Wieder lächelte Chaz so süß, wenn ich ihn so sehe dann wird mir immer heiß. Er strich meine Strähnen von der Nassgeschwitzten Stirn zur Seite, erneut küsste er mich.
>Weißt du was Shifty mal zu meinen Bauch gesagt hat?< schoss es aus mir raus
>Nein, leg los, was hat er gesagt?< neugierig sah er mich an
>Das er viel zu behaart sei.< ich sah ihn traurig an
>Stimmt das?< fügte ich noch hinzu
>Das hat der Penner gesagt? Den hat man doch ins Hirn geschissen, dein Bauch ist geil, egal was der da gesagt hat.< meinte Chaz
>Aber wenn ich mir deinen glatten Bauch ansehe…<
Weiter konnte ich nicht reden, denn er legte seine Finger auf meine Lippen.
>Es ist egal was ich habe, du bist du, lass deinen süßen Bauch so wie er ist, mein Teddy.<
Sagte mein Süßer leise und kuschelte sich an mich. Liebevoll streichelte er meinen Rücken und sah zu mir rauf. Aber plötzlich klingelte sein Handy. Leider wühlte er in seiner Hosentasche rum, er sah mich geschockt an, er zeigte mir das Handy. Auf dem Display stand Sam. Doch er drückte sie weg.
>Auf die hab ich jetzt echt keinen Bock.< meckerte Chaz
Somit kuschelte er sich erneut an meine Brust.
>Was Sam wohl wollte?< fragte ich ihn
>Ich will es erst gar nicht wissen.< nuschelte Chazy
>Vielleicht war es wichtig.<
>Nichts ist so wichtig wie du.<
Geschmeichelt liefen meine Wangen rot an.
>Och wie süß so hab ich dich schon lang nicht mehr gesehen.
Freute sich Chester und stupste mit einen Finger auf meine Nase. Grinsend wuschelte er durch meine Haare. Ich sah zu ihm.
>Musst du immer meine Frisur kaputt machen?<
Doch eh ich mich versah war seine Zunge in meinem Mund.
>Hey wir haben noch Weintrauben.< fiel ihm auf
>fütter mich.<
Befahl ich ihm und schon legte er eine Traube in meinen Mund. Miteiner Weintraube fuhr er an meinen Wangenknochen entlang, dann nahm er sie in den Mund.
>Du sollst mich füttern, nicht dich selbst.< klagte ich
>Hol sie dir doch.<
Nach diesen Worten gab ich mein Bestes, schließlich landete die Traube in meinen Mund. Stolz aß ich sie.
>Wie spät ist es eigentlich?< wollte ich wissen
>Warte ich schau mal.<
Er schaute auf sein Handy.
>7:49 Uhr.<
>Schon?< wunderte ich mich
>Yep.< gähnte er
>Bist du müde?<
>Ein bisschen.< antwortete er
>Och, mein Engel.< bedauerte ich ihn und gähnte ebenfalls
>Bist ja selber nicht besser.<
Er streckte mir die Zunge raus. Liebesuchend presste ich den Kopf an seine Brust, schwach hörte ich sein Herz.

>Gute Nacht mein Engel.<
Flüsterte er und drückte mir einen Kuss auf die Brust. Ich merkte noch wie er grinste. Dann schlief ich ein.

Chesters POV

Zaghaft machte ich die Augen auf, an meine Brust lag immer noch Mike. Er atmete ruhig. Sah total süß aus. Deshalb strich ich durch sein Haar., starrte die Wand an. Mein Blick schweifte zum Fenster, wiedermal schneite es, am 12.2. noch Schnee…komisch, egal. Danach versuchte ich ungemerkt von der Couch zu krabbeln, doch Mike wachte auf und hielt mich an den Hüften mit beiden Armen fest.
>Wo willst du denn hin?< traurig sah er mich an
>Keine Angst, ich renn dir schon nicht weg, ich wollte mir ein Bad einlassen.<
>Na dann.< er ließ mich los
>Kommst du etwa nicht mit?< fragte ich weinerlich
>Na und ob.< freute sich Mike
Shinnizzle stand auf, folgte mir bis zum Bad. Ich ließ Wasser ein, latschte rüber zu meinem Zimmer, kramte dort ein paar Klamotten zusammen und ging zurück, Mike tat es mir gleich. Nun war die große Wanne voll mit Wasser. Vorsichtig setzte ich mich ins heiße Wasser. Mike kam auch dazu. Ich schnappte mir einen Lappen mit Seife und begann den ganzen Dreck von mir abzuwaschen. Als das erledigt war nahm ich eine Hand voll Schaum und attackirte damit Mike. Bei dem schmierte ich das Zeug in die Haare. Er hingegen klatschte es in mein Gesicht.
>Süß.< platzte es aus Mike raus
>Was denn?< neugierig sah ich ihn an
>Auf deiner Nase.<
Mike zeigte mit dem Finger auf meine Nase, wischte anschließend den Schaum weg. Meine Finger drückten ihn am Nacken zu mir, mit der Zunge umkreiste ich seine Lippen, leicht machte er diesen auf, langsam steckte ich die Zunge dort rein, sehnsüchtig wartete seine Zunge. Diese massierte ich, ein angenehmes Gefühl machte sich in mir breit. Zärtlich knabberte Mike an meine Unterlippe genauer gesagt am Piercing, da musste ich grinsen.
>Ich glaub wir sind sauber genug.< meinte Mike
Aber bevor er aus der Wanne steigen konnte drückte ich seinen Kopf ins Wasser. Er sah mich entsetzt an.
>Du bist noch nicht sauber.<
Mit dem Zeigefinger deutete ich auf seine Haare. In meiner anderen Hand hielt ich ein Shampoo.
>Dann mach mich sauber.< befahl Mike
Kaum hat er das gesagt drückte ich die Flüssigkeit aus der Tube, begann die Haare von Mike einzuschmieren. Massieren ist wohl ein besserer Ausdruck.
>Yeah mach weiter.< stöhnte Mike
>Du bist pervers.< grinste ich
>Na und, wenn es mir gefällt?<
>Schon gut, ich mach weiter.<
>Das will ich dir auch geraten haben.< zischte er
Nach diesen Satz spülte ich die Haare durch. Mit Frischgewaschenen Haaren sah er mich an.
>Jetzt bist du dran.<
Schon knallte er mir das Shampoo in die Haare und fing an es zu verteilen.
>Nicht so fest, du kratzt noch meine Kopfhaut auf.<
>Tut mir Leid, ich bin nur mal so grob, kannst du mir verzeihen?< bettelte Mikey
>Logisch.<
Antwortete ich kurz und knapp, währenddessen meine Haare mit Wasser überkippt wurden. Nach dieser kleinen Waschaktion stiegen wir aus der Wanne, schnappten uns Handtücher und trockneten uns ab. Unerwartet schlug Mike mit einem Handtuch auf meinem Po.
>Och man du bist so fies.< wimmerte ich
Er fällt darauf rein und nahm mich in den Arm. Nun klatschte ich mit meiner flachen Hand auf seinen.
>Autsch.< schrie er
Aber diesen Schrei blockte ich mit einem Kuss, sodass seine Schmerzen schnell verflogen. Dabei fummelten seine Finger an meinen Bauch herum. Nach dem Kuss zogen wir uns an.
>Du und deine karierten Boxen.< sagte Mike
>Was dagegen?<
>Nein, im Gegenteil, die sind heiß.<
>Warum regst du dich dann so auf?< grinste ich
>Weil ich keine habe.< seine Stimme klang traurig
Somit lief ich in mein Zimmer, suchte für Mike eine karierte Boxe, als ich wieder im Bad war warf ich sie zu ihm.
>Danke, mein Schatz.< bedankte sich Mikey
>Bitte, mein Engelchen.<
Fertig angezogen richtete ich meine Frisur vorm Spiegel wieder hin.
>Mach deine Haare wie im Video zu Crawling.< nuschelte Mike
Ich verstand es aber, ich tat es auch. Er drehte sich zu mir um und staunte nicht schlecht.
>Geil.< schrie Mike
>Ich glaub ich krieg gleich nen Steifen.< fügte er noch hinzu
Toll, wenn ich angezogen bin kriegt der nen Steifen…klasse *lach*. Grinsend stand ich vor ihm, ich machte meinen Mund leicht auf schnell glitt seine Zunge zu meiner. Lustvoll umkreisten sie sich. Dabei hörte man das laute Knurren von seinem Bauch.
>Hier ist wohl einer hungrig?<
>Hungrig nach dir.< flüsterte Mike
>Du kannst mich aber nicht essen.<
Nun sah er mich verlegen an.
>Komm mit.<
Ich packte ihm am Handgelenk, gemeinsam gingen wir zur Küche. Zuerst holte ich für Mike und mich ein Bier raus, dann richtete ich ein chinesisches Essen zu. Mein Süßer sah mir dabei ganz genau zu. Mein Süßer sah mir dabei ganz genau zu, achtete auf jede Bewegung die ich machte. Schließlich servierte ich das Essen, in der Küche aßen wir erstmal.
>Kompliment an den Koch.<
Sagte Mike, zwinkerte mir auch noch zu. Ich lächelte. Gierig schlangen wir das Gericht herunter, nebenbei tranken wir Bier. Nach dem Essen stellte ich das Geschirr in den Geschirrspüler, zündete mir erstmal eine Zigarette an. Genüsslich zog ich an diese. Plötzlich hatte Mike eine Idee.
>Schatzi?<
>Ja Babe?<
>Wollen wir mal Rob und Brad besuchen?< schlug er vor.
>Am Ende endet es noch mit einem flotten er.< lachte ich
>Hast du was dagegen?< wollte Mike wissen und grinste dabei
>Ja, ich will dich mit niemanden teilen.< gestand ich
>Chazy…<
>Na los! Gehen wir zu BBB und Rob.<
Wir sprangen auf, vorher lief ich in mein Zimmer. Um meinen Hals band ich mein spitzes Nietenhalsband, Nietenarmbänder um meine Handgelenke, auf meinen Kopf trug ich ein Cap, darüber die Kapuze vom Pullover. Fertig gestylt ging ich zurück zu meinen Mike.
>Na mein Hund.< ließ Mike auf einmal raus
>Grrr, darf ich mich auf deinen Schoß setzen?< grinsend sah ich zu ihm
Aber er nahm seine Jacke, ich schnappte mir die Schlüssel, gemeinsam stürmten wir die Treppen runter. Mühsam stapften wir durch den Schnee. Kaum sind wir ein paar Meter

gelaufen, formte ich einen Schneeball, volle Wucht warf ich diesen an Mikeys Rücken. Mit einem bösen Blick drehte er sich zu mir um, nahm eine Hand voll Schnee und rannte auf mich zu. Reflexartig rannte ich, aber er hatte mich nach einigen Minuten an meiner Kapuze gepackt, schmiss mich in den hohen Schnee, grinste breit und dann hob er meinen Pullover hoch und klatschte schließlich den Schneeball auf meinen heißen Bauch. Während der kalte Schnee auf meinen Bauch schmolz, drückte ich meinen Schatz zu mir runter und küsste ihn innig. Dabei lagen seine Finger immer noch auf meinem Bauch, den Rest vom Schnee wischte er von mir runter. Wir sahen uns in die Augen. Warmherzig drückte er mir einen Kuss auf die Wangen und half mir hoch. Hand in Hand kämpften wir uns durch den Schnee. Wir beschlossen zuerst zu Brad zu gehen, wenn er nicht dort ist dann ist er bei Rob. An Brads Tür angekommen wollte ich klingeln, aber die Tür stand weit offen, leise schlichen wir in seine Wohnung. Vom Schlafzimmer hörte man lautes Gestöhne das sowohl von Brad als auch von Rob stammen musste. Ich sah zu Mike dieser lachte nur.
>Wenigstens haben sie es noch bis zum Bett geschafft.< grinste ich
Denn im Flur lagen fast alle Klamotten.
>Sollen wir nicht lieber gehen?< fragte Mike nervös
>nee, wir stürmen jetzt darein und fragen ob wir ihnen behilflich sein können.< scherzte ich
>Okay los!<
Mike wollte schon die Tür öffnen, ich konnte ihn aber noch aufhalten.
>Mike das war ein Scherz.< schrie ich
>Weiß ich doch, das auch.< grinste Mike
>Wer ist da?< kam es vom Schlafzimmer
>Scheiße Mike, die haben uns gehört.< flüsterte ich
>Wer ist da!?<
Brüllte Rob und öffnete anschließend die Tür. Entsetzt starrte er uns an.
>Wir sind eben erst gekommen…äh erschienen meint ich.< stotterte ich
>Habt ihr uns gehört?< wollte Rob wissen
Bevor wir antworten konnten mischte sich BBB mit ein.
>Nicht so schlimm Rob, reg dich ab.<
Brad stand hinter Rob, er nahm ihn von hinten in den Arm, gab Rob anschließend einen Kuss auf die Wange. Grinsend sah ich zu den beiden.
>Hat es wenigstens Spaß gemacht?< fragte ich grinsend
>Viel mehr.< lächelte BBB
>Macht es euch im Wohnzimmer schon mal bequem, wir kommen dann gleich.< meinte Rob und schloss die Tür
>Sie kommen gleich.< grinste ich
>Eh die kommen dann sind wir schon steinalt.< sagte Mike leise
>Das Gleiche hab ich eben auch gedacht.< meinte ich
>Wir hatten heute auch noch kein Sex.< flüsterte er traurig
>Nackt und schwitzend wälzen wir uns nachher im Schnee.< versprach ich
Mike grinste nur und leckte sich die Lippen. Danach breitete ich mich auf der Couch aus.
>Mach doch mal platz.< meckerte Mike der sich neben mich setzen wollte
>Jaja.<
Müde richtete ich mich so auf das ich nun auf der Couch saß. Er setzte sich neben mich.
>Wie lange brauchen die denn?< nörgelte mein Schatz
>Lange.< antwortete ich kurz und knapp
>Chaz was ist mit dir los?<
Nach dieser Frage ließ er sich seitwärts fallen sodass sein Kopf auf mein Schoß lag, er drehte sich nach links um und sah mich traurig an.
>Nichts mir geht’s gut, ehrlich.<
>Beweis es mir.< verlangte er
Das tat ich mit einem Zungenkuss.
>Stören wir?<
Fragten BBB und Rob im Chor als sie das Wohnzimmer betraten.
>Nein.<
Gaben Mikey und ich zurück. Brad setzte sich auf den Sessel und Rob platzierte seinen Hintern auf Brads Schoß.
>Süß.< rutschte es aus mir heraus
Dabei schauten mich die beiden an. Auch Mikes Blicke waren verwirrt.
>Vergesst es.< sagte ich
Ich kratzte mich am Kopf und streichelte über eine Wange von Mikey. Er schloss seine Augen und kuschelte sich an meinen Bauch.
>Was meint ihr ob Joe damit klar kommen wird?< brach Rob die Stille
>Er muss.< sagte ich schnell
Aber in diesem Moment klingelte es an der Tür. BBB drückte Rob von sich herunter und latschte genervt zur Tür. Dann hörte man wie er gegen die Tür geschubst wurde ein wütender aufgebrauster Joe stampfte ins Wohnzimmer. Aus Angst schreckte Mike auf und sah ich ängstlich an. Joes Blicke konnte ich nicht zuordnen. Brad schloss schlecht gelaunt die Tür, dann kam er zu uns ins Wohnzimmer und keifte ihn erstmal an.
>Joe was hat dich denn gestochen?< schnauzte Brad ihn voll
>Ruhe!< schrie er voller Wut
Nun wurde ich stutzig, so habe ich ihn noch nie erlebt, die Seite kenne ich gar nicht von ihm aber ich musste sie leider kennen lernen.
>Was für eine Show zieht ihr hier ab!?<
Schrie Joe durch den Raum und sah uns alle an. Mike krallte seine Finger aus Angst in mein T-Shirt ich streichelte seine Wange Rob hielt seinen BBB in seinen Armen fest.
>Was für eine Show?< gab ich kratzig zurück
>Ihr wisst genau was ich meine.<
Wir 4 sahen uns alle fragend an, dann schauten wir zu Joe.
>Wissen wir eben nicht.< antworteten wir im Chor
>Dann helfe ich euch auf die Sprünge, ich meine die ganzen Knutschattacken und so weiter.<
Sagte Joey schnell und wurde immer ernster. Alle sahen mich an, ich wusste was es bedeutete nämlich das ich mal wieder sprechen sollte…typisch.
>Joe das ist keine Show, Brad liebt Rob und ich liebe meinen Mike!< brüllte ich Joe an
>Toll ihr liebt euch na klasse, wisst ihr das dass unserer Band schaden kann?<
Nun wurden wir alle nachdenklich.
>Chester Joe hat Rech…<
Bevor Mike den Satz aussprechen konnte legte ich meinen Zeigefinger auf seine Lippen.
>Joe mal im Ernst hast du Angst das unsere Fans sich von uns abwenden und sich ne andere Band sucht?<
Nach kurzem zögern antwortete er mir.
>Ja.< nuschelte Joe
Darauf hab ich gewartet, ich wusste das es für Joey um die Fans ging.
>Hör mir mal zu Joey, echte Fans lieben ihre Band egal ob da welche schwul sind oder nicht, die Fans die nur wegen unserem „Äußeren“ zu unseren Konzerten kamen wenden sich natürlich ab, auf die kann ich gut verzichten, die echten Fans bleiben Fans und lieben unsere Musik weiter.<
Nach meinen Vortrag schauten sie alle auf den Boden, nachdenklich kratzten sie sich am Kopf.
>Ja aber…<
>Nichts aber!< unterbrach ich Joe
>Wie soll ich denn jetzt mit euch umgehen?< fragte Joe traurig seine Wut war verflogen
>Joey hey, wir sind doch Freunde oder etwa nicht?<
>Ja.<
>Na also, zwischen unsere Freundschaft verändert sich nichts und vielleicht lernst du ja Phoenix besser kennen.< ich grinste hinterhältig
>Was soll das denn wieder heißen!?< schrie Joey mich an
>Du weißt ganz genau was Chester damit meint.< mischte sich Brad mit ein und lacht
>Ihr seit so fies.< bockig setzte sich Joe auf den Boden
Brad setzte sich hinter Joe und drückte ihn an den Schultern nach hinten nun lag Joe mit dem Oberkörper auf Brad´s Schoß.
>Das war doch nicht ernst gemeint, du weißt doch das wir dich alle sehr sehr lieb haben.< sagte Brad
Joe nickte nur mit dem Kopf und schloss die Augen anscheinend genoss er es in den Armen von BBB zu liegen.
>Hey Braddybaby das reicht jetzt.<
Rob packte Brad an den Schultern und zog ihn zu sich hoch, verlangend küssten sich die beiden. Joe schaute von unten traurig zu.
>Du ich glaube Joe kommt sich ziemlich einsam vor.< flüsterte ich in Mikeys Ohr
>Meinst du?<
>Na schau doch mal wie traurig er guckt.<
>Du kannst ja hingehen und ihn küssen wenn du willst.< meckerte Mike leicht im Flüsterton
>Nein, du weißt wie ich es gemeint habe.<
>Ja schon gut Schatzimausi.<
Wir beide küssten uns innig. Mein Blick fiel zu Joe der sich am Bein von Brad festgekrallt hatte, BBB versuchte in die Küche zu laufen aber er schleifte Joe hinter sich her. Nur mit kleinen Schritten kam er voran.
>Bitte bitte Brad nimm mich noch mal in deinen Arm.<
Hörte man Joe betteln. Brad war leicht gereizt, mit einem Bier in der Hand torkelte er zu uns.
>Kann einer mal das Ding von meinem Bein befreien?< flehte BBB
Ich drückte Mike von mir runter und befreite Brad von Joe. Er sah mich traurig an und fiel in meine Arme. Sanft streichelte ich über seinen Rücken und fuhr durch seine Haare, ich wollte ihn beruhigen was mir auch gelang. Dann ging ich zu Brad und forderte ein Schluck Bier. Genüsslich trank ich die Hälfte der Pulle leer.
>Was heiß denn bei dir einen Schluck?<
>Siehste doch.< ich grinste breit
>Chazy ist immer so gierig.< sagte Mike grinsend
>Du musst es ja wissen.< brachte Rob heraus
>Na und ob.< freute sich Mikey
Joes Gesichtausdruck änderte sich hastig. Mir war es soweit egal, bis Joe wieder rum nörgelte.
>Meint ihr das dass unsere Band schaden könnte?< fragte Joey
Ich rollte mit den Augen und drehte mich zu ihm um.
>Das hab ich dir vorhin schon erklärt.< sagte ich leicht genervt
>Na und, ich habe keinen Bock das so ein Scheiß die Band kaputt macht.< schrie Joe
>Joe das ist kein Scheiß!< brüllte ich zurück
>Dann beweis mir das Gegenteil, was macht dich so sicher das wir weiterhin so erfolgreich sind?<
Kurz atmete ich tief ein.
>Das Vertrauen zu unseren Fans.<
Als ich das sagte sahen all die anderen nachdenklich aus, außer Joe, er hatte immer noch einen Grund zu meckern.
>Warum müsst ihr euch auch lieben.< nuschelte Joey
>Verzeihung mal Herr Froschkönig das ich Mike liebe, kommt bestimmt nie wieder vor.<
Verärgert schnappte ich mir meine Sachen, wütend brachten meine Beine mich aus dem Haus. >Darling warte!<
Schrie Mike mir hinterher, schließlich holte er mich ein und küsste mich.
>Renn bitte nicht weg.< flehten seine Augen mich an
>Ach, Joe er, er macht mich irre, soll er doch machen was er will, er, er weiß einfach nicht was er an den Fans hat.< flüsterte ich traurig
>Aber woher bist du dir so sicher? Bestimmt rennen die hälfte unserer Fans weg.< stotterte Mike
Stutzig sah ich ihn an dann schüttelte ich mit dem Kopf.
>Fängst du damit auch noch an?< fragte ich
>Nein aber, was wäre wenn es denn so wäre?<
>Dann würde ich sogar für den letzten Fan auf die Bühne springen.<
>Du bist verrückt.< lächelte Mike
>Tja, kannste mal sehen mit was du für einen Idioten zusammen bist.< scherzte ich
Aber er sah mich nur böse an, dann hielt ich schon meine Klappe. Danach folgte ein Kuss der aber von Joe unterbrochen wurde, er tippte mir auf die Schulter. Genervt sah ich zu ihn rüber.
>Wir waren noch nicht fertig.<
Checkt der noch was? Ich hab echt kein Bock mit Joe zu diskutieren, er macht sowieso alles viel schlimmer als es wirklich ist.
>Warum sollte ich?< fragte ich verärgert
>Weil ich dich sonst von der Band rausschmeiße.<
Etwas geschockt zuckte ich mit dem Auge, Mike schaute mich auch geschockt an.
>Dann mach es doch.< sagte ich provokant
>Nein Joe mach es nicht.< flehte ihn Mike an
Anstatt die Antwort von Joe abzuwarten drehte ich mich um und ging. Mike lief neben mir her und starrte zu Boden. War ich zu voreilig? Würde mich Joe etwa doch rausschmeißen? Wenn ja dann würde ich es mir nie verzeihen…nur wegen Joe will ich Rob, Brad, Phi und meinen Schatz nicht im Stich lassen. Das wäre ihnen gegenüber nicht fair, aber was soll ich denn machen wenn es wirklich soweit kommt? Schließlich kann ich nichts dafür dass ich Mike über alles Liebe, dagegen an kämpfen, hilft schon lange nichts mehr. Fuck, warum war ich nur so voreilig…kann nur hoffen das Joe mich bei LP drinnen lässt. Mittlerweile sind Mike und ich in einem Park angelangt, ich zerrte ihn an einem See bei dem in der Mitte ein Weg zu einem großen Felsen führte. Auf diesen ließen wir uns nieder. Kleine Kieselsteine warf ich wütend in das stille Wasser. Von dem ganzen denken bekam ich schon Kopfschmerzen. Ohne Kraft warf ich einen weiteren Stein ins Wasser.
>Chaz?< nuschelte Mike plötzlich
>Glaubst du Joe tut es?<
Fügte er fragend hinzu und sah mich neugierig an.
>Ich weiß es nicht.<
Anders konnte ich nicht antworten, denn woher sollte ich es wissen? Gerade wollte ich mich nach hinten „fallen“ lassen aber unglücklicher weise rutschte ich ab und fiel direkt von den Felsen in das kalte Wasser, es war ein Wunder das dass Eis schon geschmolzen war. Mit einem grimmigen Gesicht tauchte ich auf und zitterte am ganzen Leib.
>Was denn ist dir etwa kalt?< fragte Mike und lachte kurz
Somit krabbelte ich ein Stückchen auf den Felsen zurück und zog Mike am Fuß ins Wasser. Dabei fiel ich auch wieder rein. An der Oberfläche keuchte er vor Kälte.
>Ist dir etwa kalt?<
Grinsend schwamm ich zu Mike rüber und küsste ihn. Sein Mund öffnete sich und meine Zunge suchte seine erfolgreich auf. Wild umkreisten sich diese und bewiesen so ihre Kräfte. Mike versuchte meine schneller zu umkreisen als ich seine, es gelang ihn aber nicht.

Plötzlich war mir die Kälte egal, ich konzentrierte mich nur auf seine Zunge. Seine Finger fuhren über meinen Rücken. Als wir uns lösten zitterte er wieder.
>Los ich will hier raus.< bettelte er
Ich verdrehte die Augen und folgte ihm wieder auf den Felsen zurück. Inzwischen war es schon ein wenig dunkler, unsere Knutscherei muss um die 30 Minuten gedauert haben. Mike saß hinter mir so konnte er sein Kinn auf meine Schulter abstützen. Dann ging es schon wieder los.
>Was Joe wohl jetzt macht.< fragte sich Mike
>Geht das schon wieder los…< murmelte ich
>Verstehst du denn nicht das ich mir Sorgen um dich mache? Ich will nicht das du aus der band fliegst!<
Darauf küsste ich ihn. Süß wie er sich um mich sorgt. Wir werden es wohl früh genug erfahren…hoffentlich überlegt Joe es sich auch gut. Und wenn er mich weg haben will dann wehr ich mich dagegen. Warum denk ich überhaupt noch darüber nach? Mike klapperten die Zähne. Ohne Erfolg versuchte er sich irgendwie zu erwärmen. Als ich eine Idee hatte sprang ich auf.
>Wo willst du hin?<
Seine Augen bettelten mich gerade zu an das ich bei ihm bleiben solle.
>Ich will das du nicht mehr frieren musst.< nuschelte ich
>Wie? Ich kapier gar nichts mehr.<
Verwirrt schüttelte Shinnizzle mit dem Kopf, lächelnd beugte ich mich zu ihm herunter, mit den Daumen fuhr ich unter sein Auge und streichelte seine Wange. Darauf folgte ein Kuss.
>Bleib hier und mach dir warme Gedanken, ich komm gleich wieder.< wisperte ich
Traurig nickte er mit seinem Kopf. Meine Lippen legten sich erneut auf seine, danach ging ich.

Mikeys POV

Toll, jetzt wo mein Süßer weg ist wird mir immer kälter. Wo will er denn überhaupt hin…er will das ich nicht mehr frier. Warum muss Chazy immer so spontan sein, immer wenn man mit nichts rechnet springt er auf und geht. Ist auch egal. Niedergeschlagen zog ich mir meine Jacke an, Chazy und ich haben sie ausgezogen weil es vorher noch warm war. Nach dem Sturz ins Wasser ist es alles andere als warm. Wenigstens wurden unsere Jacken dadurch nicht nass. Chesters Jacke lag neben mir, ich legte sie über meinen zitternden Körper. In meinen Gedanken malte ich mir aus wie es sein würde wenn mein Schatz nicht mehr mit in der Band spielt. Das wäre das Aus für uns. So einem wie ihn findet man nie wieder. Keiner kann das was er kann. Ich ließ mich nach hinten fallen und schaute in den Himmel. Der von dunklen Wolken verziert war. Ich schloss meine Augen und genoss die kalte Luft. Gedankenlos sah ich Chester, in meinem Gedanken. Das macht mich wahnsinnig, kaum ist er nicht mehr hier dreh ich durch. Hoffentlich dauert es nicht mehr so lange, der soll seinem Knackarsch gefälligst hier her bewegen. Wütend schnaufte ich und öffnete meine Augen, da sah ich auch schon meinen Engel mit Papier, Hold und einen Kanister in den Händen. Er schmiss Papier und das Holz auf den Boden, darüber kippte er die Flüssigkeit die in dem Kanister war und zündete alles an. Glühend heiße Flammen entstanden. Chester setzte sich neben mich, er kramte aus seiner Jackentasche die Zigaretten raus und zündete sie ebenfalls an. Ich zog ihm seine Jacke an und setzte mich vor ihm ganz nah am Feuer.
>hey nicht so weit!<
Chester zog mich zu sich, ich lag mit dem Rücken aus seinen Bauch. Mit Absicht rutschte ich wieder näher ans Feuer.
>Mike bleib hier!< sofort zog er mich zurück
Ich grinste ihn an.
>Hey…dein Gesicht ist schon fast blass.< flüsterte ich
Wie sehr er sich doch um mich Sorgen machen kann, sein Blick war total süß als mein Fuß beinahe im Feuer war. Seine Finger strichen über meine Wangen.
>Süßer?<
>Yo Shinnizzleschatzi?<
>Woher hast du eigentlich das Benzin her?<
Als ich in sein Gesicht schaute setzte er sein typisches Grinsen auf.
>Ich hab’s mir ausgeliehen.<
Leicht begann ich zu Lachen.
>Du hast es geklaut.< grinste ich
>Naja, sagen wir es so, ich habe es mir ohne zu fragen ausgeborgt…ach scheißegal, glaubst du etwa ich siehe mit zu wie du zu einem Eisblock wirst?<
Er küsst mich sanft, mit seinen Zähnen knabberte er an meinen Lippen. Nun saß ich wieder vor ihm, wenn ich nach hinten fallen würde dann lande ich mitten ins Feuer. Aber das war das Letzte was ich jetzt wollte. Ihm ging es wohl genauso denn er zog mich so zu sich das ich seitwärts (mit den Oberkörper auf seinen) lag. Angenehm kuschelte ich mich an Chazy an. Mit zitternden Händen schnipste er seine Kippe weg und zündetet sofort eine weitere an. Fast traurig senkte ich meinen Kopf. Soviel wie Chester raucht ist echt nicht normal. Würde es mir gelingen ihn von seiner Sucht zu befreien? Ein Versuch ist es wert. In den nächsten Tagen werde ich wohl mit ihn reden…aber…vielleicht lässt er sich nicht beeinflussen, früher oder später raucht er eh hinter meinen Rücken. Der Kerl raucht noch seine ganze Stimme weg. Soll ich es probieren oder lieber nicht? Seine zitternden Finger kitzelten mich an der Stirn, der unangenehme Rauch stieg mir in die Nase wodurch ich begann mit husten. Nicht mal das bemerkte er, ich hatte meinen Kopf so, das ich in seinen gläsernen tiefen Augen schauen konnte. Er veränderte seinen Blick nicht, stumm sah er nur gerade aus. Besorgt tippte ich mit meinen Zeigefinger auf seine Brust, keine Reaktion. Mit einem traurigen Blick rappelte ich mich auf sodass ich sein Gesicht in meine Hände nehmen konnte. Ich erschrak denn seine Wangen waren eiskalt, seine Unterlippe zuckte und seine Haut war ein wenig feucht. Nun rüttelte ich Chazy durch, endlich schauten seine Augen mich an. Verwirrt warf er die Kippe die halb abgebrannt war weg.
>Chester!<
Schrie ich fast fröhlich und umarmte meinen Schnuckel. Meine Hände fuhren über seinen Rücken, selbst die Jacke schützte ihn nicht vor der Kälte denn er zitterte am ganzen Leib. Ohne Worte packte ich mir seine Hand, löschte das Feuer und lief mit ihm nach Hause.
*In der Wohnung von Chester*
Zuerst legte ich meinen Engel, der bereits ein Eisblock war, in mein Bett, stellte die Heizung aus 4. Chazy fing an zu husten und niesen. Seine Stirn war knall heiß, deswegen legte ich zärtlich einen nassen Lappen darauf. Danach löschte ich das Licht und legte mich neben ihm. Chazy atmete schnell und laut. Zuzusehen war für mich in diesem Augenblick das schlimmste. Doch er schmiegte sich an meine Brust, wie ein kleines Kind suchte er Schutz. Schweißperlen rollten seinen Körper entlang, meine Finger drückten ihn an seinem Hinterkopf noch näher an mich heran. Sanft küsste ich seine Stirn. Shit nun ist er krank, das nur weil er für mich das Feuer machte. Wären wir doch gleich nach dem Vorfall mit dem eiskalten Wasser nach Hause gegangen. Oh…mir fällt etwas ein, das Versprechen von Chaz…toll…nun können wir schlecht unsere Lust in den Schnee ausprobieren. Alles wegen mir. Ich bin so bescheuert. Hoffentlich verschlimmert sein Zustand nicht, tröstend glitten meine zitternden Finger über seinen nassen Rücken.
>Mike.< murmelte er leise um Hilfe
>Mike, bitte bleib bei mir!.< fügte er hinzu
Wahrscheinlich träumte er.
>Chaz ich lass dich nicht allein, niemals.<
Versprach ich ihm im Flüsterton, drückte seinen warmen aber auch kalten Körper noch näher an meinen. Schuldgefühle machten sich in mir breit. Aber diese wurden schnell von Sorge weggejagt. Widerwillig fielen wir so in einem tiefen Schlaf.
*Nächster Tag*
Gähnend wachte ich auf und rieb meine Augen. Danach sah ich zu meinen Süßen. Seine Augen….waren offen…und starrten mich an. Panisch rüttelte ich an Chaz.
>Nein! Nein!.<
Schrie ich aus Verzweiflung.
>Chester, nein, tu mir das nicht an!<
Kleine Tränen bildeten sich in meinen Augen. Da…Chester begann stark zu husten. Ein Stein fiel mir vom Herzen als er von sich ein Lebenszeichen gab.
>Chester!< schrie ich glücklich und drückte ihn an mich
>Mike.< murmelte er und unterdrückte sein Husten
>Man Chazy, tu das nie wieder.<
>Warum?.< sagte er kraftlos
>Du hast mir einen Schrecken eingejagt, mein Herz wäre beinahe stehen geblieben.<
Ganz leicht versuchte er zu Lächeln, dann musste er niesen.
>Gesundheit Schatz.< flüsterte ich
Darauf rappelte er sich auf, presste die Lippen schwach auf meine. Schwer atmend legte er sich wieder hin. Bedrückt stand ich auf, zog mich an, ging in die Küche und bereitete einen Tee zu. Dabei fühlte ich mich wie eine Mutter, die besorgt um ihren Sohn ist. Genau das tat meine Mum auch immer wenn ich krank war…Tee kochen. Aber eine Mutter bin ich zum Glück nicht *lach*. Stolz servierte ich den Tee ans Bett. Chester trank ihn vorsichtig. Meine Hand legte sich auf seine Stirn. An diese verbrannte ich mir fast die Finger,so glühend heiß war sie. Schwach konnte Chaz seine Augen offen halten.
>Schlaf doch lieber mein Schatz.<
Er nickte nur mit den Kopf. Erneut legten meine auf seine, sein Mund öffnete sich, unsere Zungen spielten harmlos miteinander. Ungewollt lösten wir uns. Traurig sah er in meine Augen.
>Ich liebe dich.< flüsterte er
>Ich dich auch, schlaf dich gesund.<
Noch mal küssten wir uns. Ich deckte ihn richtig zu und verschwand aus dem Raum. Am liebsten würde ich den ganzen Tag neben ihm liegen. Aber dann käme er nie zur Ruhe. Meine Beine trugen mich zur Küche, ich gönnte mir ein Bier. Nervös lief ich auf und ab, plötzlich klingelte es an der Tür. Ohne zu fragen wer da sei haute ich auf den Summer. Joe, Phi, Rob und Brad rannten zu mir hoch. Phi kam als letzter und schnappte nach Luft.
>Warum wohnt der Kerl so weit oben?< beschwerte er sich
Joe half Phi die letzten Stufen zu überleben. Phi fiel mir erschöpft in die Arme.
>Kann ich mit Chazy reden?< fragte Joe
Ich schüttelte mit den Kopf.
>Warum nicht!< schrie er fast empört
Zuerst bat ich sie rein, sie nahmen in der Küche platz.
>Chester ist krank.< brachte ich nur heraus
Stille traf ein. Bis Rob sich zu Wort meldete.
>In wir fern?<
>Weiß nicht, seine Stirn glüht, er hustet und niest ununterbrochen.<
>Oh.< brummte Phi
>Scheiße.< fluchte Joe
>Dabei wollte ich es jetzt mit ihm klären.< fügte Joe hinzu
Tränen kullerten an meinen Wangen entlang, Phi nahm mich in den Arm, tröstend strich er mir durchs Haar.
>Was ist wenn das Fieber ihn besiegt? Ich will ihn nicht verlieren…< stotterte ich
>Ich liebe ihn so sehr, ich hab Angst, so schreckliche Angst.< fügte ich schnell hinzu
Meine Finger krallten sich in Phi´s T-Shirt ein.
>Lass alles raus.< sprach er
Das tat ich auch, mindestens 10 Minuten weinte ich ohne Pause. Bei den anderen flossen auch Tränen.
>So schlimm ist es bestimmt nicht.< beruhigte mich Brad
>Hast du überhaupt sein Fieber schon mal gemessen?< fragte Joe
>Ja 40 noch was.< nuschelte ich und wurde noch ängstlicher
>Mike denk nicht so negativ.<
Tröstete Phi mich wieder und half mir mich auf einen Stuhl zu setzen. Ich stützte meinen Kopf in die Hände, schreckliche Gedanken liefen wie Bilder in meinen Kopf. Bilder die mir zeigten was alles passieren kann, mein Körper zitterte.
>Es hilft Chaz nichts wenn du dich selber so gehen lässt, den an das Gute.< flüsterte Rob
Tief atmete ich durch und lehnte mich an. Das Gute, schallte es die ganze Zeit in meinen Gedanken. Das Gute gewinnt aber nicht immer, oh Chazy…ich will dich nicht verlieren, kämpfe gegen den Fieber an, kämpfe Chazy. Diese Worte wiederholte ich ein paar Mal, schloss dabei die Augen. Im Radio was Joe anknipste spielten sie gerade George Michael mit The Grave. Wie hypnotisiert lauschte ich den Tönen. Dadurch weinte ich noch mehr. Jeden Moment könnte er sterben und ich sitz hier…das Lied erreichte seinen Höhepunkt, die Textstelle „They cant let me die (Sie können mich nicht sterben lassen)“ ging mir nicht aus dem Kopf, sie veranlasste nachzudenken.
>Ich muss ihn sehen.<
Platzte es aus mir raus und näherte mich seinem Zimmer, vor der Tür blieb ich stehen, weiß nicht warum. Es fühlte sich so an als würde der Tod hinter dieser Tür lauern. Ich hatte Angst, Angst um meinen Engel, zielstrebig drückte ich die Türklinke runter und trat ein. Mit kleinen Schritten ging ich aufs Bett zu, beugte mich über ihn und war erleichtert. Chester atmete ruhig, sein Brustkorb erhob und senkte sich. Ein Lächeln verzierte mein Gesicht. Ich nahm mir seine Hand, drückte sie fest. Nach einer Weile küsste ich ihn, hinter mir schloss ich die Tür. Automatisch lief ich grinsend zur Küche.
>Wer hatten dich geritten?< fragte mich Joe erstaunt
>Ihm geht es noch gut.< sagte ich schnell
>Na also, sag ich doch.< freute sich Rob
Für uns alle holte ich erstmal ein Bier ausm Kühlschrank. Etwas fröhlicher pflanzte ich mich auf einen der vielen Stühle. Joe saß auf den Boden und fuchtelte an das Plüschtier das ein Frosch von Chester war herum. Wie ein kleines Kind benahm er sich. Rob und Brad knutschten erstmal eine Runde, aber das sah ich mir länger nicht an, denn ich musste an Chaz denken. Wenn man das sehen muss fühlt man sich einsam, auch wenn der Schatz gleich neben an im Bett liegt. Robs Finger waren schon unter Brads Pullover, als sie weiter runter glitten, kam ich dazwischen.
>Hey ihr zwei, wir wollen das nicht sehen.< nörgelte ich
>Ähem…ja…sorry.< sagte Brad
Ich rollte mit den Augen und schaute wieder zu Joey, doch ich wendete den Blick sofort zum Fenster denn Joe entwickelte sich zurück…er sprach mit dem Frosch. Vor Langeweile knipste ich den Fernseher an, da liefen grad die News. Diese Tussi da laberte von einen Virus, der sich schnell verbreitete. Die Infos passten genau zu Chaz…schockiert schalltete ich ihn aus. Die anderen haben das nicht mitbekommen. Ungewollt schmiss ich ein Kissen durch den Raum dabei traf ich Joe.
>Hey man du Arsch!< schnauzte er mich voll
>Tschuldige.<
Mehr sagte ich auch nicht, toll ich bin ein Arsch -.- was für ein „Kompliment“. Ein Wunder ich hab schlechte Laune, genial. Eine Idee überrollte mich, ich rannte in mein Zimmer, kramte in einen Schrank rum, lief zurück zur Küche und schmiss das Dido~Album in die Anlage.
>Oh nein.< stöhnte Rob
>Wehe du sagst was falsches.< drohte ich ihn
Danach musste ich lachen…irgendwie kam ich mir blöd vor. Egal, ich genoss die vorhandene Stille und konzentrierte mich auf die Musik, die mich in eine Traumwelt führte. Ich schlief ein. Ein paar Stunden später weckten mich Rob und Joe.
>Gut geschlafen?< grinste Joe
>Yo!<
Meine schlechte Laune war verflogen, logisch in meinem Traum kam mein Schnucki mit vor. Ich streckte mich und gähnte dabei, mein Blick fiel zur Uhr… 23:11…schmatzend gönnte ich mir schnell was zu Essen, Phi, Rob, Brad und Joe mussten gehen. Als ich dachte ich sei sie alle los fragte mich Joe ob er nicht bei uns schlafen könne. Von da an wusste ich schon dass es Chester nicht begeistern wird, aber ich gab nach. Er legte sich auf die Couch, sah aus wie ein kleines Kind…er ist eins. Wir wünschten uns noch eine gute Nacht dann ging ich zu Chaz ins Zimmer. Lautlos zog ich mich aus, kuschelte mich sanft an meinen kranken Engel an, ich starrte in sein schlafendes Gesicht…er ist so süß. Was wäre ich nur ohne Chester…wenn er…nein…er darf nicht sterben. Niemals will ich ihn verlieren. Ich würde inner Klapse eingeliefert werde. Das ganze würde mit meinen Selbstmord aufhören. Ohne ihn…will ich nicht leben…nicht mehr lachen, weinen oder lieben. Dies schwor ich in Gedanken während Chester anfing zu husten. Schnell sah ich zu ihm denn vorher wandte ich den Blick zur Decke.
>Mike?< flüsterte er leise
>Ich bin bei dir.<
>Mein Herz…ich fühle Stiche im Herzen.<
Wisperte er ohne Kraft, schnappte nach Luft.
>Ab ins Krankenhaus.< sagte ich panisch
>Nein.<
Chester packte mich leicht am Arm weil ich vom Bett aufgesprungen bin.
>Eins sollst du wissen.< er holte Luft >wenn ich einmal sterben sollte, dann nicht im Krankenhaus, nicht in einem Bett.<
>Chester du stirbst nicht.<
Er wendete seinen Blick von mir ab.
>Hör zu, wenn du morgen diesen Fieber noch hast dann geht’s zum Krankenhaus.< schlug ich vor
Chazy zögerte, stimmte mir dann aber zu. Besorgt schmiegte ich mich erneut an ihn. Hörte sein Herz langsam pochen. Stirb nicht. Dachte ich in Gedanken und schlief ein.

Chesters POV

Meine Augen öffneten sich, ich sah in Mikes süßes Gesicht. Stöhnend fasste ich mir an die Stirn, spürte jedoch keine Hitze.
>Schatz.< rüttelte ich ihn wach
>Chazy? Was ist?<
Doch ich nahm seine Hand, legte sie auf meine anscheinend fieberfreie Stirn.
>Chaz…geht es dir gut?< fragte er mit Hoffnung
Das Stechen im Herz konnte ich nicht wahrnehmen, ich hustete auch nicht mehr.
>Anscheinend schon.< grinste ich breit
>Hey geil.< schrie Mike und umarmte mich
>Youre the one for me, youre my ecstacy, youre the on i need…< flüsterte ich
>Chaz?< sagte er mit einen fiesen Unterton
Aber ich sprang auf, hüpfte auf dem Bett rum und Sang dabei Get down von BSB.
>Yeah, get down, get down, and move it all around, get down, get down and move it all around.< sang ich
>Chester hör auf!< schrie Mike
Er versuchte vergeblich mich zu sich runter zu ziehen. Also sprang ich vom Bett, öffnete die Tür und rannte durch die Wohnung, dabei sang ich laut weiter.
>Hey baby love i need a girl like you, but tell me if you fell it too.<
>Halts Maul!< seine Stimme klang verzweifelt, er jagte mir nach
>I´m in delusion every hour, my heart is crying out for you.< sang ich im hohen Ton
Leider fing er mich ein, drückte meinen Körper auf die Couch.
>Your the one form e, youre my ecstacy, youre the one i need.<
Flüsterte ich leise, versank in seinen Augen während meine Finger über seine Wangen glitten. Mikey lächelte total sweet, dann endlich spürte ich seine vollen Lippen auf meine. Dieses wundervolle Gefühl macht mich verrückt. Gerade krochen meine über über seinen Bauch als Joe zu uns kam. Geschockt sah ich ihn an.
>Stör ich?< frug er vorsichtig
>Was machst du denn hier?< platzte es aus mir heraus
>Er wollte gestern mit dir reden, das ging aber nicht, dann ließ ich ihn halt hier pennen.< erklärte Mikey
Böse sah ich zu Joe, drückte Mike von mir runter, schnappte mir saubere Klamotten und ging ins Bad. Dort wusch ich mich und stylte mich auf. Gesund blickte ich in den Spiegel, meine Hand fuhr über die Brust. Was war das für ein Schmerz? Darauf hatte ich keine Antwort. Gähnend latschte ich zur Küche, schmierte mir 7 Brötchen zurecht, trug sie auf ein Tablett ins Wohnzimmer. Joe und Mike starrten aufs Tablett.
>Das willst du alles essen?<
>Nee Joe, ich schau es mir an.<
Was für eine blöde Frage.
>Ich muss mit dir reden.<
Sagte Joe und sah zu mir.
>Dann fang an.< schmatzte ich
Mike grinste. Wahrscheinlich unterdrückte er zu lachen.
>Also…<
Wollte er beginnen, doch ich aß ruhig weiter. Lies mir nichts anmerken.
>Hörst du mir überhaupt zu?< schrie Joe
>Yo na klar.< antwortete ich mit vollem Mund
Jetzt lachte Mike.
>Chaz sei ernst.< forderte Joe
>Okay, ich bin ernst.<
>Wirklich?< fragte Joe nach
>Yo.<
>Gut…ich sehe es ein…du bleibst in der band.< stotterte er
Beinahe blieb mir was im Hals stecken. Ich rannte zu Joe, umarmte ihn.
>Danke.<
Bedankte ich mich und wendete meine Aufmerksamkeit wieder zu meinen Brötchen. Hungrig schlang ich das letzte runter. Ein sattes seufzen floh aus meinen Mund.
>Soll ich dir noch was zu Essen machen?< sagte Joe provokant
>Nein!< schrie ich und grinste
>Hach ja….ist das langweilig.<
Mike lachte.
>Was gibst denn da zu lachen?< meinte ich lieb

>An deiner Nase…klebt noch die Erdbeermarmelade.<
Stöhnend wischte ich es ab.
>Besser?<
>Ja.< lachte Mike weiter
>Man ey, was könnte man machen?< frug ich durch die Runde
Mike und Joe dachten nach, jedenfalls sah es so aus. Im diesen Moment klingelte Joes Handy. Er nahm den Anrufer entgegen, man hörte noch das es Brad war. Joe legte auf.
>Rob, Brad und Phi kommen gleich her.<
>Und dann?< wollte ich wissen
>Lass dir was einfallen.< mischte Mike sich ein
Daher das Joey stand, lief ich zur Couch und kuschelte mich an Mikey. Mein Kopf lag auf seinen Oberkörper…so ein Pech, das er sich schon angezogen hat. Egal. Drei Finger von ihm streichelten meine Wange, fuhren auf mein Gesicht rauf und runter sogar über de Lippen. Einmal leckte ich einen Finger an, er grinste. Was ich jetzt erst mitbekam war das Joe die ganze Zeit uns fotografierte.
>Joe!<
Schrieen wir beide gleichzeitig.
>Ach kommt, von euch brauch man auch Fotos, los knutscht euch.< grinste Joe breit
Gierig rappelte ich mich auf, setzte mich genau vor meinen Süßen und starrte in seinen dunklen Augen. Zärtlich presste ich meine Lippen auf seine. Mike öffnete den Mund, somit fand meine Zunge seine, sie streichelten sanft aneinander. Meine Hände drückten ihn am Kopf näher zu mir. Nach dem Zungenspiel knabberte ich an sein rechtes Ohrläppchen…sodass Joe gut fotografieren konnte. Dann trafen sich wieder unsere Blicke. Schon längst war ich in seinen Augen versunken, die flache Hand legte ich auf seine Wange. Er nahm meine Hand und küsste sie. Lachend schenkte ich ihm noch einen Kuss, danach sahen wir beide zu Joe. Der knipste ununterbrochen. Glücklich zog mich Mike auf seinen Oberkörper. Nervös tippten meine Finger auf seinen Pullover auf und ab. Ich schloss die Augen, genoss die Nähe von ihm in vollen Zügen. Das knipsten vom Fotoapparat war nicht zu überhören. Leider klingelte es dann, Joe sagte bescheid das wir gleich unten wären. Widerwillig schnappte ich mir Mike, Jacke, Schlüssel, rannte so die Treppen runter. Als ich nach draußen stürmte staunte ich nicht schlecht. Zentimeter hoher Schnee lag noch. Mike grinste und begrüßte die anderen erstmal. Ich wollte es ihm nachmachen aber alle rannten zu mir und wir fielen zu Boden.
>Chazy yeah, du lebst.< haute Phi raus
>Warum denn nicht?< grinste ich ihn an
Alle gingen von mir runter, halfen mir auf zustehen. Wie Kinder bewarfen Brad uns Rob sich mit Schneebällen. Sogar das fotografierte Joey…der hat es heute wohl mit seiner blöden Kamera. Mike rannte in den Schnee, dabei fiel er mitten auf die Fresse, zum Glück schnappte ich mir vorher die Kamera und knipste in diesem Moment ab. Alle krümmten sich vor Lachen. Dabei blieb Mike im Schnee liegen, er lachte mit. Ich beugte mich über ihn und wischte den ganzen Schnee aus seinen Haaren. Sein Blick dabei…er schaute so warmherzig, als hätte er gewusste das ich dass machen würde.
>Hey wann lässt du den Film entwickeln?<
Schrie ich rüber zu Joe der lachend wieder seine geliebte Kamera in Händen hielt. Jetzt sah mich Mike etwas zornig an *g*.
>Am besten morgen!< antwortete er mir
>Das ist gut…sogar sehr gut.<
Murmelte ich und sah zu meinen Engel.
>Na warte!<
Flüsterte Mike, packte mich an die Schulter und seifte mich ein. Schlau schaffte ich es das ganze umzudrehen sodass er wieder unter mir lag. Siegerisch lachte ich. Seine warmen Lippen legten sich auf meine.
>Seid ihr fertig?< brüllte Brad
Böse verdrehte ich die Augen, half Mike hoch und klopfte den Schnee von seiner Jacke.
>Sind die beiden nicht süß.<
>ja und wie.<
Hörte ich Brad und Rob flüstern. Ich sah zu Mike, er sah mich fast „notgeil“ an und grinste hinterhältig. Dies bestätigte die Aussage von BBB und Rob. Joe der Phi eingeseift hatte lachte ohne Ende, denn Phis Gürtel ging dabei auf und lief kurz mit Unterhose durch den Schnee. Brad nutzte das aus und knipste ein Bild. Der kalte Phi rannte hinter Brad her.
>;an du Sack gib das Ding her.<
Phi meinte die Kamera, bestimmt wollte er sie verschrotten…dann würden die Bilder von Mike und mir auch im Arsch gewesen. Also packte ich Phi an der Schulter, schaute ihn zornig an. Meine Blicke verrieten wohl alles.
>Ach ist das nicht ein schöner Tag.<
Haute Phi heraus, schaute pfeifend zum Himmel. Lautlachend umarmte ich mein Phi. Weil Mike hinter Phi stand sah ich seine eifersüchtigen Blicke. Grinsend ging ich zu meinen Schnukki und küsste ihn innig. Unsere Zungen veranstalteten ein heißes Spiel. Dann prallte ein harter Schneeball an meinen Hinterkopf. Mit ein schmerzverzogendes Gesicht drehte ich mich um. Rob riss die Augen auf, zeigte mit den Finger zu Brad. Breitgrinsend formte ich einen dicken Ball warf ihn so hart wie ich konnte in seine Richtung. Dadurch verursachte ich eine Schneeballschlacht, sogar Joey legte seine Kamera vorsichtig zur Seite, freute sich und formte Bälle. Bis wir alle zu zweit auf den Boden fielen.
Mike lag neben mir im Schnee, Rob auf Brad und wie es der Zufall es wollte landetet Phi genau auf Joe.
Ich grinste kurz, sah zu Mike, dann wieder zu Phi. Da…Brad legte seine Hand auf Phis Kopf drückte ihn runter zu Joes Gesicht. Er wollte wohl das sie sich küssen, Phi schrie „Nein“. Mit einem Ruck sprang ich auf, stieß Brad weg und half Phi hoch.
>Danke.<
Sagten Phi und Joe im Chor. Rob rannte zu Brad und drückte ihn einen Kuss auf die Wange. Mike legte seine Hand auf meine Schulter.
>Lass uns weitergehen.< schlug er vor
Mike nahm meine Hand, wir gingen vor. Nachdenklich schaute ich zum Boden, meine Hände verkrochen sich in die Jackentaschen, die ganze Zeit gingen wir schweigend nebeneinander her.
>Babe was ist los?< fragte er nach einer Weile
>Nichts.< meinte ich
>Hey Süßer, irgendwas stimmt mit dir nicht.<
Sein Arm legte sich um meine Schulter, er drückte mich näher an sich während wir über eine Brücke liefen. Nach kurzem zögern sprach ich.
>Ach weißt du, wir beide sind zusammen, Joe steht ganz alleine da.<
>Und was willst du dagegen machen?<
Kurz überlegte ich.
>Vielleicht finden wir heute die Richtige für ihn.<
Mike atmete tief ein, sah nach hinten zu Joe der schweigend neben Phi ging, er wendete seinen Blick nach vorne.
>Bist du dir sicher das dass klappt?<
>Es muss.< gestand ich
Wir riefen Joe zu uns nach vorn und erklärten es ihm.
>Das ist wirklich nett gemeint aber die Mühe ist es nicht wert.< klang Joes Stimme traurig
>Hör auf so zu denken.<
Sagte Mikey aufbauend und umarmte ihn kurz.
>Wie wäre es mit der da?<
Deutete ich mit einem Finger an. Zufällig drehte sich diese Person zu uns um…es war ein Mann.
>Oh Chaz!< murmelten Joe und Mike
>Hey er hatte lange Haare und sah von hinten wie eine Frau aus.<
Versuchte ich ihnen klar zu machen, dabei kam ich mir total bedeppert vor. Viele Minuten später schien Mike eine gefunden zu haben.
>Schaut mal die da vor dem Laden.<
Ich sah zu ihr und schmunzelte.
>Mike, sie schaut sich mit den Mann daneben die Ringe an. >Scheiße.< nörgelte Mike ärgerlich
Joe ließ seinen Kopf hängen. Dann stoßt er mit jemand zusammen. Besser hätte es nicht klappen können. Joe und eine Frau, bestimmt 24 Jahre alt fielen zu Boden.
>Das tut mir Leid ich wollte nicht…<
Stotterte Joe und verlor seine Stimme. Jetzt sah sie ihn an, sie hatte lange rote Haare, grüne Augen und ein Unterlippenpiercing. Sie fing an zu lächeln. Joe half ihr auf zu stehen, sie verriet uns ihren Namen.
>Ich bin Lara und ihr?< ihr Stimme war sanft
Joe starrte sie nur an, Mike stoß mit seinen Ellenbogen gegen seinen Arm.
>Äh ja der blonde Typ ist Chaz, neben mir ist Mike. Die zwei dort sind Rob und Brad, der dort heißt Phi.<
Erklärte Joe während er anfing zu stottern. Dabei vergaß er seinen Namen zu nennen.
>Und du bist?< fragte Lara und sah ihm in die Augen
>Joe.< gab er leise wieder
Lara grinste, packte Joe an den Schultern. Die beiden gingen vor uns umher. Grinsend sah ich zu Mike, der auch breit grinste was bei ihm unendlich sweet aussah, denn seine Mundwinkel reichten bis zu den Ohren.
>Yeah!<
Schrieen wir beide, sprangen in die Luft und klatschten uns die Hände. Joe und Lara die in ein tiefes Gespräch verwicklet waren sahen uns fraglich an.
>Ächem.<
Hustete ich und sah zu Boden. Innerlich freute ich mich immer noch. Liebevoll nahm Mike meine Hand in seine.
>das war eine gute Idee.< flüsterte er
Ich nickte, lächelte ihn an. Seine Augen strahlten mich regelrecht an. Den Rest des Abends waren wir in einem Restaurant. Lara bestellte sich so viel wie möglich genauso wie ich. Als wir aßen sagte Brad:
>Lara ist der 2. Chazy.<
Dabei grinste Lara mich an, musterte mein Piercing, verzweifelt lächelte ich kurz zurück. Mike aß ein wenig traurig seine chinesische Reispfanne weiter. Ich ließ meine Hand über sein linkes Bein fahren, er lächelte wieder. Ungeschickt kleckerte ich mich mit meinem Bier voll. Alle lachten, sogar Mike feierte ab.
Ernst stocherte ich in das Essen herum nachdem ich wieder einigermaßen trocken war. An diesen Abend kamen sich Joe und Lara sich ziemlich nahe. Es endete damit dass sie mit zu Joe ging. Wir verabschiedeten uns alle. Allein mit Mike gingen wir um Mitternacht durch die Straßen, an der Mauer vor meinem Haus bleib mein Liebling stehen, glücklich betrachtete er die Inschrift. Von hinten umschlangen meine Arme seinen Bauch. Er schloss seine Augen als ich an seinen leicht Reinbiss. >Das Leben kann so schön sein.< gestand Mike
Genau dasselbe ging mir auch im Kopf vor. Endlose Minuten später die mir wie Sekunden vorkamen schleppten wir uns die Treppen rauf. Sofort sprang ich in die Wanne, Mike versprach im Bett auf mich zu warten. Wer weiß ob er wirklich so lange warten kann. Im Spiegel merkte ich erst dass sich an meinen Kinn ein Bart ansetzte. Den rasierte ich weg, das Glück war auf meine Seite denn ich schnitt mich nicht. Grinsend lief ich aus dem Bad, direkt auf dem Balkon. Schweigend rauchte ich und sah dabei zum Himmel. Vollmond. Ich hatte keine guten Erinnerungen bei Vollmond, meistens im Schleier des Vollmonds kam mein Vater und wollte seinen Spaß. Tief in mir herrschte eine Dunkelheit des Schmerzes, all die schrecklichen Erinnerungen platzten aus meinen Herzen, indem, es diese fest eingeschlossen hatte. Ich versuchte es zu vergessen, die Wunden brannten sich in meine Seele, sitzen fest und können nicht weggewischt werden. Niemals könnte ich das Vergessen, nie den Schmerz de heute noch auf meine zerbrechliche Seele ruht. Stöhnend fiel die Kippe runter. Meine Blicke verfolgten sie wie sie auf dem Boden aufprallte. Über meine Haut flog plötzlich Kälte hinweg, hinterließ ihr da sein durch eine Gänsehaut. Schwach erkannten meine dunklen Augen eine schwarze Gestalt auf der anderen Straßenseite. Zwar hatte er eine Kapuze über seinen Kopf gezogen doch mein Gefühl sagte mir dass es Brian war. Er war da…als wäre er der Tod der mich überall hin verfolgen würde. Irgendwann holt der Tod mich, wenn ich es am wenigstens erwarte. Ich bekam Angst, nur durch sein Antlitz bekam ich solche Angst. Dann schauten mich seine eiskalten blauen Augen gefährlich an. Ich schrak auf. Fies grinsend blieb er stehen, musterte mich genau. Natürlich war mein Oberkörper frei, weil ich nur eine Boxe trug. Er kam auf die Straßenseite, blickte zu mir herauf, das Licht das in sein Gesicht schien, machten seine Augen noch kälter, noch gefährlicher. Wie erstarrt sah ich ihn an. Brian leckte sich die Lippen, grinste ohne Ende.
>Chester!?<
Schallte es durch die Wohnung, Mike schrie, erst ein paar Schreie später nahm ich sie wahr. Seine Rufe kamen näher. Das Grinsen verschwand plötzlich aus Brians Gesicht, sein Gesichtsausdruck wurde ernst. Fraglich sah er mich von unten an.
>Chhester!< rief Mikey stärker
Brian sah verwirrt um sich, sprang hinter einen Baum.
>Schatz.<
Sagte Mike und legte seine Arme um meinen Bauch.
>Was machst du hier?< frug er
Aufatmend schüttelte ich leicht den Kopf.
>Ich sah mir den Sternenhimmel an, alleine mach das aber keinen Spaß.<
Sagte ich halblaut und sah zu dem Baum. Mike drehte mich zu ihm um.
>Du bist süß mein Angel.< sagte er
Liebesüchtig küsste er meinen Hals, ließ die Finger auf meinen Bauch auf und ab gleiten.
>Dein Körper ist ganz kalt, lass uns reingehen.<
Flüchtig schaute ich zu Brian der vor dem Baum hervor guckte. Danach gingen wir ins Bett. Gesicht vor Gesicht starrten wir uns an.
>Was ist passiert?< fragte er ernst
>Nichts.< murmelte ich
>Lüg nicht, ich sehe es in deinen Augen, sie frieren vor Schock und sind leer.<
Ich seufzte.
>Brian, war dort unten.<
Mike runzelte die Stirn. Presste seinen Körper gegen meine Brust.
>Mach die keine Sorgen Liebling, der Arsch kann uns nichts anhaben.< flüsterte er aufbauend
Ich nickte. Seine Zunge umkreiste meine Brustwarze seine heißen Lippen küssten meinen Oberkörper. Bettelnd sah er zu mir rauf.
>Na komm her.<
Gab ich nach, zog ihm am Kopf zu mir herauf steckte meine Zunge in seinen Mund. Die angenehme Prozedur begann. Jeder einzelner Kuss, jede Berührung bedeutete so viel, so viel Liebe steckten darin. Das Liebesspiel bei dem ich wusste dass es echte Liebe war und kein ausnutzen erreichte ihren Höhepunkt. Schnell atmend legten wir uns mit den Rücken wieder gerade hin. Voller Wärme funkelten seine Augen. Ich strich ein paar vom Schweiß Nassgeschwitzte Strähnen von seiner Stirn. Friedlich schmiegte ich mich an seine heiße Brust, sein Herz pochet schnell.
>Weißt du was mir aufgefallen ist?< nuschelte Mike
>Du wirst es mir bestimmt gleich sagen.<
>Bis jetzt haben wir uns noch nicht gestritten, jedenfalls nicht das ich´s wüsste.<
Aus Spaß fing ich an.
>Willst du das wir uns streiten oder was?<
>Nein!.< spielte Mike mit
>Na klar.<
>Gar nicht, ey du laberst nur Müll.<
>Achja? Ich liebe dich das ist auch Müll.<
>Na und ob alles von dir ist Müll.< grinste er
>Du musst dich gerade melden.< gab ich laut wieder
>ich melde mich gar nicht.<
>Oh Gott bist du blöd.<
>das sagt der richtige.<
>Halts Maul.<
>Jetzt schnell den Schwanz einziehen.<
>Das werden wir gleich sehen wer was einziehen wird.< sagte ich
Grinsend kitzelte ich Mike aus. Erst als er vor Lachen Magenschmerzen bekam ließ ich ihn in Ruhe. Still lachte er immer noch.
>Könnten wir uns eigentlich streiten?<
Mike sah zu mir und grinste. Wild schüttelte ich mit dem Kopf. Er lachte
>Wie ein kleines Kind.<
>Hey wer lacht denn hier wie ein Kind?< fragte ich

>Ich nicht.< redete Mike sich raus
>Ganz bestimmt.<
Ich richtete den Blick zum offenen Fenster.
>Werden wir uns jemals streiten?<
Hauchte Mike in mein Ohr. Tief holte ich Luft, spürte seine Finger auf meine Brust die heiße Krater hinterließen.
>Nein.<
Antwortete ich leicht, machte die Augen zu und seufzte. Sehnsüchtig wendete ich meinen Blick zu ihm. Seine Augen waren geschlossen, den linken Arm lag als Stütze unter seinen Kopf, der rechte Arm verdeckt sein Gesicht. Niedlich, leider konnte ich ihn so nicht küssen, da der Arm im Weg war. Knurrend nahm ich sanft den Arm weg, meine Lippen legten sich auf seine. Zögerlich erwiderte er den Kuss, bestimmt rechnete er nicht damit. Das ich ihm auch immer beim Schlafen stören muss *g*. Schließlich genossen wir beide den Kuss. Wenn wir uns küssen, versinkt die Welt um uns. Nur auf die Küsse konzentrierte ich mich. Zaghaft kroch die Zunge in meine Mundhöhle, suchte die meine, beide trafen sich. Sie stupsten sich zärtlich an, umkreisten wild, wurden schneller, danach wieder etwas langsamer. Mittlerweile lag er auf mir, knabberte vergnügt an meine Unterlippe, ließ die Zunge darüber fahren, zum Ohr, dann zurück in den Mund.
>Ich bin so froh, das du den Fieber besiegt hast.<
Glaubwürdig fuhr meine Hand über seine Wange. In seinen Augen bildeteten sich kleine, klare, mit Liebe gefüllte Tränen.
>Vor Angst wäre ich beinahe gestorben.<
Heulend krallten sich die Finger in meinen Rücken. Ein wenig schmerzte es, trotzdem strichen meine Hände durch das schwarze Haar. Salzige Tropfen fielen auf meinen heißen Oberkörper, kullerten herab. Beruhigend glitten meine Hände über seinen Rücken. Doch er hörte nicht auf, im Gegenteil, schluchzend flossen immer mehr Tränen. Traurig drückte ich Mike nach rechts von mir runter.
>Wein nicht, deine Tränen zerreißen mein Herz.<
Flüsterte ich während er sich die Augen rieb. Mit Rotumrandetteten Augen schaute er mich an. Zitternd kuschelte er sich an mich, glücklich seufzend zog ich Mike noch näher an mich ran.
>Ich lass dich nicht einfach so allein, dafür lieb ich dich zu sehr.<
Gestand ich liebevoll. Mike rieb seinen Kopf auf meine Brust auf und ab. Wie eine Katze lag er dicht an mir. Nie hätte ich gedacht das ich einem Menschen so wichtig sein kann. Ein unangenehmes Gefühl explodierte in meinen Herzen. Kann ich ihm auch zeigen wie sehr ich ihn brauche? Wie sehr ich auf ihn angewiesen bin? Wie sehr ich ihn liebe? Anscheinend war es nicht so, wieder einmal hüllte mich die Dunkelheit komplett ein. Um mich herum wurde alles schwarz. Nichts war zu erkennen, nicht einmal Mike. Wie geht das so plötzlich? Als hätte einer mein Lebenschalter ausgeschaltet. Depressionen überrollten mich. Verwundert fühlte ich die eisige Kälte um mein Herz, die wie ein dicker Nebel der tief in meinem Innersten ruhte. Diese Eisenskälte gefriere meinen Körper, starr lag ich einfach nur da. Allmählich verschwand die Dunkelheit, ein paar Mal zwinkerte ich die Augen, schließlich fand ich mich in meinen Zimmer wieder. Der Wind wehte durch das offene Fenster, sang sein eigenes trauriges Lied. Ein kalter Windzuch huschte ins Zimmer, ein paar Zettel fielen vom Tisch. Schnarchend lag Mike neben mir, komische Geräusche gab er von sich. Was der wohl wieder träumt. Genervt. Oder eher verwirrt stand ich vom Bett auf. Deckte meinen Süßen gleich wieder zu. Mit einer brennenden Kippe im Mund setzte ich mich auf das kalte Fensterbrett, so direkt störte die Kälte mich nicht. Diese war kaum zu spüren. Nach und nach zog ich an der Fluppe, drückte sie im Aschenbecher aus. Befreiend sah ich zu unseren kleinen Hintergarten. Schneeglöckchen. Viele weiße Blumenköpfe verzierten diesen sonst braunen Boden. Ganz schwach erkannten meine dunklen Augen einen weißen Hasen, der durch den Garten hoppelte. Jedenfalls glaubte ich das. Bestimmt bilde ich mir das ein. Der Hase oder Kaninchen, was auch immer, machte einen glücklicher. Mit einem Plan im Hinterkopf zog ich mich an, schlich zum Hintergarten, lief direkt aufs Kaninchen hinzu. Dennoch verschwand es nicht sondern knabberte am Grünzeug weiter. Lächelnd beugte ich mich über diesen Nager, seine dunklen Augen suchten meine. Mutig griffen es meine Hände unterm Bauch, es wehrte sich nicht mal. In meinen Armen haltend nahm ich es mit rein. In der Küche richtete ich ein feines Kaninchen Menü an, es fraß gierig. ,,Es soll Shinnizzle heißen.´´ murmelte ich vor mich hin.
>Wer soll wie heißen?<
Mike kam um die Ecke, zuerst sah er zu mir, danach schweiften die Blicke zum Kaninchen.
>Wo hast du es her?< fragte er warm
>Vom Garten.<
Er kam zu mir, besser gesagt beugte er sich über das Kaninchen, er streichelte ihn.
>Das ist Shinnizzle.< sagte ich grinsend
Er hingegen lächelte und küsste mich. Zwei Finger von ihm lagen unter meinem Kinn.
>Du willst es jetzt behalten?<
Die funkelnden Augen, brannten sich in meine Seele.
>Eigentlich schon…aber Joe hat doch bald Geburtstag wäre das nicht ein schönes Geschenk?<
>Er hat doch Lara zum schmusen.< erwiderte Mike
>Hey, Weiber lieben Kaninchen, wenn Lara dieses hoppelnde etwas in Joes Wohnung sieht wird sie es sofort tot knuddeln.<
Mike grinste.
>Dann können wir ihn aber nicht Shinnizzle nennen, ich glaube nicht das Joe das so toll finden wird.<
>Joe kann sich einen aus suchen, aber wehe Lara nennt ihn Honigstückchen oder so einen Scheiß.<
>Wer nennt sein Kaninchen schon Honigstückchen?< fragte er
Ich runzelte die Stirn.
>Du weißt nicht was Frauen alles können.<

>Stimmt auch wieder.< lachte Mikey
Aus der Hocke stand ich auf fuhr mit einem Finger über den Kalender.
>Heute ist der 13.3.< seufzte ich
>Yo, übermorgen hat Joe B-day.<
Schlaumeier, das wusste ich auch. Hoffentlich mag Joe Kaninchen, ansonsten bekommt er einen Frosch. Was Lara davon halten wird? Würde mich totlachen wenn sie denken würde das dass Kaninchen eine zu groß geratene Ratte mit Stuppelschwanz und langen Ohren wäre. Stell mir schon vor wie sie auf einen Stuhl springt und schreit: „Joe hilf mir, mach das weg!“. Lachend sah ich zu Mike.
>Was´n jetzt los?<
>Ach nichts.<
Ich kratzte mich am Kopf, musste mir das Lachen verkneifen. Müde schnappte ich mir das weiche Tier, schleppte es mit ins Bett, Mike legte sich hinzu. Mikey wollte mit mir kuscheln wegen dem Kaninchen konnte er es aber vergessen.
>Mir tut Joe jetzt schon Leid.< murmelte er
>Weshalb?< wurde ich neugierig
>Wenn Joe dieses Vieh bekommt kann er nicht mehr viel von Lara erwarten weil sie das Kaninchen zum kuscheln hat.<
>Och Süßer.<
Mitleidig streichelte ich seine Wange.
>Morgen kaufen wir ein Käfig, dann hat sich das erledigt.<
>Gute Idee.< freute er sich
>Schau mal wie er seine Nase bewegt.<
Schwärmte ich, denn es sah zu putzig aus. Mike verdrehte die Augen. Schloss sie beleidigt, seufzte laut. Traurig kam ich ihn näher.
>Sei nicht eifersüchtig.< bat ich
>Bin ich doch gar nicht.< motzte er
Unglaubwürdig zog ich die Augenbrauen hoch. Böse Blicke warf er zum Kaninchen. Ich drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. Seine Hand hielt mich an Kopf fest, ein Kuss reichte ihn wohl nicht denn er führte die Zunge in meinen Mund. Angenehm spielten unsere Zungen, eine schneller als die andere. Wie ich es liebe. Dieses Gefühl kann nie übertroffen werden, es tut so gut. Wir tauschten praktisch unsre Liebe aus. Ein Finger von mir stupste nach dem Kuss auf seine Nase. Niedlich lächelte Mike, er schob das Kaninchen weg, kuschelte sich an mich, presste seine Lippen auf meine Stirn.
>Du hast auch Geburtstag.< wisperte er
>Ich weiß.< schluckte ich
Mikes Finger tasteten über mein Gesicht.
>Macht’s Spaß?< grinste ich
>Ja das ist schön.< schwärmte Mike
Lachend runzelte ich die Stirn, setzte einen fraglichen Blick auf.
>Wie süß.<
Flüsterte mein Schatz, legte seine Lippen auf meine.
>Wie spät ist es eigentlich?< wollte Mike wissen
>Einen Moment.<
Daher das ich nicht an der Wand lag konnte ich in meine Hosentasche rumkramen, da war mein Handy. Ich hielt es Mike unter die Nase, der Display leuchtete blau auf, Shinnizzle kniff die Augen zu.
>Chazy!< rief er
Fies fiel ich in ein lautes Gelächter. Nach einer Weile konnte er die Augen wieder benutzen.
>Toll wie spät war es jetzt?<
>3:28 Uhr.< antwortete ich ihn
>Na ja dann.<
Ruckartig drehte er sich zur Wand, ist er böse auf mich? Fraglich legte ich meinen Arm um ihn. Keine Reaktion. Küsste seinen Nacken. Nichts.
>Mike?< fragte ich einfach
Keine Antwort. Verletzt nahm ich dem Arm von ihm weg, legte mich auf den Rücken.
>Bist du auf mich sauer?<
Ängstlich wartete ich auf eine Antwort. Nun drehte er sich zu mich um, lehnte seinen Kopf gegen meine Brust.
>Nein, das könnte ich bei dir nicht.<
Fröhlich strichen meine Finger durch seine Haare.
>Ohja das ist gut, mach weiter.<
Verlangte er hingerissen, das tat ich auch, anscheinend mag mein Süßer Kopfmassagen, muss ich mir gleich mal merken *g*. Voll und ganz zufrieden stöhnte er im hohen Ton.
>Das hört sich pervers an.< lachte ich
>Wir können was perverses machen.<
Gleich begann er meinen Oberkörper zu liebkosen.
>Also doch nicht vor dem Kaninchen.<
Gab ich mit hoher Stimme von mir.
>Ist ja klar.<
>Stell dir vor dieses Kaninchen hätte eine mini Kamra in seinen Fell versteckt.<
>Das wäre ein guter Porno.< lachte Mike
>Du mal wieder.< grinste ich
>Bestimmt würden ihn tausende Leute kaufen.<
>Mike!<
>Oder er käme als Film ins Kino.< dachte er weiter
>Mit deiner Fantasie machst du mir Angst.<
>Ich hör schon auf.<
Beruhigend strich er über meinen Bauch.

"Nacht mein süßer, sexy, geiler Engel." flüsterte Mike
"Schlaf gut meine kleine schnuckelige Sexbombe"
Grinste ich dabei glitten seine Hände runter, bis zu meiner Boxe.
"Ok, sexsüchtiges Kuschelmonster."
Änderte ich meine Meinung, Mikey grinste und ließ von mir ab.
"Dir kann man halt nicht widerstehen."
Mit meiner Zunge leckte ich seine Wange ab.
"Dir auch nicht" schmunzelte ich
"Grrr."
Machte Mike und zeigte mir die Zähne, wie eine Katze...ähm Kater.
"Wollten wir nicht schlafen?"
>Nö?" lachte Mike
Geplant krabbelte ich auf ihn.
"Was kommt denn jetzt?"

Lächelte er.
>Du willst also nicht schlafen?< stellte ich ihn auf die Probe
>Genau.<
>Auch nicht mit mir?< sagte ich traurig
>Oh doch.<
Seine Hände drückten meinen Körper runter, wir küssten uns innig, nebenbei kraulten meine Finger seinen süßen Bauch.
>Harr mein Zuckerstückchen.< schwärmte ich
Voll niedlich gab er mir einen Kuss auf die Nase. Daher das es kitzelte lachte ich. Rächend kitzelten meine Finger ihn am Bauch. Sein Lachen war wie Musik.
>Süß.<
Flüsterte ich als sich unsere Blicke wieder trafen.
>Töte mich du bist zu süß.<
Hauchten seine Worte um mein Ohr. Kleine Tränen der Liebe rollten auf meinen Wangen entlang. Sein Daumen wischte diese weg.
>Verschwende deine salzigen Tränen nicht.<
>Für dich würde ich Jahre lang weinen.< schluchzte ich
Ab jetzt lag ich auf meinen Schnuckel, er knabberte an mein Ohr. Das Kaninchen hüpfte im Zimmer hin und her.
>Wir dürfen es morgen nicht zertrampeln.<
>Was?< fragte er nach
>Das Kaninchen, Süßer.<
>Achso, na klar, türlich.< grinste er
>Was gibt es morgen zum Mittag?< fügte Mike hinzu
>Das ist nicht dein Ernst.< sagte ich verdutzt
>Doch.<
>Was hättest du denn gern?< fragte ich nach
>Dich!< murmelte er
Grinsend schüttelte ich den Kopf.
>Na dann fang an, aber denk daran das es mich danach nicht mehr gibt.<
Kurz knabberte er an meine Unterlippe, er stockte.
>Scheiße.< fluchte Mike
>Siehste! Also? Was willst du?<
>Gegrilltes Kaninchen.< lachte er hinterhältig
>Mike!< schrie ich
>Schon gut, okay ich überlege.<
Er kratzte sich am Kopf. 10 Minuten vergingen.
>Immer noch nicht?< fragte ich gelangweilt
Er gab mir keine Antwort, mürrisch schaute ich in sein Gesicht. Klasse. Mike schlief seelenruhig. Dabei lief ihm Sabber aus dem Mund, diesen strich ich zur seihte. Pennt der ohne mich ein, werde ich mir merken. Traurig ließ ich mich von ihm runter rollen, fiel beinahe ausm Bett. Kriegt Mike morgen eben nichts zu Essen *g*. Fuck, einen Käfig müssen wir auch holen. Vor Dummheit schlug ich auf meine Stirn. Wo ist dieses hoppelnde Ding eigentlich? Bemüht drehte ich den Kopf nach rechts, perfekt denn ich lag an der Bettkante. Das Kaninchen macht es sich unter meinen Tisch bequem. Wehe es scheißt jetzt „Komm bloß nicht auf dumme Gedanken“ flüsternd drohte ich dem Kaninchen. Dieses schlief auch. Super, alle pennen, außer mir. Hmpf…was Joe gerade macht? Oder was Joe gerade mit Lara macht? Will mal stark annehmen dass bei den beiden alles gut geht. Wenn Joe hier weinend antänzelt bring ich sie um. Schließlich will ich nicht dass Joe so was durchmachen muss. Diese ganzen scheiß Schmerzen. Bin echt froh dass ich Mike getroffen hab.
Ohne ihn. Nein, unvorstellbar. Einen wie ihn hatte ich noch nie so geliebt, nie so lieben können. Mit ihm ist alles anders, viel schöner. Das Leben fängt für mich erst an. Stundenlang könnte ich meinen Schatz ansehen, es würde nie langweilig werden. Er ist so süß…hab ich eine Kamera?
Hektisch suchte ich in den Schränken nach so einem Teil, da ist es. Es war eine Sofortbildkamera, besser hätte es nicht sein können. Knips! Das Bild kam aus dem Ding heraus, natürlich dauerte es eine Weile eh man was erkennen konnte. Zwischendurch fotografierte ich das Kaninchen, wenigstens eine kleine Erinnerung soll mir erhalten bleiben. Hurra, das Foto von Mike ist erkennbar geworden. Ey nee, das ist zu niedlich, wenn der das sieht regt er sich auf *hehe*. Mit dem Foto stieg ich ins Bett. Mein Handy verriet mir das es bereits 5:34 Uhr war. Gähnend packte ich das Foto neben dem Bett auf einen kleinen Tisch. Sehnsüchtig schmiegte ich mich an Mikey. Ein leises Schnarchen kam von ihn. Ich grinste, dann fielen meine Augen vor Müdigkeit zu.

Mikes POV

Ausgeschlafen rieb ich mir die Augen. Nach kurzem blinzeln war ich wach. Chester schlief seelenruhig. Lieber weck ich ihn nicht. Schließlich weiß ich nicht wann er eingeschlafen ist. Mir war warm, neugierig lief ich zum offen stehenden Fenster. Seufzend lehnte ich mich aus dem Fenster, die Arme fest am Fensterbrett gepresst. Frische Morgenluft stieg mir in die Nase. Erstaunlicherweise war der Schnee getaut, alles war grün, die Blumen krochen unterm letzten Schnee hervor. Vögel sangen ihre Lieder, während die Sonnenstrahlen ins Gesicht prallten. Das alles zusammen war der Frühling. Glücklich atmete ich den Geruch von Gras, Tau und Wärme noch einmal ein. Ich schlenderte zur Küche, bereitete für Chazy und mich ein schönes Frühstück her. Gekochte Eier, Toast und Brötchen, Kaffee oder Bier und Marmelade oder Schoko. Völlig stolz servierte ich dieses Festmahl im Wohnzimmer auf den Tisch. Dann verschwand ich ins Bad. Machte mich frisch, stylte mich auf. Kritisch betrachtete ich mich im Spiegel. Wie kann Chaz nur so was wie mich lieben? Kopfschüttelnd ging ich zum Wohnzimmer zurück. Aus Langeweile zeppte ich ein paar Kanäle im TV runter. Cool Eminem. Den ließ ich erstmal an Verträumt öffnete ich die Tür zum Balkon, torkelte dort hinaus. Meine Arme stützten sich am Geländer ab. Als ich nach unten schaute huschte eine schwarze Gestalt hinter der nächsten Ecke eines Hauses. Zuerst dachte ich nichts dabei, bis mir Brian einfiel. Mit verdrehten Augen schaute ich zum Himmel. Blitzschnell schwirrte eine fette Hummel an mein Gesicht vorbei. Mit großen Augen schüttelte ich den Kopf „Verrückt“ dachte ich mir und ging in die Wohnung zurück. Fast tänzelnd schlich ich mich in sein Zimmer. Schlummernd lag er im Bett, murmelte sich in der Decke komplett ein. Wie niedlich. Schweigend setzte ich mich neben ihn aufs Bett, strich durch seine Haare, über seine Wange und über seinen zugedeckten Körper. Unerwartete drehte er sich zu mir um. Lächelnd kitzelte ich ihn unterm Kinn. Schwach öffneten sich seine dunklen Augen.
>Guten Morgen.< flüsterte ich sanft
Er hingegen schlang seine Arme um meinen Hals und küsste mich.
>Morgen Darling.< freute er sich
Sein Kopf legte er auf meine Schulter.
>Komm mit es gibt Frühstück.< sagte ich stolz
Mit einem Freudensprung stand er auf, lächelte mich an. Grinsend nahm ich seine Hand, führte ihn in die Stube. Seine Augen glänzten als er das Essen sah, sofort rannte er zur Couch und setzte sich. Ich setzte mich neben ihn. Dann aßen wir erstmal.
>Das ist so lecker.<
>Freut mich Schatz.<
Immer schneller stopfte er die Nahrung in seinen Mund.
>Nicht so schnell du verschluckst dich noch.<
>Ach was.< meinte er
Es dauerte nicht lange als das geschah, selbstsicher klopfte ich ihm auf den Rücken.
>Hättest du Mal auf mich gehört.< grinste ich
>Beim nächsten Mal.< hustete er
Lachend biss ich vom Brötchen ab.
>Findest du das lustig?< grinste er
>Ja.< brachte ich nur raus
Darauf war es still, außer dem TV war nichts zu hören. Außer unser Geschmatze.
>Wann wollen wir los?< fragte ich
>Nach dem Essen?<
Stellte er mir als Gegenfrage.
>Soll mir recht sein.<
Gab ich einverstanden von mir. Er stand auf und räumte alles weg. Als er wieder kam sprang er über die Couch und kuschelte sich an mich.
>Ich dachte wir wollen los?<
Kurz sah er mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
>Stimmt ja.< lachte er
>Süß.<
>Nein, ich bin nicht süß.< verteidigte er sich
>Doch.<
>Nee.< beschwerte er sich immer noch
>Doch.<
>Ich gebe auf.< murmelte er
Also zog ich ihn am Arm hoch. Wir beide schnappten uns dünne Jacken, seine Kohle und Schlüssel.
>Warte mal.<
Er drängte mich zurück weil ich im Hausflur war.
>Wo ist das Kaninchen?<
Fragte er nach, wie von Blitz getroffen knallte ich die Tür zu. Chester rannte in sein Zimmer.
>Wo ist es< schrie er
Wie bekloppte rannten wir durch die Wohnung. Überall sahen wir nach.
>Scheiße.< seufzte ich
>Wo könnte es sein?< schnaufte Chaz besorgt
Traurig lief er zur Tür vom Balkon, lehnte seinen Kopf gegen die Glasscheibe. Nach ein paar Sekunden schreckte er hoch, riss die Tür auf, mit dm Kaninchen kam er wieder rein. Bestimmt ist es darauf gehüpft als ich vorhin aufm Balkon war.
>Zum Glück.< freute sich Chester
Das Kaninchen legte er auf sein Bett, schloss das Fenster und die Tür.
>Können wir?< fragte er erstaunt
>Yo na klar.<
Glücklich nahm er meine Hand. Gemeinsam verließen wir die Wohnung. So liefen wir durch ein paar Straßen. An der Haltestelle warteten wir auf die Bahn. Gelangweilt setzten wir uns auf die kleine Bank. Ein paar Minuten später kam endlich diese blöde Bahn. Kindisch stürmten wir darein ohne die anderen zuerst raus zu lassen. Ich habe es geschafft einen Fensterplatz zu ergattern. Chazy schloss die Augen.
>Schlaf mir nicht ein.< bat ich ihn
Schnurrend ließ er den Kopf auf meine Schulter fallen. Schon sahen uns ein paar Leute komisch an. Um sie zu provozieren stützte ich meinen Kopf an seinen. So ein aufgetakeltes Mädchen sah uns verabscheuend an, zeigte mit den Finger auf uns und zeigte es gleich ihre Freundin die neben ihr saß. Diese lächelte nur und sah die andere mit rollenden Augen an. Ich musste lachen.

Chazy suchte meine Hand, schließlich fand er sie, drückte sie fest und ließ nicht los. Das Mädchen das uns verabscheute sah geschockt aus dem Fenster, die andere freute sich.
>Ich glaube wir haben einen Schwulen-Fan gefunden, fehlt nur noch das sie George Michael hört.< nuschelte mein Schatz leise
Erst ab da wurde ich richtig aufmerksam, durch die Plastiktüte sah man das Cover vom neuen George Michael Album. Dies bemerkte auch er.
>Ich raffst nicht.<
Stöhnte Chazy glücklich.
>Hey wir müssen raus.< drängelte ich
Deshalb schubste ich Chester nach draußen, vorher lächelten wir das Mädchen an. Wir rannten über die Straße. Chester drückte mich auf der anderen Seite an eine Glasscheibe, verlangend legten sich seine Lippen auf meine. Angeregt drückte ich seinen Körper stärker an meinen. Uns störte es überhaupt nicht in der Stadt so rum zuknutschen. Leider lösten sich unsere Lippen.
>Hör nicht auf.< bettelte ich
Leicht grinsend rannte er einfach drauf los.
>Chester!<
Schrie ich hinterher, das brachte ihm nicht zum Stehen also nahm ich die Beine in die Hand und rannte was das Zeug hält. Mittlerweile waren wir in einer Kaufhalle. Alle Kunden warfen wir bei Seite, ich darf ihn nicht aus den Augen verlieren. Vor einem Tierladen blieb er stehen. Damit rechnete ich nicht, ich rammte Chazy von hinten wir fielen nicht zu Boden.
>Tolle Stellung.< sagte er hinterhältig
Nun schubste ich ihn in den Laden. Ungeduldig suchten wir nach einen großen Käfig.
>Mike schau mal dieses Kaninchen mit den abgeknickten Ohr.<
Chazy zeigte es mir.
>Och ja wie süß.<
>Nicht so süß wie du.< gestand Chaz
Dabei sah er in meine Augen. Regelrecht spürte ich die Hitze in meinen Wangen.
>Du läufst rot an.<
>Ja, ach man.< ich kratzte mich am Kopf
>Ist doch niedlich.<
Heiß küssten wir uns. Das Gefühl der Lust wurde immer größer. Kurz kämpften unsere Zungen dieser Kampf wurde vom Zwitschern der Vögel unterbrochen. Dann sah er weiter. Blöden Vögel. Ab heute hasse ich diese Tiere. Vielleicht wäre mein Schatz weiter gegangen aber nein, die Piepmätze müssen mir alles versauen. Mit den Händen in der Hosentasche folgte ich ihm.
>Welchen nehmen wir?<
>Einen in rosa.< scherzte ich
>Das würde zu Lara passen.< kicherte er
>Blau?<
>Yo Mikey blau ist gut.<
Chaz nahm dieses Riesending, trug es zur Kasse.
>Süßer hol mal Futter und solch Streu Zeugs.<
Das tat ich erstmal, tapste zu den Futterpaketen schnappte mir ein und lief zu meinen Babe. Mehr als 5 Minuten standen wir an der Kasse.
>Fahren wir schon nach Hause oder nicht?<
>Nö.<
>Wo willst du denn hin?< wollte ich wissen
>Eis essen.< gab er hoch von sich
>Okay.<

Fröhlich liefen wir gleich zu einem Café. Ich bestellte mir einen großen Schokoeisbecher, Chazy nahm einen mit Früchten.
>Hey schau mal die Kerle da mit den LP Pullovern.<
Machte ich Chazy drauf aufmerksam.
>Versteck dich.<
Lachte er und versteckte sein Gesicht hinter der Bestellkarte.
>Sie haben uns nicht gesehen.< sagte ich
>Noch nicht.<
Erst als die Jungs um der Ecke waren atmete er auf. Endlich kam unser Eis.
>Yeah.<
Gleichzeitig krallten wir die Löffel, führten das Stück Eis gleichzeitig in den Mund. Chester ließ mich von seinen Eis probieren denn er fütterte mich. Das Endete mit einem Kuss.
>Hmmm…lecker.< schmatzte er
>Find ich auch, wären wir nicht hier dann…<
>Dann?<
Chazy boxte mir in die Seite.
>Dann hätte ich dich schon längst vernascht.<
>Worauf wartest du?< haute er raus
>Das sagst du so einfach.< murmelte ich
Mein Süßer nahm eine Erdbeere von seinem Eis in den Mund, diese schob er während des Kusses in meinen. Ehrlich, mir wurde heiß. Er zog meinen Kopf zu sich, gierig stupsten unsere Zungen sich an. Mir war es egal was die anderen denken oder sagen. Eisern verfolgten meine Hände einen Plan. Sie streiften Chesters Rücken rauf und runter. Nach einem sehr leisen Stöhnen von mir sahen wir uns an. Eindeutig sah ich die Lust in seinen feurigen Augen. Leider mussten wir sie unterdrücken. Hungrig aß ich weiter, ließ Chazy nicht aus den Augen. Plötzlich schob er mir eine Waffel in den Mund. Stutzig sah ich ihn so an er lachte leise.
>Küss mich.<
Befahl er auf ein Mal. Wild zog ich ihn am Kragen zu mir, legte meine Lippen auf seine weichen. Vor Freude löste er ein hohes Geräusch aus. Jetzt war auch er fertig mit sein Eis. Er zahlte, Hand in Hand verließen wir das Café.
>Und jetzt?< fragte ich mal wieder
>Komm mit.<
Chester zog mich durch die ganze Stadt. Bis zu einem sehr kleinen Park. Dort waren viele Skater unterwegs die sich alle übertreffen wollten. Rampen waren auch aufgestellt.
>Du willst doch wohl nicht.<
Tatsächlich kramte er aus seinen Rucksack ein Board raus.
>Nee oder…<
Schon fuhr er um mich herum.
>Auch?<
Ich schluckte, bevor ich antworten konnte kam einer dazwischen.
>Hey Chazy!< rief eine Person
>Alters ich glaub es nicht, John.<
Chester begrüßte ihn mit einen Handschlag.
>Was rockt Chaz? Lang nicht gesehen.<
>Wohl war, du das ist Mike.<
Er stellte uns vor.
>John war früher in meine Klasse, Nachmittags waren wir hier immer skaten.<
Erklärte mir mein Süßer.
>Wie kommt’s denn das du hier bist?<
Freute sich dieser John.
>Es war spontan. Kann ja auch wieder gehen.<

>So war das nicht gemeint, los Alter lass mal was sehen, mal schauen ob du deine alten Tricks noch kannst.< scherzte John
Chazy sah zu mir, ich nickte. Die beiden rannten zur Rampe. Von dieser ließen sie sich mit ihren Boards hinab stürzen. Eindeutig war Chester besser.
>Ey Steven gib Mikey ein Board.< schrie Chaz
Steven? Wie viel kennt er denn noch? Schließlich kam dieser Steven, drückte mir ein Board in die Hand. Schön, was soll ich damit? Hilfe! Scheiße, ach ich steig einfach mal drauf, mal sehen was passiert. Ja, bis jetzt stehe ich…noch. So ein blödes Ding.
>Kommst du klar?< rief John
>Ja!< log ich
Und wie ich klar komme, nämlich gar nicht. Chester und John versuchten den anderen zu übertreffen. Während John einen leichten Olli hinlegte zauberte Chester viel bessere Stunts her. Stumm stand ich auf dem Board.
>Ey du da aus dem Weg.<
Ein wahnsinniger Skater rammte mich leicht. Was soll ich denn machen? Ich kann so was nicht.
>Was Issen mit dem?<
Hörte ich es hinter mir flüstern. Alle stoppten ihr „Training“ und sahen zu mir.
>Kannst du überhaupt skaten!?< brüllte mich eine an
>Verpiss dich du kannst ja nichts.< riefen sie weiter
>Schmeißt ihn vom Platz!<
>Gib mein Board wieder du Loser!< schnauzte Steven
Daher das ich mich nicht bewegte warfen sie mich zu Boden.
>Jetzt kriegst du Angst was.< redete er
Fuck was soll ich machen, mich hier voll labern lassen nur weil ich das nicht kann. Ich versuchte auf zu stehe aber sie drückten mich immer wieder herunter.

Chesters POV

>Hey Chaz schau mal.<
Zuerst peilte ich nichts, erst als John mir mit dem Finger klar machte was er wollte.
>Was ist da los?<
Fragte ich ihn, erzuckte nur mit den Schultern.
>Lass uns weiter skaten.<
Gerade wollte ich von der Rampe springen, er hielt mich an den Schultern fest.
>Die hören gleich auf.<
Versuchte er mich zu beruhigen, als ich genauer hinsah erkannte ich Mike der auf dem Boden lag. Widerwillig riss ich mich los. Rannte zu dieser Menschenmenge die sich dort angesammelt hatte. Panisch schmiss ich alle die mir im Wege standen weg.
>Lasst mich durch!<
Brüllte ich unkontrolliert. Da lag er. Sah nicht so aus als wäre er verletzte. Gelangweilt sah er mich an. Ich gab ihm meine Hand. Sofort nahm ich Mike in den Arm. Drückte ihn ganz nah an mich heran. Seine Finger strichen mir durchs die Haare, er krallte sich an mir fest.
>Ich bin doch da.< flüsterte ich
>Geht weg.< kam John an
>Was gehtn hier ab?< fügte er fragend hinzu
>Der kann nicht skaten.< meckerte Steven
>Solche Loser wollen wir hier nicht.<
Sagte ein anderer. Das hielt ich nicht aus, wütend ging ich Steven an den Kragen.
>Deshalb wirft man meinen Mike nicht zu Boden.<
>Das haben wir aber.< grinste der Steven
Nun brannten bei mir die Sicherungen durch. Mit ihm fiel ich zu Boden.
>Du hast bestimmt damit angefangen.<
>Nein.< redete er sich raus
>Wer denn sonst? Bei solchen Dinge bist du immer dabei, lüg mich nicht an.< ich wurde noch wütender
>Das war Steffi.<
Mein Blick schweifte zu ihr.
>Nein, sie war es nicht, gib es zu!< drohte ich
>Chazy ist doch gut.<
John legte seine Hand auf meine Schulter.
>Steven ich sehs in deinen Augen.< murmelte ich
Er sah mich geschockt an. Am liebsten hätte ich ihn umbringen können. Dennoch war ich nicht so ein Typ der alle blutig schlägt. Ohne was zu sagen warf ich mein Board in den nahe liegenden Fluss, dieses Gerät besaß ich seit meinen 13 Lebensjahr…es sickerte runter.
>Bedeutet das jetzt?<
Bangte John mit zitternder Stimme. Zum letzten Mal umarmte ich ihn. Genau das begriff er auch, John ließ mich lange in seinen Armen warten. Mit diesen Skatern will ich nichts mehr zu tun haben. Steven stand auf, reichte mir seine Hand zum Abschied. Verstoßend beachtete ich ihn nicht weiter, ließ ihn mit seinen ausgestreckten Arm stehen. Seufzend legte ich meinen Arm um Mikes Schulter. Still liefen wir fort. Geradezu spürte ich die Tränen die aus Johns Augen flossen, dennoch drehte ich mich nicht um.
>Machs gut…Chester!<
Hörte ich John noch rufen. Ohne eine Träne zu vergießen schleppte ich Mike in die Bahn mit rein. Wir setzten uns ganz hinten hin.
>Tut mir Leid.<
Bereute ich es, konnte nicht in Mikes Augen sehen, die Schuldgefühle waren zu groß. Erst antwortete Mike nicht sondern sah zu Boden.
>Verzeih mir.<
Kurz bildeten sich Tränen in meinen Augen. Mein Herz bekam jede Sekunde einen schmerzenden Riss „Verzeih mir Mike, bitte“ flehte ich in Gedanken.
>Ist schon ok.<
Antwortete er mir endlich. Unendliche Steine fielen mir vom Herzen. Glücklich über diese Aussage küsste ich ihn. Interessiert umkreisten sich die Zungen, spielten ihr süßes Spiel.
>Du kannst nichts dafür.< gestand Mikey
In diesem Moment stiegen wir aus. Draußen fiel ich in seine Arme.
>Danke.< schluchzte ich
Fest umschlangen die Arme meinen Rücken.
>Komm gehen wir nach Hause.<
Somit liefen wir die Straßen entlang. Unterwegs wäre Mike beinahe hin gefallen wenn ich ihn nicht rechtzeitig davor bewahren konnte *g*. Ich war froh als wir in der Wohnung waren. Kurz nachdem wir in der Wohnung waren regnete es in Strömen. Obwohl Mikey mit nassen Haaren und pitschnassen Klamotten zu sehen wäre geil gewesen. Bei dieser Vorstellung lief mir der Sabber aus dem Mund.
>Chaz? Alles ok bei dir?<
Zuerst reagierte ich nicht, erst als er mit der Hand vor meinen Gesicht rum fuchtelte.
>Äh yo, schon klar.<
Er tätschelte auf meinen Kopf.
>Wann gibt’s Essen?< fragte er wie ein Kind
Einigermaßen raffte ich wieder was.
>Bald.<
>Da bin ich schon verhungert.<

Traurig ließ er sich auf die Couch fallen. Knurrend sah ich im Kühlschrank nach was überhaupt da war. Viel war nicht da, es reichte gerade für eine Reispfanne. Mike ist damit einverstanden gewesen. In der Zwischenzeit streute er Heu in den Käfig, gab Futter und Trinken mit hinein, packte sanft das Kaninchen rein. Kaum war er drinnen lief es zum Fressnapf. Es macht seinen ersten Namen alle Ehre, denn Mike ist auch verfressen *lol*. Jetzt sah er mich (hungrig) an.
>Das Essen ist gleich fertig.< rief ich schnell
>Was gibt es zum Nachtisch?<
Ich fiel um. Nee das glaub ich nicht. Kann ha noch ein 5 Gänge Menü kochen.
>Ist dir was passier?<
Fragte Mike sanft. Ach, ich bin nur umgefallen, aber sonst ist nichts passiert.
>Nee.< gab ich al Antwort
Zärtlich liebkoste er meinen Hals.
>Mike.<
Stöhnte ich schwach, wollte ihn von mir runter werfen. Doch er presste meine Hände auf den Boden. Seine Zunge fuhr unter mein Shirt. Wie ein Hund schleckte er mein Hals ab, legte seine Lippen auf meine. Die Hände lagen auf meinen Hüften, zogen das Shirt nach oben. Mikes Gier konnte nicht gestoppt werden. Jedenfalls kam es mir so vor. Völlig hingerissen umkreiste die Zunge meinen Bauchnabel, sie saugte leicht am Bauch.
>Willst du das dein Essen anbrennt?< versuchte ich ihn abzulenken
>Du bist mein Essen und ich brenne schon.<
Hauchte er in mein Ohr. Trotz der schmeichelnde Worte drückte ich ihn von mir runter, schnell stand ich auf und konnte das Essen geradeso noch retten. So wie Mike drauf war umschlangen seine Arme meinen knurrenden Bauch. Flache Küsse presste er auf meine Wange.
>So kann ich nicht kochen.< plagte ich
>Musst du aber.<
Verriet er gelassen. Warme Fingerspitzen kitzelten mich am Bauch. Langsam aber sicher gab er auf, traurig schnappte er sich Besteck und setzte sich auf die Couch. Nach ein paar Minuten brachte ich das Essen ins Wohnzimmer. Kaum hatte ich seinen Teller abgestellt packte er mich lachend an den Armen und zog mich so zu sich. Weil ich nicht damit gerechnet hab fielen wir von der Couch. Lau lachten wir über unsere eigene Dummheit. Mitten beim Lachen küssten wir uns innig.
>Das hab ich geplant.< grinste Mike
>Du…du…hinterhältiges geiles Ding du.<
Flüsterte ich während das Essen auf uns wartete.
>Willst du deinen Reis kalt essen?< rief ich
>Eigentlich nicht.<
>Na also.<
Somit rappelten wir uns wieder auf. Aßen ruhig unsere Teller leer.
>Warum wurdest du nicht Koch?< schmatzte er
>Darum nicht.< nuschelte ich
>Das ist für mich keine Antwort.<
>Aber für mich.< grinste ich
>Scherzkeks.<
Lachte Mike leise.
>Morgen werden wir feiern bis die Bude zusammen kracht.< freute ich mich
>Ohja, hoffentlich trinken wir nicht allzu viel.<
Nörgelte er.
>Wir müssten Joe eigentlich einen Frosch schenken.<
>Ein Kaninchen tut es auch.< meinte ich

>Wenn er es nicht will soll Lara es in den Ofen schieben.<
>Mike…<
>Ich bin gemein…ich weiß.< gab er zu
>Ja aber das lieb ich so an dir.<
Mit voll gestopften Bauch der gleich zu platzen droht brachte ich das Geschirr in die Spüle. Wusch, trocknete ab und räumte das weg. Mo9rgen, lassen wir eine Party steigen. Dafür wette ich mein Leben, Joe wird am Ende der Feier mit Lara im Bett landen, das hab ich im Gefühl. Dann ging ich in mein Zimmer, sah das Kaninchen im Käfig. Mitleidig ließ ich es im Zimmer rum laufen, schloss extra die Tür. Nach langer Zeit hatte ich den Drang einen Song zu schreiben. Schnell besorgte ich mir Blatt und Stift, schrieb auf was ich in diesem Moment fühlte. So wie es aussah wurde es ein Lovesong. Kleine Tränen flohen aus meinen Augen, wusste nicht warum. Erschöpft stützte ich den Kopf auf die Tischplatte. Das Kaninchen kam zu mir gehoppelt. Seine dunklen Augen starrten mich gerade zu an. Die Nase bewegte sich wieder so süß. Ich musste lächeln, nervös nahm ich mir eine Kippe. Die Tür schlug auf, Mike sah mich an.
>Rauchst du schon wieder?< sagte er ängstlich
>Stört es dich Darling?<
>Ja, weil es dich kaputt macht.<
>Dagegen kann man nichts tun.< murmelte ich sicher
>Und ob, man kann damit aufhören.<
>Ich kann das nicht, dafür ist es schon längst zu spät.<
>Nein, ist es nicht.<

Mike nahm meine Hand.
>Glaub mir, es ist so.< nuschelte ich weiter
>Wenn ich dir helfe, schaffst du es.< glaubte er
>Warum willst du das…<
>Weil ich dich wegen so was nicht verlieren will.<
Seine Augen glänzten vor Wahrheit. Das hat er so süß gesagt dass ich ihn küssen musste.
>Bitte hör auf.< flehte er
>Mit küssen?< grinste ich
>Mit Rauchen.<
>Wenn du mir hilfst.< flüsterte ich traurig
Wir umarmten uns lange. Dabei fühlte ich mich so sicher, als würden seine starken Arme mich vorm Fallen aufhalten. Es war schon immer schön in seinen Armen zu liegen. Ehrlich, ich glaube nicht das ich damit aufhören kann. Dafür rauch ich viel zu lange. Ein Versuch ist es wert. Wir ließen voneinander ab. Doch sahen wir uns lange an. Mit großen Augen richtete er seinen Blick zu meinen (Love) Song. Zuerst wollte ich iuhn davon abhalten, früher oder später wird er ihn sowieso lesen, deshalb ließ ich es zu.
>Der ist wunderschön.<
Flüsterte er sanft und legte den Text zurück auf den Tisch. Gähnend wollte er aus den Raum gehen, schließlich erblickte Mike das Foto was auf meinen Nachtschränkchen stand. Selbstbewusst betrachtete er es bis ins kleinste Detail.
>Chazy!<
Seine Stimme klang leicht gereizt. Ruhig packte er es weg. Fies grinsend packte er mich an den Schultern, warf mich aufs Bett, er lag auf mir.
>Wie könnte man dich am besten bestrafen?<
Ich schluckte. Was kommt denn jetzt?
>Das Kaninchen in den Ofen zu schieben ist zu harmlos.<
Toll, wenn das schon harmlos ist will ich nicht wissen wie er sich rächen will.
>Mir fällt nichts ein.< seufzte er
Beruhigt wollte ich aufstehen, seine Hände pressten mich zurück aufs Bett.

>Nicht so schnell.< grinste er
>Ich muss aufs Klo.< log ich
>Das kannst du nachher machen.<
Ich gab nach. Der lässt mich hier eh nicht weg. Mike küsste mich, ließ seine Zunge über meinen Hals streifen.
>Soll das die Rache sein?< haute ich raus
Ohne eine Antwort rutschte die Zunge unter mein Shirt. Diese Berührungen genoss ich. Seine heißen Finger streichelten meinen Bauch. Gerade als es richtig schön wurde hörte er auf.
>Hör nicht auf.< bettelte ich sanft
>Das ist die Rache.< sagte er kalt
Geschockt richtete ich mich auf.
>Du bist so fies.< jammerte ich
>Weiß ich doch.<
Ich steckte ihm die Zunge raus. Ließ mich seitwärts ins Bett zurück fallen. Das Kaninchen hüpfte aufs Bett, kuschelte sich an mich. Zärtlich strichen meine Finger durch das weiße Fell.
>Wo wollen wir eigentlich feiern?< fragte ich
>In Brads Garten, wenn das Wetter auf unsere Seite ist.<
>Brad hat einen Garten?<
>Ja seit 3 Wochen.<
Nun bin ich schlauer geworden *g*. Das krieg ich erst jetzt mit *hust* bestimmt wollte BBB den Garten geheim halten damit er alleine Party machen kann *g*. Mike scheuchte das Kaninchen in den Käfig. Mit einem Sprung stand ich auf. Holte meine Gitarre aus der letzten Ecke. Versuchte zu meinen Song die richtige Melodie zu finden. Schließlich wurde diese schnell gefunden. Dazu sang ich die 1. Strophe vom Text. Den Refrain nahm Mike. Die letzte Strophe schafften wir zusammen. Dabei schloss ich die Augen, so konzentrierte ich mich mehr auf seine Stimme. Am Ende fiel er mir in die Arme.
>Das war so geil.< freute er sich
Meine Hand fuhr über seinen Rücken. Genau das dachte ich auch, es fühlte sich so an als wenn wir unsere Liebe ausgetauscht hätten von Herz zu Herz. Ein unbeschreibliches Gefühl.
>Das ist mein erster Love Song den ich je geschrieben habe, er soll für immer erhalten bleiben.<
Nuschelte ich vor mich hin. Tief steckte er seine verspielte Zunge in meine Mundhöhle. Nach dem Kuss vibrierte sein Handy. Schwach sah ich nur das er eine Kurzmitteilung bekommen hatte. Mike fasste sich an die Stirn. Besorgt suchte ich seine Augen, leider bedeckte er diese mit seinen Händen.
>Was ist?< fragte ich vorsichtig
>Hier.<
Er gab mir das Handy.
„Hi Süßer, es tut mir Leid. Was ich getan habe war nicht richtig. In den letzten Wochen hast du mir sehr gefehlt. Damit wollte ich dir sagen, dass ich dich immer noch liebe, komm zurück. Ich liebe dich. Anna“
Mein Atem stockte, meine Finger ließen das Handy fallen.
>Scheiße.< fluchte Mike
So recht wollte ich es nicht glauben. Auf einmal schreibt diese blöde Kuh ne Sms und dann soll er zu ihr zurück? Nee. Das lass ich nicht zu. Will nur hoffen das Mikey sie nicht mehr liebt, wenn ja dann…kann ich ihn nicht aufhalten.
>Chester?<
Was kommt jetzt wieder? Will er mir sagen das er mich verlässt? Scheiße…das musste ja so kommen.
>Damit eins klar ist ich liebe nur dich und keinen anderen, lass uns Anna einfach ignorieren ok?<

Verletzt stachen seine Augen in meine.
>Einverstanden.<
Sprach ich unsicher. Nachdenklich wendete ich den Blick von Mike ab. Seine Finger zogen mich am Kinn in seine Richtung sodass ich seine Augen sehen musste.
>Schatz ich liebe wirklich nur dich.<
>Ich weiß.< stotterte ich
>Du glaubst mir nicht.<
>Doch aber, ich habe Angst.<
Mike nahm meine Hand.
>Das brauchst du nicht.< wollte er mich beruhigen
Schweigend hob ich das Handy auf, drückte es in seine Hand. Ging ins Wohnzimmer, setzte mich in den Sessel. Anna…wieso jetzt? Was will sie so plötzlich? Klar sie will Mike, das lass ich nicht zu. Es musste so kommen es musste. Ich zweifel nicht an Mikes Liebe zu mir, doch haust die Angst in mein Herz. Angst das die bisher versteckte Liebe zu Anna wieder aufglüht. Verhindern kann ich es nicht. Mike kam zu mir. Sehnsüchtig zog ich seinem Körper auf meinen sodass er auf mich drauf saß. Meine Hände fuhren durch sein schwarzes Haar.
>Hey Süßer.< seine Augen funkelten
>Bleib bei mir.<
Flehte ich, vergrub mein Gesicht in sein T-Shirt. Er streichelte meine Wange. In diesen Moment versank die Welt um mich. Sein Kinn lag auf meinen Kopf. Sachte pocherte das reine Herz, dass so viel Liebe, Wärme und Hoffnung ausstrahlte.
>Lach mal wieder.<
Lächelte Mike mich an, gab mir ein Kuss auf die Stirn. Reflexartig musste ich lächeln.
>Na also.<
Freute er sich und stupste meine Nase an. Auf dem Tisch stand eine Schüssel mit Waffeln so eine stopfte er mir in den Mund. Stutzig sah ich ihn mit der Waffel im Mund an. Schnell drückte er auf einen Knopf. Geblendet kniff ich die Augen zusammen.
>Wo hast du diese Kamera her?<
Meckerte ich mir geschlossenen Augen obwohl ich es wusste.
>Die ist mir in die Hosentasche gesprungen.<
Lachte mein Schatz. Zögerlich konnte ich die Augen öffnen.
>Das ist meine!<
Schrie ich und riss die Kamera aus seine Hand. Grinsend ging er von mir runter.
>Iss deine Waffel.< befahl er
>Mach ich auch.<
>Ich steckte ihm die Zunge raus.
>Wie ein Kind.< lächelte Mike
>Lieber ein Kind als ein alter Sack.<
Beleidigt drehte ich mich um. Daher das es so ruhig war erschrak ich als es an der Tür klingelte. Zuerst lachte Mikey sich halbtot machte schließlich die Tür auf. Er rechnete nich das Brad, Rob, Phi und Joe gleich hinter der Tür standen also bekam auch er einen Schock. Nun feierte ich und fiel beinahe vom Sessel.
>Seit wann seit ihr schon hier oben?< fragte Mike geschockt
>Unten stand die Tür offen.< erklärte Rob
Alle kamen sie mit ihren nassen Klamotten rein. Wie ein Blitz rannte ich zu meinen Zimmer, schloss die Tür. Puh, fast hätte Joe sein Geschenk gesehen. Ich rieb mir die Stirn und ging zu den anderen ins Wohnzimmer. Kaum war ich da war alles besetzt. Stur setzte ich mich auf den Boden.
>Was hast du da in der Hand?<
Fragte ich Joe der eine kleine Tüte auf den Tisch legte.
>Die Fotos.<

Nach diesem Satz setzte ich mich einfach auf Robs Schoß der neben Joe saß.
>Zeig!< drängelte ich
Joe kramte die Fotos aus der Tüte. Neugierig pflanzte ich mich auf Joes Schoß, schnappte mir die Fotos. Mike saß rechts von mir er konnte gleich mit schauen. Diese Fotos brachten mich zum schmunzeln.
>Ich find die süß.<
Schmatzte Brad der eine Waffel aß.
>Schmeckst?< fragte ich ernst
>Jupp.< antwortete er
>Schön.< seufzte ich
Diese Fotos riefen in mir Wärme hervor.
>Die könnte ihr haben.< nuschelte Joe
>Ehrlich?< sagten wir im Chor
>Ehrlich.<
Mike und ich attackierten Joe mit Umarmungen. Yes! Das ist ja mal geil *freu*. Sowas bekommt man nicht alle Tage.
>Morgen ist ein schöner Tag.<
Haute ich raus und sah dabei zur Decke.
>Find ich auch!< grinste Joe
Ich ließ meinen Kopf hängen.
>Wie lief es mit Lara?<
>Gut Mike, sehr gut sogar.< lächelte Joe
>Danke noch mal.< fügte Joe hinzu
>Nichts zu danken.<
Ich klopfte ihm auf die Schulter.
>Wann kommen die Kinder?< fragte ich grinsend
>Bald.< grinste Joe frech zurück
Voll high torkelte ich zu den Boden, legte mich hin und streckte erstmal all meine Glieder. Müde schloss ich die Augen. Schnell kitzelte Joe mich am Bauch aus.
>Was soll das werden?< lachte ich
Er hörte nicht auf. Ich spürte schon wie mein Magen schmerzte. Kämpferisch lag ich auf Joe. Zuerst wollte ich dasselbe mit ihn machen, ich ließ es aber. Heimlich setzte ich mich neben meinen Süßen.
>Platzklauer!< schrie Joe
>Selbst Schuld.<
Joe drängelte sich neben Rob. Er schubste Rob und Mike soweit nach rechts bis ich von der Couch fiel.
>Das tut mir aber Leid.< sagte Joe hochnäsig
Böse Blicke warf ich zu ihm. Traurig setzte ich mich auf Mikeys Schoß mit den Rücken zu seinen Gesicht. Um meinen Bauch waren seine Arme. Erneut sah ich mir die Fotos an. Ich musste lachen als das Foto von Phi, wo er nur mit seiner Boxe im Schnee war, auf meine Beine fiel.
>Nein.< stotterte Phi
Grinsend gab ich das Foto Mike. Dieser lachte laut auf, neugierig warf Joe einen Blick drauf, auch er konnte sich das Lachen nicht verkneifen.
>Ihr seit so gemein.< sagte Phi traurig
Brad umarmte ihn. Den ganzen Abend lachten wir über irgendwelchen Scheiß. Bis das Handy von Joe klingelte. Um in Ruhe zu telefonieren ging er in die Küche.
>Wetten das ist Lara.< schnaufte ich
>Wetten nicht.< legte Brad sich mit mir an
>Und ob, wer soll es sonst sein?<
>Unser Manager.< grinste Brad
>Wetten nicht.< lächelte ich
>Ok die Wette gilt.< haute Brad raus
>Meinetwegen.< seufzte ich zu Frieden
Es dauerte ne ganze Weile als er zurück kam.
>Wer war es?<
Fragten wir alle sofort nach. Kur rollte er mit den Augen stemmte die Arme um seine Brust.
>Lara.< seufzte Joe
>Ja! Gewonnen!<
Ich sprang in die Luft.
>Fuck.< fluchte Brad
Siegerisch sah ich zu BBB, der stützte seinen Kopf in den Händen ab.
>Was verlangst du von mir?< sprach Brad
Ich brauchte nicht lange überlegen bis mir was einfiel.
>Geh dich waschen, aber richtig mit viel Seife.< sagte ich leise
>Hier und jetzt?<
>Jepp.<
Erst überlegte er…dann ging er ins Bad.
>Das hast du gut gemacht.<
Klopfte Joe mir auf die Schulter obwohl er nicht ganz begriff was vorgefallen ist. Schwach erkannte ich wie Rob aufstehen wollte.
>Wo wollen wir denn hin?< fragte ich kritisch
>Auf die Toilette.<
Rob stand schon vor der Badtür.
>Die ist zufällig im Bad, komm her Rob.<
Befahl ich, traurig setzte er sich in den Sessel. Das Rob seinen Schatz nicht einmal alleine lassen kann *g*. Ich renne auch nicht Mike hinterher…*hust*…na ja doch ^-^“. Aber Rob würde Brad verführen und dann achtete BBB nicht mehr auf den Lappen mit Seife sondern auf ihn.
>Ich glaube Brad weiß wie man sich wäscht.<
>Bist du dir da so sicher?<
Stellte Mike mich auf die Probe
>Nein.< lachte ich
>Was wollte Lara überhaupt?< fragte Phi
>Sie will das ich schnell wieder bei ihr bin.<
Verstummte er, ohje, der arme tut mir irgendwie Leid…die benimmt sich ja wie seine Mutter sogar noch schlimmer XD.
>Es ist ja weil ihr Opa gestorben ist.< fügte Joe zerbrechlich hinzu
Ich bekam einen Schock, lief zu ihn und umarmte ihn.
>Das tut mir Leid….wann ist er denn…?<
>Vorgestern…< stotterte er
>Sie ist aber drüber hin weg…glaub ich.<
>Kommst du dir nutzlos vor?< fragte ich Joe
Das muss ihn wohl voll getroffen haben, seine Augen sahen mich so an als wäre ich der Allwissende höchst persönlich. Joe nickte ganz kurz mit seinen Kopf. Ich drückte ihn noch mal und stand dann einfach vor den anderen so da.
>Was glotzt ihr denn so?< nervig schüttelte ich den Kopf
>Es sieht total süß aus wenn du dich um andere kümmerst.< grinste Mike
>Och menno.< seufzte ich und setzte mich bockig neben ihn
Fast geil streifte seine hand meine Beine rauf und runter.
>Du weißt doch wie ich es meine.<

Mikey zwinkerte mir zu, harr, süß.
>Ja weiß ich Schatzi.<
Dann küsste ich ihn. Plötzlich schlug die Badtür auf, ein Frischgewaschener und sauberer und gut riechender BBB trat ins Wohnzimmer. Dieser gut riechender Geruch stieg mir in die Nase, brannte sich in meine Gehirnzellen. Moment mal, diesen Geruch kenne ich doch. Das ist mein Parfüm! Böse schaute ich ihn an, er sah zu mir und unauffällig zur Decke.
>Brad?<
>Ähem…ja Chazylein?<
>…woher hast du dieses Parfüm?<
Eine Schweißperle rollte über seine Stirn. Nervös drehte er Däumchen.
>Das?...Ja…das hab ich von mir mitgenommen ^^“.<
Ich rollte mit den Augen, ach Brad noch deutlicher kann man es nicht machen.
>Gib die Flasche her.<
Damit meinte ich das kleine Fläschchen das Brad in der Hand hatte, diese war hinter seinen Rücken. Er holte die Hand hervor.
>Welche Flasche?< fragte er mich
>Die, die jetzt in deiner Hose steckt -.-<
BBB ließ den Kopf hängen, zog das Fläschchen hervor, stellte es auf den Tisch.
>Vielen Dank.< grinste ich
>Die entgeht auch nichts.< lächelte Joe
>Ich werde doch wohl noch merken ob man mir was klaut oder nicht.< lachte ich
>Achja?< entgegnete mir Mike
>Ja!< schrie ich und lachte erfolgreich weiter
>Kleiner Angeber, schau mal.<
Sprach Mikey, drückte mir mein Handy in die hand…war das nicht in meine Hosentasche? Ich hasse Mike *lol*…scheiße….*rot wird*.
>Hehe, war wohl nichts was Chazy?< klopfte Brad mir auf die Schulter
>Na und, ich kann damit leben.< gab ich beleidigt von mir
>Warum regst du dich nie auf?< klang Mikes Stimme traurig
>Weil ich das nicht will…<
Müde lehnte ich meinen Kopf an seine Schulter.
>Irgendwann bring ich dich dazu.< flüsterte er
>Wenn du meinst.< gähnte ich
>Ja, das mein ich.<
Mike gab mir einen heißen Kuss auf die Stirn. Wie will er das denn anstellen? Um mich auf die Palme zu bringen muss schon ganz schön was passieren XD. Zum Beispiel wenn einer meine Madonna Platten ohne Erlaubnis anhört…das hasse ich…oh…hoffentlich macht Mike das nicht…wenn ja kann er schon mal sein Grab schaufeln *g*. Nein, niemals würde ich ihn umbringen, da kann er noch so viele Madonna Platten zerdeppern….*lol*. Mein Blick schweifte müde zur Uhr….was schon 23:48? Wie die Zeit vergeht…es schein als würden die anderen jetzt richtig wach werden. Lachend tranken sie Bier und aßen Waffeln. Andauernd musste ich immer gähnen…das regte mich so auf bis ich mich entschloss ins Bett zu springen. Hand in Hand zog ich Mike hinter mir her.
>Was ist denn los?<
Im Zimmer angelangt schloss ich hinter uns die Tür, drückte Mike an die Wand, begann ihn leidenschaftlich zu küssen. Die Zungen kämpften wild miteinander, stupsten sich an und umkreisten sich zärtlich.
>Ich will jetzt schlafen.< sagte ich gähnend
Er strich mir durchs blonde Haar.
>Süß.<
>Was?< wollte ich wissen

>Na du.<
Mike legt es gerade zu an noch mal geküsst zu werden, genau das machte ich auf. Nur noch etwas wilder.
>Schade das die anderen noch hier sind.< murmelte er
>Dann schick sie doch weg.< grinste ich
Er tätschelte auf mein Kopf.
>Dann kann ich trotzdem nicht schlafen.< meinte er bedrückt
>Och, mein armes Schnuckelchen.<
Ich strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht. Ertrank in seinen Augen. Ein letzter Kuss presste er auf meine Lippen. Dann deckte er mich zu und lächelte mich noch mal an.
>Schlaf schön Schatz.< flüsterte er
>Beeil dich, ich kann nicht schlafen wenn du nicht neben mir liegst.< jammerte ich
>Ich Versuchs…< sagte er lieb
>Gut, gute Nacht Darling.<
Somit verabschiedete ich mich und er knallte die Tür zu. Müde drehte ich mich zur Wand, schloss meine Augen…hörte das Kaninchen wie es fraß. Vergebens versuchte ich etwas zu träumen.
>Ist doch alles scheiße hier.<
Sprach ich zu mir selbst. Jetzt führ ich auch noch Selbstgespräche…wie weit muss ich noch sinken. Ach, ich kann gar nicht mehr sinken….nur noch ertrinken…in meinen eigenen Ängsten. Frische Frühlingsluft fuhr durch meine Haare, mit den Armen unter meinen Kopf starrte ich zum Fenster. Die Gardinen flogen mit dem Wind, flatterten leicht hin und her. Vollmondlicht fiel in das dunkle Zimmer. Meine Gitarre glänzte im Licht, als sei sie das Objekt zu meiner Freiheit. Stöhnend wälzte ich mich so das ich zur Tür schaute. Müde schloss ich die Augen, atmete langsam und ruhig. Träumte von Mike der jede Sekunde sich zu mir ins Bett legen könnte. Der Baum vorm Fenster wackelte,, das knacken der Äste nervte mich. Gestresst schreckte ich hoch, sah zum Fenster….und erstarrte förmlich. Ängstlich krabbelte ich nach hinten, spürte die Wand an meinen Rücken, sah hektisch nach links und rechts. Wollt aufspringen und aus dem Zimmer rennen, leider warf mich diese schwarze Gestalt zurück ins Bett. Dieser Mann lag auf mir, drückte meine Hände auf die weiche Matratze. Kalt erfroren meine Augen wegen seine. Die Blicke schmerzten im Herzen, machten Vergessenes zur Gegenwarte und die Gegenwart zu meinem Grab. Schockiert zog ich diese Kapuze von den Kopf herunter, er hob seinen Kopf leicht…und schon drangen diese dunkelblauen Augen in meine Haut ein. Mein Herz blieb stehen, mein Atem stockte…
>Guten Abend.< lächelte Brian kalt
Mit seinen nassen Klamotten streichelte er meine Schenkel. Durstig nach seinen Spaß zog er die Decke von meinen warmen Körper, kreiste mit die Zunge über meine Brust.
>Mike…<
Wollte ich schreien doch er hielt mir den Mund zu. Machte dort weiter wo er aufgehört hatte.
>Berühr mich.< befahl er leicht lustvoll
Ich versuchte mich zu wehren, denn einfach stumm da liegen und alles über mich ergehen lassen wollte ich jetzt nicht mehr durchmachen.
>Lass mich los!<
Schrie ich doch schnell preschte er die Hand auf meinen Mund. Liebkoste meinen Oberkörper und war dabei die Boxe herunter zuziehen. Das hielt ich nicht aus, versuchte ihn in die Hand zu beißen, er zog sie schnell weg und boxte volle Wucht in meinen Bauch. Als ich vor Schmerzen schreien wollte lag die Hand wieder auf meine Lippen, so ging der Schrei zurück zu meinen Stimmenbändern. Eiskalt steckte er seine Zunge in meine Mundhöhle, vor Ekel wich meine Zunge zurück, bösartig wurde sie doch von seiner Zunge „gepeitscht“.
>Erwidere den Kuss.< verlangte er
>Nein.< brachte ich nur raus

Schon hatte ich seine Faust in meinen Bauch zu sitzen. Ich spuckte Blut doch dieses strömte in seinen Mund. Widerwärtig schluckte er es runter.
>Süß.< schmatzte er und leckte sich die Lippen
Vor Angst zitterte mein Körper und wurde kalt. Dann krochen seine eiskalten Finger über meine Wangen, streichelten mein Ohr und strichen durch mein Haar.
>Mike!<
Versuchte ich zu schreien, aber er gab mir ein deftige Ohrfeige.
>Entweder du hörst auf oder ich schlag dich Krankenhausreif.<
>Lieber gehe ich ins Krankenhaus als deine Befriedigung zu spielen.<
Sagte ich herzlos, so kalt wie er es mit mir tat. Ein hinterhältiges Lächeln zeichnete sich auf seine Lippen. Heiß leckte er über meinen Intimbereich, hinderte mich daran ihn weg zu werfen. Nein, nicht noch mal! Diese ganzen Schmerzen bringen mich um, warum fühle ich sie eigentlich noch? Wenn sie so tief verborgen waren? Wo kamen sie her? Warum tut Brian das immer? Warum kann er nicht begreifen das er mich nie kriegen wird? Er ist zu schwer, ich bin seiner Kraft unterlegen. Hoffnungslos lag ich unter ihm.
>Wusste ich’s doch das du ein Schwächling bist.< grinste er
Das ließ mich (ver)brennen…jedenfalls meine Seele.
>Der Schwächling bist du.< flüsterte ich
Er ließ von mir ab und sah zu mir rauf weil er mit seiner Zunge an meinen Bauch beschäftigt war.
>Du musst ganz schön herzlos sein wenn du mich noch mal vergewaltigst.<
Sprach ich ein wenig lauter dennoch mit Rachegedanken. Merkwürdig wendete er seinen Blick ab, richtete sich auf. Seine Augen sahen schnell hin und her, durchstrichen den ganzen Raum. Unvertraulich rutschte ich ein wenig nach oben, nun saß ich auf dem Bett.
>Ich kann es nicht ändern.< erklang seine Stimme Reuelos
Schon war seine eklige Zunge in meinem Mund, streichelte meine sanft und forderte sie heraus. Doch blieb meine da wo sie war…bewegte sich kein Stückchen. Meine Boxe zog er leicht herunter, streichelte darunter. Aber ich packte mir seine Hand und drückte sie aufs Bett. Stur starrte ich in seine Augen. Sein Gesichtsausdruck veränderte sich drastisch…dennoch schob er mich runter und küsste meinen Oberkörper.
>Mike helfe mir!< konnte ich schreien
Brian ballte seine Hand zu einer Faust und donnerte sie mir mitten ins Gesicht. Geschwächte sah ich das Blut was aus meinen Mund floss. Blut…wegen ihn vergieße ich Blut. Sofort strich ich es weg. Auf einmal ging im Flur das Licht an, verwundert schreckte Brian hoch.
>So mach es gut Mike und lass Chazy in Ruhe schlafen.<
>Jaja nun geht.<
>Willst uns nur los werden.<
>Ja und jetzt raus.<
>Ja wir gehen ja schon Shinnizzleschen.<
>Sag das noch mal.<
>Lieber nicht ^^“ also gute Nacht!<
>Tschau!<
Hörte man die Stimmen von allen hinter der Tür. Hoffnungsvoll strahlte ich die Tür an auf die Hoffnung das sie sich gleich öffnet. Kleine Schritte kamen dem Zimmer immer näher, Brian riss die Augen auf, rannte zum Fenster sprang auf den Baum und floh. In diesen Moment kam Mike herein.
>Chaz?<
Er sah zu mir. Zusammengekauert saß ich auf dem Bett in einer Ecke.
>Chaz was?....das Bett…warum ist es voll Blut……?<
Er sprach nicht weiter, sondern kam zu mir, presste seine Finger unter meinen Kinn und hob meinen Kopf hoch. Er sah zur Wunde an meinen Kopf die ich bekommen hatte wo Brian mich gegen die Wand stieß, seine Augen verfolgten das herunter laufende Blut das aufs Kopfkissen klatschte. An seinen Nacken zog ich ihn zu mir, schmierte ihn mit meinen nackten Oberkörper sein Shirt mit meinen Blut voll.
>Er war da…< verstummte ich
>Dieses Schwein.< brutal schlug er gegen die Wand
>Chester! Schatz!....es tut mir Leid…ich hätte hier sein müssen…ich hätte…die anderen nach hause schicken müssen…ich hätte.<
Bevor er weiter sprechen wollte legte ich den Zeigefinger auf die Lippen.
>Pscht! Du hast keine Schuld Süßer.<
Dann küssten wir uns.
>Blut…sogar in deinem Mund.<
Stotterte er und sah mich stutzig an.
>Ich spring unter die Dusche.< sagte ich schnell
Seine Augen bettelten mich, fragten mich gerade zu ob er mit kommen darf…aber nach dieser Aktion wollte ich ein wenig Ruhe…Ruhe vor dieser beschissenen Gegenwart…die mir alles kaputt machte. Für Sekunde zu Sekunde. Mike wechselte erstmal die Bettlaken, währenddessen stand ich unter der Dusche. Das kalte Wasser prasselte auf meine kalte Haut…die Wunde am Kopf brennte so dermaßen, ich kam mir vor als wäre da ein Loch. Dieses Gefühl genoss ich, wie das Wasser auf meinen ganzen Körper entlang floss und versuchte die Schmerzen, Erinnerungen und Wunden weg zuwischen….ich schmunzelte…das wird es nie schaffen. Kopfschüttelnd schaltete ich die Dusche aus, wackelte ein paar mal mit den Kopf um meine kurzen Haare zu trocknen, das reichte immer aus. Eine frische Boxe streifte ich über die Beine, wusch mein Gesicht gründlich am Waschbecken und betrachtete die Wunde. Höllisch tat sie weh, meine Hand strich über die Wunde…tastete sie genau ab. „So schlimm ist es nicht“ sprach ich in Gedanken und sprang dann zu Mike ins Bett. Es gab keinen Grund jetzt noch Depressionen auf zubauen…man kann geschehenes nicht vergessen machen und das muss man überleben…..man muss. Außerdem hab ich Mike…mein Schatz der immer für mich da ist, wo ich spüre das er mich liebt. Schon allein wegen ihm muss ich aufhören von Selbstmord zu träumen. Manchmal schwirrt die Frage in meinen Kopf: “Warum bin ich Mike nicht schon viel früher begegnet?“ dann hätte ich diesen blöden Kuss mit Brian umgehen können….*seufz*…ich sollte mich eigentlich auf Mike konzentrieren und nicht schon wieder an mich denken. Behaglich streichelten seine warmen Finger meine Wange.
>Ab jetzt lass ich dich nie mehr alleine, nie.< flüsterte er unter Tränen
Meine Hände strichen durch seine Haare, drückte einen Kuss auf die Lippen und kuschelte mich an Mike.
>Vergiss das….hab lieber gute Laune für morgen.< versuchte ich zu lächeln
>Du hast ja Recht.<
Mike presste seinen Kopf gegen meine, Stirn an Stirn, wir starrten uns an fielen danach in ein kleines Gelächter. Sein Grinsen muss man einfach lieben, vor allem wenn er vor Lachen seine Augen zukneift….voll süß. Er legte seine Hand auf seine Stirn und lachte leise weiter.
>So viel Dummheit tut schon weh.< grinste er
Ich musste lächeln, nahm die Hand von der Stirn runter und drückte ihn einen Kuss auf die Wange.
>Wann wollen wir aufstehen? Schließlich müssen wir noch den Garten noch gestalten.<
>Oh…so um 8?< schlug Mikeylein vor
>Okay, ich stell mein Wecker.<
>Welchen Wecker? Du hast gar kein Wecker.< er runzelte die Stirn
>Doch, in meinen Handy.< ich steckte ihm die Zunge raus
>Achso…das muss einen doch gesagt werden.< grinste er
>Wie spät haben wir´s?< fügte er hinzu
>23:55.< flüsterte ich

Nachdem ich den Wecker gestellt hatte nahm Mike mir das Handy aus der hand weil ich noch ein wenig spielen wollte, er packte es neben uns auf das Nachtschränkchen, legte meinen Arm um seinen Rücken, kuschelte sich an mich und rieb seinen Kopf an meine Wange.
>Bist du eine Katze?<
>Miau!< gab er von sich
>Das bedeutet wohl ja.<
Ich krauelte ihm am Bauch. Mike begann zu schnurren.
>Ohje.< grinste ich
Lieblich lächelte er mich an, darauf musste ich ihm einen Kuss geben. Meine Zunge glitt über seinen Lippen, leicht öffnete er seinen Mund sodass meine Zunge passieren konnte. Zuerst streichelte sie über die Zähne dann den Gaumen schließlich fanden sich unsere Zungen und stoßen sich sanft an, die gegenüber liegende Zunge forderte meine zum Kampf heraus, am Ende gewann ich. Müde kuschelten wir ein paar Minuten, fielen in einen tiefen Schlaf.

Chesters Traum

Ich rieb mir meine Augen, schreckte vom Bett auf. Schweißgebadet schnappte ich nach Luft, Rauch? Es roch nach Rauch….neben mir lag keiner, Mike? Wo war er? Besorgt stand ich vom Bett auf, meine Füße schweiften mit kleinen Schritten zu der Tür, das Kaninchen im Käfig lief hin und her…es war total durcheinander. Ängstlich legte sich die Hand auf die Türklinke, diese war aber sehr heiß doch das spürte ich nicht. Langsam öffnete ich die Tür, traute meinen Augen nicht. In der ganzen Wohnung brannte es, riesige Feuerschwalben streckten sich bis zur Decke. Fassungslos schrie ich immer wieder „Mike!“ so laut es mir meine Stimmenbänder erlaubten. Keine Antwort, die Decke drohte einzustürzen, deshalb sprang ich durch das Feuer, fiel direkt ins Wohnzimmer. Dort war es noch einigermaßen feuerfrei, unglaubwürdig rappelte ich mich auf, stützte mich an der Wand ab…mir war egal wo oder wie das Feuer entstand…nur eins schwirrte in meinen Kopf. Wo ist mein Schatz? Hilflos, gelangte ich vor die Badtür, unten auf den Boden floss Blut…es kam vom Bad.
>Nein.<
Sprach ich zu mir selber, öffnete die Tür recht langsam, schon erkannte ich an den Wänden, am Boden und an der Decke Blut, es tropfte von der Decke herunter, mit einem Kloß im Hals ging ich hinein, diese rote Flüssigkeit klebte unter meinen Füßen, versuchte sie zu verätzen. Meine Augen zuckten, mutig ging ich zur Dusche…von dort aus kam das meiste Blut. Schnell atmend machte ich die Duschtür auf, sah um die Decke….daher das die Dusche an war prasselten kleine Wassertropfen auf den nackten Körper. Nein…..ich packte diesen Körper an den Schultern drehte ihn zu mir um…….ich schrie laut auf………sackte zu Boden……es war Mike…….

>NEIN!<
>Hey Chazyschatz.<
>Nein, MIKE!<
Ich spürte einen leichten Schlag auf meine Wange. Verunsichert sah ich mich um, die Sonne knallte in mein Gesicht, keine Flammen?
>Hattest du einen Alptraum?<
Fragte Mike der schon angezogen vor mir stand und verängstigt mich an sich drückte. Weinend schlang ich die Arme um sei en Rücken, krallte mich in seinen Shirt ein und ließ alles heraus.
>Es….es….war so schrecklich.< wimmerte ich
>Beruhig dich Süßer.<
Zärtlich legte er seine Hand auf meinen Kopf…ein paar Finger fuhren über meinen Nacken. Näher drückte er mich an sich, die Tränen versanken in seinen T-Shirt.

>Ist doch gut, ich bin bei dir.< flüsterte er in mein Ohr
Ganz ruhig drückte er mich von sich weg, sah zu meinen rotumrandeten Augen. Lange sahen wir uns einfach an…bis er mich umarmte und wir beide zu Boden fielen. Leise lachte Mike….er steckte mich damit an…somit musste ich auch lachen.
>Es war nur ein böser Traum Schatz.< sagte er sanft
Ich nickte, küsste ihn anschließend. Ließ meine Finger unter sein Shirt gleiten, streichelte seinen süßen Bauch, während unsere Zungen kämpften. Danach standen wir auf. Ich rieb mir die letzten Tränen aus den Augen, sah zur Uhr….erst kurz vor acht. Gähnend sprang ich unter die Dusche, zog mich an, stylte meine Haare. Ging zur Küche schmierte für Mike und mich ein paar Brote und Brötchen, verschwand dann in mein Zimmer.
>Danke mein Liebling.<
Bedankte sich Mike der schnell zwei Bier geholt hatte. Mit meinen Brötchen setzte ich mich aufs Bett. Mike aß am Tisch. Hungrig stopfte ich gleich das ganze Brötchen in den Mund, konnte kaum kauen. Er lachte sich schlapp als ich ihn mit vollen Backen anschaute.
>Das schluck mal hinter. Grinste er
>Ic…ka…all….sch…<
>Ja Chester ich versteh alles, schon klar XD<
Ich schluckte es herunter.
>Ich kann alles schlucken.< meinte ich
>Jetzt versteh ich es auch.< lächelte er
Meine Hand griff zur Bierpulle, führte sie zu Munde.
>Kannst du nicht langsam speisen?<
>Nö, siehste doch.<
Schon verschlang ich das nächste Brötchen, Mike schüttelte den Kopf. Ein Klingeln erklang, es kam von der Tür. Stürmend rannte ich zur Tür, mit einen Brötchen im Mund. Am Hörer hörte man BBB, Rob und Phoenix. Ich erklärte ihnen das wir gleich runter kämen. Somit aßen wir zu Ende und stürzten die vielen Treppen herunter. Unten angekommen begrüßten wir uns mit einer Umarmung. Brad und Phi schleppten riesige Tüten mit sich. Neugierig wie ich war warf ich einen Blick hinein. Darin befanden sich Luftballons, Papierschlangen, Kerzen, Girlanden und Konfetti, unter anderem Bier, Cola, Wein, Sekt, Chips, Popcorn, Salzstangen Süßigkeiten und viele CDs.
>Sieht ja so als wären wir 15.<
>Sind wir auch.< grinste Brad mich an
>Schlechter Scherz.<
>Find ich nicht.< grinste er mich wieder an
>Egal, lasst uns aufbrechen.< schlug ich vor
>Was aufbrechen?< Rob sah mich blöd an
>Das muss ich dir nicht erklären oder? Lasst uns einfach zum Garten gehen.< redete ich weiter
Als erster sprang ich in die Bahn, hielt uns einen Viererplatz frei. Mike setzte sich neben mich, Brad vor mir und Rob vor Mikey.
>Schaut mal sind das nicht Joe und Lara?<
Wies ich die anderen drauf hin als die Bahn an eine Haltestelle hielt.
>Sieht so aus.< nuschelte Brad
>Hey die essen ja Eis.<
Mike klebte schon mit seinen Gesicht an die Glasscheibe.
>Niedlich.< grummelte ich
>Das erinnert mich an was.< boxte Mikey mich am Arm
>Mich auch.< grinste ich
>An was?< wollten BBB und Rob wissen
>Ach…nichts ^^“< lächelten wir beide

Schon fuhr die Bahn wieder los.
>Die beide passen echt gut zusammen.<
>Wollen wir nur hoffen das dass auch so bleibt.< sagte Mike
>Das wird es schon, ich bin mir sicher.< sprach ich
Rob nickte mit den Kopf. Die Bahn hielt an, wir stiegen aus, gingen durch ein großes Tor, stolzierten einen langen Weg entlang der aus Kieselsteinen bestand. Brad schloss seine Gartentür auf, dort befand sie ein großer Teich, mit einer schönen großen grünen Wiese mit vielen Blumen über diese flogen Schmetterlinge und Bienen. Vor dem Bungalow befand sich eine große Fläche aus Steinen gepflastert, darauf stand ein Tisch mit vielen Stühlen. Weiter hinten gab es Beete mit Kohlrabi, Kohl und Erdbeeren. Über den Teich hangen die Äste von den großen Kirschbaum. Das sah alles aus wie ein Paradies…und das hielt er mir so lange geheim. Am Rande der Wiese stand ein großer Käfig, Kaninchen hausten da drinnen. Mike rannte dorthin und ließ eines der Tiere heraus. Wie ein kleines Kind nahm er es auf dem Arm, gab ihm eine Karotte zum knabbern.
>Süß!< schwärmte er unendlich
Alle schüttelten den Kopf, BBB trug all die vielen und schweren Taschen in den Bungalow, dort dekorierten wir erstmal den großen Raum. Luftballons platzten nach einander, Brad machte ein trauriges Gesicht weil wir nicht viele von diesen Dingern hatten. Ich blas für ihn einen Luftballon auf, dessen Form eine Gitarre war.
>Hier.<
Ich drückte es ihm in die Hand. Erstaunt wurden seine Augen größer.
>Woher hast du den?<
>Noch von früher…der ist ziemlich alt.< erklärte ich ihm
>Achso…danke Chazy!< freute er sich schließlich
>Hättest lieber Britney als Gummipuppe was?< grinste ich fies
Er kratzte sich am Kopf…lief rot an und kleine Schweißperlen kullerten seine Wangen entlang.
>Ähm…ich liebe Rob…aber Britney…..jaaaaaa!< schrie er
Genau in diesem Moment trat Rob in den Raum. Wütend sah er BBB an.
>Was war das?< klang er ernst
>Rob!? Sei mir nicht böse, du weißt das nur ich dich liebe….< stotterte BBB
Nach kurzem zögern und einem Stirnrunzeln küssten sich die beiden innig. Gelangweilt legte ich die Paperschlangen auf den Tisch.
>Scheiße!< grölte ich
Rannte aus den Bungalow, aus den Garten, den langen Kieselsteinweg entlang, aus dem Tor, sprang direkt in eine Bahn. Bin ich vertrottelt da hab ich doch glatt das Geschenk vergessen. Blöder geht’s nicht. Ich gab mir selber einen Schlag auf die Stirn, alle glotzten mich dumm an. Zum Glück musste ich aussteigen, rannte die Straßen entlang, in meine Wohnung. Holte erstmal tief Luft als ich oben war. „Ich hasse dieses Haus“ murmelte ich wütend und krallte mir den Käfig mit dem Kaninchen drinnen. Unten an der Haltestelle lachten fast alle, ein paar Mädchen kamen und wollten das Kaninchen streicheln, darunter befanden sich auch ein paar Fans die wieder um Autogramme und Fotos bitten, bei den Fotos nahm der Fan das Kaninchen meistens in den Arm. Irgendwann tauchte diese blöde Bahn auf, brachte mich wieder zu Brads Garten. Langsam lief ich denn das wär nicht grad toll wenn das Kaninchen samt Käfig auf den Boden fallen würden. Gut 10 Minuten später erreichte ich mein Ziel, sofort ließ ich mich auf einen der weich gepolsterten Plastikstühlen fallen. Rob quetschte das Kaninchen mit zu den anderen ins große Gehege. Vorher band ich ihm ein schwarzes Halsband um. So sah es richtig süß aus ^-^. Mich überrumpelte eine kleine Idee, aus Pappe bastelte ich ein paar Froschohren, legte es dem Kaninchen noch an, mua ein Froschkaninchen XD. BBB, Rob, Phi und Mike schmunzelten und gingen grinsend wieder zu den großen braunen Holztisch. Fingen dort an Kerzen aufzustellen und Kuchen + Kekse zu verteilen.

Während sie den ganzen Garten auf den Kopf stellten mit ihren verrückten Dekorationen saß ich lieber vor dem Gehege und betrachtete die süßen Kaninchen, die miteinander schmusten. Kaninchen müsste man sein…einfach nur den ganzen Tag fressen einen mit großen schönen Augen angucken und über frische grüne Wiesen hoppelnd. Ja, das wäre ein Paradies, ein unendlicher Traum für mich. Wäre da nicht dieser Käfig, indem ich eingesperrt bin, wo man mich nicht raus lässt. Unsichtbare Gitterstäbe umkreisen meine Seele. Doch was kann ich jetzt noch tun? Nichts! Das war die Antwort…einfach gar nichts. Seufzend ließ ich den Kopf hängen. Eine Hand legte sich auf meine Schulter.
>Ey du faules Stück.<
Erklang Mikes liebliche Stimme. Grinsend krallten sich meine Finger in seinen Ärmeln, zogen ihn zu mir runter sodass er auf mir lag.
>Nein, du hinterhältiges Stück.< lächelte er
Wir küssten uns, dabei sah uns eines der weichen Kaninchen zu.
>Da ist aber einer neugierig.< murmelte ich
>Der starrt uns an.< nuschelte Mike traurig
>Was er wohl macht wenn meine Hand ganz woanders ist?< grinste ich
>Wag es dir.< grinste er
Meine Hand strich über seinen Bauch, dann über seine Hose. Doch es bewegte sich nicht, weiterhin warf es die Blicke zu uns, ist es etwa versteinert? Meine Hand befand sich unter seine Hose, Mike sah mich komisch an. Immer noch keine Reaktion.
>Ach das Kaninchen ist doof.< nörgelte ich
>Wer ist doof?<
Fragte BBB der gerade angetänzelt kam. Schnell legte sich meine Hand auf Mikes Rücken.
>Das Kaninchen da.<
Mit dem Finger zeigte ich auf es.
>Chaz?<
>Ja Braddy?< antwortete ich
>Das war dein Kaninchen.< lachte er
Ich lief rot an…….fuck.
>Ach Schatzi.<
Mike nahm mein Kinn in seine Hände und drückte seine zärtlichen Lippen auf den Mund. 5 Stunden später…der ganze Garten sah aus wie eine riesengroße Disco die nach draußen verlegt wurde. Bald müssten Joe und Lara auftauchen, denn Phi hat ihnen eine SMS geschrieben. Hehe das wird bestimmt eine richtig geile Party ^-^. Zwar ist nur ein Weib da aber was soll’s XD hab eh meinen Schnuckelchen, der ist viel süßer als diese Lara *g*. Mittlerweile saßen wir am Tisch, drehten Däumchen und starrten Löcher in die Luft. Meine Augen verfolgten die vielen Schmetterlinge die über die Wiese hinweg schwebten. Dann kamen alle Verwandten und Freude von Joe. Sogar seine Eltern waren da. Mit einem Lächeln in dem Gesicht begrüßten sie uns indem sie unsere Hände schüttelten. Der Vater von Joe war verrückt….sehr verrückt….kaum war er angekommen hüpfte er durch die Wiese und fiel dabei hin. Er lachte sich im Gras schon fast tot……..der lacht über seine eigene Blödheit XD. Die Mutter lächelte nur und half ihren Mann wieder auf die Beine. Die beiden zusammen sahen ulkig aus. Die kleinen Kinder von den verschieden Tanten und Onkels rannten meistens nur um den Teich herum. Kinder *g*. Mike legte seinen Arm um mich, zum Glück saßen wir nebeneinander, würde irgend so ein Trottel von Joes Familie neben mir sitzen müsste ich mich immer auf uninteressante Erlebnisse gefasst machen.
>Man wo bleiben die denn?<
Murmelte Mike nervös, klar er meinte Joe und seine Freundin….vielleicht finden sie ja den Weg nicht…obwohl ich das bezweifle…so dumm ist er auch wiederum nicht. Ich beschloss Joe anzurufen. Vorher bat ich alle ruhig zu sein damit Joe nicht erraten konnte wer hier alles da sei.
>Ja Joe hier.< meldete er sich
>Ja ich bin es Chaz, sag mal wo bleibt ihr denn?< brüllte ich heraus
>Tut mir Leid wir waren gerade abgelenkt.<
>Joe wo bleibst du denn, wir waren noch nicht fertig.< hörte man Laras Stimme
>Ahja….schon klar…macht das ihr fertig werdet und kommt sofort her!<
Somit legte ich auf, erzählte es die anderen, die daraufhin lachten.Nur mein Schatz nahm mich in den Arm…grinste dabei fies.
>Wenn die in 10 Minuten nicht hier sind gehe ich!< drohte ich
>Das machst du eh nicht.<
Ich ließ mich wieder in den Stuhl zurück fallen.
>Mikey du hast Recht.< seufzte ich
Lange warteten wir, bis sie dann endlich kamen. Ein erstaunter Joe stand mit offenem Mund an der Gartentür, Lara schob seine Mundwinkel nach oben.
>Happy Birthday!!!<
Schrieen wir alle laut im Chor. Reihenweise umarmte Joey uns, hielt seinen verrückten Vater lange in seine Arme gefangen. Lara gab mir als Begrüßung einen Kuss auf die Wange…was fällt der eigentlich ein -.-? Mikeyleinchen sah mich komisch an, setzte seinen –Was-hat-das-zu-bedeuten? Blick auf. Doch bevor er was sagen konnte zuckte ich mit den Schultern. Lächelnd umarmte er mich und drückte schnell seine vollen Lippen auf meine.
>Lets the Party started!<
Schrie ich so laut wie ich konnte, sah dabei tief in Mikes Augen, er ertrank förmlich in meine.
>Huhu Mike?<
Ich fuchtelte mit meinen Händen vor seinem Gesicht rum, nichts. Dann stupste ich mit einem Finger seine Nasenspitze an. Endlich schüttelte er den Kopf und kratzte sich an diesem. Alle schrieen vor Freude auf als Joe die Kerzen vom Kuchen auspustete…ehrlich…ich war am diesen Tag 13 Jahre alt XD. Auch Mike hatte sich zurück entwickeln, er schmiss seine Sachen bis zu seiner Boxe vom Leib, zog mich vor all den Leuten auch aus und sprang mit mir in den Pool. Hinter uns fielen 10 Leute hinterher. Wie bekloppt lachte ich, warum wusste ich selber nicht. Wahrscheinlich, weil man sich so….jung…oder frei fühlte. Hinterhältig wie Mike war drückte er mich am Kopf ins Wasser, lange musste ich es aushalten. Bis ich dabei war seine Boxe fast runter zu ziehen, denn ich bekam keine Luft mehr. Hektisch griff er nach dieser und ließ mich los. Oben angekommen küsste er mich sofort. Will er das ich verrecke? Ein paar Zentimeter drückte ich ihn weg, schnappte erstmal nach Luft.
>Tut mir Leid, war es dolle schlimm?<
Fragte er sanft und kam wieder zu mir.
>Nein! Komm her!<
Befahl ich und schon klebten seine Lippen auf meine. Das alles bekamen die anderen gar nicht mit, sie „planschten“ lieber herum und spielten Wasserketchen *lol*. Plötzlich tauchte Mike unter, hielt unter meinen Beinen an, tauchte auf, somit saß ich auf seinen Schultern…das Spielchen sollte beginnen.
>Los Chester!<
Brüllte Joes Vater der am Beckenrand mit einer Pfeife und Fahne stand.
>Chazy schmeiß den Typen runter, ich glaub an dich.<
Flüsterte Mike. Gegenüber von mir saß ein Bekannter von Joe auf die Schultern seines Opas Schnell holte ich Luft, fuchtelte blöd mit meinen Armen rum (was sich auch boxen nennt) schließlich fiel er ins Wasser.
>Jaaaaaaaaaaaa!<
Gratulierten sie mir alle. Siegerisch schmiegte Mikey mich gegen den Beckenrand.
>Das hast du toll gemacht.< lächelte er verträumt
Meine Finger strichen unter Wasser über seinen Bauch.
>Wenn du an mich glaubst kann man nicht verlieren. >Los, ich bin dein idiot, küss mich!< grinste Mike
>Hä? Idiot?<
Weiter konnte ich nicht reden, denn seine Zunge lag direkt in meiner Mundhöhle und massierte dort jede Stelle. Lustvoll drang seine Zunge tiefer hinein. Sie wurde richtig gierig!
Beide umkreisten sich schnell, leidenschaftlich und heiß! Das kalte Wasser preschte gegen den Rand, sodass ein par Wassertropfen in unseren Gesichtern landeten. Das machte alles nur noch schöner. Nach dem Kuss lösten wir uns wieder voneinander. Feuer glühlte in Mikes Augen.
>Ich war noch nie so glücklich< murmelte ich
Er streichelte meine Wange, danach kraulte ich seine Haare, zurzauste sie richtig sodass sie vol quer standen. Noch dazu kam, das er so weit grinste, das seine Mundwinkel bis zu den ohren reichten. Ich musste einfach lachen, er lächelte nur und zog mich am becken näher an sich heran. Mein Kopf lag auf seinen Schultern, die Hände streiften meinen Rücken rauf und runter, machmal bis hin zu meinem Hintern. Ich tat es ihm gleich, schlabberte dann noch seine Wange ab.
>Hey ihr beiden!<
Tippte Joe mich an den Schultern an. Er stand mit roten Flip Flops am Beckenrand und hatte einen Teller in der Hand.
>Kommt raus, die anderen wollen jetzt grillen< grinste er
Erst jetzt beriff ich, das wir die einzigen waren, die noch im pool standen.
>Ich will nicht< nörgelte ich
>Ich auch nicht<
>Was amchen wir dann?<
>Naja...wir könnten unsere Lust am Boden des Pools auslassen< grinste er nur
>Du mal wieder<
Ich küste ihn innig, bevor wir hinaus stiegen. Die Sonne knallte auf unsere nassen Körper.
>Wir gehen uns schnell umziehen< sagte ich vorher.
Stürmisch liefen wir in den Bungalow, in einem Schrank lagen ein paar Klamotten von BBB. Schnell zog ich die Boxe herunter.
>Harr< schwärmte Mike
Er sah nur mein Hinterteil. Geschmeichelt streifte ich mir die Sachen über.
>Was ist mit dir? Willst du nur in Boxe hier rum laufe?< fragte ich ihn
>Ja!< grinste er
Auf diesen Satz hab ich jetzt gewartet, ich griff ihn an. Zog dieses klitschnasse Unterteil herunter, musste mich zusammenreißen, nichts anderes zu tun und zog ihn an.
>Wie hälst du das nur aus?< lächelte er
>Das frag ich mich auch!< stotterte ich
>Hey...dein gesicht ist ganz rot<
>na und?!< schrie ich
Aber mein Schrei wurde von seinem Kuss gestoppt. Wieder streichelte er meinen Po. deutlich hörte man das knurren seines magens.
>Da hat wohl jemand hunger?< kicherte ich
Dann ergriff ich Mike am Handgelenk und drückte ihn draussen bei den anderen auf einen freien Stuhl, welcher neben mir stand. Er musste ja immer schön in meiner Nähe sitzen.
Joes Vater und er standen am grill, das meiste ließen sie anbrennen, länger konnte ich mir das nichtmehr mit ansehen. Ich sprang vom Stuhl auf und rettete das arme, hilflose fleisch!
>Achja, stimmt ja, unser Meisterkoch<
Klopfte mir der ältere auf die Schulter. Verlegen grinste ich nurnoch. Dann würzte ich die Steaks mit ein aar Kräutern. Lara stand direkt hinter mir
>das sieht lecker aus< hauchte sie mir ins Ohr

Ich ignorierte sie einfach...so langsam nervt die mich. Vorallem weil sie mich an Anna erinnerte, sie hatte jetzt denselben Haarschnitt..dieselbe Haarfarbe...zuletzt hatte Anna lange schwarze Haare...so wie jetzt Lara. Dies macht mir Angst. Einige Teller konnte m,an jetzt swchon füllen. Hungrig stopften sich alle die Nahrung in den Mund. Mike wartete, bis ich endlich mit meinen Teller ankam.
>Hast du auf mich gewartet?<
Er nickte, ich lächelte. Mike freute sich total, machte dabei hohe Geräusche. Alle sahen zu Mike.
>Tschuldigung.<
Gab er laut wieder. Nach dem Festmahl war es Zeit Joe seine Geschenke zu geben. Nacheinander bekam er tolle Sachen, zum Schluss kam meins oder unsers ^.^ da der Käfig verpackt war wunderte sich Joe was er mit dem sollte.
>Muss ich Lara darein stopfen?< fragte er uns grinsend
Ich packte ihn an den Schultern, schleifte ihn zum Gehege, er ging in die Hocke.
>Da schau malo.<
"Shinnizzle" das Kaninchen hoppelte aus der letzten Ecke hervor, es trug immernoch diese großen Froschohren...mit großen weinerlichen Augen schaute es Joe an.
>Ist das...für mioch?< klang seine Stimme weinerlich
>Yepp!< sagten wir beide im Chor.
Joe rieb seine Augen, fiel schließlich in Mikes und meine Arme.

> Danke!< brüllte er
>Hol es lieber noch nicht aus dem Gehege du weißt ja wie die Hunde auf Lebewesen reagieren.<
Verdattert stand BBB neben Joe.
>Geht klar Braddy.< freute sich Joe
>Och ist das süß!!!! Na komm mal her mein Hasüstupsimäuschen.< schwärmte Lara
Meine Augen wurden klein, ich boxte Mike in die Seite.
>Es geht schon los!< flüsterte ich zu ihn
>Hach bist du knuffig, na komm mal her mein Kleiner. Du bist ja ein Schöner.<
>Hört die auch wieder auf?< fauchte Mike ins Ohr
>Jaaa es kommt in meine Richtung, ja komm her.<
>Wohl eher nicht...< ich ließ den Kopf hängen....
>Du bist so süüüüüß!!!!!!< schrie sie
Das reicht, ich platze noch vor Wut, deshalb tritt ich sie in den Arsch sodass sie gegen das Gehege fiel, dies blieb zum Glück stehen. Alle Kaninchen rannten in eine Ecke.
>Ey was soll das!?< jammerte sie
>Sei ruhig.< schrie ich sie an
>Hammer! Was für eine Stimme!<
Schwärmte sie wieder...ihre Augen glänzten.
>Och nöö.< stöhnte Mike
>Na Chazy, heute schon was vor?<
Lara stand auf und piekste mir in die Seite.
>Ja nämlich mit mir!< kam mir Mike zur Hilfe
>Dich hat doch keiner gefragt.< haute sie raus
>Ach nee, kommt mir aber so vor.< grinste ich Mikey an
>Ihr blöden Homos!< rief sie hochnäsig
Sofort ballte ich meine Hand, wollte sie ihr mitten ins Gesicht schlagen, doch Joes Vater kam uns dazwischen. Er hielt eine Rassel in der Hand um seinen Hals hang eine Blumenkette und er trug eine Sonnenbrille.
>Und jetzt alle! Wir ziehen gleich, die Läöcher aus dem Käse und jetzt geht sie los unsree Bolognese.< sang er drauf los
Ich und Mikey ließen die Köpfe hängen, Mike schob den alten zur Seite. Nun konnte ich Lara wieder ins Gesicht schauen.
>Du hast schöne Augen.< schmunzelte sie
>Du hast auch gleich schöne Augen, mit einem Veilchen!<
Ich ging auf sie drauf los, doch Joe hielt mich auf.
>Spinnst du!?< schnauzte er mich an
>Sie hat mich und Mike als blöde Homos bezeichnet! Denkst du das lass ich mir gefallen?<
>Was hat sie!??< fragte Joe etwas geschockt
>Lara.< brüllte er sie nun an
>Tut....tut mir Leid.< sie umarmte ihn
>Blöde weinerliche Bitch.< murmelte ich leise
>Vertragt euch.< verlangte Joey
Widerwillig. schüttelten wir uns die Hände. Mike und ich ließen uns auf der großen grünen Wiese nieder. Die anderen waren gerade dabei ein Feuer zu schaffen..viel Holz und Papier lag auf einer ungewiesten Fläche.

Joe kippte etwas Benzin darüber...ich brauchte nur mein Fuerzeug hinein zu werfen... Buff! Vor uns schlugen die Flammen zum Himmel. Brad gab uns eine Decke weil die Sonne fast schon hinter dem Horizont war, wurde es ein wenig kühler. Gemütlich kuschelten wir. Drückten uns gegenseitig Küsschen auf die Stirn, Mund und Wange. Joes Alter gab auch jetzt keine Ruhe...wie son Indianer tänzelte er ums Feuer herum...sollte bestimmt einen Regentanz darstellen.
>Dad!< schrie Joe peinlich
Doch er hörte nicht auf, bis ich zum Bungalow hoch rannte, in Schränken nach wühlte wieder nach draußen lief und den alten Greis eine Porno Zeitschrift in die Hand drückte.
>Chester!!!!< brüllten sie mich alle entsetzt an
>Hey so gibt er wenigstens Ruhe.<

Endlich saß ich wieder neben meinen Schatz.
>Du kommst auf Ideen.< grinste er mich sofort an
>Ich kann es ihm ja wieder wegnehmen, meckere dann aber nicht rum.< ich wollte aufstehen
>Nein!<
Am Arm schmiss er mich ins Gras.
>Bloß nicht, ich will alleine mit dir sein!<
Er kroch auf mich drauf. Ich streichelte seine Haare. Während er meinen Bauch krauelte. Seine Zunge wanderte am Hals entlang. Leise begann ich zu keuchen.
>Hey Süßer, unterdrück deine Lust.<
>Das sagst du so einfach.< stotterte ich
>Das ist es auch.< grinste er
>Meinst du?< forderte ich ihn heraus
>Ganz sicher.< gab er stolz von sich
>Sofort fuhr meine Zunge über die Wangen, Stirn über die vollen Lippen und dem Hals entlang. Meine kalten Finger glitten seinen Rücken auf und ab. Erneut befand sich die Zunge in seinem Mund.
>Chester.<
Keuchte er. Was mich leicht grinsen ließ.
>Wie war das? Es fällt dir leicht?< lächelte ich
>Ach, ich kann nix dafür wenn du so geil bist...<
Sagte er traurig.
>Das wollte ich hören.< *bg*
>Will wer Marchmellows?< rief Joes Vater
>Ja ich!.< antwortete ich schnell
>Nee du hast bei den Regentanz nicht mit gemacht.< er streckte die Zunge raus
Ich kochte vor Wut. Sprang auf nahm den alten Opa am Kragen und schüttelte ihn durch.
>Gib mir diese verdammte Tüte!!!<
>Ähhh..ja...hier bitte.<
Er drückte sie mir in die linke Hand.
>Danke.< *big smile*
Ich kaute nun Mikey was vor *lol*.

Mikes POV
Der kleine Fresssack macht seinen Namen alle Ehre. *hehehe* und mich lässt er hier verhungern. Ein paar mal tippte ich ihn mit meinen Zeigefinger an...aber er gab mir nichts. Beledigt ließ ich mich zurück ins Gras fallen, stemmte die Arme unter meinen Kopf...sah zum Sternenhimmel. Plötzlich beugte er sich über mich, legte seine Lippen auf meine und preschte was gegen meine Zähne, leicht öffnette ich den Mund, ein Marchmellow kullerte rein.
>Mhmmm....lecker.<
Chester sah mich mit wärmenden Blicken an, legte sich neben mir und lehnte seinen Kopf gegen meine Schulter.
>Was für ein schöner Tag.< gähnte er
>Schlaf mir nicht ein.<
>Nein, keine Angst.<
Er kratzte sich am Kopf...schlechtes Signal.
>Seid ihr niedlich.<
Nuschelte Rob der an uns vorbei schlich weil er zu BBB wollte.
>Hast du das gehört?< freute sich Chazy
>Du bist hier der Süßeste.< schlummerte ich
>Nee du Honigbacke.<
>Honigbacke..< kicherte ich
Dies brachte ihn zu Lachen, was immer putzig aussah. Ich streifte die Decke bis zu unseren Hälsen. Langsam wurde es kalt... Keine normalen Menschen würden jetzt noch auf den Rasen liegen...aber wir sind ja nicht normal *fg*
>Mikeyhasi?<
>Ja Schatz?<
>Ich bin müde.< er rieb sich die Augen
Ich drückte Chester am Kopf noch näher an mich.
>Dann schlaf.< flüsterte ich sanft
Noch einmal lächelte er kurz, schloss seine dunklen Augen...seufzte leise. Meine Finger streichelten seine Wange. Wer sich mit Lara anlegt muss einfach erschöpft sein *lol*. Mein süßer Chazy...wie er da so liegt...süß.
>Hey Mike willst du auch ein Bier!!!???< schrie Joe der Hornochse
>Pssst! Man du Trampel, Chazy schläft, aber schmeiß eins rüber.<
Zisch! Ich trank genüsslich aus der Flasche. Fuchtelte an meinen Ohrringen rum. Meine Uhr verriet mir das es bereits 2 Ur früh morgens war. In vier Tagen...wird Schnuckelchen 28 *froi*. Und ich hab noch kein Geschenk. Ist egal...es ist ja immernoch ein wenig Zeit.
>Mike! Räumt alles zusammen wir hauen ab.< flüsterte Phi mir zu
Ich nickte, nur einverstanden, räumte soweit alles weg, nahm als letztes mein schlafendes Baby auf die Arme. Es ist unbeschreiblich wie er in meinen Armen lag. Den langen Kieselweg trug ich ihn bis zu Phis Auto. Dort setzte ich ihn neben mich...er schlief immernoch wie ein Siebenschläfer...rührte sich nicght außer sein Brustkorb der leicht nach oben und dann nach unten sank.
>Ihr müsst aussteigen.<

Rief Joe mir zu als wir nach langer Fahrt an Chazys Wohnung angekommen waren.
>Soll ich dir helfen oder schaffst du es alleine?<
>Danke, so schwer ist er nicht.<
Erneut lag er in meinen Armen, irgendwie schaffte ich es die ganzen Treppen zu überleben...schon mit meinen Körper hatte ich Schwierigkeiten und jetzt noch 70 Kilo dazu...*puh*. Sanft legte ich ihn in sein Bett, zog ihn vorher natürlich bis zur Unterhose aus, dies tat ich auch noch mit mir und legte mich hinzu. Ich kuschelte mich riichtig an ihn heran.
>Mike...< nuschelte er im Schlaf
Ich lächelte leicht, legte meine Arme um ihn und presste die Lippen auf seine. Dann schlief ich auch ein. Zärtlich knabberte Chazy an meinen Lippen.
>Gut geschlafen?<
>Neben dir doch immer.<
Sanft lächelte er, danach klingelte es an der Tür.
>Wer ist das?n< brummte Chaz
>Sieh doch nach.<
>Keine Lust.< er klammerte sich an mir fest
>Na los!<
Ich stoß ihn vom Bett. Sehr langsam taumelte er zur Tür, pennte auf dem Weg dorthin fast ein, unsicher öfnette er die Tür ohne durch den Spion zu gucken.
>Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!<
Hörte ich ihn nur noch schreien! Rannte zu ihm. Er lag am Boden mit einem genervten Blick. Ich zog die Tür zu mir. Schon grinsten mich Joe und Lara an. Ich hielt Chester hoch.
>Was wollt...<
>Euch besuchen!< freute sich Lara
Seufzend ließ ich Joe rein, ging mit ihm ins Wohnzimmer. Als ich mich umdrehte sah ich wie Chazy vor Laras Nase dit Tür zu dreschte.
>Hey!<
Hemmerte sie mit den Fäusten gegen die Tür. Pfeifend stellte sich mein Schatz gegen die Tür.
>Chaz...< nörgelte Joe und warf ihm kranke Blicke zu.
>Jaja.< stöhnte er und machte auf
>a endlich, was sollte das!? Was fällt dir ein! So behandelt man keine Frau!< brüllte Lara
Darauf ließ er sie erneut vor der Tür stehen.
>Chaz.< schrie Joe
>Hey wenn sie mich so...<
>Öffne diese blöde Tür sonst komm ich.< unterbrach er
Sauer kam Lara ins Wohnzimmer.
>So behandelt man mich nicht!< schrie sie
>Blablablablabla.<
>Ich bin eine Frau.y
Lara flohte in Joes Armen der auf der Couch saß.
>Eher eine Hexe.< flüsterte ich zu Chaz
Er stichte mir in die Seite.
>Chester ist böse zu mir.< schluchzte sie
>Ich hol gleich nen Taschentuch....<
>Da schon wieder!<
>Och wie schlimm, hier kriegste mein Taschentuch.< *smile*
Ich lachte mich ins Hemd. Joe dagegen sah Chester böse an.
>Ich habe Durst.< klagte Madam
>Habt ihr Hagebuttentee?< fragte Joe
>Ja.< sagte ich schnell
>Gut, mach für Laraeinen.<
>Warum geht Madam-Hexie nicht selber in die Küche und macht sich ihren verfickten Tee?<
>Weil ich mich bei diesen Bakterien da drinnen vergiften könnte. Aber bitte nicht zu viel Zucker.<
>Ich mach den Tee, Mike setz dich wieder.<
Drückte er mich lachend auf die Couch zurück. Er hat was vor wenn er so hinterhältig lacht. Da kann nichts gutes rauskommen.
>Tut uns Leid das wir euch so früh stören müssen, aber wir haben eine Bitte...< legte Joe los
Entspannend lehnte ich mich zurück, schaute mit gerunzelter Stirn zu den beiden.
>Also es ist folgendermaßen...<
Chester kam zurück.
>Hier Miss, guten Durst.< grinste er
Ich fasste mich an die Stirn....konnte garnicht hinsehen. Genüsslich trank sie auch noch diesen Tee....ohne Hintergedanken? Plötzlich riss sie ihre Augen weit auf, machte den Mund auf und holte Luft.
>Was haben sie denn Madam?< fragte Chazy grinsend
>Aaaaaah!< schrie sie nur
Joe machte sich sorgen um sie,. schüttelte sie.
>Was hast du Schatz?< schrie er
Lara schluckte, berohigte sich.
>Was war da drinne?< fragte sie ernst
Er kratzte sich am Kopf.
>Ahja, feffer, Salz, 20 Teelöffel Zucker, Paprika, Knoblauch, Butter, Kräuter, Hong, Milch, Buttermilch, Kümmerling.
Das reicht.< fastte sich Joe am Kopf
>Dafür wirst du zahlen.< drohte sie
Chester setzte sich lachend neben mich, ihc musste immernoch feiern.
>Hmm gut, zurück zu meiner Bitte...wir flogen von meiner Wohnung raus...da wollte ich fragen ob wir hier ein paar Tage bleiben dürfen...?<
Joe sah zu Boden.
Geschockt schaute ich gleich zu Lara, ihr Gesicht war rot. Diese Mischung ist ihr nicht gut bekommen.
>Lara etwa auch?< fragte Chazy entsetzt
>Ja!.< gröllte Joe
>Oh nein, nein nein nein nein, kommt nicht in Frage!!!!!<
>Chazyleinschen bütte....<
>Nein.< ließ Chaz nicht locker
>Ihr habt doch noch ein Zimmer frei.<
>Naund?< schrie Chester
>Hey Leute, ih könnt hier bleiben.< meinte ich
>WAS!< Oh DANKE MIKE!<
Lara fiel mir um den Hals. Voller ,,Begeisterung" saß ich da. Chester eifersüchtigen Blicke stachen in meine Augen.
>Danke Mike.< lächelte Joe

>Haut ab und holt eure Sachen.< befahl ich ihnen
>Das lassen wir uns nicht 2mal sagen.<
Sie rannten raus. Mit verletzten Blick fiel Chazy auf die Couch. Ich legte meinen Arm um ihn.
>Sei nicht böse.< stieß ich Hasi an
>Warum tust du das?<
>Warum? Weil Joe unser Freund ist.<
>Ja Joe, hat Lara keine Freunde?<
>Weiß nicht.< zuckte ich mit den Schultern
Er stand auf, ich hielt ihm am Handgelenk fest.
>Wo willst du hin?<
>Baden.<
Antwortete er mir knapp, riss sich los und verschwand ins Badezimmer. Ich fühlte mich schuldig. Ist es etwa so schlimm? Ob er sauer ist....? Naja Lara ist nicht die beste Frau, aber wenn man sie in Ruhe lässt kann sie sicher nett sein. Was macht Chester so unsicher? Weshalb provoziert er sie immer? Es muss doch einen Grund geben. Viele Minuten verflogen und ich grübelte nach, hörte das Wasser wies in die Wanne lief. DEieses Geräusch weckte eine "Lust" in mir. Ich machte die Augen zu, stellte mir meinen Schnuckel vor. In meiner fantasie ging es soweit das ich es nicht mehr aushalten konnte. Lautlos schob ich die badezimmertür nach innen, er zog sich aus. konnte mich nicht sehen weil er mit den rücken zu mir stand. zart klammerte ich die arme um seinen warmen bauch. hauchte in sein ohr. ohne worte drückte er mich weg. enttäuscht starrte ich ihn an.
>Wer soll den die tür öffnen wenn sie kommen? >Wo ist denn Schnuckel?<
>Im Bad.<
Man ist joe neugierig. Gelangweilt stämmte ich die arme hintern kopf und versuchte zu träumen.

Chesters POV

Entspannend floss das wasser an meinen körper entlang. Seelenruhig genoss ich dieses "Freiheitsgefühl". Verträumt tauchte ich unter wasser, lag bewegungslos am boden der wanne. Hielt die luft an, bis ich das gefühl hatte zu ersticken. Lara... sie ist mir so unheimlich. Ich misstraue ihr. An ihr ist was, das dunkler als meine seele ist. Doch wenn ich wüsste was. Allein ihre Blicke reichen aus, um ablesen zu können das sie was plant. Die olle kann mir egal sein. Rücksichtslos stieg ich aus trocknete mich ab, band mir das handtuch um die hüfte und ging raus, Bevor ich zur Stube konnte, musste ich an Laras und Joes Zimmer vorbei. Eine Hand zog mich ins Zimmer, es presste mich an die kalte Wand. Die Tür knallte zu, vor mir stand lara, lustvoll sah sie zu dem handtuch. sie war nur mit einem bh und tanga bekleidet. schrecklicher anblick! ihre hände lagen auf meinen bauch. fuhren immer tiefer.
>Tu nichts falsches.< drohte ich ihr
Sie grinste hinterhältig und steckte die Hand unters tuch, wollte mich in diesem moment auch noch knutschen. Das gelang ihr nicht mehr, mit einem kräftigen fausthieb lag sie aufm boden. Sie schrie nach Joe.
>Lara was hast du?<
Batrat Joe den raum.
>Chester!?< stand Mike hinter ihm
>Dieser Wichser wollte mich vergewaltigen!< brüllte sie
Joe und Mike bekamen einen Schock.
>Blöde Schlampe, diese Bitch wollte mich verführen.<
versuchte ich mich zu verteidigen.
>Er lügt, er will sich nur raus reden, Joe hilf mir!<
>Wen wollt ihr mehr glauben?< fragte ich ernst
>Chaz nur weil du ein problem mit ihr hast musst du sie nicht flach legen.< schrie mike mich an
Was? Was hab ich da eben gehört? Mike? Er, glaubt dieser Tussi? Nein das ist nicht wahr. Mike. Nicht er.
>Genau Chaz< gab joe mike recht
>Du...du glaubst ihr?<
Ich konnte Mike nur noch verletzt anschauen. Seine Augen verrieten mir die antwort. Panisch stürmte ich in mein Zimmer, zog mich an, rannte aus dem Haus. Ich rannte und rannte. Tränen rinnten an meinen wangen vorbei. Mike! Irgendwann hielt ich an. konnte die schmerzen einfach nicht mehr ertragen. Erst jetzt bemerkte ich das ich im Wald war. Seelichtot setzte ich mich unter einen Baum. Zog die Beine an meinen Körper, stützte den Kopf darauf ab. Mike....Mike....Mike.-...warum glaubst du ihr? Glaubt er wirklich ich würde jemanden die gleichen schmerzen zufügen die ich hatte? Ich will es nicht glauben...er vertraut mir nicht. Ist das dass Ende? Dieser Kloß im Hals wurde immer größer, bekam kaum noch Luft. Unglaubwürdig schüttelte ich mit den kopf. Wollte es nicht wahr haben. Mein herz blieb beinahe stehen. Warum? Warum nur? Was hab ich getan? Weshalb werde ich als schuldig dargestellt? Warum nur? Verdammt. Ununterbrochen tropften die kleinen perlen zu trockenden erde. Ich zitterte. Ständig wurde mir kalt, mal warm. Immer durcheinander. Die augen brannten, ständig hallte "warum?" in meinen kopf.
>Mike.<
Schluchzte ich. Wollte ihn bei mir haben, ihm alles erklären, so das er mir vertrauen schenkt. Wie gerne würde ich ihn in die arme nehmen. Soll es jemals wieder so sein? Unzählige Tränen rinnten dahin. tränen der liebe. Diese blöde schlampe. Das war bestimmt das was sie wollte, uns auseinanderbringen. Anders kann ich mir es nicht erklären. Mike...warum vertraust du mir nicht....? Die Bilder wo ich Mike nicht vertrauen konnte wo er Shifty abknutschte waren in meinen Kopf versammelt.

Mir wurde kalt, wie damals als ich aus Shiftys Haus rannte. Tif in mir spürte ich das er nicht mit Absicht den falschen geglaubt hatte. Es stand halt alles gegen mich. Weil ich sie abscheulich hasse? Und das zu Recht! Knack!...Was war das?
>Hallo Süßer.< sah sie mich notgeil an
Scheiße! Was will die Oma denn jetzt hier?
>Na? Scheinst ja Single zu sein!< grinste sie
Lara kam näher, sie stand nun vor mir.
>Du bist süß, hast nen geilen Körper...<
Blablablabla. Olle Bitch! Ichwürde sie jetzt gerne umbringen.
>Tja, Mike wird dir ja wohl nie wieder vertrauen.<
>Woher willst du das wissen?< schrie ich
>Weil er es sagte!<
>Na klar....beweis es mir doch!< forderte ich
>Hier.<
Sie warf mir einen kleinen Kassettenspieler entgegen. Ich drückte auf play. Dann erklang folgendes.
,,Er wollte es bestimmt tun, vielleicht sah er das als Rache dafür das sie ihn so nervt. Ich kenne ihn so lange, er übt immer Rachepläne aus, sogar das trau ich ihm zu."
Wie gefroren sah ich zur Kassette.
>Ich glaub dir nicht.<
Ich sah zu Lara hoch.
>Das ist der Beweis, du musst mir glauben. Er will dich los werden weil du so unausstehlich geworden bist.<
Sie bückte sich runter zu mir, Fing an meine kalte Wange zu streicheln.
>Was glaubst du denn warum er dich nicht sucht?<
Mit ihren Gesicht kam sie immer näher.
>Aber keine Angst, ich werde zu dir immer fair sein, Süßer.<
Sie wollte mich Küssen, ich sprang auf, wurde von ihr jedoch an den Baum gedrückt.
>Ich mache es nicht gerne im Stehen.<
Spielte ich in ihr Spiel mit. Lara lächelte. Charmant zog ich die Augenbraue hoch, sah sie mit einen vertrauenswürdigen Blick an, warf sie schließlich auf den Boden. Ich legte mich auf ihr. Lara betatschte meinen Arsch, kniff rein und konnte net davon ablassen. Ungewollt strichen meine Hände über ihren Bauch, küsste ihren ekligen Hals, machte ihre Beine ein wenig auseinander, damit sie glaubt, das ich es will. Schon jetzt keuchte sie und stöhnte meinen namen.
>Chester du bist so geil.<
Danke....wusste ich schon immer. Als ich versuchte sie zu küssen, schlug ich mit der Faust in ihre Magenkuhle, und in ihr Gesicht. Bis sie sich nicht mehr bewegte. Jaja manchmal haben Männer ein kleines bisschen Howagain! Grinste ich, sah sie zuletzt nochmal an, rannte drauf los. Nebenbei sah ich in den letzten dunklen Waldbäumen einen schwarzen Mantel. Mir war unheimlich... Mein gefühl sagte mir...das etwas nicht stimmte. Mit Mike...Aber die Kassette. Es war eindeutig seine süße Stimme! Seine kann ich von unendlichen unterscheiden. Ohne Plan rannte ich weiter. Immer tiefer in den Wald hinein. Nun wusste ich echt nicht mehr wo ich war. Setzte mich deshalb auf einen kleinen Hügel, hinter dessen ein Waldhäuschen stand. Erst beobachtete ich dieses Haus nicht. Als es Abends wurde ich ich meine Hand nicht mehr sah, ging ich ins Haus. Rechnete nicht damit das davor ein briefkasten stand. Eine alte Frau schreite mich wieder heraus. Erneut lief ich weiter, nahm unter einen Baum Platz. Legte mich auf den harten kalten Boden und schlief mühsam ein.

Mikes POV

Meine Augen erblickten ein paar Umrisse. Alles war dunkel, nur ein Schreibtisch erkannte ich und das ich auf einen Stuhl saß. Angst setzte sich frei! Was ist passiert? In diesem Moment drückte jemand auf einen Schalter, Licht erhellte den Raum. Schweiß floss über meine Stirn. Es war total warm. Die enster waren zu, die Vorhänge vorgezogen. Meine Hände und Füße waren am Stuhl fest gebunden. Mit einem starken Seil und Drehten. Joe saß auch geffesselt neben mir. Er hatte seine Augen zu.
>Guten Abend.<
Sprach mich eine Person an, die vom Mantel verhüllt wurde. Gähnend und mit ner Kippe im Mund nahm er den Mantel ab Wie ich es mir dachte...Brian.
>Es macht Spaß dich so zu sehen!<
Grinste der Mistkerl. Durch den Krach den der schwere Mantel machte schreckte Joe auf, sah mich verwirrt an. Unsere Münder waren mit üchern versehen, wir durften nicht mal sprechen. Böse Blicke warf ich zu Brian. Die Wohnungstür gehte auf. Lara im schwarzen Miniröckchen und einem Top wo der Busen schon fast raus fiel, betrat Chazys Zimmer. Joe machte ein lautes Geräusch, schockiert befanden sich Tränen in den Augen. Lara...arbeitete mit Brian?
>Hast du ihn gefunden?< fragte Brian
Ihn? Fragte ich mich selber.
>Ja. Er ist drauf reingefallen!<
Er? Sie meinen doch nicht...?
>Mein Chester so süß, und glaubt alles.< lächelte Brian
Dein Chester???!!!!! Na warte! Ich fuchtelte mit meinen Beinen herum, so dass der Stuhl anfing zu wackeln. r kam zu mir, packte mich an die Haare zog meinen Kopf hoch.
>Na Chesters Geliebter? Wie ist es so hilflos zu sein?<
Ich kochte vor Wut, weil er verdammt nochmal Recht hatte.
>Chester lief danach tiefer in den Wald, anscheinend ist Mike für ihn gestoeben.< sagte sie
Nein! Nein...! Schrie ich innerlich.
>Gut so, hier Mike zieh dir das mal rein.<
Brian drückte auf einen Play Knopf.
,,Er wollte es bestimmt tun, vielleicht sah er das als Rache dafür das sie ihn so nervt. Ich kenne ihn so lange, er übt immer Rachepläne aus, sogar das trau ich ihm zu."
Diese Stimme...war meine. Brian kramte ein kleines Gerät aus seiner Hosentasche.
>Hallo Mike.<
Sprach er hinein, es war meine Stimme. Ein Stimmentransposer? Lara lachte drauf los.
>Der Blödmann glaubte das wärst du.<
Meinte sie zu mir.
>Hey, pass auf was du zu meinen zukünftigen Mann sagst!< drohte er ihr
>Du Arsch!<
Konnte ich schreien. er drehte den Kopf schnell zu mir..packte mich an den Seilein und sah in meine hasserffüllten Augen.
>Ist das alles?< schmunzelte er blöd

Wild schüttelte ich mit meinem Körper, wollte zu Chester jetzt sofort!
>Verabschiede dich schonmal von Chazylein und träum von deinen süssen Erlebnissen mit ihm denn es waren die letzten!<
Stoß er mich zurück. Beide lachten hinterhältig. Joe sah zu mir er ließ den Kopf hängen.
>Gute Nacht die Herren!<
Lara und Brian schlossen die Tür, gingen anscheinend ins Wohnzimmer. Kein Licht war mehr im Zimmer. Leise wimmerte ich vor mich hin. Dachte wirklich an unsere "erlebnisse". Einfach an alles. Mir kamen die Tränen. Sie rinnten dahin. Versickerten auf den Boden...den ich nicht sehen konnte. Chester, bitte glaub der nicht, ich liebe dich doch. Jetzt wird mir bewusst was gewesen war. Lara knallte uns einen harten Gegenstand auf die Köpfe und benutzte den Transposer. Mein Engelmuss doch slau sein und das durchschauen. Chester....Chester....es ist meine Schuld hätte ich Lara bloß nicht mit eingeladen. Scheiße! Wegen mir läuft er im Wald herum und weiß nicht was er tun soll. Chester Ich vernmiss ihn so...seine Wärme, Liebe, sein Duft...sein Lächeln.....seine ehrlichen Augen...Chester weckte mich aus meinen Gedanken. Auch er bergoss Tränen. Er hatte sich in einer Person sher getäuscht. Dieses Gefühl kenne ich...ich bin von mir selber enttäuscht. Ich hätte Chazy nach laufen müssen, dürte keinen Moment lang zögern... das hab ich nun davon. Nun ziehen wir Joe damit auch noch rein. Er muss wegen uns mehr leiden. Die Dunkelheit machte mich panisch, dachte an Chester der im Wald schlafen musste...Ohne Ahnung zu haben was wirklich passier ist. Er liegt bestimmt zusammengekauert unter einen Baum, mummelt sich ein, damit es nicht kalt wird. Mir kamen wieder die Tränen hoch.

Wenn ich so drüber nach denke ist alles meine Schuld, wäre ich nicht mit ihm zusammen sondern Brian…wäre das alles nicht geschehen.
>Schatz…<
Flüsterte ich vor mich hin. Unerwartete trat Lara in den Raum.
>Hier ist was zu trinken.< grinste sie blöd
Sie stellte das Tablett auf den Schreibtisch, entdeckte Chazys Gitarre, sie nahm sie.
>Oh…wie schmuck…<
Sie fuchtelte blöd rum. Hör auf…hör auf! Ich erinnerte mich wie er mit diesem Instrument „My December“ vorgespielt hat, noch mit seiner lieblichen Stimme.
>Lalalalalalalalalalalalalalalalala.<
Krächzte sie während sie „spielte“. Joe fing an zu weinen. Sie bemerkte es, die Gitarre war gerettet.
>Na Schnuckel.<
Fasste sie ihn unters Kinn! Küsste ihn wild. Er weigerte sich, hatte jedoch keine Chance.
>Hach Süßer, wie konntest du nur so blind sein und mir vertrauen? Idiot.< stieß sie ihn weg
Mit großen Schritten kam sie zu mir. Setzte sich auf meinen Schoß.
>Tja…Chester wirst du nie wieder sehen! Brian hat vor dich um zu legen damit er sicher gehen kann das er ihn dann liebt.<
Sie zog mir das Tuch vom Mund runter.
>So ein Quatsch!< schrie ich
Sie lächelte nur kalt.
>Du bist ein narr…wenn Chester schöne Drogen zu sich nimmt wird er alles tun!<
Mir stockte der Atem.
>Schrecklich was? Aber wenn du ganz lieb zu mir bist lässt Brian dich am Leben und du kannst mein neues Spielzeug werden.<
Sie kam mit dem Gesicht näher, war dabei ihre Lippen auf meine zu pressen.
>Küss mich.< befahl sie
Zuerst ließ ich es so aussehen, bis dann volle Kanne in ihre Lippen und gab ihr einen kräftigen Stoß mit meinen Kopf. Sie lag auf dem Teppich. Wütend schaute sie zu mir.
>Das wirst du bereuen!<
Endlich war sie weg. Hatte ganz vergessen das Tuch vor meinen Mund zu machen. Blöd muss man sein.
>Joe!< rief ich
Keine Reaktion.
>Hey Joe!<
er drehte den Kopf zu mir.
>Vergieß wegen der Bitch bitte keine Tränen!<
Knapp lächelte er mich an. Erneut ließ er den Kopf hängen, wollte einschlafen um in eine bessere Traumwelt zu gelangen. Morgen, ja morgen, ist das vorbei. Zufrieden grinste ich, hatte im Hinterkopf einen Plan.
>macht die Augen auf.<
Schrie Brian herum und wir schreckten auf.
>Da es der letzte Tag ist, an dem ihr das Sonnenlicht erblickt möchte ich euch den Plan verraten, könnt eh nichts mit anfangen!<
>Hier habt ihr Frühstück.<
Lara packte das Tablett wieder auf den Tisch, nahm uns die Fesseln ab. Die Tür war abgeschlossen, die Fenster mit Metall verriegelt. Handys hatten wir nicht mehr.
>Wehe ihr macht eine falsche Bewegung.<
Brian zückte eine Pistole aus seinen Mantel!
>Dann werdet ihr jetzt schon kalt.< drohte er
Wir durften nur das Essen nehmen.
>Nun gut, folgendes…< grinste er
>Ich, werde, Chester im Wald aufsuchen, er schläft bestimmt noch! Es ist erst zehn vor sieben! Dann spritze ich ihm diese Flüssigkeit….<
Er zeigte mir die Spritze.
>Das ist, ein Betäubungsmittel, er wird ca. 5 Stunden schlafen!<
>das reicht vollkommen um ihn her zuschleppen…dann gehört er mir.<
Beide lachten hinterhältig.
>Und Lara! Was hast du davon??!< schrie ich
>Jede menge Kohle!< grinste sie stolz
>In der Zwischenzeit wird Lara euch umnieten!<
Brian lächelte.. wie ein echter eiskalter Mörder.
>Also dann, frohes sterben.<
Sie gingen…schlossen hinter sich die Tür ab.
>Wie konnte ich so dumm sein…..?<
Gab Joe sich Schuld.
>Konntest du es riechen? Nein! Du bist nicht schuld!<
Er verzerrte sein Gesicht.
>Lara war für mich eine klasse Frau…sie war Ärztin…sieht gut aus….<
>Ärztin?< wunderte ich mich
Er nickte.
>Mike…?< sprach er ängstlich
>…ich will nicht sterben…< klang er traurig
>Das wirst du nicht.<
>Hä?< fragend sah er zu mir
>Ich hab einen Plan…komm mehr<
Nach einer Weile betrat Lara das Zimmer.
>War wohl lecker!<
Freute sie sich, doch als sie aufs Tablett sah war alles unberührt!
>Denkst du wir wären so dumm?<
Ich zeigte mit dem Finger auf einen Käfer, der einen Bissen vom Brot nahm und seitwärts umfiel. Böse schaute sie zu uns.
>Hähä…Schlaumeier!<
>Danke fürs Kompliment.!< lachte ich höflich

>Brian sucht Chester! Habt ihr einen letzten Wunsch?<
Ich wusste das sie das fragen würde.
>ja wir wollen so viel Alk wie es nur geht. Damit wir beim sterben nicht so viel merken.<
Joe legte einen traurigen Blick auf.
>Ok!<
Mit einer Kiste voller Flaschen kam sie wieder…das Meiste war 75%. Hehe…gleich geht’s ab hier. Ich gab ihr ein Glas…trank meins zuerst aus. Dann sie. Da sie Ärztin war, nehme ich an hat sie noch kein Schlückchen Alk getrunken! Das wird ihr Verhängnis. Der Schlüssel war in ihr Dekoltee. Sie trank noch 3 Gläser! Ich tat so als ob ich trinke dabei schüttete ich den Alk in den Blumentopf. Sie wurde ganz langsam notgeil.
>Wir wärs mit uns? Wir zwei allein…nur auf ein Bett?<
Setzte dabei soviel Charme ein wie ich konnte.
>Komm Süßer!<
Da lag ich schon auf ihr. Mit nur einem Ziel im Kopf..der Schlüssel. Ich strich über ihren Hals, mit der anderen Hand riss ich ihr Top runter. Da war er! Ich griff in den BH…sie keuchte nur blöd.
!
>Danke! Leider steh ich auf Männer.<
Grinste ich. Haute meine Faust in ihr Gesicht und fesselte sie ans Bett fest.
>Gut Alter!< freute sich Joe
>Pass auf! Du gehst so schnell wie möglich und unaufmerksam zu Phi oder Rob! Ich such meinen Schatz.<
Dabei war ich so ernst, das er mich schon ängstlich ansah und los rannte! Ich schloss das Zimmer ab. Es blitzte…fing an zu donnern und zu regnen. Schnell riss ich einen Schirm mit und lief so schnell wie ich konnte zum Wald. Meine Hose war vom Schlamm total dreckig durch den Hagel sah ich fast nichts mehr. Wusste eigentlich nicht wo ich lang lief. Ich darf seinen Namen nicht schreien dann wüsste Brian das ich hier bin und würde mich töten. Deshalb rannte ich weiter, immer tiefer in den Wald. Kam an ein haus vorbei.
Chesters POV

Mit nassen und zerfetzten Sachen schleppte ich meinen Körper weiter. Musste durch Dornenhecken und Schlammgruben. Der Hunger machte mich fertig, genauso wie der Durst. Kraftlos fiel ich nieder. Die ganze Nacht war ich unterwegs hatte angst das Brian mich hier sucht. Ausgerechnet einen Tag vor meinem B-day schlepp ich mich hier rum. Muss hungern, frieren und kann nicht schlafen. Mike…den hab ich bestimmt auch verloren. Schatz…ich liebe dich doch. Meine Augen wurden schwächer…nein…ich darf nicht einschlafen! Nicht jetzt…also krabbelte ich weiter. Bis unter einen Busch…Mike….Plötzlich hörte ich Schritte…die in meine Richtung kamen… um Angst zu haben war mein Körper zu schwach. Eine Person beugte sich über mich…Mike? Er zog mich an der Hand heraus…
>Schatz.<
Schrie er und zog mich unter seinen Schirm. Ließ die Hände über meinen zerkratzten Rücken streifen und weinte.
>Mike.< nuschelte ich in seine Jacke
Er streichelte liebevoll meinen Kopf.
>Lass uns verschwinden1<
Er klappte seinen Regenschirm zusammen.
Nahm mich auf die Arme und rannte los.
Durch den großen Wald. Irgendwann standen wir vor Phis Haustür.
Er machte geschockt die Tür auf. Klitschnass und mit triefenden Klamotten stand Mike mit mir im Arm da!
Er ging rein, legte mich auf die Couch.
>Ich hab ihm alles erzählt.< sprach Joe zu Mike.
Verwirrt sah ich zu ihm.
>Chaz geh erstmal duschen, ich erzähls dir nachher1<
Mike zeigte mir das Rad, ich war noch bei Phi. Das nutzte ich aus um ihn zu küssen.
Endlich angenehmes warmes .Wasser auf meiner Haut, am Rücken brannte es das ignorierte ich.
Diese Nacht im Wald…war schrecklich…überall Geräusche…die man nicht zuordnen konnte…Schweiß auf deiner Stirn und Todesängste..der Magen knurrte und der Mund trocknete fast aus.
Egal, frisch geduscht ging ich ins Wohnzimmer fror weil meine Boxe als einzigstes heil geblieben ist.
Setzte mich neben Mike auf die Couch. Er gab mir eine dicke vorgewärmte Decke. Mein Süßer murmelte sich ebenfalls in eine ein. Erklärte mir dann alles. Weinend fiel ich in seine Arme.
Konnte meine Emotionen nicht beherrschen und weinte in Mikes Arme!
Erst nach ca. 20min. war ich wieder zurechnungsfähig!
Alle sahen neugierig zu ihm1
Mike und ich sahen uns in die Augen. Ich wusste genau was er wollte.
>Wie teuer wird es sein?< fragte ich
>1275.< kratzte sich Phi am Kopf
Die haben wir locker, dachte schon über eine Million ^^“.
>Das wär so schön.< lehnte sich Mike zurück
>Wir können morgen hinfahren.< meinte Phi
>Ohja.< freute ich mich
Zitternd saß ich mit der Decke da. Als es Abend wurde ging Joe, ich umarmte ihn lange. Phi fuhr ihn mit Auto. Phoenix erlaubte uns heute bei ihm zu pennen. Da kam auch schon Linsey vom Stadtbummel zurück.
>Guten Abend was für eine Überraschung.<
Sie strahlte uns an, schmiss ihre vielen Tüten herab.
>was für ein Tag.<
Erschöpft fiel sie auf ihr Sessel.
>Nabend Linsey.< lächelten wir
Phoenix Frau ist wohl die netteste, lustigste Frau die ich kenne.
>Na wie viele Läden haben wir leer gekauft?<
>Wenn ich grob schätze…11?< grinste sie mich an
Wir lachten leise.
>Pennt ihr heute hier?<
>Yepp…schlimm für dich?<
>Nein! Ich mach gleich Essen.<
Sie sprang auf und verschwand in der Küche.
>ich bin so froh….das alles gut gegangen ist.< Mike legte seinen Kopf auf meineSchulter.
>Noch! Rief ich und stand auf
>Er wird uns nicht in Ruhe lassen…!<
Ängstlich wischte ich den Schweiß von meiner Stirn, drückte meinen Kopf gegen die Fensterscheibe.
>…er ist krank…er ist so verrückt nach mir…er wird keine Ruhe geben bis er MICH hat!<
>Dann benachrichtigen wir die Polizei.< rief Mikey
>Wir haben keine Beweise.< schrie ich verzweifelt
>Muss er dir die Kehle durch schneiden damit man uns glaubt?< brüllte er ernst zurück
Mit Tränen in den Augen…setzte ich mich auf seinen Schoß.
>Verstehst du nicht das ich dich nicht verlieren will?<
Ich nahm sein Kopf in meine Hände. >Wegen mir steckst bald du und die anderen alle mit drinne…Brian ist wie ein wildes Tier…<
>Liebling…hab keine Angst.<
>Das sagst du so leicht…der könnte überall sein.<
Er drückte mich an sich.
>Er weiß doch gar nicht wo Phi wohnt…morgen haben wir vielleicht ein Haus…passend zum Geburtstag.<
Mike grinste wieder so superniedlich.
>Na?< hallte es im Haus
Es war Phi…der stumm in die Küche lief.
>Hallo Schatz.<
Hörte man Linsey sprechen. Wir grinsten uns an.
>Das sieht aber lecker aus.< schwärmte Phi
>Kommt auch von mir.<
>Dann kann’s ja nur lecker sein.<
Die beide lachten, wir konnten uns auch nicht beherrschen.
>Sie sind zu süß.< lächelte ich
Er stimmte mir zu indem er mich leidenschaftlich küsste. Linsey brachte das Essen herein. Wir aßen alle drauf los, genossen das leckere Essen und wurden einfach nicht satt. Endlich wieder was zwischen meinen Zähnen!
>Wie kommt’s denn das ihr uns besucht?<
Mein Körper zuckte zusammen. Mike erzählte ihr alles. Ihr kann ich vertrauen.
>Na warte den Typen schieß ich ab.<
Sie schmiss die Gabel auf den Teller und rannte zu ihrer Handtasche. In ihrer Hand lag eine Pistole. Stürmisch ging sie aus dem haus. Phoenix rannte hinterher.
>Komm nur her du Drecksau!!!< grölte sie
>Liebling wird vernünftig.<
Sie schoss drauf los.
>Worauf wartest du scheiß Möchtegernkiller du!!!?????<
Phi gab sein Bestes, er konnte sie wieder ins Wohnzimmer zwängen und die Pistole weg sperren.
>Boah diese Ratte…ich brauch erstmal einen Whisky!< meckerte sie
Lachend versuchten wir weiter zu Essen. Ohne Erfolg. Ich half Phi beim Abwasch. Mike war oben im Gästezimmer er war totmüde.
>Chester?<
>Hm?<
>Bring ihn um.< klang seine Stimme rächend
>Du machst Mike so glücklich…aber er….ach!<
Sauer stampfte er die Treppen rauf, verschwand ins Schlafzimmer. Mache ich Mikeylein so glücklich? Ich musste husten. Irgendwann muss es vorbei sein. Gähnend warf ich mich zu Mike ins bett.
>Hey.<
Zärtlich legte er seine Hand auf meinen Bauch.
>Ich liebe dich.< flüsterte ich
>Ich liebe dich auch.<
Ich kuschelte sich an mich. Bevor ich einschlief gab ich ihm einen Gutenachtkuss.
>Guten Morgen.< weckte mich Mike sanft
>Gut geschlafen?<
>Naja.< gähnte ich nur
>Phi macht Frühstück.< grinste er süß
>oh man wie kann man um 9 Uhr schon wach sein?<
>Tja, heute ist ein schöner Tag.<
Innig und lange küssten wir uns.
>Alles Gute zum B-day mein Schatz.<
>Danke Hasi.<
Umarmte ich ihn. Wollte ihn nicht los lassen.
>Los, beeilt euch in einer Stunde müssen wir los!<
Brüllte Linsey durchs Haus, das es noch nicht zusammengebrochen ist wundert mich. Schnell streifte ich die Sachen über meinen Körper, rannte runter. Am Treppenende empfing mich Phi.
>Herzlichen Glückwunsch Alter.<
umarmte er mich fest.
>Von mir auch.<
Mir gab Linsey ein Küsschen auf die wange.
>Danke.<
Grinste ich, nahm Mike an die hand und zerrte ihn zum Auto. Wir beide saßen hinten gaben uns ab und zu einen Kuss. Wir fuhren lange…knapp 1 Stunde. Phi musste noch zu einer Tanke. Weitere 10 Minuten dauerte es, hi hielt das Auto an.
>Et voila bitte aussteigen.< rief er
Lachend stieg ich aus, sah zum Haus hoch…es war riesig.
>Soviel Platz brauchen wir doch gar nicht!< schwitzte Mike
>Ach habt euch nicht so, in eurer Bude da war es viel zu eng.< meckerte Phi
>War es nicht.< widersprach ich ihm
>na und ob willst es nur nicht zu geben.<
Er streckte mir die Zunge raus.
>Schatz.<
Rief eine Dame die mit einem Laufstock angerannt kam.
>Oma du weißt das du nur langsam laufen darfst.<
>Ach Kindchen ist schon gut…wer sind die da?<
Fragte sie lieb und zuckte ihre Brille.
>das sind Chazy und Mikey.<
>Ahhh.< wunderte sich die alte Frau
>Guten Morgen.< begrüßt Linsey die Omi
Anstatt sie Linsey zu umarmen tat sie es bei mir.
>Ähem…ich stehe hier.< lachte Linsey
Omi setzte ihre Brille auf.
>Oh Jungschen, tut mir Leid das wollte ich nicht Mike.<
>Mike?< fragte ich mich
>Ach…das ist Chester? Da ist Mike!<
Sie ging zu meinem Liebling.
>Guten tag Mickey.< freute sie sich und schüttelte wie wild seine Hand

>Mickey!!< schrie Mike
>Ohje…kommt gehen wir besser rein.<
Phi schob sie ins haus. Ich legte meinen Arm um Mikeys Schultern, lehnte mich an ihn.
>Na Mickey?< ich bewegte dazu die Augenbrauen
er sah mich böse an
>Hallo Donald.<
>geht nicht.< lachte ich
>Na und.< grinste er
>Kommt ihr beide.<
Linsey krallte sich unsere Hände, zog uns durch den Vorgarten, bis ins haus. Dort stand Opi vor phi.
>Guten Morgen.<
Begrüßte er uns mit ner Pfeife im Mund.
>Morgen!< brüllten wir
>Schatz…das sind Chester und Mickey.<
Omi legte die Hand auf Linseys Schulter.
>Na toll, hey Mike ab heute bin ich eine Frau.<
>Iiiigiiit.< ekelte er sich
Die alte Dame setzte ihre Brille wieder auf.
>Entschuldigung.<
Leise mussteten wir feiern. Alle nahmen im großen Wohnzimmer Platz!
>So ihr wollt also unser Haus abkaufen?<
>Yepp.< antworteten wir schnell.
>Schön für uns ist es viel zu groß unsere Füße machen das nicht mehr mit.< jammerte der ältere Herr
>egal…kommt mit ich zeige euch.<
Phi fing am Flur an. Rechts befand sich die große geflieste Küche.
>Das Paradies für den Hobbykocher.< stupste Mikey mich an
Süß! Weiter ging’s, genau wenn man von der Küche rauskam, war da das Wohnzimmer. Ging man von der Haustür gerade aus kam man zum Speisesaal. Dieser war nicht ganz so groß. Neben dem Speisesaal befand sich ein kleines Klo. Ging man die Treppe rauf die zwischen Wohnzimmer und Saal war rauf kam man zu einem kleinen Vorraum. Dort standen ne Couch mit TV, DVD Player ne Anlage, hinten war noch viel Platz, da stelle ich mir vor das da das Klavier stehen sollte. Geradeaus kam man zu einem Balkon. Lief man durch den Vorraum und dann links war da das Schlafzimmer. Neben der Treppe rechts war das große auch wunderschön geflieste Bad mit Badewanne und Dusche.

Nach dem Bad war ein Raum leer, dort stellte ich mir sehr gut ein Arbeitszimmer und eine Abstellkammer vor. Wir trampelten die Treppen runter. Hinter dem Saal befand sich der gepflegte Garten. Mit Terrasse und Pool. Sogar einen Teich gab es und ne Schaukel…(nur für mich) und viele schöne Blumen mit Bäumen. Einfach traumhaft.
>Schön gell?< fragte Phi
Wir stimmten zu.
>Warum willst du das haus nicht haben?< fragte ich
>Es ist nicht mein Ding und außerdem braucht ihr was das nicht in der Stadt liegt!<
Schon wieder hatte er Recht.
>Mickey willst du einen Tee?< fragte die Frau meinen Schnubbel
Phoenix stieß und beide aus das Haus. Wir gingen zur Garage die gleich neben dem Haus war, ein schwarzer Marmorweg führte uns dorthin. Er kuppelte einen Hänger an die Anhängerkupplung.
>Ihr wollt das Klavier mitnehmen?<
>Ja das hab ich von Chaz bekommen!< schrie Mike sofort
Ich küsste ihn innig.
>Nun los ihr Turteltäubchen!< grinste Phi niedlich
Linsey kam auch mit. Wir fuhren mindestens wieder eine Stunde. Holten das Klavier runter, meine Gitarre und alle persönlichen Sachen. Das alles schmissen wir in den langen Hänger und fuhren los mit Auto hörten wir Metallica. Linsey, Mike und ich machten Headbang. Phi konnte ja nicht er musste auf die Straße sehen. Ich machte das Fenster runter und brüllte so laut ich konnte „metallica“ in die Gegend heraus… Ein paar mal machte ich das, es gab sogar ein wenig Fans die dann „Yeah“ riefen. In diesem Moment war ich völlig breit Logisch war ja mein Geburtstag! Mein Gott…bin sich alt geworden.
>Ey Schatz dein Handy vibriert.<
Machte mich Mike drauf aufmerksam. Ich bekam eine SMS.
,,Hi Chazy, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, viel Glück in deinen weiteren leben wünschen dir Sam Kurt und natürlich Draven. Kuss Sam.“
In mir blieb alles stehen…
>Hey!< stieß Mike mich an
>Na wer war’s?< flüsterte er
>Niemand! Mir hat jemand ne falsche SMS geschickt.<
>Ja aber…<
Ich gab ihm einen Zungenkuss. Somit hat er es vergessen. ,,Kuss Sam…“ na danke, diesen blöden Kuss kann sie für sich behalten. Blöde Kuh! Soll mich endlich in Ruhe lassen und sich um ihren Kurt kümmern! Ich schränkte die Arme zusammen. Linsey schleuderte ihren kopf herum. Erneut trugen wir das Klavier…die Treppe rauf und ab in die Ecke. War das anstrengend, will nicht wissen wie viel son Teil wiegt.
>Ja hier steht es gut.< meinte Mike
>Freu mich wenn du mir was vorspielst.<
Sehnte ich mich nach den schönen Klängen der Freiheit!
>oh viertel vor 11! Los lasst uns feiern!<
Schlug Phi vor, seine Frau besorgte Champus.
>Tut mir Leid aber ich will lieber den aller ersten Abend allein mit meinem Schatz verbringen.< sagte Mike
Phis Opa kam zu uns.
>So Leute wir hauen ab!<
>und die Möbel?< fragten wir entsetzt
>Die bleiben bei euch, wir haben alles in unserm Häuschen.<
Er drückte mir den Schlüssel in die Hand.
>Tschüß mein lieber Enkel, mach’s gut Kleine! Ah…Aufwiedersehen Mickey und Chesti!<
Verabschiedete sich die alte Frau.
Was hab ich gehört…????? Chesti???? Ich wurde sauer natürlich bemerkte das Mike.
>Hast du das gehör….<
Sanft spürte ich seine vollen Lippen auf meine.
>Ähem….ja….wir gehen dann auch….<
Phi schleppte Linsey mit raus. Weg waren sie. Alle!
>Endlich allein.<
Grinste Mike, nahm mich in den Arm.
>nun haben wir schon eine Villa…< lächelte er
Ich musste lachen.
>Warte kurz.<
Schnell ließ er mich los, rannte die Treppe rauf. Mittlerweile saß ich auf der Couch im Wohnzimmer. Man hörte wie Schnuckel runter trampelte. Er stand vor mir. Hielt was in der Hand es war aber mit einem Tuch verschleiert.
>Alles Gute zum Geburtstag!<
Das Tuch fiel zu Boden…ein großes Portrait mit einem vergoldeten Bilderrahmen kam zum Vorschein. Es war nicht irgendein Portrait….Nein. Darauf waren wir beide abgebildet wie wir geradeaus schauten, wo er seine Arme um mich hatte…so ein Foto was Joe geknipst hatte. Das war so süß von ihm!...mir kamen die Tränen. Weinend fiel ich in seine starken Arme.
>Wein doch nicht.<
Zärtlich fuhr die hand über meinen kopf, durchfuhr mein kurzes jedoch auch dünnes haar.
>Gefällt es dir nicht?< fragte er unsicher
Ich sah ihn nur an, lieb küsste er die salzigen Tropfen weg.
>Du bringst mich zum weinen auch wenn ich glücklich bin.< lächelte ich
Mikey lachte kurz, legte die hand auf meine Wange, wischte die letzten Tränen weg.
>Es ist wunderschön. Hast du es gezeichnet?
>Jepp!< gab er stolz von sich
Dafür bekam er einen Kuss. Zog ihn mit auf die Couch. Ertrank in seinen glücklichen Augen.
>Ich liebe dich.< flüsterte ich
Kurz lächelte er, küsste mich auf die Stirn.
>Wo sollen wirs hin hängen?<
>Weiß nicht.< kratzte ich mich am Kopf
>Im Schlafzimmer.< grinste er
Ich musste stöhnen das hab ich erwartet ^^“!
>Nein, da müssen dann andere Bilder hin.< grinste ich
>Was für welche?< streichelte er meinen Bauch
>Du weißt genau welche ich meine.<
>Nee!<
Wäre die Couch nicht da gewesen, wäre ich umgefallen. Meint er das ernst?
>Willst du mich verarschen?<
>Nein.<
Merkwürdig sah ich ihn an, wollte es nicht glauben, sonst ist er auch immer sopervers…? Mike? Bist du das? Ch haute gegen seinen Kopf, wie ein Specht an einem Baum.
>Sag schon was für Bilder?<
>Oh Gott.< schrie ich
>das ist nicht nur dein Gott…<
Hinterhältig beugte er sich zu mir runter, legte seine Finger unter mein Kinn.
>Du bist so süß, wenn du dich aufregst.<
Meinte er mit so einer geilen Stimme, davon bekam ich Gänsehaut.
>Sieh, was du gemacht hast!<
Ich hielt ihn mein Arm unter seine Nase.
>Wie schlimm….<
>Jaaa! Du sollst mich nicht immer verarschen!<
>Bestraf mich!< verlangte er
Darauf steckte ich meine Zunge in seinen Mund, sofort machte er mit. Ich ließ meine Hand über seinen Hosenstall fahren, schon jetzt genoss er es, keuchte leise. Doch als Rache, rollte ich ihn zur Seite, ich stand vor ihn. Nahm wir das portrait hielt es an die Wänden dran um zu sehen ob es der richtige Platz war.
>erst einen geil machen und dann im Stich lassen…< wimmerte er und sah hoch
>Selbst Schuld.< lachte ich
Böse glänzten seine Augen, verrieten mir alles was er jetzt verlangte.
>Ätsch!<
Ich steckte ihm die Zunge raus, wandte mich zu dem Bild.
>Keine schlechter Anfang.< freute er sich
>Wie kann man nur so notgeil sein?<
>Bei dir isses kein Wunder.<
Ich zuckte zusammen.
>Hör auf du machst mich nervös!< befahl ich
>Das will ich auch erreichen!<
>Hilf mir und dann kannst du mit mir machen was du willst, ich werde dein Sklave sein *g*.<
Er sprang schnell auf, holte Hammer und Nägel aus der Abstellkammer und flitzte im hohen tempo zu mir.
>Am besten über den Kamin.< schlug er vor
>im Bad.<
>Da wird es nass!<
>man…bei dir ist ja immer irgendwas!< klang er enttäuscht
>junge, dann über den Kamin.<
Er gab mir eine Leiter, von unten hielt er das Bild, drückte es richtig an die Wand. Wagemutig stieg ich auf das Dingsda, haute die Nägel einfach rein. Dabei blickte ich zu Mike…sah wie er auf mein Hinterteil starrte. Wie kann er nur so notgeil sein? So toll bin ich doch gar nicht!
>So! Fertig!<
ch sah es mir an…es passt perfekt.
>Fehlt nur das Feuer…<
Mike machte blitzschnell eins!
>Kerzen wären auf dem Kamin auch nichtschlecht!<
Sogar das tat er. Ich begriff das er alles machen würde….nur um endlich das zu bekommen wonach er sich sehnt. Sogar Weintrauben waren auf dem Tisch, die Couch ausgeklappt. Mit kleinen Schritten ging ich zu ihm. Presste meinen Körper dicht an seinen.
>Du bist so süß.<
Hauchte ich sanft in sein Ohr, mit einer tiefen Stimme. Da ich wusste das es ihm so gefiel. Mein Schatz nahm mich an die Hand, wir legten uns auf die Couch, kuschelten und streichelten uns erst. Als ich begann an sein Ohr zu knabbern und gleichzeitig seinen Bauch streichelte…genoss er es wieder. Das brachte mich zum Grinsen, wenn er so leise keuchte hörte sich das unendlich niedlich an. Um Weintrauben zu holen musste ich kurz aufstehen…
>Hör nicht auf!< bettelte er stöhnend
>jetzt darf ich nicht einmal mehr aufstehen?<
Legte ich mich wieder zu ihm.
>Ab jetzt bleibst du hier!<
Mikey legte sich auf mich, liebkoste meinen Hals.
>Und wenn ich aufs Klo muss?<
>Das kann warten?<
ließ er sich nicht ablenken! Süß. All seine zarten küsse genoss ich…nie….nie sollte es anders sein….wenn dann will ich sterben! Nie…will ich einen anderen lieben! Ruhig begann ich zu keuchen. Dabei stöhnte ich seinen Namen.
>Süß.< strich er seine Schweißperle von meiner Stirn
>Weiß ich doch!< grinste ich
>Egoist!< küsste er mich
Mit einem warmherzigen Blick und einem verwecktem lächeln schaute ich ihn an…
>Chaz? Du machst mir Angst!< zitterte er fast
>Küss mich…<
Bat ich eiskalt. Zog ihn am Kragen des Hemdes zu mir, bis unsere Lippen aufeinander lagen.
>Manchmal denk ich du bist ein anderer Mensch.<
Haute er raus…WAS!!?
>Was?< meinte ich empört
>na…es erscheint mir als hättest du 2 Persönlichkeiten…<
Wandte er sich von mir ab.
>Nur weil ich mal anders gucke?<
>Yepp!< grinste Mike
>Du spinnst.< drehte ich mich zur Seite
>Süß.< schwärmte er wieder
>Süß?<
>Wie du dich so aufregst….< freute er sich
>Das heißt…? Ohr du Schuft!< brüllte ich los
Ließ meine Zunge zärtlich mit seiner spielen, wir fielen nach hinten, ich lag auf ihn. Zog ihn aus. Ann…war wieder dieses sanfte Spiel der Liebe. Wir verausgabten uns völlig. Nach dem Sex ging ich erstmal duschen. Dadurch geriet man ziemlich ins schwitzen. Frisch geduscht ging ich ins Schlafzimmer, ich hörte das Mike da rein lief und sich ins Bett schmiss. Müde packte ich mich zu ihn. Er schüttelte an mir.
>Du riechst so gut…da könnte ich schon wieder….<
Ich lächelte nur gab ihm viele Küsse.
>Ich liebe dich.<
Sagte ich überglücklich.
>Ich dich auch.<
Kuschelte er sich an mich. Deutlich hörte ich sein Atem….diesen Satz könnte ich hundertmal in einer Minute sagen. Er…er….er ist unbeschreiblich.

Mikes POV

Kaum war ich wach…sah ich in ein verschlafendes süßes Gesicht…meine Hand glitt über seine Wange, zum Hals zu den Schultern zum Bauch. Nie hätte ich gedacht einen Mann zu lieben! Schon komisch. Aber…hm….keine Ahnung. Ach Chester, du bist das beste…oh man…ich liebe ihn…unendlich. Wie er da liegt…richtig süß… Plötzlich gähnte er. Rieb sich die Augen freute sich als er mich erkannte.
>Morgen!< freute ich mich
Zärtlich küsste er mich. Bei jedem Kuss kribbelte es…..wir früher es auch schon war.
>Chaz?<
>Hm?<
ich zögerte kurz.
>Du machst mich so glücklich.<
er legte die hand an meinen Nacken, zog meinen Kopf an seinen, Stirn an SDtirn. Unsere Augen starrten sich an.
>Du mich auch.<
Wieder küssten wir uns leidenschaftlich…seine Küsse….wie Feuer das nie gelöscht werden kann.
>Mike?<
Unterbrach mich mein Hase.

>Ich glaub dein Handy meldet sich.<
Lächelte er mir zu…ich erhielt eine SMS…von Brad?
„Hey Mike. Wir sind in 5 Minuten bei euch, kommt schon raus…es wird eine Überraschung für Chaz ;.)!“
Hä? Na egal…einfach machen was sie wollen…^^“
>Los Schatz zieh dich an.<
Ich sprang aus dem Bett, warf ihm seine Sachen zu. Er hingegen sah mich blöd an.
>Nun mach schon!<
Grinste ich…ich zog mich auch an.
>Warum diese Hektik?<
>Weiß ich nicht…<
Er fiel ins Bett zurück.
>Das weißt du nicht ^^“ *doof guck*<
>So isses.< lachte ich
>na toll -.-„<
>Hey Süßer…du bist immer noch halbnackt!< grinste ich breit
>Noch!< lachte er
Ich rollte mit den Augen. Lange dauerte es…bis er endlich mit Klamotten vor mir stand.
>Lange behältst du das eh nicht an!< kicherte ich
>Das glaub ich auch -.-…..egal…was jetzt?<
Fragte er mich gelangweilt. Chester grinste leicht. Vorsichtig öffnete ich unsere Haustür. Ich traute meinen Augen nicht…ließ meinen Schatz fallen. Rieb mir unglaubwürdig die Augen.
>Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum B-Day!<
Brüllten die Jungs im Chor. Jeder gab meinem Schnuckel nen Blumenstrauß…natürlich erst als er wieder auf seinen Beinen stand. Das was mich so verblüffte und Chazy fast irre machte…war ein hammergeiles Auto…schwarz.
>Uns ist nichts Besseres eingefallen…<
Kratzte sich Phi am kopf.
>Tja, deine Alte hat ja noch deinen Flitzer.<
Chester trat in Tränen aus. Ich legte meine Hand auf seine Schulter. Alle wunderten sich.
>ich, bin euch so dankbar…*schluchz<
Schrie er, lief zu ihnen…alle umarmten sich gleichzeitig.
>Ich liebe euch Jungs!<
Lachte Chazy. Ich stand etwas abseits….ein lächeln verzierte mein Gesicht. Danach sah ich Chazy sein neues „Spielzeug“ an.
>Haste gehört er liebt mich.<
Boxte Joe mir in die Seite. Das nervt…bestimmt bildet er sich was drauf ein.
„Ring“
Oh…schon wieder mein Handy? Eine unterdrückte Nummer….? Ich nahm ab.
>Mike?<
Sprach eine zitternde Stimme...
>Wer ist da?< sprach ich gereizt
Am Hörer hörte es sich so an…als wenn diese Person einen Schluck trank.
>Mike!< schrie es nun
>Anna!!!?< fragte ich nach
Ab diesen Moment stand mein Süßer neben mir, hörte alles mit.
>ich…halte es ohne dich nicht mehr aus.<
Wimmerte sie.
>Das muss du wohl.< blieb ich kalt
>Versteh doch, ich liebe dich!<
Brüllte sie panisch. Ich weiß nicht warum…..doch es tat mir weh.
>Ich dich aber nicht, tschau!<
Ich wollte auflegen….sie sprach weiter.
>Du verstehst mich nicht! Ich werde dich immer lieben!<
Sie schluchzte.
>…Komm zurück…< flehte sie
>Ich glaub du hast ein Problem.<
>ja, weil du nicht da bist! Wegen dir sterbe ich noch, wegen dir trinke ich…wegen dir wird das Grab mein Freund werden…du Mörder!!!!<
>Mike….<
Chaz legte die hand auf meinen Rücken….unter Tränen rannte ich ins haus…..hoch ins Bad. Dort sah ich in den Spiegel.
>Mörder!<
Brüllte ich….schlug auf den Spiegel ein.
>Mike hör auf!<
Schrie er besorgt von außen…ich hab abgeschlossen.
Glasscherben fielen zu Boden.
>MIKE!<
Chesters Stimme drang in mein ohr.
>mach auf! Mach verdammt noch mal die Tür auf!<
Hörte ich seine weinerliche Stimme. Meine Füße schritten über das Glas, spürten keinen Schmerz mehr. Schwach drückte ich die Türklinke runter…fiel in seinen Armen.

Chesters POV

Wir saßen alle im Wohnzimmer. Ich auf der großen Couch…Mike lag mit dem Kopf auf meinen Schoß. Beängstigt strich ich seine verschwitzten Strähnen aus dem Gesicht.
>So, der neue Spiegel ist fertig!<
Ich bedankte mich mit einem Nicken bei Brad und Rob.
>Ausgerechnet jetzt!< meckerte ich voller Hass
>Warum ist er so ausgeflippt? Sie ist bestimmt noch nicht tot.< sagte Joe
>Er macht sich bestimmt Sorgen…< meinte Rob
>Oder er ist durchgeknallt…weil sie ihn „Mörder“ nannte.< rief Phi
>Ich glaube…ihm liegt noch was an ihr.<
Geschockt sahen mich alle Augen an…glaubten mir kaum.
>Du meinst…< fing Phi den Satz an
>…er liebt sie?< vervollständigte ihn Brad
Ich ließ den Kopf hängen.
>nein das glaub ich nicht.< war Joe sich sicher
Schwach starrte ich ihn an…wenn mich einer Mörder nennen würde…wäre ich bestimmt auch ausgeflippt. Ich erschrak, seine Augen gingen auf.
>Schatz!<
Freute ich mich. Er beugte sich hoch, sah mich nicht an.
>Ich muss zu Anna!<
Er wollte los rennen, ich hielt ihm am Handgelenk fest
>Mike sag mir…liebst du sie noch?<
Rutschte es aus mir heraus. Ich hatte Angst…das er mit Ja antworten würde…Angst davor….das er mir eine klatschen würde…weil ich mir solch ein Urteil erlaube. Mit zitterndem Körper stand ich hinter ihm. Er drehte sich um, nahm mein Gesicht in seine Hände…küsste mich zärtlich. Er genoss es…bis zur letzten Sekunde. Danach sah er mir in die Augen…lief ganz langsam rückwärts…sah sich alle grob noch mal an….und rannte aus dem haus. Am Fenster sah ich nur wie er mit meinem Auto weg fuhr, die Schlüssel steckten ja noch. Meine Knie konnten mich nicht mehr halten…ich sackte zu Boden, fasste mich an die Lippen. War das der letzte Kuss? Ich schrie…so laut ich konnte…Tränen flossen, wie ein Wasserfall…Mike…
>Komm zurück!!!<
Mikes POV
Wie besessen sah ich nur in eine Richtung…war unterwegs zu Anna. Jede Sekunde war wertvoll. Wenn ich zu spät komme würde….bin ich ein Mörder…? Sogar diese abgefuckten roten Ampeln hielten mich nicht auf. Endlich erreichte ich das Haus, rannte aus dem Auto…rein in den Flur. Klopfte an ihre Tür…sie machte nicht auf. Ich hatte noch meinen alten Schlüssen am Bund dabei. Somit war ich drinnen…ich lief ins Wohnzimmer…weil da sicherlich noch das Telefon stand. Da stand sie…mit einer Alk-Pulle in der hand…ich näherte mich ihr…ihre Augen waren rot umrandet…ihre Klamotten und insgesamt die ganze Wohnung stank.
>Mein Schatz!< sprach sie
Zuerst ignorierte ich sie, lief zum Telefon…und wählte eine spezielle Nummer. Als ich auflegte stand sie hinter mir.

>5 Minuten später wärst du Schuld daran gewesen!<
Sie legte ihre Arme um meine Hüften.
>Ich liebe dich.< murmelte sie
Ich schloss die Augen…konnte und wollte sie so nicht ansehen.
>Anna?<
>Ja Hasi?< lachte sie mir ins Ohr
>Verzeih mir…!<
Sie sah mich dumm an.
>Kommen sie bitte mit!<
Stürmten zwei Männer die Wohnung, fesselten Anna mit einer Weste…sie schrie…
>Arschloch!<
Anna schlug um sich und tritt, es musste ein dritter hinzukommen. Sonst hätte sie flüchten können!
>Ich hasse dich! ICH HASSE DICH!<
Hörte ich sie zu letzt schreien. Ich stand im Zimmer…wollte mich nicht bewegen. Sie war meine 1. große Liebe…und jetzt sperre ich sie einfach so weg. Mit einem schlechten gewissen fuhr ich zurück. Traute mich nicht zu klingeln….machte es aber. Rob machte die Tür auf…er sagte nichts….sondern ließ mich herein. Was mir schon komisch vorkam. Er führte mich ins Wohnzimmer…Chester lag auf der Couch…hatte ein verband um seine Brust. Panisch rannte ich zu ihn.
>Was ist passiert?<
Mir antwortete keiner.
>Was ist verdammt noch mal vorgefallen!<
>Er…Chester…er rannte in die Küche….schnitt sich mit einen Küchenmesser eine tiefe Wunde in seinen Brustkorb.<
Sagte Brad schnell. Ich fasste es nicht.
>Warum?<
>er dachte das du Anna liebst…<

>So ein Scheiß.<
Schrie ich, alle schreckten auf. Ich rüttelte an ihm.
>der Arzt meinte es dauert einen oder zwei Tage…bis er sich bewegen kann.< gab mir Joe zu versichern
>Süßer….<
Meine Hand lag auf seine Stirn.
>Wir gehen wohl besser.<
Rief Phi…sie waren weg.
>Ach Chazy…du Dummkopf!<
Sprach ich leise…während Tränen auf sein Gesicht fielen. Wegen mir…alles wegen mir…beinahe…hätte ich dich verlieren können…
>Es tut mir Leid…Chester!<
Vor lauter Tränen sah ich ihn kaum…
>Mike…?<
Erklang eine geschwächte zarte Stimme. Ich sah ihn an.. Chaz versuchte sich hoch zu beugen…er schaffte es. Ruhig saß er vor mir…ich kniete vor ihm.
>Sag mir…warum bist du hergekommen?<
Meint er das ernst?!!!?
>Warum? Weil ich dich liebe. Und nicht Anna.<
>Aber…wieso fühlte sich der Kuss so an…als wäre es der letzte?<
>Weil es mir viel bedeutete.<
>….sie war meine 1. Liebe…ist doch klar…das ich nicht zu lassen kann das sie stirbt.<
>Vielleicht…wäre das besser gewesen…< stotterte er
>…Was hast du mit ihr gemacht?< fügte er hinzu
>Sie wird eine Entziehungskur machen…<
Chester sah weg.
>Hattest du einen Grund dir die Brust auf zu schlitzen?<
Er traute nicht…mich anzusehen.
>Ich dachte es wäre aus.<
>Dummkopf! Ich habe dich so geküsst weil ich nicht wusste ob ich lebendig zurück komme!<
>Mike…bitte küss mich.< bat er
Ich küsste ihn nicht nur, sondern legte meine Arme um ihn. Nie hätte ich gedacht…das er das tun würde.
>Tut’s noch sehr wehr?<
>Ein bisschen, ist nicht so schlimm.<
>lass uns schlafen gehen…auch wenn es erst 18 Uhr ist.<
Sanft trug ich ihn hoch. Wir sahen uns im Bett nur an. Ach Süßer…sprach ich leise.
>Sag mal…hinterlässt deine Wunde eine Narbe?<
Fragte ich ängstlich…Er zögerte…
>Könnte sein…<
Senkte Chester den Kopf. Zart fuhr ein Finger über diese rote Linie.
>Ah…<
Zuckte er zusammen.
>Schatz…versprich mir was!<
>Was?< keuchte er
>Verletzt dich nie wieder!<
Ich blickte böse zu ihn. Seine Augen schlossen sich.
>Versprochen…<
Wir küssten uns.
>Seltsam.<
>..wen du mich küsst…vergesse ich den Schmerz..!<
Mir wurde heiß…lächelte sanft. Es ist kaum zu beschreiben wie süß er doch ist. Dafür…begann ich an seinen Ohrläppchen zu knabbern. bis zu seinem Hals. Die Zunge verlief über die Wunde, vor Schmerz biss er die Zähne zusammen. Durch den ganzen Körper bereitete sich dieser aus. Deshalb brach ich ab. Legte mich sanft…auf ihn küsste ihn lange. Strich über seine Wange.
>Es war dumm von mir…<
>Pscht!<
Mein Finger lag auf seinen Mund.
>Vergiss das…<
Versuchte ich ihn küssen…
>Wie...soll ich es vergessen…wenn ich es fühle?<
Ich stockte, sah eine Träne unter sein Auge. Ich strich sie weg.
>Lass uns erstmal schlafen…<
Er drehte sich um, ich legte den Arm um seinen Bauch, war nah an seinen Körper. Gerade jetzt…muss ich für ihn da sein..!
>Mike…?<
>Ja?< gähnte ich
>…bis jetzt…hab ich nur 5 Zigaretten geraucht…<
Ich wurde glücklich, war so stolz auf ihn.
>Ich liebe dich!!!< schrie ich vor Freude
Er grinste….
>Mit dir…werde Ichs schaffen…!<
es hörte sich sehr selbstbewusst an…richtig stark.
>Ich glaub an dich.<
Vor Müdigkeit…pennten wir ein. Am nächsten Morgen…stand ich in der Küche…bereitetem Frühstück vor. Dabei verspürte ich nur Schuldgefühle…wenn das eine Narbe hinterlässt…werde ich mir nie verzeihen. Sie würde ihn an das erinnern, genau wie die Narben auf seinen Armen…vor Grauen fiel ein Glas zu Bruch. Scheiße! Die Scherben flogen reihenweise in den Mülleimer, machten ein krachendes Geräusch, das mich zusammen zucken ließ. Das essen stellte ich auf den Tisch. Mein Handy vibrierte. In der Sms fragte Phi wie es Chester geht…doch Lust ihn zu antworten hatte ich nicht. fassbar war der Gedanke daran…das er wegen mir nein…..allein daran zu denken…nee. Ich hasse mich dafür…ich könnte mich erschlagen! Plötzlich klingelte es an der Haustür. Genervt sah ich durch den Spion…es war Brad.
>Morgen!<
Begrüßte er mich mit nem Handschlag. Was mich wunderte.
>Hat dir Rob verboten mich zu umarmen?<
>Wie hast du das nur erraten?<
>war ja nicht schwer -.- setz dich.<
>Oh wie lieb, Frühstück ist auch da.<
>Fast du das an werfe ich dich raus.< drohte ich
>Ok…<
Schrie er schnell. Ich sah ihn nicht weiter an, war in meinen Gedanken versunken!
>Wie geht’s ihm?< fragte BBB besorgt
>Nicht besser aber auch nicht schlechter.<
>Na toll.<
>Alles wegen mir.< ich sprang auf
>Was hast du?<
ich setzte mich aufs Fensterbrett.
>Es ist…ach scheiße.<
Mir kamen die Tränen. BBB kam zu mir, legte die Hand auf meine hochgezogene Schulter.
>ganz ruhig…und dann erzähl mir was dich stört.<
>Hätte ich….ihm erzählt das ich sie nicht liebe…dann.<
Mehr brachte ich nicht raus, die Tränen waren zu stark. Er setzte sich mit zu.

>Woher solltest du wissen…das Chazy es als Abschiedskuss sah?<
>Man ich hätte es fühlen müssen!<
Schrie ich außer Kontrolle.
>Mike! Man kann nicht alles fühlen.<
>Du…stellst dir alles so einfach vor…! Aber so ist es nicht.< klang er leicht gereizt
Ich sah aus dem Fenster.
>ich stell mir immer alles leicht vor, so war es schon immer.<
>Das findest du schlimm?<
>na und ob.< antwortete ich
>Genau das ist falsch!< klang er traurig
>Hä????<
>Hey, jeder ist anders, ich finde es schlimm das du jetzt in diesen Moment nicht oben bei ihn bist! Also beweg deinen Arsch da hoch und zeig das du für ihn da bist…nur das zählt!<
Schrie er…ich überlegte nicht lange.
>Danke, danke Braddy!<
Wir fielen uns in die Arme, ich begleitete ihn noch zur Tür…ich lehnte mich an der Tür an, musste erstmal kräftig durchatmen. Kaum sah ich zur Treppe, kam mein Liebling hinunter gestolpert…grad so hielt er sich am Geländer fest.
>Chaz!<
Ich rannte zu ihm, stützte ihn ab. Ungeschadet saß er auf dem Sessel.
>Ist das für mich?<
>Ja!<
Die Augen glänzten. Sachte aß er, ich hatte einen solchen Hunger, das der Teller in 3 Minuten leer war. Mir fiel auf, das dieses Gespräch mit BBB echt notwendig war. Ich fühlte mich um einiges besser!
>Können wir spazieren gehen?< fragte er langsam
Zunächst sah ich ihn satt an…dann nickte ich. Allein stand er auf, angezogen war er bereits. Die frische Luft wird ihm gut tun. Hand in Hand gingen wir zum Auto. Nicht weit von hier war das Meer. Dort wäre…es wundervoll um sich zu erholen. Schließlich waren wir da. Keiner außer uns war am diesen Regentag unterwegs. Immer mehr…verbesserte sich sein Tempo. Er lachte wieder, was mich strahlen ließ.
>Es wird besser.<
Freute er sich. Ich überredete ihn…das er langsam laufen sollte. Es klappte. Leider wurde er übermütig….krampfhaft fiel er in den Sand. Ich drehte ihn so, das er auf den Rücken lag.
>Scheiße!< fluchte er leise
>Das ist normal.< machte ich ihm Mut
Er drückte meinen Kopf runter, unsere Lippen lagen sanft aufeinander. Die Hand rutschte unter mein Hemd. Streichelte sanft über meinen Rücken. Lauwarmes Wasser plätscherte an unseren Körper. Mein rechtes Bein war fast nass. Ein Teil schwabbte in unser Gesicht…machte die Küsse nur noch interessanter!
>lass uns gehen.<
Murmelte er. Bevor wir nach Hause fuhren, hielt ich an einem Pizzastand an. Holte für uns je eine. Neuerdings bin ich so hungrig *g*. Generell stopfte ich alles in mich rein. Wenn das so weiter geht…ende ich als Knödel. Ich erschrak als es an der Tür klingelte…(mal wieder). Ey man, was wollen denn die alle von uns? Kein Tag vergeht ohne Besuch *kotz* -.-. Schlecht gelaunt riss ich die Tür auf…zum tausendsten male irgendwie scheint die Tür alle anzulocken…na egal. Mir lief ein Schauer über den Rücken…
>Na Alter *smile*<
oh nein…alles nur DAS nicht! NEIN! Alpträume vorplanen…Dieser jemand klopfte mir auf die Brust. Was könnte schlimmer sein? NICHTS! Warum…wie kommt diese Grinsebacke hierher…wir sind auch nirgends vor ihm sicher! Ok…ich geh mal mein grab schaufeln *zum Friedhof trap*
>Wo hassten Chazylein gelassen?<
>Warum bist du hier -_-< wollte ich ablenken
>Danke das ich rein kommen darf *big smile*<
O.O hö? Checkt der noch was?!
>hey Chester!<
Schrie er vor Freude.
>Lass dich umarmen!<
>Aaaaaaaaaaaaaaaah!<
Hörte ich Schatz nur noch schreien…es musste ja so kommen. Abwesend trat ich zu ihnen. Chester sah Shifty böse an! Daher das ich es gewusst hatte….lehnte ich mich nach hinten, machte es mich in meinem Sessel gemütlich.
>Wie ist das passier?<
Shifty war geschockt. Chazy gab keine Antwort…was auch nicht viel nützte…
>Bestimmt wegen dir…<
Er kam zu mir…*gähn.*
>Stimmts?< glühten seine Augen
>Halts Maul.< brüllte ich
>Shifty sag mal…warum bist du hier!?<
Er ging wieder zu Chazy, setzte sich neben ihn.
>Um dir ein Geschenk zu überreichen. *smile* war zu deinem B-Day nicht da.<
Zum Glück.
>Was ist das fürn Geschenk?< wurde Hasi neugierig
Jetzt kommts…
>Mein neues Album!<
Shift drückte es ihm in die hand. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen *hehe* Chazy hat sein typisches Fragezeichen im Gesicht.
>Sehr schön ^^“<
Warum hast du es nicht per Post schicken lassen?<
Schmollte ich.
>Hatte die Adresse nicht!<
>Woher weißte es jetzt?< fragte Chaz
>Von Joe =)<
War ja klar… Plappermaul. Hat er bestimmt gemacht um mich zu ärgern…das wird er bereuen!
>Du freust dich ja gar nicht.<
Stoß Shifty ihn an…ohje…
>na und ob…verzeih mir das ich nicht in die Luft springen kann.<
Mein Darling kann echt gut schauspielern *lach*.
>Versteh ich.<
>Schön dann kannst du ja wieder gehen!<
Ich war schon dabei ihn aus dem Haus zu schieben…
>Halt ich hab noch eine Frage!<
>Die wäre?<
>Wenn ihr das nächste mal touren geht…ob ich mit kommen darf?<
>Nee und tschüß<
Somit landete er vor der Tür. Endlich Ruhe! Wochen vergingen…schöne Wochen. Heute ging es auf Tour…sie wird ganze 4 Monate dauern…da erwartet uns aber was ^^“. Gewöhnlich schleppten wir das Gepäck mühsam in den Bus, mein Baby schliss 3 große Koffer und ne Tasche hinter sich her
.>Ey Chazy, bist du ne Frau?< scherzte Joe
>nein, aber du wirst gleich eine!!!<
Fing schon prima an. Blöd is nur, das jeder sein eigenes kleines Bett hat..Da wird’s schwer werden -.-„. Jeder war gut drauf…jeder? Nein…nur ich nicht…4 Monate…ohne Sex….toll….na und…..muss es überleben…außerdem wer weiß ob nicht ein paar Termine ausfallen *hehe* Hände reib*
>Mike beweg dein fetten Arsch und räum deine Sachen aus dem Weg!< gröllte Joe ._.
>Pass auf was du sagst!<
Schrie Chazy, drückte ihn gegen das fenster.
>Chazy, das warn Joke!<
>Die kannst du stecken lassen! Schlimm genug das Shifty uns wieder nerven musste!<
>was regst du dich so auf?<
>Weil es mich ankotzt!<
Er schmiss Joe zur Seite, lief an mir vorbei und ging in sein Bett…zumindest saß er drauf, da er oben schlief.
>Was ist mit ihm los?< flüsterte Joe mir zu
>Weiß nicht…<
Ein grummelndes Gefühl lag in meinem Bauch…ich lief zu ihm. In seinen Mund war eine Kippe. Ich nahm sie und trat sie aus. Chester zog mich ein wenig hoch, legte die Arme um meinen Hals.
>Tut mir Leid.<
Wie sahen uns an.
>Geht’s die gut?< fragte ich lieb nach
>jetzt schon, war nur genervt…<
>Das dacht ich mir *g*.<
>ich hau mich hin.<
>Krieg ich keinen Kuss?<
>Aber sicher *fg*<
Mein Körper brodelte. Sanft züngelten wir, wollte damit nicht aufhören. Dann traf ich Joe.
>er entschuldigt sich dafür….er war ziemlich genervt.<
>kann ich mir denken.<
Der Bus brachte und zum Flughafen…von dort aus flogen wir nach Deutschland! Linsey schmuste mit ihrem Mann rum…wir ließen es lieber….bevor wir alle Blicke auf uns lenken. Am Berliner Flughafen ging’s mit nem Minibus zum Hotel. Wir brauchten nicht auszupacken, da es am nächsten Tag nach Hamburg ging. Ein ziemliches Durcheinander…so wie immer. Wir traten in Hannover auf. Vor „One Step Closer“ machte mein Schnuckel eine Ansage…die keiner von uns wirklich nicht einziger zu Stande gebracht hätte….oder es je ahnen konnte. Diese Ansage…war klar und deutlich!

Chesters POV
Mein Gefühl sagte mir das es jetzt raus muss. Es war eine einmalige Chance. Also krallte ich mir das Mikro, sah noch einmal in die Masse die ganz still mit großen Augen vor mir stand….ich hörte nur noch den Wind.
>Hat euch das Konzert bis jetzt gefallen!!!?<
Schrie ich mit voller Stimme ins Teil rein, die Masse schrie, jubelte…
>Uns auch…<
Grinste ich
>Wir wollten uns alle bei euch für eure Unterstützung und Hingabe bedanken, ohne euch würden wir hier nicht stehen. Unsere deutschen Fans bedeuten uns sehr viel, doch ich muss euch was sagen…ich hoffe ihr nehmts mir nicht übel!<
Mike unterbrach mich. Er kam zu mir, flüsterte in mein Ohr.
>Bist du dir sicher was du tust?<
>Mehr als das!< lächelte ich
Gemütlich setzte ich mich auf den Bühnenrand.
>Hier bei euch, wird es wahrscheinlich viel lockerer aufgenommen… Die die es stören sollte, können ja abdanken…aber LP-Fans würden hier bleiben und mit uns weiter abrocken!<
Dieser Schrei wurde vom Jubel der Menschen abgeprallt, zu viele waren es und die anderen hatten ein Lächeln im Gesicht. Ich musste es mir verkneifen zu grinsen.
>Ihr könnt aber auch nicht ruhig sein….<
Sprach ich leiserer zu ihnen, und kurz danach war es wie auf einem Friedhof.
Was ich euch sagen möchte ist nicht so einfach, aber irgendwann….kommt es eh raus…also Mike und ich sind zusammen genau wie Rob und Brad!<
Vor Nervosität wackelten meine Beine, preschten gegen die Bühne. Zuerst war alles still. Langsam begannen fast alle zu jubeln…man hörte noch nicht meil ein „Buh!“. Mike und die anderen wirkten erleichtert….ich lächelte. Als alle LP brüllten. Schrieen und manche auch ein Lächeln im Gesicht hatten.
>Danke!< schrie ich
>Verdammt noch Danke!<
Die anderen Bands riefen dasselbe. Wir sprangen runter. Ich direkt in die Menschenmenge! Sie trugen mich, dabei schloss ich die Augen, fühlte mich wie im Himmel. Ich sah die anderen no lachen als sie ihre Unterschrift auf Gegenstände setzten! Eine sagte mir auf Englisch das sie es super süß findet. Das sie es schon immer vermutete, ich umarmte sie. Das...waren unsere Fans….es war kaum zu glauben! Wieder vorne angekommen fiel ich in die Arme meines Schatzes. Erneut grölten sie alle. Danach verließen wir die Bühne.
>We love you guys.<
Schallten unsere Stimmen! Somit stiegen wir in den Bus. Alle drückten mich und bedankten sich…obwohl es nicht notwendig war! Mike stand vor mir, seine Augen glitzerten.
>Du bist einmalig.< streichelte er mein Kopf
>…Ich weiß< kicherte ich
Nun zerzauste er meine Haare…ich sah ihn böse an.
>Das du nie damit aufhören kannst….<
Zickte ich rum und verkroch mich in eine Ecke des Busses. Sanft lagen seine Lippen auf meine, verloren nie ihre Wirkung! Immer wieder erfreute es mich. Unsere Tour ging quer durch Deutschland, in fast allen Städten traten wir auf! Unsere Fans hatten alle dieselbe Reaktion. Da machte es doppelten Spaß auf zu treten! Dann ging’s rüber zu Asien, nur ein paar Städte…zum Schluss Amerika! Probleme gab’s nur, zuerst wollten sie uns nicht mehr auftreten lassen…die meisten buhten uns aus! Wir behielten aber unser lachen! Wussten genau auf was wir uns einließen…und es nicht ändern wollten auch wenn wir es könnten! Nach der Tour…gönnten wir und Urlaub. Am Flughafen liefen wir mit riesigen Koffern durch die Halle. Wurden abgepiepst (oder so)…ich kam als letzter dran. Bei mir ertönte ein hohes Geräusch.
>Würden sie bitte ihre Armbänder abnehmen?< forderte mich der Herr auf
Dazu brauchte ich 10 Minuten. Es piepte immer noch.
>Haben sie ein Intimpiercing?< scherzte der Officer…..
Ich erschrak. Vor mir kicherten alle, Mike senkte den Kopf und rieb sich die Stirn.
>nein!< brüllte ich
Holte meine Schlüssel aus der Hosentasche. Ging wütend weiter.
>hihihi.< lachte Joe mich an
Ich kniff die Augen zusammen, senkte den kopf…schob Joe am Kopf bei Seite und lief mit Phoenix vor. Sogar jetzt hörte ich sein Gekicher. Kriegt der sich nicht mehr ein? Phi legte sein Arm um mich.
>Ach chazy.< grinste er
Linsey ging links von mir.
>und wenn hätte sich eine Person gefreut.<
Sie hatte den Zeigefinger unter ihren mund und sah zur Decke!<
>Halts Maul.< seufzte ich nur
In der Seite boxte sie mich. Gab mir vorm Flug ne Fluppe.
>Chaz!< zischte Mike
>Tschüß liebe Kippe…<
Ich darauf nen Kuss und gab sie zurück… Sie stöhnten nur und trabten zum Flugzeug. Unser Ziel war Spanien.. Außer mir wollten alle dahin. Ist typisch…die waren in der Mehrzahl. Gemeinheit. Ich saß am Gang, neben mir Linsey und neben ihr Mikey. Sie fragte mich aus. Wie es so ist, wenn man schwul ist usw. Ob es besser sei. Das war erst der Anfang. Sie wollte wissen wie wir Sex haben… War grad dabei ihr ein wenig davon zu erzählen, bis Schatzi es mit bekam und mir den Mund zu hielt.
>Wir tauschen die Plätze.<
Linsey rückte weg
>Spielverderber!< steckte ich ihm eine Nuss in den Mund

Das nutzte er für nen Zungenkuss, ich sah ihn dabei an, er öffnete die Augen. Erzählten mir das es zu viel war. Böse leuchteten sie…gefährlich war die braune in schwarz gehüllte Farbe. Traurig saß ich still da. Bewegte mich nur wenn ich aufs Klo musste…den ganzen Flug herrschte bei uns Funkstille. Ohje hier bekomme ich noch einen Rappel. Wir hatten eine Villa…ein paar km vom Strand entfernt. Der interessierte mich nicht so unbedingt! Lieber wäre ich in Finnland gewesen…da wo es kalt und düster ist Nicht heiß und sonnig. Was soll’s -_- sind ja nur 2 Wochen *bäh* hoffentlich gehen die ganz schnell um!
Mikes POV
Was hat chazy denn? Er wirkt so traurig…andere Seite wiederum sauer. Mhm…liegt bestimmt daran das wir nicht zu Finnland geflogen sind *g*. Ins Kuschelland…obwohl…*seufz* dort hätte ich mit ihm vorm Kamin liegen können…heiße Schokolade getrunken und in den Schnee gewälzt. Scheiße. Ich will zurück. Ich griff Phi am Kragen und schrie ihn heulend an.
>los lasst uns zu Finnland fliegen!< Los Bitte!<
Die Tränen fielen auf den Gesichtern der anderen. Sie ließen nur ein schwaches Seufzen von sich.
>Siehste Rob erst jetzt hat ers gecheckt.<
Sprach chaz zu ihm und gingen weiter.
>zu spät Mike ^^“*am kopf kratz*<
>Ich hasse mich *grrr* ._.<
Ich ließ von ihm ab. Was soll’s…hier liegen wir halt am strand *sabber* hehe. Die Villa war super, Pool, großes Bad, riesige Schlafzimmer, sogar einen Trainingsraum gab’s.
>Oh hier kann ich meinen dicken Bauch los werden!<
Mit der Faust schlug ich auf Schnuffies Kopf…natürlich ganz sacht.
>Ist doch wahr…<
>Jaja!< seufzte ich. Warum dachte er immer so? as nervt! Ich liebe ihn so wie er ist, wieso versteht er das nicht? Gedankenverstreut setzte ich mich auf die Stufen von der Treppe vor der Eingangstür. Da kamen zwei Männer vorbei.
>Hey.<
Wat wollen die jetzt? Muss ich antworten? Ich mach einfach!
>…Hi.< zögerte ich
>Bist du neu hier?<
>Sieht man doch!<
Beide sahen mich an, ich schaute zu beiden hin und her.
>ich bin Matt, das hier ist Hitoshi.<
Wir schüttelten uns die Hände. Sie machten einen netten Eindruck.
>oh und wer ist das?<
Hitoshi zeigte auf Chester der sich an die Tür gelehnt hatte.
>Er …ist…<
>Ich bin Chester.< unterbrach er mich>…Chester….<
Wiederholten die beide.
>Wo bleibt ihr denn?<
Rief eine schlanke, Frau die einen Kurzhaarschnitt und einen Mantel anhatte.
>Jackie komm her!< rief Matt ihr zu
>das sind Chester und Mike.<
>Hallo.<
Auch sie gab uns ihre hand. Hilfe…kommen um der Ecke noch mehr Personen oder was? Jackie sah Chazy lange an.
>Dich kenn ich doch!<
Sie meinte ihn damit, kramte aus ihrer schwarzen Tasche ne Zeitung raus.
>Ihr beide seid von Linkin Park! Über euch steht ein 2 Seitiger Artikel in der Morgenausgabe.<
Wir sahen es uns an…
>Schock für tausende von Fans, Bandmitglieder von LP outen sich als schwul, ist das dass Ende?< las Chazy vor
>Son Quatsch!< schmiss ich die Zeitung zu Hitoshi
>Also seit ihr nicht?< fragte Matt
>Doch!< antworteten wir im Chor
>Wie süß!<
Jackie rannte zu uns, schlang ihre Arme um unser Rücken.
>Das ist so süß.< schwärmte sie
Hitoshi schleifte sie weg.
>Nimmt sie nicht ernst! Sie steht total auf Schwule!<
>Ja und wie! Ich frage mich immer warum Hito und Matt nicht zusammen sind.< sie klang traurig.

>Ach Hitoshi!<
>Oh Matt!<
Sie fielen sich indie Arme.
>Sehr witzig -.-„!< Jackie war enttäuscht
Daraufhin knutschte ich meinen Schatz, heiß und innig. Sie sah, nein, starrte uns mit funkelnden Augen an.
>Wartet, noch mal!<
Ein Fotoapparat lag in ihrer Hand.
>Mike?<
Ich sah zu Chazy, er zog mich zu sich, steckte seine Zunge in meinen Mund. Jackie knipste.
>Hach.< schwärmte sie
>Nun reicht es aber!<
Hito packte Jackie am Ohr, zog sie wieder weg.
>Können wir euch mal besuchen?<
Schaute Matt vertraut!
>Sicher!< freuten wir uns
>Na dann, machtes besser!<
Wir klatschten uns in die Hände.
>Komm!<
Chester nahm meine hand, führte mich in unser Schlafzimmer, wir legten uns in das Platzreichende Bett.
>Die Kerle…waren irgendwie cool.<
Er runzelte die Stirn. Ich lachte nur, was er wohl wieder dachte? Ich fuhr mit der Hand über sein Gesicht, küsste ihn ganz langsam. Zusammen schliefen wir ein…
!Driiiiiiiiing!
Es klingelte an der Tür, gähnend lief ich in Unterhose zur Tür, riss sie anschließend auf.
>Hau ab!< schrie ich
Dabei zog ich das a ganz lang!
>Guten Morgen ^^“!<
Ich rieb mir meine Augen…
>Oh…Matt…was machst du so früh hier?<
>früh? Es ist 8!<
>Das ist früh…ach komm rein.<
>Danke.<
Im Wohnzimmer saßen wir rum, ich natürlich nun angezogen.
>Seid ihr alle hier?<
>Wer alle?< fragte ich
>Na LP!<
>Achso, ja!<
>man bist du verschlafen…<
>kann sein.<
>Wie lange seid ihr hier?<
>2 Wochen.<
>Wollten alle hier her?<
>Nein Chazy, wollte nach Finnland…<
>Echt? Jackie auch!<
>So ein Zufall ^-^< grinste ich
>Sag mal…<
Er sah mich gespannt an…
>…seid ihr Gothics?<
Fragezeichen im Gesicht.
>Mhm…Jackie auf jeden Fall…Matt auch…ich probier es einfach aus, binmir nicht sicher.<
>Ahja.<
Chazy kam zu uns.
>Morgen.<
Er küsste mich.
>Was machst du so früh hier?< sah er zu Matt
>Ich wollte lieber hier sein bevor Jackie kommt…<
Chester ging wieder.

>Wo willst du hin?<
>Alle wecken.<
>Warum?<
>Wenn ich wach bin solles es die auch sein!< grinste er mich an
>Du bist süß.<
Schrie ich ihm nach.
>Wie ist es?< sprach Matt mit mir
>Hä?<
>Einen Mann zu lieben?<
Grinsend sah ich ihn glücklich an.
>Es ist so schön befreiend, besser als mit einer Frau. Finde ich.<
Matt wirkte als würde er nachdenken.
>Nun…<
>Ach scheiße.< fuhr er fort
Er sprang auf, lief zum Fenster.
>was ist?< ich stand auch auf
>…nichts.<
Ich zuckte mit den Schultern, wollte den Raum verlassen.
>Wer hat zuerst seine Liebe von euch gestanden?<
>Du bist ja neugierig, es war Chazy.<
>Da binich wieder.<
Darling umarmte mich von hinten.
>Ihr passt echt zusammen.< grinste Matt
Wir lachten, er legte sein Kinn auf meine Schulter.
>Du und Hito aber auch!< sprach Chazy
Matt zuckte zusammen.
>Chaz!<
>Ist doch so, schau Mikey, sieh ihn dir an.<
Matt schaute zu Boden.
>Woher weißt du das Chester?<
>Ich sah es in deinen Augen.<
Ich schaute immer wieder zwischen den beiden hin und her.
>Matt du liebst Hitoshi?<
>Ja…<
Antwortete er mir schwach und zögerlich.
>Setz dich.<
Chazy führte ihn zu dem Sessel.
>Ich will es ihm ja sagen…<
>Aber du traust dich nicht Weil du Angst vor Enttäuschungen hast.<
Fiel ich ihn ins Wort. Ir war das hier bald zu langweilig.
>Ich geh in die Küche.< sprach ich
Sah noch wie Chester sich mit Matt weiter unterhielt. Egal *gähn*! Erstmal essen…also kramte ich irgendwelche Sachen aus dem Kühlschrank. Gelangweilt nahm ich einen Schluck von dem bier, glotzte aus dem Fenster. Von weitem sah ich Jackie. Sie war wegen ihren Mantel leicht zu erkennen…in der knallenden Sonne. Ein Seufzer huschte aus meinen Mund. Toller Urlaub…warum müssen wir auch immer andere Leute kennen lernen…*seufz*. Da fiel mir was ein. Ich rannte aus der Villa, hin zu Jackie, zog sie vor die Wohnzimmertür.
>was soll das denn wer….<
Ich hielt ihr den mund zu.
>Hör hin!<
Wir hörten das Gespräch zwischen Matt und Chazy.
>Vielleicht ist es besser wenn er es nie erfährt.<
>das dachte ich zwischen Mike und mir auch.<
>Aber wenn er nichts für mich empfindet?<
>Musst du es akzeptieren!!!< rief Chester
>Das kann ich nicht, ich liebe Hitoshi.<
Jackie rieb ihre Hände und kicherte leise. Ich machte mit.
>Wenn Matt wüsste…< flüsterte sie
>Wie?<

>So ein gespräch hatte ich mit Hito auch, er liebt Matt!<
Ich musste lachen.
>Sollen wir es ihnen sagen?<
>Nein.< sagte sie schnell
Wir lachten, umarmten uns. Jackie ist voll ok. So mkindisch wie Chazy^^!
>Komm Hito auch noch?<
>er müsste gleich da sein *hehe*.<
Jackie und ich gingen rein. Setzten uns neben Chaz.
>Chaz?<
>ja Jackie?<
>darf ich was sagen?<
>Öhm...öh ja.<
>Du bist total knuffig =).< schwärmte sie
>WAS!?< schrie er auf
Ich wurde eifersüchtig. Stieß sie von seiner Seite, umschlang ihn und drückte ihn an mich.Wütend kreuzten sich meine Blicke mit ihre.
>Niemand darf so was sagen außer ich!<
Ich zeigte mit den Daumen auf mich selber. Jackie seufzte nur. Matt zogsie von unserere Nähe weg. Hitoshi wartete draußen ungeduldig, die Klingel läutete schon seit 10 Minuten... Chazy und ich machten auf.
>Hallo Hito!< schrie er
Wie unauffällig -.-", im Wohnzimmer hörten wir das etwas zu Boden fiel.
>Musst du immer alles hinunter werfen?< rief Jackie
>Was kann ich denn dafür?<
>Dann sag es ihm doch endlich °(-...-)°!<
Genau nach diesem Satz traten wir ein.
>Was muss er mir sagen?<
Hito hatte das berühmte Fragezeichen im Gesicht.
Jackie grinste uns drei an.
>matt muss dir was gestehen.<
Er aber schnappte sie und schüttelte sie hin und her.
>Bist du denn wahnsinnig, was hast du nur in deinenKopf?<
Sogar wenn Matt flüsterte konnten wir ihn verstehen!
>Mach du Idiot!<
Sie gab ihm einen tritt in den Magen...
>Haben wirs uns auch so benommen? >_> <
>Ich denke....nein...wohlkaum -_-.< antwortete ich Chazy
Matt stand jetzt 2m von Hitoshi entfernt.
>Ja...also....<
>Nun los!<
Sie schubste ihn direkt in seine Arme. Matt sah zu ihm rauf.
>Ähem...wollen wir schwimmen gehen?<
>Gerne^^.<
Wenigstens freute sich Hito. Dies war einer der Tage wo alle fröhlich waren. Die 2 Wochen verflogen und wir saßen schon wieder im Flieger. jackie versteckte sich im Maschienenraum, Matt und Hito mussten sie erst da raus reißen, sie wollte nicht das wir abhauen...doch wenigstens hatten sie alle unsere Handynummer.Im Flugzeug wurde uns allen etwas klar...wir werden die drei furchtbar vermissen. Sie zeigten und dort alles, waren in Clubs, im Meer, in der Stadt...wir hatten viel Spaß zusammen. Ob Matt es Hito gesagt hat? Das weiß dennoch keiner von uns.

Chazys POV
Mal wieder kam es mir so vor, Freunde verloren zu haben...werden wir sie jeh wiedersehen? Ach scheiße... ich lehnte mich zurück, während Mikey mich mit Nüssen voll stopfte. Mindestens eine Tonne Nüsse müssen in meinen Körper rum fliegen...wenn das Flugzeug landet müssen sie mich rollen. Zuhause...wenn ich daran denke fallen mir wieder die schönen Tage mit meinem Schatz ein.- Als wir alle von diesem Ding ausstiegen wehte der frische Wind um unsere Körper. Es war unglauiblich wie schnell sich die Temparaturen geändert hatten.
>na komm Schatz.<
Mike lief nun vor mir, zwinkerte mir zu.
>Also Leute, morgen treffen wir uns bei mir!<

Rief uns Brad hinterher. Doch ich und Mike waren schon längst mit uns beschäftigt!!! Grinsend sperrten wir die Haustür hinter uns zu, er drückte mich gegen die Tür und küsste mich innig.
>Endlich zeit für uns!<
Lächelte er, meine hand fuhr über seine gefaltete Stirn. Denn er bewegte die Augenbrauen. Was bei ihm mehr als lustig war. Gemütlich saßen wir auf der Couch, tranken Sekt, Wein und anschließend Bier. Wir ließen es uns gut gehen.
>In dieser Sekunde könnte Matt es gestehen...<
Murmelte ich vor mich hin.
>Und wenn dann würde er uns es wissen lassen!<
Er sah mich hungrig an. Spürte schon seine Zähne an meinem kalten Ohr.
>Schatz?< flüsterte er
Ich bekam Gänsehaut.
>Tust du mir einen Gefallen?<
Er wusste das dass meine Schwachstelle war, aber er knabberte am Ohrläppchen witer.
>Spiel mir My December vor...bitte!<
Ich fiel zur Seite um, mein Kopf lag auf einer Chipstütze. Toll....
>Gern doch!<
Blitzschnell stand ich mit meiner Gitarre vor ihm und schon erklang die Melodie von MD. Meine Stimme war etwas gereizt...trotzdem schloss er seine dunklen Augen, wie immer... Meine Blicke ließen nicht von ihn ab... Danach, strahlten diese Augen mich an. Sie waren nur von liebe besessen. Kälte, sah ich darin nicht, im Vergleich zu meinen. Egal wir sehr wir uns lioebten, in mir schlummert ein Eisblock, der wohl nie gefrieren wird. Streicheleinheiten am ganzen Körper...das, war das letzte was ich an diesen Abend noch mit bekam. Am nächstens Tag waren wir ja alle bei BBB. Dort besprachen wir die nächste Tour. Es wird nur eine kleine sein, in kleinen Städeten in Deutschland wo wir noch nie aufgetreten waren. keiner war dagegen, die Tour sollte am nächsten Tag los gehen. Dies war sehr spontabn, doch auch eine geniale Idee. Wir beschlossen das nach dieser Tour das Studio zu uns schreit. Songtexte lagen in meinem Schrank.
~Die letzte Tour~
Es fing so an wie immer, schweres Gepäck, alle waren müde und gereizt. Im Laufe der Reise wechselte es zum lustigen teil. Joe unser Spaßvogel war ständig der Clown im Bus. Die Shows waren besonders wirkungsvoll, es waren keine großen Hallen. Sondern alles sehr bescheiden. Inzwischen hatten wuir Dezember. Mike und ich liefen in einem Park mitten in der Nascht rum. Er hatte etwas vor, das spürte ich. Wir blieben an einem Brunnen stehe, das Mondlicht scheinte auf uns herab. Kühle Luft ließ die Haut erkälten, Schneeflocken suchten den Weg zur Erde und die Raben flogen krächzend am Himmel. Auf einmal ging er in die Knie. Im Moment wollte ich nicht richtig glauben, was mir passieren würde.
>Liebling, ich möchte...dich niemals verlieren, mit dir ist jeder Tag ein neues Leben, wegen dir erfuhr ich was Liebe ist.<
Er hielt meine hand, während sein schwarzer Mantel im Schnee versickerte.
>Darum frat ichj dichm, willst du mich heiraten?<
Mein Herz rast, mir wurde kalt gleichzeitig auch heiß. Mein kopf war leer. Glück brennte sich in meine Seele und mein Körper drohte zu platzen. Meine Stimme war für einem kurzem Moment ausgelöscht!
>Ja...JA!<
Schrie ich, glücklich legte er die Arme um mich, dann folgte der Verlobungsring. In Deutschland war diese Ehe erlauibt. Ich konnte es nicht fassen, starrte den Rind und dann ihn an. Das hätte ich ehrlich nicht gedacht...sondern hab nur dfavon geträumt. Lange gingen wir im park herum. Sahen zu den Stzernen, hatten das Gefühl sie greifen zu können. Nun gab es für uns beide keine Grenzen mehr. elbst wenn meine Augen zu waren, sah ich ihn. Spürte ihn selbst wenn er nur neben mir ging. Mit ihm ist alles ander. Irgendwann kamen wir ins Hotel an. Lachend freuten wir uns. Standen voreinander und fühlten diese liebende Sehnsucht!
>Oh mein Handy!<
Schnell sprang ich übers Bett, griff nach meiner Jacke.
>YO?<
>Hey Alter!< erklang Hitos Stimme
>Wow, du meldest dich mal!< scherzte ich
>Ja, Matt und wir...also.<
>na endlich! Das hat aber lange gedauert!<
Schrie ich in den Hörer und sah zu Mike.
Sofort wusste er was ich meinte.
>haha, Mike hat mir nen Antrag gemacht!<
>das frweut mich!<
>Hopffentlich macht ihr das auch noch *g*.<
Nach 30 Minuten die für Mikey unendlich waren, beendeten wir das Gespräch.
>hey Süßer.<
Ich stülöpte die Decke über uns!
>Weißt du was?<
>Hm?< gähnte er
>Noch nie, fühlte ich solch eine Kraft!<
Ich lächelte ihn an. Worauf ein inniger Kuss folgte.
>Aufwachen!<
Shinnizzle rüttelte mich zärtlich, legte seine vollen lippen auf meine.
>na los, Verlobter steh auf.<
Er lächelte mir zu. Verlobter *g*. In Ruhe schmiss ich mich in meine Sachen, frühstückten zusammen und fuhren dann auch schon zur nächsten kleinen Stadt.
>Chester!<
Schrie Rob sdurch den bus. Ich wolte nicht antworten sondern lehnte meinen kopf gegen die Fensterscheibe.
>CHESTER!!!!<
Brüllte er mir ins Ohr.
>Oh man was ist denn?< fragte ich nachdenklich
In meinem kopf waren nur Bilder, Bilder der Vergangenheit un der Zunkunft. Ich werde ihn heiraten. Das geht alles so schnell...
>Mike bekam eine Drohung!<
Er riss mich aus meinen Gedanken, auf der Stelle sprang ich auf.
>Was? Von wem?<
>Von diesem Brian.<
Nein, nicht schon wieder. Schnell rannte ich zu ihm, las dei Sms.
,,Bald krieg ich dich es dauert nicht mehr lange!"
Es musste Brian gewesen sein. Mein Schatz nahm es nicht ernst.
>Der will doch bnur das ich Angst kriegen soll.<
>Unterschätze ihn bloß nicht Mike.< wimmerte ich
>Mach dir keine Sorgen.<
Seine Hand lag auf meinem Kopf.
>Mike, du unterschätzt ihn wirklich...<
>Ach was!< er stand vom bett auf
>na nicht ach was! Das ist ein Psycho!<
>Und wenn schon...< er wirkte gelangweilt
Aus meiner Wut heraus schrie ich was heraus, was ich nie rückgängig machen kann.
>Dann lass dich doch killen!<

Somit rannte ich aus dem Bus, lief ins nirgendwo. Erst als ich erschöpft stehen blieb, sah ich vor mir nur Wasser. Unter mir knackste das Holz und über mir flogen Möwen hungrig ihre Runden. Ohne Gedanken lief ich zum Steg, setzte mich auf das mit Moos beschmierte Holz, starrte zu meinem Spiegelbild. Selbst in dieser tiefschwarzen Nacht sah ich alles, als wäre es helllichter Tag gewesen. Dieser gelangweilter Satz von ihm dröhnte in mein Kopf, ihm konnte es doch scheiß egal sein ob der Arsch uns verfolgt oder nicht. Keine Reue nahm ich wahr, eher ein Gefühl des Stolzes. Die Zukunft machte mir Angst, heiraten…dann wird mir meine Freiheit wieder abgerissen und ich würde abhängig sein. Das, wollte ich nie erreichen. Mit voller Wucht warf ich einen kleinen Stein der neben mir lag ins kalte Winterwasser. Einige Minuten vergingen bis die Füße weiter ihren Weg suchten, sie schwankten über die gefrorenen Steinplatten, ließen sich nicht beirren. Mein Körper suchte eine stille, dunkle Ecke, nur für sich allein, er fand sie. Sekunden wurden zu Minuten, die Lichter zogen Motten an und das tosende Meer suchte mit seinem Rauschen mein Gehör. Zusammengekauert umgab mich die Kälte des Alleinseins, die Lippen zitterten und das Blut gefror Lange hielt ich es eh nicht mehr aus, deshalb trugen mich die Beine ein paar Meter weiter, bis ich Schritte erkannte. Hinter einer Lagerhalle presste ich mich gegen die Wand, sah um die Ecke. Ich kniff ein wenig die Augen zusammen, automatisch wurden sie größer als ich den Mantel von Brian erkannte, dieser war jedoch weit von mir entfernt. Ich schluckte, verfolgte jede kleinste Bewegung von ihm, er, scheint jemanden zu folgen. Ich drehte mich so um das ich mit dem Gesicht zur Wand stand, so konnte ich mich besser umschauen. Tatsächlich, ein paar Schritte vor Brian eilte eine etwas kleinere Person wild umher. Nein, das ist doch Mike! Ich rannte ein Stückchen nach vorne, versteckte mich hinter einer Eiche. Es war alles so schwarz, ich sah nur, das Brian etwas glänzenden aus seiner Tasche zuckte. Er erhob sein Arme, er stellte eine Gerade dar, Mike stand auf einer Fläche, genau vor ihm. Meine Gefühle, vermischten sich miteinander, einmal schloss ich meine Augen. Öffnete sie wieder, dies war kein Traum. Ich sah wie sich der Finger von Brian sich bewegte, das, war das Letzte was ich in diesem Moment noch erblickte. Schon drückten sich die Füße vom Boden ab, liefen geschwind zu dieser Richtung.
>NICHT!!!!<
Schrie ich außer Kontrolle. Prallte mit einem Körper zusammen und fühlte nur, wie sich etwas Eisiges in meinen Bauch bohrte.


Mikes POV
Ich landete auf etwas Hartes. Was ist denn jetzt los? Schnell schüttelte ich den Kopf, drehte mich nach hinten. Brian? Schnell fiel mein Blick zu einer schwarzen gestalt die in einer Blutlache auf dem kalten Asphalt lag. Mein herz verengte sich, Panik stieg in mir auf. Chester….CHESTER! Innerlich schrie meine Seele, doch nur die Füße ließen mich zu ihm gelangen.
>Schatz!!!!<
Ich rüttelte kräftig an ihn, schwach machte er die Augen auf.
>…M…ik…e<
Erklang zögerlich seine liebliche Stimme, mir wurde schlecht.
>Was, was ist passiert, warum…?<
Ich hielt ihn im Arm, drückte ihn fest an mich. Schon versanken die Tränen in seiner Jacke und das Blut lief auf mein Shirt.
>Das….wollte ich nicht.<

Brians Stimme kam aus der Dunkelheit hervor.
>Was wolltest du nicht!?> schrie ich
Doch ich riss mein T-Shirt in zwei Hälften, umwickelte die Wunde die an Chazys Bauch war. Panisch wählte ich die Nummer von Brad.
>Ja.<
>Brad, komm sofort mit den anderen her, es ist ein Notfall!<
Brüllte ich in den Hörer.
>….M…i…k…Mike….<
Chesters Stimme wurde immer sterblicher.
>Halt durch, gemeinsam schaffen wir das.<
Ich strich über seiner mit Schweiß voll geschmierten Stirn. Presste seinen Kopf auf meine Brust.
>Ich…schaff….<
>Was? Schatz schlaf nicht ein!<
Ängstlich kniff ich ihm kurz in die Wange, haute sanft dagegen und sprach mit ihm.
>Ich…schaffe….es….nicht.<
>nein, nein, das ist nicht wahr, Chester, du…<
Mehr brachte ich nicht raus, es fühlte sich an als würde mein herz still stehen, mein Leben zu Ende gehen. Die anderen eilten herbei, konnten nicht glauben was sie sahen. Phoenix und Rob hielten Brian fest, traten ihn in den bauch und richteten die Waffe auf ihn. Komischerweise versuchte er sich nicht zu wehren.
>Schatz, Schatz!<
Meine Hände krallten sich in seine Sachen, die von meinen tränen ganz feucht waren. Das Blut floss ununterbrochen, der Stoff war rotverfärfbt. Ich nahm seine Hand in meine, drückte sie fest. Voller Hoffnung war meine stimme, während seine immer zerbrechlicher wurde. Es kann doch jetzt nicht einfach vorbei sein….nein, das kann es nicht.
>I…ch…..liebe…di…ch.<
Brache er noch raus, dann sank seine hand, sein Kopf kippte nach links um, der Brustkorb bewegte sich nicht und die Augen starrten mich an. Am liebsten hätte ich ihn weg gestoßen und ihn nur geschockt angesehen, doch ich biss die Zähne zusammen, weinte ununterbrochen, drückte die Leiche an mich.
& gt;NEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!<
Schallte mein Schrei, in mir fühlte ich nichts, rein gar nichts, doch meine Augen sahen meinen Geliebten…tot…tot in meinen Armen. Tot, er war tot….einfach so. Von einer Sekunde zur anderen….Blaulicht ließ mich erblenden, die Männer kamen angerannt…blieben kurz vor uns stehen…es war…vorbei. Meine Hand fuhr über seine Augen, die Lippen legten sich stumm auf die kalten des Toten, ein Gefühl des Hasses durchströmte das Herz, es vereiste. Mein Blick war tot, tot, wie er. Ich schrie, weinte, wollte ihn nicht los lassen, doch die Männer rissen ihn mir weg. Beinahe hätte ich einen zusammengeschlagen, er gehörte immer noch mir. MIR! Als sie ihn weg schleppten, rannte ich zu Brian, schlug in sein Gesicht, in den Magen, auf die Brust überall. Aus Wut krallte ich mir die Waffe, drückte sie gegen mein kopf und drückte ab. Doch ich fühlte immer noch diese Kälte, ich lebte. In diesem scheiß Ding war nur eine Kugel? Eine Kugel die für mich bestimmt war? Eine Kugel die das Opfer nicht treffen brauchte? Eine Kugel…die ihn umbrachte. Ohne Kraft sank ich in die Knie, fasste mich an die Stirn, prallte mit den Ellenbogen auf die Erde, schwach kullerten schwarze Tränen herab. Warum…warum nur…? Brian wurde weg gefahren, Joe versuchte mich zu beruhigen….doch ich konnte nicht.
>Mike….<
Seine Hand strich über mein Rücken. Ich sah alle an, sprang auf, rannte hinaus, raus dieser Zeit, raus ins Meer. Ich trat noch einen kleinen Schritt zurück, sprang jedoch ins Wasser.
>MIKE!<
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~Wochen vergingen~
Mike konnte es immer noch nicht glauben…doch er lebte. Er lebte weil Leute es für richtig hielten ihn leben zu lassen. Doch soll er noch Leben? Hatte er noch einen Grund? Wenn dein Engel plötzlich in den Himmel fliegt, würdest du leben wollen? Was für ein Leben eigentlich? Dies mussten die Fragen sein die sich um ihn drehten. Tagelang verschanzte er sich in einen kleinen dunklen Raum, ohne Nahrung. Er wollte sterben. Er sollte es aber nicht. So kam es das sie begriffen das die Tour noch nicht zu Ende war. Überall in den Zeitungen war das Gesicht des Engels, das sie wieder lachen würde…nie würde es sich jemals wieder bewegen. Alles nur, weil ein durchgeknallter nicht von ihm los kam. Das konnte man keine Gerechtigkeit nennen. Trotz eines großen Verlustes…spielten „LP“ ihr letztes Konzert, vor einer Menschenmasse, die sie so noch nicht erlebt hatten. Der Eintritt war frei…doch die Trauer kostete unzählige Tränen. Dennoch…es dauerte bis zu 2 ½ Stunden, wo alle Gedanken nur bei einem Mensch waren. Ein Mensch, dessen Zukunft so schön werden konnte. Mit dem was er sich schon immer erwünscht hatte. Die Stimmung war viel tiefer als nur bedrückt…schon beim Einlass kullerten Tränen herab. Die Mitglieder gingen leise und langsam auf ihre Plätze, keine Begrüßung wurde ins Mikro geschrieen, nichts war wie früher. Mike unterhielt sich kurz mit einem der Bühnendesigner. Als alle auf ihren Posten standen, viel hinter ihnen ein Vorhang, der schwarze Stoff knallte auf die Platten und ein Bild von Chester wurde enthüllt. Mikes Augen trauten es nicht anzusehen, als sie es taten…sprangen die Tränen hin und her. Er fasste sich an die Stirn, rieb seine Augen, sammelte Kraft…die er immer noch von einen Toten bekam? Schließlich fingen sie mit In the End an…was außergewöhnlich war. Diese Engelsstimme lief von einem Tonband ab, sie klang, als würde er direkt neben ihm stehen. Mit ihm in seine Welt nehmen, ihn mit seinen Worten berühren. Mike wusste…dass es nicht wahr war. Ohne Kraft wäre er beinahe zusammengebrochen, wenn die Masse nicht laut aufgeschrieen hätte. Dieses Konzert war es ihnen noch schuldig…für ihn…ja, für seinen Engel auch. So riss er sich zusammen, fasste seine Mut und drückte seine Textzeilen direkt nach Chester raus. Es klang so wirklich…so echt. Als ob alles nur ein böser Alptraum wäre, er würde jetzt vom Himmel fallen, ihm in die Arme rennen und ihm sagen das er ihn nicht wieder los lassen soll. Ja…das würde er tun. Die Dunkelheit brach ein, verschluckte die Sonne mit ihrem Glanz, ließ dunkle Schatten auf den Gesichtern der Fans nieder. Das Bühnenlicht erhellte das Gebiet, als ob es noch Hoffnung gäbe. Hoffnung, für einen verlorenen Mann, der nichts mit sich anfangen zu weiß, nicht weiter weiß…gar nichts mehr weiß. Beim vorletzten Song „Breaking the Habit“ konnte man es kaum fassen, Mike drohte vor Energie zu platzen. Alles wegen ihm? Es war sein Fave von Meteora und dennoch…würden sie es nie wieder im Leben spielen. Sie wollten keine Band, die keine Band mehr war. Niemand würde mit Chester mithalten können, rein niemand. Das Ende war nah, sodass man es direkt anfassen konnte. Das Mikro lag in seiner Hand und er setzte sich auf dem Rand der Bühne.
>Hallo.<
Seine Stimme schien zu zerbrechen, während die Masse unaufhaltsam schrie.
>Ich möchte…ich möchte gerne das letzte Lied…etwas mehr Bedeutung…für mich geben…<
Jeden Moment würde alles vorbei sein…alles.
>..es ist „My Dezember“…Chester, er hatte es mir immer, immer…vor gespielt….egal in welcher Situation wir waren…ich sehe seine Gestalt genau vor mir….<
Er konnte es nicht, die Erinnerungen preschten in seinen kopf, ein Kloß der ihm die Luft raubte wollte nicht verschwinden. Die ganze Zeit über, muss er gelitten haben. Gelitten an den Erinnerungen…an der Zukunft. Viele Bilder liefen ihm durch den Kopf, Chester…, wie er ihm seine Liebe gestand, jedes Mal seine Haare durchwuschelte, ihm verwöhnte….und verletzte. Wie er ihm hoch half wenn er tief fiel, wie er immer Hoffnung hatte, wie er mit seinen Küssen alle Sinne raubte, wie er sich freute…als der Ring auf sein Finger saß. Es müssen Literweise Tränen geflossen sein, er hörte nicht auf. Und doch, so erklang die Melodie von diesem Song.
>Ich bitte euch…<
Mike senkte den Kopf, er konnte sie alle nicht mehr mit ansehen.
>…ich flehe euch an….lasst uns gemeinsam für einen Engel singen…dessen Stimme für immer gestohlen wurde!<
Dies muss ein Moment gewesen sein der Geschichte schrieb, die schwarze Masse entwickelte sich zu einem Flammenmeer. Alle Feuerzeuge und andere Sachen zeigten zum Himmel. Mike hielt die Gitarre in der Hand, traute sich nicht anzufangen…irgendwann…hätte er so oder so gemusst.
,, This is my December this is my time of the year
This is my December this is all so clear “

Die ersten Stimmenklänge verzauberten das Gebiet. Obwohl seine Stimme fürs Rappen perfekt war, war es hier ein Problem. Den keiner weiter bemerkte. Mike sang es nur für einen. Für Chester. Dieser Name lief durch seinen Kopf…

,, This is my December this is my snow covered home
This is my December this is me alone
And I
Just wish that i didnt feel like there was something i missed
And I
Take back all the things i said to make you feel like that
And I
Just wish that i didnt feel like there was something i missed
And I
Take back all the things i said to you
And I'd..
Give it all away just to have somewhere to go to
Give it all away to have someone to come home to “

Durch seiner Vergangenheit

,, This is my December these are my snow covered trees
This is me pretending this is all i need
And I
Just wish that i didnt feel like there was something i missed
And I
Take back the things i said to make you feel that
And I
Just wish that i didnt feel like there was something i missed
And I
Take back all the things i said to you
And I'd..
Give it all away just to have somewhere to go to
Give it all away to have someone to come home to”

Durch sein Herz….

“This is my December this is my time of the year
This is my December this is all so clear”

Rob, Brad und Phi setzten sich auf die kalten Platten, während er, der am Mikro seinen Gefühlen freien Lauf ließ, langsam seine Macht über den Körper verlor.

“Give it all away just to have somewhere to go to
Give it all away to have someone to come home to
Give it all away just to have somewhere to go to
Give it all away to have someone to come home to”

Die letzten Zeilen schrie er aus seiner Seele heraus, Chesters Gesicht würde im Sternenhimmel liegen, ihn anlächeln und ihm leise ins Ohr flüstern, das er ihn immer noch liebt, auf ihn wartet und bis dahin, sein Leben noch leben soll. Aber für ihn, schien alles hoffnungslos zu sein….

~THE END~